Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    meine Güte, manchmal habe ich echt das Gefühl, dass Du unbedingt irgendeinen Faden anzetteln willst den keiner wirklich braucht. Es ist alles gesagt. Die Medien und das Internet hat riesigen Einfluss und die Menschen sind extrem beeinflussbar wenn es um ein bestimmtes Meinungsbild geht. Alles Gequatsche und Geschreibe von Leuten, die irgendwelche Spalten und Sendezeiten füllen müssen mit irgendwelchen Schwachsinn.

    Der DSH ist ein Hund wie jeder andere auch.

    Micha, ich finde es nicht zwingend falsch, darüber zu diskutieren, welche Eigenschaften oder Voraussetzungen man haben sollte, um einen Gebrauchshund zu führen.


    Sicher hast Du Recht, dass der DSH ein Hund wie jeder andere auch ist - vielleicht sogar mit mehr will to please, als mancher Labrador den hat, dem man ihn ja gerne unterstellt.


    Aber der Gebrauchshund hat Eigenschaften, auf die er züchterisch selektiert wurde und wenn jemand einen DSH zu sich nimmt und dann erstaunt ist, dass der am Zaun pöbelt, wenn Leute voirbeikommen, weil man ihm das Bewachen überlassen hat und ihm das Gefühl gibt, das sei jetzt seine Aufgabe, nachdem der Mensch sie ihm ja quasi übertragen hat und der Hund dann weg muss, weil die Nachbarn von dem Gebell genervt sind, dann lief doch bei den Besitzern was falsch.


    Insofern hat Holger durchaus ein interessantes Thema gestartet, aber auch Dein Einwand ist berechtigt ... nur bist Du eben nicht "die Leute, die sich gedankenlos einen Gebrauchshund" anschaffen, sondern beschäftigst Deinen Hund seinen Trieben entsprechend, damit er ausgelastet und zufrieden ist und nicht am Zaum pöbeln muss.

    können ja dann so fragen, was sollte ein Anfänger mitbringen für einen Gebrauchshund

    Ich glaube, das muss gar nicht so viel sein, denn es wurde ja schon geschrieben, dass jeder Hund, der nicht konsequent erzogen wird, zur Pestbeule mutieren könnte.


    Insofern bleibt einem die konsequente Erziehung nie erspart. Aber vermutlich sollte man Spaß an der Bewegung mit Hund haben, wenn es ein Gebrauchshund sein soll. Zeit und Freude am Lernen und Lehren, am Umsetzen von Gelerntem und ein gewisser und gesunder Ehrgeiz, der einen antreibt, Ziele zu stecken und zu erreichen, ist sicher auch nicht verkehrt.


    ... und - aber das gilt in der Ausbildung und Erziehung aller Tiere: Man sollte gelassen sein und Fehler verzeihen können.

    Aber es ist halt auch immer diese Pauschalisierung, die Hunderassen in Schubladen steckt und wenn der Hund dann nicht genau dem Profil entspricht, das der Rassestandard im Bezug auf Wesen und Charakter vorgibt, dann muss er halt wieder weg. Dass das Problem nicht an dem Ende der Leine sitzt, an welchem das Halsband hängt, kommt manchen Leuten ja auch nicht in den Sinn.

    Aber das ist doch Kern des Problems, ein dsh der Schutztrieb zeigt ist doch eigentlich normal, ebenso beim Rotti oder beim

    dobi. Problem ist doch eher das viele dann die Krise bekommen und der Hund der Rasseeigenschaften auspackt weg muss.

    Gut, so gesehen hast Du natürlich Recht.


    ... und wenn ich länger darüber nachdenke, fällt mir auch ein, dass die meisten Leos, die ja nun keine Gebrauchs-sondern Lagerhunde sind, mit 12 bis 15 Monaten plötzlich wegen einer "Tierhaarallergie" weg müssen. Schließlich konnte ja keiner ahnen, dass der Hund so groß und schwer wird, dass man ihn als Pubertier nicht mehr halten kann, weil man Kuschelbären ja nicht erziehen muss.

    Bei uns ist heute Novemberwetter: stürmisch, naß und ungemütlich. Ich war außerdem etwas später heute unterwegs und habe dabei nicht einen anderen Hund gesehen. Nur Wildgänse, Möwen, Fasane und Raben. ^^

    ... und Rehe, Feldhasen und Kaninchen ;)


    Ich laufe in der Regel so früh oder so spät, dass ich ungeplanten Hundebegegnungen aus dem Weg gehe.

    Ab Morgens um 10 Uhr würde ich sicher alle Hunde aus der Neubausiedlung aus dem Nachbardorf treffen - aber das vermeide ich lieber und suche mir aus, mit wem meine Hunde zusammen laufen.

    Holger, einen Airdale kannte ich tatsächlich über viele Jahre und der war wirklich sehr gehorsam und ein angenehmer "Stallhund" war. Boxer kannte ich, weil in meinem früheren Zuhause der Boxerfreundeverein gleich "umme Ecke" war und wir damals mit unserem Schäferhund Hannibal dort trainieren durften.


    Also ich hoffe, dass Boxer Mama mir den Frevel verzeiht, aber mein Schäferhund war deutlich leichtführiger und sehr viel leichter zu motivieren, als die Boxer dort.


    Aber es ist halt auch immer diese Pauschalisierung, die Hunderassen in Schubladen steckt und wenn der Hund dann nicht genau dem Profil entspricht, das der Rassestandard im Bezug auf Wesen und Charakter vorgibt, dann muss er halt wieder weg. Dass das Problem nicht an dem Ende der Leine sitzt, an welchem das Halsband hängt, kommt manchen Leuten ja auch nicht in den Sinn.

    Micha, ich bin ganz bei Dir, aber vor Kurzem erzählte mir eine Freundin, dass eine gemeinsame Bekannte beim Gassigehen in "meinem" Wald eine Dame mit Hund traf, die zu ihr sagte, dass "hier ja immer eine Frau mit zwei dunklen Schäferhunden läuft, vor denen sie eine Höllenangst hat". Weder Bene, noch Chia haben je einen anderen Hund angegriffen oder andere Menschen. Sie sind freundlich uns belästigen niemanden - nicht mal Jogger.


    Mein Leo Elvis war ein echter Stinkstiefel. Der mochte keine anderen Hunde, keine Jogger oder Stockschwinger und Fahrradfahrer hätte er auch am liebsten aus dem Sattel geholt. Aber wann immer uns Leute begegneten, wollten die unbedingt meinen Hund streicheln. Wenn ich dann sagte, dass Elvis durchaus mal zuschnappen kann, war die Antwort meistens: "Echt jetzt?! Der sieht so lieb aus!"


    Ist es also die Optik des Schäferhundes, die manche Leute an den bösen Wolf erinnert?


    Also mir persönlich sind Dackel und Jack Russels deutlich suspekter, als jeder Schäferhund oder sonstige Gebrauchshunderassen.

    Holger, ich würde tatsächlich aber auch zwischen den Hunderassen innerhalb der Gebrauchshunderassen unterscheiden. Mein Joe wäre der ideale Anfängerhund gewesen. Er war so extrem leichtführig und schenkte mir seinen Gehorsam.


    Aber bei uns im Verein (damals noch in der Schweiz) waren ein Mali und ein Dalmatiner ... ich weiß seit dieser Zeit, dass ich niemals eine dieser Rassen wählen würde. Gewiss habe ich einst überlegt, ob ich unseren Pflegehund Balto behaltren sollte, um ihm ein Leben als Wanderpokal zu ersparen, aber wenn man mit der Schleppleine in der Hand im Bett liegen muss, weil der Hund jede Tür öffnen kann, dann wird man nachdenklich und stellt das eigene Wohl in den Vordergrund.


    Es mag auch ruhigere, entspanntere Vertreter der Belgier geben und nicht jeder Dalmatiner ist ein Hektiker ... bislang habe ich aber leider nur Vertreter dieser Rassen kennen gelernt, die mich vermutlich an den Rand des Wahnsinns treiben würden.


    Ich bin aber auch absolut bei Micha369 , denn ich finde durchaus auch, dass es viele Hunderassen gibt, die deutlich schwieriger zu erziehen sind, als der DSH. Gewiss waren die Pudel meiner Eltern unheimlich clever und lernten sehr schnell, aber die kapierten auch sehr schnell, wer es ernst meint und wer sich um die Pfote wickeln lässt. Entsprechend dem nutzten sie auch jede Inkonsequenz sofort aus. Was natürlich nicht heißen soll, dass ein Hundehalter ruhig auch mal inkonsequent sein darf, aber ich kann mich an keinen meiner Schäferhunde erinnern, der mir nicht auch mal ein inkonsequentes Verhalten nachsah und trotzdem gehorsam blieb.


    Ganz fürchterlich waren die Dackel meiner Schwiegereltern ... keiner von denen war leinenführig und die Jagdleidenschaft verwehrte allen den Freilauf im Wald (leider musste auch das Meerschweinchen meiner Schwägerin dran glauben, als das mal aus dem Käfig ausgebüxt war).


    Mehrere Kunden haben Beagles und wenn die mir erzählen, dass sie zwei Stunden im Wald auf ihren Hund gewartet haben, dann weiß ich, dass ich auch nienicht einen Beagle haben möchte.


    Auch meine Leos konnten extrem ignorant sein. Von meinen Schäferhunden kannte ich sowas absolut nicht. Es war für mich wie ein Kulturschock, als ich vom Schäferhund zum Leo kam.


    Rottweiler? Nein, so einen möchte ich auch nicht und auch bei Dobermännern habe ich immer das Bild vom Zuhälter mit Goldkette um den Hals und Dobi oder Rotti an der Leine im Kopf. Dabei sind die Rottweiler meines Bekannten super freundlich und einfach nur nett ... selbst mein Göttergatte spielte ja mit dem Gedanken, einen Welpen von "Odin" zu uns zu nehmen".


    Was dazu führt, dass viele Schäferhunde im Tierheim sitzen ... ganz ehrlich? Ich kann das nicht nachvollziehen, denn für mich ist der Schäferhund ein Hund, der einem - wenn man es nicht gerade richtig versaubeutelt - den Gehorsam schenkt und Inkonsequenz durchaus mal verzeiht. Ich brauchte für meine Schäferhunde nicht annähernd so viel Durchsetzungsvermögen und Geduld, wie für die Leos, die alle Kommandos hinterfragten ... und das nicht nur, bis sie konnten, was wir übten, sondern auch gerne mal irgendwann, wenn ihnen einfiel, dass es Besseres gibt, als gerade "Sitz" zu machen, wenn die olfaktorischen Verlockungen aus der Baumrinde links neben sich viel verlockender sind.


    Aber ich staune immer wieder, wie viele Menschen Angst vor Schäferhunden haben. Die sind noch nie von einem gebissen worden, aber sie haben halt "mal gehört", dass ein Schäferhund leicht "scharf zu machen" ist.


    Natürlich sieht man im Hundesport mit höheren Ansprüchen meistens Deutsche Schäferhunde und Belgier - vielleicht ist das in den Köpfen der Leute? Wer an Hundesport denkt, dem fällt vielleicht als erstes der Schäferhund am Hetzärmel ein?


    Ich glaube, man darf natürlich auch nicht vergessen, dass jeder Hund Ansprüche stellt und ein Schäferhund, der immer nur im Zwinger oder im Garten gehalten wird, eben schneller unangenehm auffällt, weil er unterbeschäftigt ist und sich die Zeit dann auf seine eigene Weise vertreibt, als ein Dackel, der den ganzen Tag alleine zuhause sitzt und hier und da mal kläfft.


    Aber das sind nur meine Gedanken, die weder auf Studien, noch auf persönlichen Erfahrungen beruhen ... wobei ich, als wir nach Lieschens Tod eine Schäferhündin als Begleiterin suchten, wirklich Pobleme hatte, eine Schäferhunddame im Tierschutz zu finden. Kleine Hunde und Listenhunde gab es unzählig viele, aber eine Schäferhündin war so gut wie nie dabei ... oder sie killte Katzen und hasste andere Hündinnen.


    Interessant war auch die Reaktion der Leute von der Orga, als wir Bene abholten. Alle Hunde waren ja in Kennels und einer nach dem anderen wurde von den beiden Orgaleuten rausgeholt und an den neuen Besitzer übergeben - das waren aber auch alle kleine und kniehohe Hunde. Dann wäre Bene dran gewesen und der Orgamann meinte zu mir: "Den Schäferhund holst Du mal besser selbst raus - da traue ich mich nicht ran!" Bene ist der freundlichste, kuschligste Hund den ich kenne und everybodys Darling. Die wanzt sich an jeden ran, der eine Hand zum Streicheln frei hat. Aber der Ruf des bösen Schäferhundes eilte selbst ihr voraus.


    Übrigens gingen aus dieser "Fuhre" ungarischer Tierheimhunde drei Hunde nach einer kurzen Zeit wieder zur Orga zurück: Ein Mali-Mix, ein Labrador-Mix und ein Westhighland Terrier.


    Ich selbst habe aber tatsächlich den Entscheid zum Schäferhund gar nicht aus der Motivation heraus getroffen, einen Gebrauchshund haben zu wollen, sondern weil die Schäferhunde meiner Großmutter niemals "Problemhunde" waren und sie ausschließlich von Nora, Hasso, Falk und Co. schwärmte und die Pudel meiner Eltern echt anstrengend sein konnten. Einen Leo durfte ich ja erst mal nicht haben, auch wenn meine Tante mir alle zwei Jahre anbot, mir einen Welpen zu schenken.


    Bei uns ist aber auch mein Mann federführend, denn für ihn ist der Schäferhund immer die Nummer 1 ... ich glaube, wenn ich ihn bitten würde, noch einen Schäferhund zu uns zu nehmen, würde er einverstanden sein ... den Leo boykottiert er aber total.


    Ich bewege mich aber auch gerne und arbeite sehr gerne mit Tieren und vielleicht passt der Gebrauchshund DSH darum gut zu mir ... ich habe ja mit meinem Spanier auch eine "Gebrauchspferderasse" ;)

    Zu den Handtüchern fällt mir noch ein, dass man da ja auch selbst Dinge einflechten kann, PET-Flasche, Knisterplastik, was auch immer. Je nachdem wie viele alte Handtücher man da so übrig hat, kann man da einiges basteln :) oder man zerschneidet sie in lange Streifen und flechtet daraus „Zöpfe“ mit stabilem Knisterplastik als Strähnen drinne, oder eben um ein Quetschie drum rum Flechten. Eventuell mit Sisalseilen „verstärken“ damit es länger hält?

    Von der Idee sind Deine Vorschläge genial ... aber ich bin momentan so eingebunden in meine Arbeit, dass ich froh bin, mal nicht kreativ sein zu müssen. Aber wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, probiere ich das auch garantiert aus. Bis dahin freuen sich die Anbieter von Hundespielzeug über meine Shoppingexzesse ;)

    Babsi, die Inhaberin des Shops ist auch total nett. Ich habe mich schon ertappt, dass ich da auch gerne mal mehr bestelle, als ich unbedingt brauche, weil ich den Shop so gerne unterstütze.


    Einmal ging irgendwie meine Bestellung nicht durch. Die Paypalzahlung kam aber an. Da wurde ich dann gleich angerufen und die Inhaberin hat sich ganz lieb entschuldigt, obwohl sie ja nichts dafür konnte. Für jede Bewertung, die ich dort mal schreibe, bekomme ich eine Email mit einem persönlichen Danke-Schreiben und man wird dort wirklich immer wie der "Lieblingskunde" behandelt.


    Die Sachen sind auch so außergewöhnlich und ich habe inzwischen schon diverse Trainingsröcke und Leckerchentaschen, weil ich mich nie entscheiden kann, welche Variante ich jetzt in den Warenkorb befördere ;)


    Übrigens sieht Tilli so stolz aus mit ihren beiden Bällen. Bei ihr geht es mir fast wie bei dem Shop: Ich möchte die Bälle schon deshalb bestellen, weil Tilli sie so zauberhaft prasentiert ... wenn ich nicht genau wüsste, dass meine Hunde Treibbälle blöd finden und das Runde ins Hundeschnäuzchen passen muss, wäre ich in Versuchung geraten :thumbup:

    Ich verstehe jetzt zwar Deinen Trainingsaufbau, aber ich denke trotzdem, dass das bei Chia nicht funktionieren würde. Bei Bene wäre die höhere Menge beim Jackpot vermutlich die Tagesgesamtration ;) Insofern biete ich meinen Hundekindern dann doch eher das noch leckerere Eis zum Tausch an. Bislang funktionierte das bei meinen Hunden immer sehr gut - wobei ich auch viel aus dem Pferdetraining ins Hundetraining übernehme und für meinen Moppelspanier muss für die Superleistung schon mindestens eine Handvoll Obstsalat winken ... ein Stück Möhre wäre für ihn eher enttäuschend. Ich mache mit ihm Zirzensik und er lernt sehr schnell und kann eine Menge Kunsstückchen.


    Diese Erfahrung würde ich gerne in die Hundeausbildung mitnehmen und darum gibt es auch für Chia das Jackpotleckerlie im Pod, weil ich merke, wie sie mitdenkt und genau weiß, dass der gefüllte Pod eine besondere Bedeutung hat. Klar, wenn sie den dauernd bekommen würde, wäre er bald nicht mehr so toll und dann müsste ich gewiss noch mal aufrüsten. Aber bislang ist der Jackpot noch sehr attraktiv.


    Aber ich denke auch, dass viele Wege nach Rom führen und wenn das Ziel stimmt, dann war der Weg der Richtige. ;)

    Mir fällt da gerade ein, es gibt doch Bälle, die man auch Schweinen zum Spielen gibt. Vermutlich würde Chia den aber auch in kürzester Zeit schreddern. Angeblich sind die aber irre schwer für den Hund zu packen, wenn sie aber mal einen Zahn drin versenken können, dann war’s das.


    Boss geht sehr pfleglich um mit seinem Spielzeug, es werden nur die geräuschemachenden Gegenstände entfernt und das beinahe liebevoll😄Oder von ausgedienten Stofftieren der Kinder die Augen und Nasen abmontiert, das muss einfach weg. Er spuckt das alles aus, sonst wäre das nicht machbar.

    So handhabte mein Leonberger Müsli das auch.


    Ich habe mich ja nun erst mal für die Torga-Wurzeln entschieden und sowohl die Größe L. als auch die XL bestellt und theoretisch sollen die morgen schon kommen.


    Ich bin so gespannt, ob Chia die annimmt und sich gerne damit beschäftigt. Es wäre wirklich genial, wenn sie was zum Kauen hätte, das ungefährlich ist (sie würde, wenn ich sie ließe, auch auf heruntergefallenen Ästen kauen) und sie beschäftigt, ohne dass ich hinterher die Überreste eines geschredderten Spielzeugs entsorgen muss.


    Das Lederpferdchen habe ich geflickt ... ich werde es ihr aber wirklich nur noch unter strenger Aufsicht geben ... und weiter hoffen, dass sie sich doch noch entschließt, irgendwann pfleglicher mit ihren Spielzeugen umzugehen.

    Hmmmm ... ich überlege gerade, ob ich mich Deiner Meinung Boss vollumfänglich anschließen kann oder eher nicht - oder ob ich Dich grundsätzlich missverstehe, denn ich habe für Chia ja auich den "Staubwedel" als Jackpotspielie. Gut, ich trainiere damit nicht das Aus, sondern das "Bleib im Kopf bei mir und lass Dich nicht von einem anderen Hund ablenken".


    Aber ich habe Chia fürs Aus auch immer Tauschobjekte angeboten, die für sie schon hochwertiger sein mussten, als das, was sie zwischen den Zähnen hatte. Ich verstehe natürlich durchaus auch Deine Argumentation und klar hast Du sicher Recht: Das Kind wird das Eis am heißen Sommertag nicht gegen ein Glas Wasser eintauschen. Nur genau da setzt nun meine Überlegung ein. Gegen was würde das Kind denn sein Eis tauschen? Gegen ein gleiches Eis? Wieso sollte es das tun?


    Das Tauschobjekt, das gleichwertig ist, ist doch eher nicht so attraktiv.


    Ich schrieb ja auch schon, dass meine Hunde die Rinti Hähnchenfleischwürfel mit Käse lieben und für Chia der Spaß noch größer wird, wenn sie so ein Leckerchen aus dem Pod holen darf. Wäre es dann aus Deiner Sicht ein Fehler, wenn ich so trainiere? Gehe ich das Risiko ein, dass Chia den Pod irgendwann langweilig findet und was Besseres erwartet?


    Ich kann mir das momentan nicht so wirklich vorstellen, weil es ja auch beim Clickern zwei unterschiedliche Belohnungen gibt - leckere Kekse für jeden Schritt auf dem Weg des Begreifens und den Jackpot, wenn das Lernziel erreicht wurde.


    Aber ich verstehe Deine Gedanken vielleicht auch falsch oder würfle jetzt was durcheinander.