Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Verbena Der Hund geht in dem Video 5x auf das Pferd los und wird 4x derbe weg getreten und geht wie im Tunnel wieder auf das Pferd los. Erst nach dem fünften Tritt ist der Hund so bedröppelt, dass er im ersten Moment nicht wieder angreifen KANN, und dann schnappt ihn sich eine Frau (Kutscherin? Passantin?) und fixiert ihn auf dem Boden. Währenddessen verletzt der Hund auch diese Frau noch, die bleibt für den Rest des Videos am Boden liegen/sitzen, nachdem der Besitzer seinen Hund wieder bei sich hat.


    Da ist meiner Meinung nach im Kopf was nicht ganz richtig, ganz unabhängig von der Erziehung des Hundes.

    Wenn im Wahn (sei es nun Jagd oder was auch immer da für Triebe mit reinspielen - das Pferd bewegt sich eigentlich nicht groß im Video) der eigene Überlebensinstinkt so ausgeknipst wird, halte ich das Tier für brandgefährlich, und sowas gehört einfach weg.

    Ich gebe Dir Recht: So ein Hund ist eine Gefahr und wird es bleiben, wenn man ihn nicht euthanasiert. Trotzdem bleibt die Frage, warum der Hund so ist, wie er ist. Der Mensch beeinflusst das Verhalten und den Charakter des Hundes durch die Haltung und die Erziehung. Man kann nun auch noch die Zucht dazu nehmen. Ich will nun definitiv nicht über die Zucht von Pitbulls und Co. diskutieren. Ich kenne eine Züchterin, deren Pitbulls sind absolut nette Hunde und bei uns läuft ein junger Mann mit einer amerikanischen Bulldogge rum, die wirklich ein Schaf ist und mit dem wir auch schon zusammen gelaufen sind, ohne dass ich die Befürchtung hatte, dass von dem Hund eine Gefahr ausgeht.


    Aber Fakt ist, dass gerade in den USA solche Hunde für Hundekämpfe gezüchtet wurden und da wird gekämpft, bis einer stirbt ... ist der Tunnel da nicht vorprogrammiert, in den so ein Hund gerät, wenn er in den Kampfmodus gerät? Nun kommt er vielleicht zu Leuten, die das auch noch fördern - ob aus Dummheit, Unwissenheit oder Mutwilligkeit - und wird so gehalten, dass all seine genetisch verankerten Triebe zum Vorschein kommen.


    Wer trägt dann die Schuld, dass der Hund so ist wie er ist? Muss man die Zucht verbieten? Muss man Käufer strenger prüfen? Muss man generell eine Leinen- und Maulkorbpflicht für solche Rassen aussprechen? Wo fängt man an? Wo es endet, ahnen wir ... beim Tierarzt, der diesen Hund über die Regenbogenbrücke schickt. Nicht weil er versagte, sondern weil die Menschen versagten.


    Bitte missversteht mich nicht. Ich will hier keine Lanze dafür brechen, dass man ihn am Leben lässt. Das wäre unverantwortlich. Aber ich wüsste auch nicht, wie man solche Situationen zukünftig verhindern kann, denn diese Hunde werden gezüchtet und die Zucht zu verbieten, wäre vermutlich nicht der Weg, der das Problem löst.


    Vielleicht hatte dieser Hund auch eine Krankheit, die ihn so aggressiv und vollkommen unkontrolliert hat handeln lassen.


    Aber ... ich habe vor Jahren erlebt, wie ein Jack Russel meinen Langhaarschäferhund angriff und das endete beim Tierarzt - für meinen Schäferhund!


    Zuerst wehrte sich Joe noch halbherzig, aber dann verbiss sich der Rüssel so in meinen Schäferhund, dass der den Kleinen so schüttelte, als er ihn zu fassen bekam, dass ich dachte, dass der Rüssel das nicht überlebt hat. Der Kleine lag dann auch für einen Moment regungslos vor Joe, aber als wir dazuliefen, sprang der Rüssel auf und verbiss sich erneut in meinem Hund!


    Erst als seine Besitzerin einen Eimer kaltes Wasser über die Hunde kippte, ließ der Jack Russel los und die Besitzerin konnte ihn greifen (wurde aber auch selbst gebissen).


    Was lief da falsch? Jack Russels sind keine Kampfhunde, aber sie sind Terrier ... genau wie Staffis oder Pitbulls.


    Insofern denke ich durchaus, dass Zucht, Haltung und Erziehung großen Einfluss auf das Verhalten eines Hundes haben, der genetisch schon auf Angriff gepolt ist.


    Aber wie ich schon schrieb: Welcher Weg eine Lösung bietet, solche Vorfälle nicht mehr möglich zu machen, wüsste ich nicht.

    Luna Ich danke auch Dir von Herzen.


    Das Problem liegt leider eher darin, dass die nicht wollen, dass ich zeige, was ich draufhabe, denn deren Meinung ist, dass ich Futtermittel und keine Heilmittel verkaufen soll und Futtermittel machen satt und schmecken lecker und mehr darf man davon nicht erwarten. Etwaige Bezüge zur Verbesserung des Wohlbefindens sind da nicht erwünscht.


    Und da komme ich dann wieder zu Holgers Beitrag, denn alles was wirkt, hat auch Nebenwirkungen - ob erwünschte oder unerwünschte, hängt vom Kraut und seiner Dosierung ab. Aber wenn mir das Gewerbeaufsichtsamt vorschreibt, dass ich beispielsweise die Kamille nur als Futtermittel verkaufen darf, das satt macht und lecker schmeckt, dann darf ich auch nicht darauf hinweisen, dass eine Überdosierung ungesund ist, denn damit würde ich wieder eine gesundheitsbezogene Wirkung ansprechen und das darf ich nicht. Zumindest nicht laut Fernhandelsgesetz - was ich im Rahmen einer Behandlung mache, ist wieder anders geregelt.


    Aber theoretisch darf ich auch nur dann beraten, wenn ich auch behandle - ich dürfte also theoretisch noch nicht mal gute Tipps an Euch weitergeben, weil ich damit berate, ohne den Patienten gesehen zu haben.


    Das mag auf einer Seite sicher Sinn machen, weil manche THPs ja soweit gehen, Ferndiagnosen zu stellen, die sie erpendeln oder auf sonst eine fragwürdige Art erahnen (wobei ich viele Jahre Mitglied im radiästhetischen Verein beider Basel war und sehr aktiv pendelte - aber eben keine Diagnosen, sondern eher Erdfelder) und das finde ich sehr gefährlich.


    Aber wenn ich eine Diagnose vom Tierarzt habe und es einen bewährten Weg der alternativen Heilkunde gibt (also sich Kräuter zur Verbesserung des Wohlbefindens bewährten), dann sollte ein Tierheilpraktiker seine Beratung anbieten dürfen und das gerade, um zu verhindern, dass der Tierbesitzer Kräuterexperimente macht, die dem Tier sogar schaden könnten.


    Aber gerade das ist der Vorwurf gegen mich: Ich erzähle den Tierbesitzern, welche Wirkung Krauter haben können - aber auch welche Risiken sie bergen und dass die Dosierung über gesund oder ungesund entscheidet. Nur darf ich weder das Wort gesund, noch das Wort ungesund gebrauchen, wenn es nach dem Gewerbeaufsichtsamt geht.


    In deren Augen bin ich ein esoterischer Scharlatan, der sich die Taschen mit dem Geld verzweifelter Tierbesitzer vollmacht, indem er ihnen Kräutermischungen verkauft, an die sie Hoffnung knüpfen, die ich schüre.


    Dabei sind mir zwei Dinge besonders wichtig: Das Wohlbefinden des Tieres und die Zufriedenheit des Kunden. Genau darum bin ich ehrlich, verspreche keine Wunder und habe mir auch schon die Frage stellen lassen müssen: "Wollen Sie mir jetzt Kräuter verkaufen oder wollen Sie sie mir eher ausreden?"


    Immer wieder werde ich von Tierärzten angefragt, ob sie Produkte von uns vertreiben könnten - aber unsere Marge ist so gering, dass ich kaum was verdienen würde und der Tierarzt fast nichts. Trotzdem empfehlen uns Tierärzte und unser Pferdetierarzt schickte mir schon häufiger seine hoffnungslosen Fälle, weil wir zusammen schon kleine Wunder vollbringen konnten - die aber ohne Tierarzt nicht funktioniert hätten.


    Ich möchte meine Preise auch nicht anheben, um einen bessreen Gewinn zu erzielen, weil ich es nicht richtig fände, dass Gesundheit eine Frage des Geldes ist - ich möchte auch die Rentnerin mit dem kleinen Budget nicht als Kunde verlieren und freue mich, wenn ich helfen kann, ohne dass die Tierbesitzer danach nur noch Knäckebrot essen können.


    Natürlich ärgere ich mich auch, wenn die Leute mir erzählen, dass sie schon 2000 € an den Tierarzt überwiesen haben und der nicht helfen konnte, aber ich soll es jetzt für 9,90 € richten ... ist die Arbeit des Tierarztes mehr wert, auch wenn sie nicht zum Erfolg führt?


    Aber es war nie meine Intention, mit der Tierheilpraxisoder dem Kräutershop reich zu werden. Ich will nur nicht zwingend drauflegen. Aber so wie es ist, würde es passen ... wenn man uns nicht ständig neue Auflagen und Strafen aufbrummen würde.


    Ein Beispiel: Ich soll nachweisen, dass ich eine Mischmaschine habe, weil nur die sich so einstellen lässt, dass die Mischung homogen wird. Eine Mischung, die unterschiedlich schwere und große Teilchen enthält, entmischt sich spätestens beim Transport wieder und die kleinen, schweren Teilen fallen nach unten. Das wäre kein Problem, denn am Ende profitiert das Tier von der Kur - ob es an einem Tag 10 g Brennnesseln zu sich nahm und am zweiten nur 8 g spielt keine Rolle, sondern wichtig ist nur, dass es nach drei Wochen 200 g bekommen hat.


    Trotzdem traten wir den Beweis an, dass wir durchaus weitgehend homogen mischen und schickten Mischungen zur Prüfung zur LUFA - welche die Homogenität bestätigte.


    Aber das LAVES verlangt eine Mischmaschine. Das Problem ist nur, dass ich für jeden Kunden, der eine Mischung bestellt, die Mischung mische - ich mische keine 10 kg, sondern genau die 400 g, die der Kunde bestellt hat. Kaufe ich nun eine Mischmaschine, muss ich mindestens 10 kg herstellen, denn unter dem tut es so eine Maschine nicht. Das widerspricht aber meiner Intention, jedem Kunden zu garantieren, dass er genau die Mengen der Rezeptur in seiner Mischung erhält und nicht einen 400 g-Teil einer 10-kg-Mischung.


    Was macht man also? Man kauft halt so eine Maschine, macht aber weiter wie bisher und lässt die tolle Maschine halt ungenutzt verstauben, weil sie nichts anderes, als ein Alibikauf war, der einem aufgezwungen wird. Man wird an großen Futtermittelherstellern gemessen, die täglich Tonnen produzieren, aber man stellt lediglich Kilos her und hat auch nicht annähernd den Umsatz, den die Hersteller haben, mit denen man sich von der Behörde auf eine Stufe der Reglementierung stellen lassen muss.


    Das ist ermüdend und aus meiner Sicht auch Willkür eines Staatsapparates, der eigentlich froh wäre, wenn die ganzen Kräuter apothekenpflichtig würden und es keine Tierheilpraktiker oder Heilpraktiker mehr gäbe, die alternative Wege gehen, die der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge sind.


    Aber es bringt auch nichts, sich wehren zu wollen, denn dann landet man erst recht im Fokus der Behörden und wird noch öfter und noch strenger kontrolliert und muss noch vorsichtiger sein, was man schreibt oder was man verkauft.


    Mir wurde übrigens auch verboten CBD-Öl für Tiere zu verkaufen, obwohl es längst ein EU-Urteil gibt, das ganz klar aussagt, dass CBD kein Rauschmittel ist und als Futtermittel zugelassen ist. Das Gleiche mit der Schwefelblüte - sie ist nach der Futtermittelverordnung ein Futtermittel, aber uns wurde untersagt, Schwefelblüte zu verkaufen. Meine vorsichtige Rückfrage, warum das so angeordnet wurde, ergab die Antwort: "Weil das so ist und ich das sage!"


    Ich habe dann einen Text online gestellt, in dem ich dsolche Entscheide des Gewerbeaufsichtsamtes in Frage stellte und daraufhin wurden wir monatlich mit Strafen von 500 € belegt. Mal war es eine Formulierung, mal eine Salbe, deren Name auf ein Symptom verweist, mal ein Pflegeöl, das nicht gegen Parasiten wirken darf.


    Auf meine Nachfrage, ob ich mich auf weitere Strafen einstellen muss, kam nur die Antwort: "Ich kann Ihnen nicht verbieten, gegen uns Artikel zu schreiben, aber ich kann ihnen nahe legen, ihn aus dem Netz zu nehmen, wenn sie vermeiden wollen, dass wir nach weiteren Vergehen suchen."


    Also nahmen wir den Artikel raus, um unsere Ruhe zu haben. Man darf seine Meinung äußern ... eigentlich, aber Kritik kann eben trotzdem unterbunden werden.


    Ich habe darum oft daran gedacht, einfach aufzugeben, um meine Ruhe zu haben, aber die Kräuter sind eben auch eine Herzensangelegenheit und der Shop mein geistiges Baby und es gibt so viele Kunden, die hinter mir stehen und sogar anboten, als Zeuge vor Gericht zu erscheinen, um für mich auszusagen, dass ich den Weg weitergehe - auch wenn er manchmal arg holprig ist.


    Klar wäre der Job an einer Paracelsusschule als Lehrerin zu arbeiten, weniger aufreibend und vielleicht gewinnbringender. Wahrscheinlich wäre auch das Angebot meines Verlages, wieder Bücher zu schreiben, entspannender für mich, wenngleich nicht sehr gewinnbringend.


    Aber es gäbe Alternativen, die mir angeboten wurden und über die ich hin und wieder nachdenke ... aber ich liebe den Austausch mit meinen Kunden und würde das Kräutermischen ungern missen wollen, denn es erlaubt mir, kreativ zu sein, ohne dass eine Lektorin bestimmt, wie viel Text ins Buch darf oder eine Schulleitung vorgibt, was ich den Schülern beibringen darf.


    Gut - ich werde von den Behörden reglementiert, aber irgendeinem König muss man sich immer beugen ... oder?

    Nach Euren Schilderungen möchte ich es mir auch lieber nicht anschauen.


    Ich bin auch immer zwiegespalten bei solchen Geschichten. Natürlich finde ich es entsetzlich, dass ein Hund so außer Kontrolle gerät und sehe auch die Gefahr, dass das immer wieder passieren kann. Auf der anderen Seite ist der Hund auch ein Produkt seiner Haltung und Erziehung und auch wenn es diesen Hund sein Leben kostet, dass er auffällig wurde, passiert es doch immer wieder, dass die Hundehalter dann eben den nächsten Welpen holen und der dann in die gleiche Richtung driftet ... die Hunde sind am Ende nicht diejenigen, welche die Schuld trifft, aber sie büssen für diejenigen, die sie so haben werden lassen ... das finde ich unendlich traurig.

    Verbena

    wusste ich ja nicht, dass Du eine Kräuferfee bist. Klar, bist Du dann natürlich die Fee. :)

    Ich dachte nur der erste akademische Grad dieser Studienrichtung wäre dann die Diplom-Kräuterhexe. Würde mich dann vermutlich auch ein wenig so fühlen, so als Mischer von Gifttinkturen. =O


    :)

    Naja, als Giftmischerin müsste ich Pharmazie studiert haben, denn die wirklich giftigen Kräutlein sind apothekenpflichtig und die dürfte ich auch als Tierheilpraktikerin nicht verwenden oder mit anderen Kräutern mischen. Zauberkessel verwende ich auch nicht ... auch keine Spinnenbeine oder Krötenaugen und ich murmle auch keine Beschwörungsformeln oder Zaubersprüche à la Harry Potter, wenn ich die Kräuter für unsere Kunden mische. :D


    Also gibt es bei uns auch keine Liebestränke, kein Belegen mit Flüchen und auch keinen Woodoo-Zauber mit Wachspüppchen ;) - nur profane Kräutermischungen und mein Diplom kommt auch nicht von der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, sondern von der Industrie- und Handelskammer Oldenburg und heißt "Sachkundenachweis für den Verkauf von frei verkäuflichen Arzneimitteln" ... obwohl ich schon gerne mal den Zauberstab schwingen und dazu "Wingardium Leviosa!" rufen ... das würde mir eine Menge Lauferei ersparen, wenn die Tüten mit den Kräutern alle zu mir geschwebt kämen ... aber das lernt man auch in der Tierheilpraktiker-Ausbildung nicht :(

    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Tara macht das super und Angelo ist momentan vielleicht einfach ein bisschen überfordert mit dem "ist doof und riecht nach Pipi"-Hundekind.


    Bene war 9 Jahre alt, als Chia vor einem Jahr zu uns kam und Bene fand die 9-Wochen alte Welpin nur blöd.


    Chia war wie Tara dem älteren Hund ständig auf den Fersen und Bene war wie Angelo eigentlich immer darauf bedacht, die Distanz aufrecht zu erhalten.


    Wenn Bene mich anschaute dachte ich in ihrem Blick lesen zu können: "Du weißt, wo Du sie hergeholt hast. Also bring sie doch einfach genau dahin wieder zurück!"


    Chia bekom auch hin und wieder mal eins übergebrezelt, wenn sie ihre Nase in Benes Napf steckte oder sich einfach neben sie kuscheln wollte.


    Bene ging auch, wenn Chia kam und ich machte mir ehrlich gesagt um Benes Seelenheil mehr Gedanken, als um Chias psychisches Wohlbefinden, denn die steckte das gut weg und auch wenn sie mal kurz jammerte, wenn Bene sie zurechtwies, gab sie es trotzdem nicht auf, bei Bene Überzeugungsarbeit zu leisten im Sinne von "Bin das Baby - musst mich liebhaben!"


    Ganz schlimm fand ich, dass Bene partout nicht mehr zum Spaziergang mitwollte, wenn Chia dabei war. Ich musste also erst eine Runde mit Bene drehen und dann Bene nach Hause bringen und eine Minirunde mit Chia laufen ... die wollte aber ohne Bene eigentlich keinen Schritt vorwärts gehen und zog dann ebenfalls wieder Richtung Heimat, wo das Benchen dann angesäuert wartete, weil man sie nicht mitgenommen hatte - dass sie umgedreht hatte, weil sie nicht mit Chia zusammen laufen wollte, war ihr wahrscheinlich entfallen. Aber mich belastete das schon. ich fühlte mich immer hin- und hergerissen zwischen meiner Liebe zu Bene, an der mein Hund aber gerade zu zweifeln schien und meiner Fürsorge für Chia, die nach Nähe verlangte, die Bene gar nicht gerne sah.


    Heute - ein Jahr später sind Bene und Chia ein Dreamteam. Chia hat unter der Ablehnung nicht gelitten. Sie ist eine selbstbewusste Schäferhündin, die ihre "Tante Bene" heiß unhd innig liebt ... und ich darf beiden Hunde meine Liebe zeigen, ohne dass sich eine zurückgesetzt fühlt.


    Ich glaube, Chia war auch etwa drei Monate alt, als der Jack Russel des Nachbarn sich auf die Welpin stürzte. Bene war bis dahin eigentlich Best Buddy mit Sammy, dem Rüssel. Aber in dem Moment, wo der Kurs auf Chia nahm, schoß sie wie ein Haifisch dazwischen und bevor Sammy wusste, was da gerade passierte, hatte Bene ihn sehr deutlich gemaßregelt, woraufhin er quietschend zur Haustür rannte - er meidet die Begegnung mit meinen Damen seither, wie der Teufel das Weihwasser.


    Ich glaube, das war der Punkt, an dem ich sicher war, dass Bene die keine Nervensäge irgendwie doch ins Herz geschlossen hat.


    Es dauerte aber auch fast ein halbes Jahr, bis Bene wieder ihren Platz auf Herrchens Füßen einnahm und Chia zeitgleich auf meiner Bettseite auf meinen Füßen liegen durfte, ohne dass Bene nicht genervt das Feld räumte.


    Was mich aber immer wieder freut ist, dass Bene darauf besteht, auch ein eigenes Bällchen zum Spaziergang mitnehmen zu dürfen und auch hinterherläuft, wenn ich es werfe. Das hat sie vorher nie gemacht. Durch Chia hat sie viel Neues für sich gewonnen und ich glaube, auch ganz viel Lebensfreude, denn inzwischen liegen die beiden zusammen auf dem Sofa oder kuschelnd auf den Ehebetten und die eine geht nicht ohne die andere.


    Ich wünsche Dir, dass Tara und Angelo genauso gute Freunde werden und Dein Rüde sich an die kleine Nervensäge gewöhnt und sie irgendwann auch als Bereicherung annehmen kann.

    Ferndiagnosen sind schwierig. Hunde sind ja Künstler darin Schmerzen zu verbergen. Er braucht ja nur bei einer bestimmten Bewegung/ Stellung Schmerzen haben und nicht in der normalen Bewegung. Knurren ist auch nicht gleich Knurren, meiner knurrt auch wenn er sich auf dem Rücken legt und sich aalt, ist bei ihm ein Zeichen das er sich wohl fühlt. Vielleicht ist es auch ein Art der Kommunikation wenn er sich freut, aber um das zu erkennen setzt es schon voraus das man seinen Hund kennt.

    Das unterschreibe ich zu 100%!


    Chia brummt auch, wenn sie sich wohlfühlt und wer den Hund nicht kennt, könnte das als Knurren missverstehen.


    Wobei ich natürlich nicht behaupten möchte, dass irgendjemand seinen eigenen Hund nicht kennt. Aber meine Beiden haben auch eine spezielle Art der Kommunikation und Brummen gehört dazu.


    Wobei ich an anderer Stelle mal schrieb, dass Martin Rütter in einer seiner Hundeprofi-Sendungen zum Thema "Begrüssen der Heimkehrer an der Tür" meinte, dass es sich um eine Maßregelung des Hundes handelt, wenn er den Menschen anspringt, weil der sich ohne des Hundes Zustimmung von der Truppe entfernte. Da würde dann Brummen oder Knurren schon dazu passen,. denn aus Chias Geräuschkulisse ist schon bei einem kurzen Verlassen des Hauses ohne sie nicht nur von reiner Wiedersehensfreude, sondern auch von Vorwurf gefärbt.


    Ich bin allerdings auch nicht der Hundebesitzer, der Chia straft, wenn sie sich über meine Rückkehr freut - auch wenn das eine Maßregelung ihrerseits sein sollte, mit der sie mich daran erinnert, dass es ja wohl gar nicht geht, so einfach ohne sie abzuhauen.


    Bene kommt ja nicht an die Tür - die erwartet, dass man zu ihr kommt, um sie zu begrüssen ... sie ist halt unsere Kaiserin.


    Das Abklären, ob Schmerzen hinter dem "Knurren" stecken, ist auf jeden Fall sinnvoll und wichtig, aber vielleicht interpretiert man das Knurren auch falsch und es ist ein freudvolles Wohlfühlbrummen, weil alle Leute wieder zuhause sind und das Rudel wieder komplett ist.

    Danke @Ellionore und Micha369


    Unsere Anwälte sehen gute Chancen, dass das Ganze zumindest nicht in einer Vorstrafe endet und der Geldbetrag sich noch verringert. Für mich ist aber vor allem wichtig, dass wir nicht alle zwei Jahre vor Gericht gezerrt werden und einfach mal - wie unser Anwalt das formuliert - dem Gewerbeaufsichtsamt mal einer auf die Füße tritt. Das ist ja schon das 3. Mal, dass wir uns wegen irgendwelcher Formulierungen vor Gericht verantworten müssen. Während alle anderen lustig schreiben, dass Cistrose gegen Zecken wirkt, werden wir dafür bestraft und alle anderen nicht. Ich habe die Dame vom Gewerbeaufsichtsamt auch schon gefragt, ob sie Aktien bei unserer Konkurrenz hat, dass man denen einen Wettbewerbsvorteil gewährt, der uns zum Nachteil gereicht.


    Aber egal - ich lebe nicht vom Kräuterparadies. Mein Mann und unsere Steuerberaterin bezeichnen meine Arbeit eher als "Hobby, das wenigstens kein Geld kostet" ;)


    Aber Micha369 ich bevorzuge den Begriff "Kräuterfee" ;) Kräuterhexen sind doch eher die Bösen und ich möchte doch lieber eine gute Fee sein, statt der bösen Hexe :D

    Fast vergessen: Cistrose ist leider als Novel Food eingestuft worden, weil es noch nicht genügend Studien gibt, die beweisen, dass es als Lebensmittel geeignet ist. Das kennen wir schon von Stevia, das auch lange nur als "Badezusatz" oder "Räucherwerk" verkauft werden durfte. Das gleiche gilt für Cistrose. Das Problem für uns war, dass wir davon ausgingen, dass wenn es so viele Shops als Futtermittelergänzung anbieten, es nicht geahndet wird, wenn wir das auch tun ... Ende April müssen wir uns dafür vor Gericht verantworten, weil uns das Gewerbeaufsichtsamt auf 12000 € Strafe verklagt hat, nachdem wir Cistrose als geschnittenes Kraut und als Pulver anboten.


    Die Problematik ist also, dass ich die Kapseln auch nicht als Futtermittel verkaufen darf und sie auch nicht als solche im Shop anbieten kann. Wir kapseln die Cistrose nur als "Badezusatz" und verkaufen 50 Stück für 7,90 € - die reichen bei einem Schäferhund ca. 25 Tage und sind - um die Wirkung von Cistrose im Bezug auf die Zeckenabwehr zu testen, vermutlich eine preisgünstigere Variante.

    Ich persönlich kenne ihn nicht, aber ich habe mal nachgeschaut, welche Ingredienzien er enthält.


    Im Grundsatz spricht nichts dagegen, es mit diesem Produkt zu versuchen, denn schaden kann man dem Hund nicht - es sei denn, wenn er auf irgendeine Zutat allergisch reagiert.


    Was mich aber stört ist, dass die "unwirksamen" (also nur im Bezug auf die Zeckenabwehr) Ingredienzien wie Süßkartoffel, Pflanzliches Glycerin aus Sonnenblumenkernen, Krill und Insektenmehl aus Hermetia-Larven ganz vorne stehen und damit der Hauptbestandteil der Kugeln sind. Klar braucht es Glyzerin, damit die Kugel nicht bröselt, aber das Insektenmehl dient dem Geschmack, die Süßkartoffeln vermutlich auch und ich möchte eher Wirkstoffe verabreichen, als leckere Bestandteile, denn wenn ich meinen Hunden etwas schmackhaft machen möchte, dann dippe ich Tabs, Kapseln und sonstiges in Leberwurst oder wickle es in Rinderhack ein und forme leckere Hackbällchen, die vn den Hunden dann problemlos genommen werden.


    Wirklich wirksam an dieser Mischung sind Bierhefe (6%), Schwarzkümmelöl (3%) und Zistrosenkraut (2%) -allerdings finde ich die Mengen, die in der Gesamtmischung enthalten sind, eher mickrig. Wenn so ein Kügelchen ca. 1,5 g wiegt (210 wiegen ca. 350 g, und Du 5 Kugeln täglich fütterst, dann sind das knappe 8 g Gesamtmischung. Davon 2% sind gerade mal 0,16 g täglich. Zum Vergleich: In unseren Bio Cistrosen DR-Kapseln sind 0,4 g enthalten und wir empfehlen bei einem 35 kg-Hund 2 Kapseln täglich - also 0,8 g Cistrose, damit eine Wirkung erkennbar wird.


    Wir verwenden auch extra magensäureresistente DR-Kapseln, weil die Magensäure des Hundes viele Wirkstoffe schon im Magen zersetzt und sie so nicht mehr in den Körper gelangen, um verstoffwechselt und wirksam zu werden.


    Ob es Kokosöl und Kokosraspeln gegen Zecken braucht, wenn man es immerlich anwendet, wage ich zu bezweifeln. Kokosöl und Kokosraspeln können vieles und sind durchaus schon aufgrund der enthaltenen Laurinsäure (auch ein Inhaltsstoff der Muttermilch, der die Abwehrkräfte des Babys stärkt) sehr gesund. Kokosöl und Kokosraspeln werden auch gerne gegen Darmparasiten eingesetzt und sie schmecken den meisten Hunden ... könnten damit also Bestandteil des Produktes sein, um die Akzeptanz der Hunde zu erhöhen.


    Lecithin ist ein Bindemittel - wobei hier auch interessant wäre, um welches Lecithin es sich handelt. Oft wird das günstige Sojalecithin verwendet und das führt bei manchen Hunden zu Blähungen, weshalb wir nur Sonnenblumenlecithin verwenden.


    Lavendel und Rosmarinextrakt verwenden wir äußerlich gegen Hautparasiten. Ob das auch innerlich eine Wirkung ergibt, die nach außen spürbar wird, kann ich nicht sagen, aber wenn das so wäre, würden unsere Herzmischung oder unsere Nervenmischungen, die Lavendel enthalten, auch der Zeckenabwehr dienen - das hat bislang aber noch kein Kunde festgestellt. Ich füttere auch ab und an mal Rosmarin bei Bene, weil es Herz, Blutdruck und die Durchblutung stärkt - eine Zeckenabwehr ergab sich daraus bislang nicht. Aber im Grunde sind auch Lavendel und Rosmarin aus meiner Sicht so niedrig dosiert, dass ich wenn überhaupt, eher eine schwache Wirkung erwarten würde.


    Rapsöl kann man wegen seiner positiven Wirkung auf Haut und Fell füttern, aber nachdem gerade mal ein halbes Prozent in der Mischung erhalten ist, schätze ich, dass das noch einem Tröpfchen entspricht ... damit erreicht man eigentlich nichts Gravierendes.


    Gleiches gilt für Zitronengras. Es wirkt reinigend auf den Organismus, wird bei Hautproblemen gerne eingesetzt und es wird aufgrund seiner Blutdruck- und Cholesterinsenkenden Wirkung eingesetzt - wobei der Rosmarin den Blutdruck erhöht und somit wäre hier keine Wirkung aus dieser Mischung zu erwarten, die dem Blutdruck dient. Aber die Menge, die in der empfohlenen Dosis enthalten ist, scheint mir sowieso zu gering, als dass sich daraus eine essentielle Wirkung zu erwarten wäre. Vielleicht verändert es im besten Fall den Geruch des Hundes ... aber die Menge ist eben wirklich minimal.


    Bleibt noch Grapefruitkernextrakt. Wir verwenden es sehr, sehr gerne, weil es keimwidrig wirkt und darum ist es auch in unseren Zahncremes oder der Tröpfelstop bei inkontinenten Hunden enthalten, respektive auch in der Blasenmischung. Es wirkt wie ein natürliches Antibiotikum.


    Alles in allem wäre dieses Mittel für mich eher gesund, als wirksam gegen Zecken, aber wem die knapp 25 € nicht zuviel sind, um 1,5 Monate zu testen, ob die Kombination dann doch die gute Wirkung ausmacht, dem würde ich nicht davon abraten.


    Wir arbeiten derzeit auch daran, unsere Zeckenschild (Bio-Zistrose, Bio Schwarzkümmel,reine Bierhefe, Bio-Schwarzkümmelöl) in Tabs zu pressen, aber beim ersten Versuch brach gleich der Stempel der Tablettenpresse und wir erwarten den Ersatz Ende April. Bis dahin gibt es nur Pulver. Ich werde aber auch weiterhin keine Geschmacksverbesserer verwenden, denn wer das möchte, stippt die Tabs in Leberwurst und hat im Pulver oder im Tab die volle Wirkung ohne wirkfreie Zusatzstoffe, die nur lecker schmecken.

    Ahhh - ich dachte, Du sprühst die Katzen damit ein. Auf der Packung steht ja auch, dass es für Hunde und Katzen verwendet werden kann ... und da bekomme ich wirklich Bauchschmerzen.


    Ich behandle meine Hunde auch schon mal mit ätherischen Ölen und die Katzen sind auch immer mal wieder in der Nähe der Hunde. Da mache ich mir dann auch keine Sorgen, denn solange man die Mittel nicht direkt an der Katze anwendet, passiert in der Regel auch nichts.


    Und mit dem Köpfchengeben wäre ich froh, wenn unsere beiden neuen Mietzen schon so weit wären ... heute wurde ich wieder angefaucht, als ich den Herrschaften Futter brachte und die Kistchen säuberte ... wenn die schon mich nicht leiden können, will ich mir gar nicht vorstellen, was die zu den Hunden sagen :(

    Ich glaube, dass es immer schwieriger wird, wenn der Hund mit Kindern zusammenlebt. Unser Lieschen war ein sehr, sehr gehorsamer Hund, der nicht klaute und auch nichts aufnahm, was nicht zuvor freigegeben worden war. Aber wenn unsere Tochter ein Eis schleckte, partizipierte das Lieschen da immer mit ... einmal leckte das Kind, einmal fuhr die Hundezunge über die Eiskugel ... und die Eiswaffel gehörte prinzipiell dem Hund, wenn ich nicht daneben stand und das eisessende Kind "bewachte".


    Dem Kind hat es nicht geschadet - dem Hund auch nicht, aber verhindern konnte ich es selten, dass dem Kind ein Stück Brötchen "aus der Hand fiel", wenn der Hund bei ihr bettelte.


    Ich habe das nicht unbedingt akzeptiert, aber solange das Lieschen nur beim Kind bettelte und an dessen Essen partiziperte und sonst die gute Erziehung nicht vergaß, versuchte ich mich damit zu arrangieren, dass ich meine Augen nicht überall haben kann.


    Im pubertären Alter des Hundes wäre das natürlich schwierig, weil in der Zeit Grenzen ausgelotet werden, deren Demakationslinien nur schwer wieder in die gewünschte Richtung verschoben werden können, wenn der Hund darin sein verbrieftes Recht sieht.


    Aber vielleicht tröstet es Dich, dass Dein Kobi nicht das einzige Pubertier ist, das gerade unter temporärer Taubheit und Missachtung der bereits festgelegten und vom Hund bislang akzeptierten Regeln leidet ... obwohl ... leiden tu eher ich ;)

    Von den Ölen, die Du mit dem Öllämpchen verdampfst, nimmst Du in der Regel ja höchstens vier Tröpfchen Öl und der Rest im Schälchen ist Wasser. Beim Erhitzen/ Verdampfen verfliegen die ätherischen Öle zusammen mit dem Wasser und verteilen sich im Raum. Damit ist das ätherische Öl nicht mehr ganz so gefährlich für die Katze.


    Ich verwende aber trotzdem lieber Räucherstäbchen oder Räucherkegel oder nutze die Öllämpchen nicht in direkter Nähe der Katzen - was bei unseren Mietzen auch Sinn macht, denn die kämen auf die Idee, das Teil umzuwerfen und das würde ich noch weniger gern riskieren.


    Ich schrieb es aber auch schon: Keine Katze stirbt, wenn man sie mal mit ätherischen Ölen konfrontiert, aber wenn man Katzen mit Kräutern entwurmt und in den Mischungen sind Thymian und Gewürznelke enhalten, dann würde ich das meinen Katzen niemals anbieten. Ich habe eine Kundin, die dachte, dass es eine tolle Idee ist, der Katze das gesunde Copaiba Balsam zu füttern. Drei Wochen später ging es der Katze immer schlechter und der Tierarzt stellte abgrundtief schlechte Leberwerte fest und vermutete eine Vergiftung. Nachdem die Katzenbesitzerin mich angerufen hatte und erzählte, dass sie der Katze Copaiba Balsam gefüttert hatte, ahnte ich schon, dass das der Grund der Vergiftungserscheinungen war. Wir haben dann über Entgiftung und Leberstärkung einen guten Weg gefunden, dass es der Katze wieder gut ging.


    Aber das ist, was ich meine: Die Dosis macht auch hier das Gift und für die Katze reicht eben eine sehr viel geringere Dosis, als ein Hund sie vertragen kann. Man kann auch davon ausgehen, dass eine große, schwere Katze mehr verträgt, als ein zartes, schmales Kätzchen, aber die Glucoronidierungsschwäche sollte eben doch jedem Katzenbesitzer bekannt sein und die möglichen Risiken sollen sorgsam abgewogen werden.


    Gewiss ist es nervend, wenn man kaum Möglichkeiten hat, die Katzen vor Parasiten zu schützen, weil die halt vor allem von ätherischen Ölen ferngehalten werden, aber mich entsetzt es, dass ich Fachkenntnis nachweisen musste, um Kräutermischungen herstellen zu dürfen und bei manchen Herstellern frage ich mich, ob die auch ohne Fachwissen arbeiten dürfen und mal locker riskieren, dass sie einem Tier mit ihren Mitteln Schaden zufügen.


    Aber manchmal habe ich auch das Gefühl, dass Herdis Hiller von der Krauterie und ich die Einzigen sind, die sich zur Glucoronidierungsschwäche von Katzen Gedanken machen, denn was ich an Antiparasitika auf dem Markt finde, enthält ätherische Öle.

    Was mich immer wieder entsetzt ist, dass es nach wie vor Hersteller von Mitteln zur Parasitenbekämpfung gibt, die schlichtweg die Glucoronidierungsschwäche von Katzen ignorieren,


    Fakt ist aber, dass den Katzen ein Enzym in der Leber fehlt, das die Aufspältung von ätherischen Ölen ermöglicht. Sicher ist es nicht tödlich für die Katze, wenn sie versehetlich den mit ätherischen Ölen eingeriebenen Hund ableckt, neben ihm schläft oder mal was von einem Spray abbekommt, das ätherische Öle enthält, aber Stoffe, die vom Körper nicht abgebaut und ausgeschieden werden können, lagern sich in der Leber an. Die macht das eine Zeitlang auch mit, denn bekanntlich wächst sie mit ihren Aufgaben und ist das einzige Organ, das in der Lage ist, seine Zellen rasch wieder regenerieren zu lassen. Aber irgendwann ist auch die Leber überfordert, wenn die Katze täglich und regelmäßig mit ätherischen Ölen behandelt wird und dann stellt man schlechte Leberwerte fest, weil die Katze sich schleichend vergiftet.


    Das im Ardap enthaltene Lavendelöl ist sehr reich an ätherischen Ölen (die machen es so wirksam gegen Hautparasiten) und Margosa-Extrakt ist ebenfalls nicht geeignet, um die Katze vor Hautparasiten zu schützen.


    Wir verzweifeln auch manchmal daran, dass alles, was sich bei Hunden und Pferden besonders wirksam erweist, für Katzen tabu ist, weil die Glucoronidierungsschwäche das Verwenden von Pflanzen, die ätherische Öle enthalten, verbietet, weil es für die Katze tödlich ausgehen kann.


    Dass solche Produkte aber nach wie vor auf den Markt kommen, ist für mich wirklich unfassbar.