Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Verbena Oh man das Bild von deinem Joe geht mir durch Mark und Bein. Was für ein schöner Hund und welch treuer Blick :love:

    Danke ... er war ein ganz besonderer Freund und wann immer jemand fragte, wo er mich findet, bekam er die Auskunft von meinem Mann: "Da wo der Löwe liegt, ist meine Frau auch nicht weit." Ich glaube, seine Treue war einzigartig ... kein Hund nach ihm und keiner vor ihm war so eng mit mir verbunden. Ich bin aber auch dankbar, dass er mich 13,5 Jahre begleiten durfte.


    ... und auch wenn er nun schon fast 12 Jahre nicht mehr bei mir ist, so vermisse ich ihn noch immer und so ganz ohne Tränchen kann ich die Bilder von ihm immer noch nicht anschauen.

    Und schon habe ich Dich entdeckt! Und ich freue mich so sehr, dass wir uns hier wiederfinden durften.


    Bo, den wir Joe gerufen haben, weil ich vermeiden wollte, dass er "Bobo" gerufen wird, war ein so wunderbarer Freund und der Hund, der die größten Pfotenspuren in meinem Herzen hinterließ ... ich bin Dir noch immer dankbar, dass Du ihn für uns ausgesucht hast ... oder das Schicksal ihn für alle anderen unsichtbar machte, damit er zu uns finden durfte.


    Nach Joes Tod hätte ich sehr gerne wieder einen Welpen aus Deiner Zucht zu uns genommen, aber damals war bei Dir gerade kein Wurf geplant.


    Über die LSVD-Zeitung habe ich aber immer mal wieder geschaut, ob Du wieder züchtest und ich freue mich auch sehr zu sehen, dass Du den Langhaarigen treu geblieben bist und wieder so bildschöne Hunde bei Dir leben.


    Züchtest Du aktuell auch wieder?


    ... und ein Bild von Deinem/ meinem Joe/ Bo von Tobmarani habe ich natürlich auch ... er war mein Seelen- und mein Herzenshund (da war er schon 10 Jahre alt und noch immer fit und gesund):


    Ganz liebe Grüße von Sabine

    Naja, je nach Hund ein oder zwei Wochen. Bei meinen Leos hielten die Dinger ewig. Die kauten auch nur ein bisschen drauf rum und zerfetzten sie nicht. Chia hingegen schreddert so ein Teil innerhalb einer Woche, aber manchmal liegen die Luffa-Teile auch mal drei Wochen hier rum, bis sie dann zu Konfetti verarbeitet werden. Man bekommt sie auch in unterschiedlichen Auführungen - wnn man Luffa-Spielzeug für Hunde goggelt, findet man auch teilweise sehr preisgünstige Luffa-Spielzeuge. Ich kaufe die in der Regel beim Großhandel im 10-er Pack.

    Wer hier schon länger im Forum unterwegs ist, weiss, dass ich schon 2x ein Krähenjunges aufgezogen habe. Beide Male waren die Jungvögel sehr anhänglich bei Askja. Und die kleine schwatte Kröte, die draussen - nach Freigabe - Krähenschwärme aufscheuchen darf, war ein Lämmchen. Gestern sind wir im Feld einer ganz jungen, noch flugunfähigen Elster begegnet. Wir haben uns hingehockt, und die Kleine hoppelte vertrauensvoll auf Askja zu. 🖤 Ich glaub, die hat ne mütterliche Ausstrahlung.

    Ich staune auch immer wieder, wie vorsichtig Hunde mit anderen Tieren umgehen. Selbst Chia, die genau wie Askja gerne Vogelschwärme aufscheucht und neuerdings täglich von einer frechen Amsel geärgert wird, akzeptiert unsere beiden Tauben, die wir nicht mehr auswildern könnten (eine hatte einen gebrochenen Flügel, der trotz tierärztlicher Unterstützung nicht ganz gerade zusammenwuchs und die andere war einfach zu dusselig für die Freiheit, aber sechs weitere Tauben und zwei Dohlen konnten wieder ausgewildert werden).


    Auch Elvis akzeptierte die Tauben und manchmal machten sie es sich auf seinem Rücken gemütlich oder kuschelten sich an ihn:


    Was mich faszinierte, war die Freundschaft zwischen unserem Hahn Winnie und seinen Katzen. Als vor zwei Jahren an Silvester das Geböller losging, krabbelten die unter seine Flügel ... man staunt manchmal, wie kurios Tierfreundschaften sein können.


    Ich drücke ganz fest die Daumen für eine gelungene Aufzucht des Elsternkindes und eine erfolgreiche Wiederauswilderung.

    schön, dass Zistrose Euch hilft. Ich las, dass es nicht bei jedem Hund hilft, hast Du ja auch angedeutet.


    Ich verlasse mich auf die Mittel, welche mir mein TA empfiehlt.

    Ich stimme Dir natürlich zu und ja, ich hatte es angedeutet (und die kleine private Studie bestätigt ja auch, dass von 48 Hunden ein Hund nicht auf die Zistrosengabe ansprach), dass es Hunden mit anhaltender Immunschwäche teilweise nicht hilft oder man eine deutlich längere Vorlaufzeit braucht.


    Ich will Dich auch nicht davon abbringen, dass Du die Mittel verabreichst, die Dein Tierarzt empfiehlt, aber zum einen verdient er daran, zum anderen ist es eben nicht sein Hund und wenn Nebenwirkungen auftreten, verdient er noch mal daran. Ich will auch keinesfalls gegen Tierärzte schreiben. Ich vertraue meinem Tierarzt seit fast 25 Jahren und nehme häufig seinen Rat an. Allerdings weiß er auch, dass ich Tierheilpraktikerin bin und gerne den Alternativweg beschreite und er respektiert das, weil wir gemeinsam stets einen guten Weg für meine Hunde und Katzen fanden.


    Manchmal bewgegne ich den Empfehlungen von Tierärzten aber auch mit einer gesunden Skepsis - spätestens seit ich die Bücher von Dr. Jutta Ziegler las, wie beispielsweise "Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden" https://www.narayana-verlag.de…DJv1RHG-s9ihoCWIAQAvD_BwE oder "Hunde könnten länger leben, wenn ..."


    Sicher muss man auch bei dieser Literatur seine Skepsis nicht ganz über Bord werfen, aber die Autorin ist selbst Tierärztin und gibt in ihren Büchern Interna preis, wie Tierärzte profitieren, wenn sie bestimmte Medikamente oder Futtermittel empfehlen, die letztendlich die Gesundheit des Tieres nicht zwingend positiv beeinflussen.

    Ja, es hilft. Wir kapseln Bio-Zistrosenkraut gemahlen in DR-Kapseln für Hunde, weil so die Wirkstoffe nicht von der Magensäure des Hundes zerstört werden und der Hund keine 10 g täglich nehmen muss, denn leider gibt es viele unserer Kunden, die feststellen, dass ihre Hunde das Kraut nicht mögen und dann das Futter verweigern. Darum füttere ich meinen Hunden jeweils zwei Kapseln täglich und das auch seit Anfang März, weil die Zistrose Zeit braucht, bis sie ihre Wirkung entfaltet.


    Zistrose ist darum auch interessant fpr den Hund, weil sie auch antibakteriell und antiviral wirkt, Magenproblemen entgegen wirken kann und das Immunsystem stärkt. Hier liegt auch das Geheimnis ihrer Wirkung: Wenn das Immunsystem stark ist, ändert sich der Geruch des Hundes und er wird für Parasiten unattraktiv.


    Leider ist bei der Fütterung von Zistrose auch häufig das Problem, dass Hunde, die ein nicht so gutes Immunsystem haben oder häufig mit chemischen Medikamenten behandelt werden, erst einmal länger brauchen, bis sich das immunsystem regeneriert hat und dann kann es bis zu sechs Wochen gehen, bis die Zecken den Hund ignorieren.


    Es gibt auch eine private Studie zur Zistrosenfütterung: https://www.beutler-coaching.ch/zeckenschutz/


    Es empfiehlt sich also, unbedingt auch äußerlich gegen Zecken zu behandeln und hierzu entsprechende Öle zu verwenden. Schwarzkümmelöl ist beispielsweise gut geeignet - man kann es innerlich (1 ml pro 10 kg Hundegewicht" verwenden und auch täglich einige Tropfen im Fell des Hundes verreiben.


    Vielfach wird Bierhefe gefüttert, weil die enthaltenen B-Vitamine gegen Zecken wirken sollen. Das Problem hierbei ist, dass es immer mehr Hunde gibt, die allergisch auf Bierhefe reagieren und dann brandrot entzündete Ohrmuscheln davon bekommen.


    Wichtig ist aber: Katzen dürfen keine Zistrose bekommen, denn sie haben eine Glucoronidierungsschwäche. Ihnen fehlt das Enzym, um ätherische Öle zu verstoffwechseln. Die lagern sich bei der Katze dann in der Leber an und vergiften die Katze schleichend. Also egal was die Firmen auf ihre Verpackung schreiben: Für Katzen sind ätherische Öle tabu!!!


    Und Micha369 Das Problem bei diesen Antizecken-Tabeltten ist leider, dass die Zecke beissen muss, um am vergifteten Hundeblut zu sterben. Das bedeutet, dass die Borrelien, falls die Zecke infiziert ist, gelangen unter Umständen trotzdem in den Hundekörper, denn


    1. übergibt sich eine Zecke auch schon relativ schnell nach dem Biss, wenn sie gestresst wird. Kratzt sich der Hund (Zeckenbisse jucken) oder beisst er sich, dann übergibt sich die Zecke und Borrelien könnten dann auch in den Hund gelangen


    2. wirken die Mittel erst nach acht bis 12 Stunden tödlich auf die Zecke und wenn sich der Wirkstoff nach vier Wochen immer deutlicher abbaut, dann lebt die Zecke unter Umständen sogar noch länger. Fakt ist aber, dass wenn eine Zecke Borrelien abgibt, dann tut sie das in der Regel nach ca. acht Stunden. Stirbt sie aber erst nach 12 Stunden oder noch später, ist der Hund trotzdem nicht vor Borreliose geschützt.


    Ich bin selbst Borreliose-infiziert und habe festgestellt, dass Katzenkralle, Kardenwurzel und Zistrose mir meine Gesundheit zurückgaben. Vorbeugend trinke ich den Sommer über auch täglich Zistrosentee.

    Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Ferndiagnosen, aber es könnten entweder ein Atherom (Grützbeutel) sein oder eine Art Lipom - also eine Fettgeschwulst. Das Gute daran ist, dass diese Atherom-Gnubbel immer gutartig sind, nicht schmerzhaft und oft von selbst wieder verschwinden ... leider aber auch manchmal an anderen Stellen wieder auftauchen, wenn der Hund dazu neigt.


    Auch das Lipom ist meistens gutartig, schmerzt nicht und muss nicht entfernt werden, wenn es den Hund nicht stört. Man rät sogar häufig davon ab, dass man an solchen Gnubbeln herumschneidet, weil man damit etwas reizt, das dann noch intensiver wächst.


    Ich neige auch dazu, beim nächsten Tierarztbesuch mal nachzufragen und denke aber, dass es harmlos ist und nicht zwingend behandelt werden muss.


    Milben schließe ich auch aus, weil hier die bereits beschriebenen Symptome fehlen. Gewiss könnte es auch sein, dass Harras sich beim Wälzen im Gras einen Fremdkörper in die Haut gerieben hat, aber so ein Gnubbel, in dem irgendwas steckt, öffnet sich dann meistens und der Fremdkörper eitert heraus oder verkapselt sich. Allerdings würdest Du beim ersten Gnubbel dann irgendwann festgestellt haben, dass er sich geöffnet hat, denn der ist ja, wenn ich das recht verstanden habe, wieder zurück gegangen.


    Ich tippe also eher auf ein Atherom und das ist, wie ich schon schrieb, ungefährlich und eine Art "Pickel" bei dem sich Talg in den Talgdrüsenausführungsgängen staut.

    Ich habe für Chia auch Hundespielzeug aus Luffa https://www.fundis-reitsport.d…kmX07srUAXhBoCqSwQAvD_BwE


    Wenn sie das frisst, ist das kein Problem, denn es ist verdaulich ... der Nachteil ist nur, dass Chia es nicht frisst, sondern es zu Konfetti verwandelt und dann im Haus verteilt.


    Die Chuckit Bälle gibt es hier auch und diesen von Trixie https://www.trixie.de/heimtier…ing&card=14295&listpage=2


    Chia mag es, wenn ihr Spielzeug um Gnade wimmert, während sie darauf herumkaut. Kaputt ging bislang keiner der Bälle, aber verloren haben wir schon diverse.


    Chia hatte auch so eine Phase, in der sie wirklich alles gebrauchen konnte, was sie beim Spaziergang fand ... Trinkhalme von Fastfood-Ketten-Bechern, Kaffeebecher. Styroporverpackungen, Papiertaschentücher, Plastikteile. Nichts war so uninteressant, dass es liegen bleiben konnte. Bei ihr klappte das Kommando "Tauschen!" ganz gut, denn sie bekam dann einen Lieblingskeks und spuckte mir dafür ihre Beute in die Hand.


    Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sammeln ging, um dafür Kekse zu kassieren ;)


    Am glücklichsten ist Chia aber mit einem Kalbsknochen https://barfgold.de/produkt/kalbsknochen-1-stueck/


    Der wird tagelang vorgeholt und benagt und dann wieder irgendwo vergraben. Chia liebt diese Dinger - Bene schaut sie nicht mal näher an. Ich kaufe in der Regel vier Stück pro Monat und räme den jeweiligen Knochen nach einer Woche weg, wenn er blankgenagt ist (und ich ihn wiederfinde). Dann gibt es wieder einen Neuen.


    Beim Bällchen bin ich vorsichtig, seit mein erster Leorüde mal ein pinkfarbiges Bällchen so zernagt und gefressen hat, dass er drei Tage lang pinkfarbig-gesprenkelte Häufchen produzierte. Bällchen bekommen die Hunde darum nur unter meiner Aufsicht und nicht zum Zernagen, sondern nur zum Spielen.


    Wenn Du Glück hast, ist das "alles-fressen-wollen nur eine Phase - bei Chia hörte das irgendwann auf. Aber - und obwohl sie lange Zeit ihre Spielzeuge heil ließ - dass dem Kong-Foxy die Ohren abgekaut wurden und der Plüschhund erst operiert und ausgeräumt und anschließend seine Außenhülle zerfetzt wurde, hält leider immer noch an. Darum gibt es eigentlich nur fressbares Speilzeug, wenn ich nicht mit Argusaugen prüfen kann, was sie mit dem Spielzeug tut.

    Ich stehe ebenfalls unter einem akuten Zuckerschock und möchte Euch ganz herzlich zum Familienzuwachs gratulieren und Euch allzeit ganz viel Freude mit der süßen Zuckerschnecke wünschen.


    Ich habe bei den Bildern gerade überlegt, dass unsere Chia vor einem Jahr bei uns einzog und wie unterschiedlich die Welpen doch sein können - vor allem Taras Stehohren faszinieren mich totoa. Chias erstes Öhrchen stand erst mit 12 Wochen und dann dauerte es noch weitere 14 Tage, bis auch das Zweite Ohr sicher stehen blieb.

    Ich bin im Bezug auf das Dampfmachen beim Tierarzt ganz bei Holger. Ich hatte vor 25 Jahren auch mal so einen Tierarzt, der meinte, dass er rumdoktern könnte und mich nach sechs Monaten mit einer Rechnung von 1200 Mark beglückte - der Hund war da, wo er mit der Schnauze hinreichte, kahl und blutig gebissen.


    Ich habe dann den Tierarzt gewechselt und festgestellt, dass der neue Tierarzt das Problem mit einer Stanzbiopsie, die seinen Verdacht auf Sarcoptes Milben bestätigte, und einer Ivermectin-Spritze gelöst hat. Das ganze kostete 24 Mark und der Hund hatte nach zwei Wochen wieder Haare und biss sich schon nach zwei Tagen nicht mehr.


    Mal abgesehen davon, dass Bravecto eigentlich nur zur Abwehr von Zecken und Flöhen eingesetzt wird. Aber die Nebenwirkungen werden auch sehr intensiv diskutiert. Hier ein Artikel aus der Apothekerzeitung, wo auf Krampfanfälle nach der Gabe hingewiesen wird https://www.deutsche-apotheker…-tierazneimittel-bravecto


    Ich würde wirklich ganz schnell einen Tierarzttermin bei einem anderen Tierarzt vereinbaren und schauen, dass dem Hund rasch geholfen wird, denn wenn der Hund hinten schon steif geht, schmerzt ihn die Haut und da ist wirklich schnelles Handeln wichtig.


    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sich uim eine Grabmilbenart handelt, die Deine Kyra befallen hat. Darum könnte alles, was ich Dir zur Milbenbekämpfung schon schrieb, auch helfen, aber wichtig ist, dass Du auch die Umgebung mitbehandelst. Ich habe damals ein echtes Giftzeug vom Tierarzt bekommen, mit dem ich die Teppiche und alle Platze einsprühen sollte, wi die Hunde liegen, denn diese Milben infizieren den Hund immer wieder, wenn man die Umgebung nicht mitbehandelt. Sie sind auch unter dem Namen "Räudemilben" bekannt. Wenn Dein Hund zu anderen Hunden Kontakt hat, könnten die sich mit den Räudemilben anstecken.


    Ich drücke die Daumen, dass Du schnelle Hilfe bekommst und Deine Kyra bald wieder milben-, juckreiz- und schmerzfrei unterwegs ist.

    ... und wir mussten vor einem "bellenden" Rehbock flüchten, der auf Streit gebürstet, schon frühmorgens durch den Wald marschierte. Ich war froh, dass meine Hunde nicht auf die Idee kamen, mich vor dem brünstigen Gabelböckchen beschützen zu wollen. Die staunten ihn beide nur an und überlegten, was der ihnen wohl sagen möchte.


    Die Feldhasen sind momentan auch vollkommen panne ... die rennen direkt auf einen zu und man fragt sich, ob es tatsächlich die Sexualhormone sind, die denen das Gehirn vernebeln. Ich habe zum Glück tatsächlich zwei sehr nette Hunde, die wissen, das Jagd ein außerordentlich unerwünschtes Verhalten ist. Aber was macht man, wenn das Reh zur Jagd gegen die Hunde und das Frauchen bläst?

    Die Frage ist leider ein bisschen pauschal gestellt, denn zum einen wäre meine Frage, ob die Milben anhand einer Stanzbiopsie festgestellt wurden und ob es sich um Sarcoptes- oder Demodex-Milben handelt. Die einen nisten in den Haarbälgen, die anderen unter der Haut, aber sie gehören beide zu den Grabmilben. Eine andere Variante wären Grasmilben. Die findet man allerdings weniger am Hund, weil die sich nach ihrer Zellmahlzeit ins Gras fallen lassen und nur den Juckreiz an der Stelle hinterlassen, an der sie den Hund "angespuckt" haben.


    Mich würde auch interessieren, welche Symptome Du feststellst (nur Juckreiz oder schwarze Flecken, Haarausfall, Rötung, Krusten).und ob die Tablette, welche Du erhalten hast, eine Bravecto war, die eigentlich eher gegen Zecken eingesetzt wird und nicht ohne Nebenwirkungen ist. Juckreiz gehört zu den Nebenwirkungen, die häufiger mal auftreten.


    Allopathisch wird gegen Milben meist Ivermectin (ivomec) eingesetzt und in der Regel wirkt das auch rasch und nachhaltig.


    Alternativ gibt es die Behandlung mit Schwefelblüte. Wer Tamme Hanken kannte, kannte auch diesen Tipp, denn er gab ihn gerne und häufig gegen Milbenbefall, weil die Milben den Schwefelgeruch nicht mögen und dann aus der Haut krabbeln. Wenn man den Hund dann mit einem Insektizid badet oder behandelt (wie Sebacil), dann sterben die Milben und der Hund kann wieder entspannen.


    Wer es ganz sanft mag, nutzt Diamol (Kieselgur) und stäubt den Hund damit ein. Die feinen Kristalle vom Kieselgur verletzten die empfindliche Außenhaut der Parasiten und die trocknen dann aus und sterben.


    Ein weiteres bewährtes Mittel aus der Naturheilkunde ist Margosa (Neem) Milben mögen das gar nicht und ziehen aus - allerdings ist es auch nicht ganz so ungefährlich, weil es in hoher Dosierung ungesund ist. Wenn der Hund sich häufig leckt, würde ich das Neem im Zweifelsfall mit Schwarzkümmelöl mischen oder mit Kokosöl.


    Allerdings ist eben trotzdem die Frage, ob es wirklich Milben sind. Es konnte auch eine Flohbissallergie sein oder eine Allergie auf Staubmilben im Trockenfutter oder eine Futtermittelunverträglichkeit.