Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Die Mittel, die Parasiten fernhalten, sind auch aus meiner Sicht am effektivsten, wenn es um die Verhütung von Borreliose und anderen Krankheiten geht, die durch Insekten und Spinnentieren übertragen werden.


    Es gibt nur leider wenige Mittel, die sich bewähren konnten und deren Duftstoffe intensiv genug sind, um die Zecken fern zu halten.


    Häufig wird aber, um die Wirkung gegen Zecken zu erreichen, die synthetisierte Form von Pyrethrinen beigemischt und hier ist leider das Problem, dass es sich um ein Nervengift aus den Blütenkörbchen der Dalmatinischen Wucherblume

    handelt und dieses Blümchen ist eigentlich giftig. Mir ist einfach irgendwie unwohl, wenn ich an meinen Tieren mit Giftstoffen hantiere, denn es gab eben auch schon tödliche Vergiftungen durch inhaliertes Pyrethrin-Aerosol.


    Natürlich ist die Dosierung im Grunde zu niedrig, um eine Vergiftung des Hundes zu bewirken, aber Paracelsus sagte bereits, dass die Dosis das Gift macht und wenn so ein Halsband für vier Wochen die volle Wirkung hat und dann ein neues verwendet wird, kommt man pro Sommer schon mal auf 5 bis 6 dieser Halsbänder und im Laufe eines Hundelebens sind das vielleicht auch mal mehr als 60 dieser Halsbänder und 120 g Pyrethroid. 14 g davon reichten, um ein zweijähriges Kind umzubringen.


    Ich will auch niemanden davon abbringen, ein Serestro-Halsband zu verwenden oder ein ähnliches Produkt und ich verstehe die Angst vor Borreliose, weil ich selbst betroffen bin, aber ich denke leider, dass sich synthetische Toxine im Körper nicht vollständig abbauen und sich dann in der Leber anlagern ... was das über einen langen Zeitraum bedeutet, kann man sich vermutlich denken.


    Es ist sicher nicht das eine Halsband, das Leberkrebs fördert oder die eine Anwendung eines Spot-ons, die den Hund krank macht. Aber es ist eben die Regelmäßigkeit der Anwendung über Jahre, bei der auch kein Tierarzt mit Sicherheit sagt, dass das nicht gesundheitsschädlich ist.


    Aber sieh mir meine Sorge nach - ich bin Tierheilpraktikerin und darum auch kritischer, was synthetisierte Pflanzenwirkstoffe angeht.

    Wir nehmen 14.95 € für 500 ml vom Dr. Goerg Bio Kokosöl.


    Ich schrieb es aber auch an anderer Stelle. Das Problem bei der Chemie ist, dass die Zecke beißen muss, um das "vergiftete" Blut einzunehmen und zu sterben. Was eben leider bedeutet, dass der Schutz gegen Borreliose nur eingeschränkt funktioniert. Glaubt mir, ich bin von Neuroborreliose betroffen, seit mich eine Zecke gebissen hatte, die mich infizierte und ich weiß, dass es immense Schmerzen sind, die man aushalten können muss.


    Aber meinen Hund zu "vergiften" und zu wissen, dass er trotzdem von Zecken gebissen wird, die dann zwar sterben, aber vorher noch die Chance haben, ein paar Borrelien-Bakterien in meinen Hund zu spucken, wäre für mich kein Argument, das zu tun.


    Klar schreiben die Hersteller, dass die Zecken innerhalb von acht bis 12 Stunden sterben und das "Erbrechen von Borrelien erst nach 12 Stunden wahrscheinlich wird, aber das ist nicht so. Eine borrelioseübertragende Zecke "kotzt Borrelien" sobald sie sich gestresst fühlt und wenn sie beisst, dann juckt das und der Hund kratzt sich ... und dann fühlt sich die Zecke gestresst. Nicht zu vergessen ist, dass das Mittel auch an Wirkung verliert, je mehr Zeit nach der Gabe vergeht - und auch dann leben die Zecken mit der geringeren Dosis im Blut auch langer als 12 Stunden am Hund und könnten Borrelien spucken.


    Übrigens fühlen sich auch Zecken gestresst, die man zum Entfernen quetscht - ein Zeckenhaken ist der sicherere Weg.


    Und das Kokosöl kann man dem Hund auch füttern. Es gibt einige Naturheilkundler, die darauf schwören, dass es auch Darmparasiten entgegenwirken kann. Ich denke aber, es ist eher die immunstimmulierende Wirkung der Laurinsäure, die dafür sorgt, dass die Immunantwort effektiver gebildet werden kann und die Abwehrkräfte die Parasiten dann bekämpfen.


    Gegen Hautparasiten würde ich es aber eher ins Fell reiben.


    Sehr effizient ist übrigens auch das Mittel von Exner - es riecht aber leider wie vor drei Tagen Erbrochenes im warmen Auto und meine Hunde flohen vor sich selbst.


    Wir haben mit unserem Parasix auch ein Antizecken-Öl kreiert, das recht gut funktioniert und auf fetten Basisölen (wie eben Kokosöl und Schwarzkümmelöl) basieren, aber die enthalten auch Geraniumöl, Nelkenöl, Margosaöl und Citronella und solche ätherischen Angriffe auf die Olfaktorik schätzen manche Hunde auch nicht. Unsere dulden das Einreiben, aber es ist halt auch aufwendig, wenn ich die Hunde einmal täglich einreiben muss.


    Mit Zistrosenkapseln und Schwarzkümmelöl (innerlich 1 ml pro 10 kg und äußerlich 1 x wöchentlich) kommen wir gut klar.


    Das Kokosöl verwende ich für die Katzen - es half auch gut bei Flohbefall. Bei den Hunden hilft Rosmarin (als starker Tee gekocht, abgekühlt und in einer Sprayflasche über den Hund verteilt) ganz gut gegen Flöhe und gegen Milben kann man Hund und Katze auch mit Diamol-Erde (Kieselgur) einpudern - damit lassen sich auch Ameisenstraßen bekämpfen.

    Ich drücke Dir, lieber Timo, ganz fest alle Daumen und Pfoten, dass Ihr Erfolg mit Eurer Petition habt und der Zaun gebaut wird.


    Ich bin aber auch ehrlich und würde solche Hundewiesen definitiv meiden. Das wäre mir einfach auch zuviel Trubel und ich nerve mich schon, dass momentan sämtliche Umlandleute hier im Wald rumrennen (mein Nachbar steht vermutlich den ganzen Tag am Fenster und zählt die Autos und behauptet, dass es letzten Sonntag wohl 100 Stück waren, die zu uns fuhren und seinen Feldweg zuparkten).


    Also gehe ich morgens um sieben Uhr los und schaue, dass ich um 8.30 Uhr wieder zuhause bin, denn ab dann trifft man Spaziergänger, Stockschwinger, Jogger, Hundegassigänger, Fahrrad- und Mountainbikefahrer, Mopedgangs und Endurocruiser, Eltern mit Kindern, Bobbycar und Kinderwagen, Reiter und Rentner im Schleichgang.


    Solchen Völkerwanderungen gehe ich lieber aus dem Weg und nehme dafür dann auch in Kauf, dass ich abends auch meistens erst bei Einbruch der Dunkelheit vom Gassigang zurück komme, weil ich dann sicher sein kann, dass keine Coronawanderer mehr unterwegs sind.


    Gewiss finde ich auch, dass Hunde auch die Möglichkeit haben sollten, mit Artgenossen zu toben, aber ich habe zwei Hunde, die immer wieder miteinander spielen, wenn wir laufen und wenn ich Gesellschaft möchte, kann ich mich mit einer Gassigehfreundin verabreden - dann weiß ich wenigstens, dass wir gleich ticken und ich mich nicht über Leute ärgern muss, deren Fußhupen meine Hunde ankeifen und wenn die dann zurückbellen, gleich zum Maulkorbkandidaten werden sollten.

    Ganz wichtig bei Kokosöl ist, dass es einen möglichst hohen Laurinsäuregehalt (möglichst über 50%) hat und dass es nicht raffiniert wurde, denn dann duftet es auch nicht mehr und wirkt auch nicht.


    Bei Kokosöl ist natürlich auch die Frage ob Fairtrade oder nicht. Ich würde wirklich nicht sehr gerne Kinderarbeit unterstützen, nur um ein paar Euro zu sparen (und ja, ich weiß, dass es viele Leute gibt, die mit ihrem Geld sehr, sehr rechnen müssen, um am Ende des Monats noch genug zu haben) und mir ist es wichtig, dass ich mein Kokosöl mit gutem Gewissen verwenden kann, weil ich weiß, dass diejenigen, die sie geerntet haben, auch vernünftig entlohnt wurden.


    Bio und die Voraussetzung der Nachhaltigkeit ist mir in dem Fall auch sehr wichtig. Dann natürlich, dass das Produkt regelmäßig auf Schadstoffe überprüft wird. Darum haben wir uns entschieden, nur das Kokosöl von Dr. Goerg bei uns im Shop anzubieten. Wir verkaufen zwar das, auf dem "für Tiere" steht, benutzen es aber auch selbst zum Kochen, denn aus meiner Erfahrung mit den Behörden weiß ich, dass Produkte, die als Tierfutter angeboten werden, teilweise einem hööheren Anspruch erfüllen müssen, als Lebensmittel für den menschlichen Gebrauch.


    Insofern lohnen sich aus meiner Sicht die Kosten für das Kokosöl von Dr. Goerg - die im Übrigen auch immer mal wieder Angebote in ihrem Shop haben, bei denen ich sogar schon als Endverbraucher kaufte, weil es günstiger war, als mein Händlerpreis. Das Kokoswasser ist nämlich auch das Leckerste, das ich kenne.

    Ich weiß durchaus, dass meine Gedanken zum Hormonchip als Tierheilpraktikerin eher nicht gefragt sind, aber ich würde definitiv auch über unerwünschte Nebenwirkungen nachdenken, denn Hormone sind nicht nur der Fruchtbarkeit dienlich. Sie beeinflussen Stoffwechselvorgänge im Körper, die der Gesunderhaltung des Hundes dienen. Nicht zufällig beobachtet man beim Kastraten eine Gewichtszunahme bei gleichbleibender Fütterung und auch das Fell verändert sich oftmals - auch wenn die Kastration nur zeitlich begrenzt ist und über einen Hormonchip gesteuert wird.

    Wir kommen aus Holdorf, Kreis Vechta - das liegt grob zwischen Osnabrück und Bremen - bis Bremen sind es über die A1 ca. 85 Kilometer. Von der Autobahnraststätte Dammer Berge könnte man uns auch schon fast aufs Reithallendach spucken.


    Wenn es nicht ganz so viele Hunde sind oder das Wetter bescheiden ist, haben wir auch noch ein Stück Reithalle zum Toben (der hintere Teil wurde von meinem Mann für Stroh, Heu und seinen Trecker annektiert.


    Parkmöglichkeiten gibt es auch genügend - nur der Reitpatz ist lediglich mit einem Holzpferdezaun eingezäunt. Die Hunde könnten also zwischen den Holzlatten durchspringen. Nach vorne ist aber ein festes Holztor - da versucht nicht mal Chia auszubüxen ;)


    wie hast du das dann gemacht wenn ein neuer hund dazu kam? hast du drago vorher zu dir gerufen? kommt er dann sofort auch wenn ein neuer hund am eingang der hundewiese auftaucht?

    Genau, ich habe ihn zu mir gerufen (was mit jedem Mal auch besser funktioniert hat), hab ihn sich neben mir hinlegen lassen und gewartet, bis er sich beruhigt.

    Ich habe das auch so zwischendurch gemacht - also ihn rangerufen, sitz oder platz machen lassen, ihn Augenkontakt aufbauen lassen (und damit schon mal das Kommando "schau" trainiert) und ihn dann wieder freigegeben, dass er nicht denkt, wenn ich ihn ranrufe, ist Schluss mit Spaß.

    Ich zieh den Hut vor dir, dass du die Gesänge bis zum Schluss ausgesessen hast :thumbup: sollte ich mir mal ein Beispiel dran nehmen.

    Es war auf jeden Fall sehr, sehr anstrengend ^^

    Chapeau! :thumbup: ... ich gebe zu, dass mir dazu wohl wirklich die Geduld fehlen würde und Chia darum weiterhin jeden Hundekumpel singend ankündigt. Aber ich werde Dich als erstrebenswertes Beispiel im Kopf behalten und an meiner Geduld arbeiten.

    ich hab das schon oft gemacht - entweder als forumstreffen, oder als vereinstreffen, oder als rassetreffen

    und im prinzip läuft es immer auf das selbe hinaus - alle hunde laufen frei :)

    ich hab bisher noch nie erlebt das es zu ernsthaften auseinandersetzungen zwischen den hunden kam

    ich weiss es gibt viele die sowas als risiko sehen, aber ich hab nur positive erfahrungen damit - vll. hatte ich aber auch einfach nur glück, dass bei den vielen treffen nur tolle menschen dabei waren, mit denen man regeln festlegen konnte wo sich jder dran gehalten hat :)

    Ich erlebe das auch immer wieder - je entspannter die Leute sind, desto friedlicher laufen Hundebegnungen ab.


    ... und Babsi: Dann haben wir schon ein Duett. Chia singt da gerne mit.


    Ich könnte als Freilauffläche unseren Reitplatz anbieten ... und meine Hunde mögen Besuch ;)

    Also 2 Kapseln am Tag, ausgenommen der Winter, bzw. wenn es unter 10 Grad wird?

    Ich füttere meistens ab Ende Februar bis ca. Ende Oktober die Zistrosekapseln, aber es ist auch immer wetterabhängig ... bislang ging ich davon aus, dass es unter 10 Grad keine Zeckenaktivität gibt und ich hatte jetzt auch seit Oktober keine Zistrose-Kapseln mehr gefüttert und auch keine Zecken an den Hunden gefunden. Aber letztes Jahr hatte Bene schon im Februar eine im Ohr sitzen und da war es auch plötzlich warm geworden.


    Nach meiner Erfahrung braucht es auch ca. 3 Wochen, bis die Zistrose ihre volle Wirkung entfaltet und es gibt leider auch Hunde, bei denen der Erfolg nicht ganz so gut ist. Eine Kundin stellte auch fest, dass ihr Hund wqeniger Appetit hatte, wenn sie regelmäßig Zistrose fütterte ... bei mir selbst dämmt das den Appetit leider nicht :(


    Insofern ist es sicher auch ein bisschen ein Experiment, das sehr gut klappen kann, aber nicht muss. Bei Bene klappt es super. Chia habe ich letztes Jahr noch mit Parasix-Öl eingerieben und starte erst dieses Jahr mit Zistrose, weil ich auch nicht sicher bin, wie das bei Welpen unter einem halben Jahr mit der Verträglichkeit ist ... wobei ich dann doch denke, dass die Zistrose immer "ungefährlicher" ist, als Nervengifte, die ich dann doch lieber nicht im oder am Hund haben möchte.


    Wobei ich auch bei Credelio kein Schutz gegen eine Übertragung von Borrelien besteht, denn die Zecke muss beißen und mit der Nahrungsaufnahme (Blutsaugen) beginnen, um den Wirkstoff einzunehmen und daran zu sterben. Gewiss wird immer wieder behauptet, dass Zecken die Borrelien erst nach ca. 8 bis 12 Stunden in den Hund abgeben und sie dann schon tot sind. Aber wenn der Wirkstoff nach einer Zeit nicht mehr stark genug im Hundeblut enthalten ist, lebt die Zecke auch länger als 8 bis 12 Stunden. Dazu kommt, dass Zecken dann "erbrechen", wenn sie gestresst werden - also beim starken Quetschen, wenn man sie rausdreht oder eben auch, wenn der Hund sich kratzt, denn so ein Zeckenbiss juckt und der Hund reagiert, indem er kratzt - also fühlt sich die Zecke gestresst und spuckt ... im ungünstigsten Fall eben auch Borreliose-Bakterien in den Hund.


    Für mich als Borreliose-Betroffene gäbe es wirklich nur ein Argument, um ein Medikament anzuwenden, das durchaus auch für unerwünschte Nebenwirkungen bekannt ist und das wäre, wenn ich sicher sein könnte, dass das Mittel die Hautparasiten fern hält - sie also gar nicht erst an die Haut gelangen. Solange aber die Zecke trotzdem beißt und die Gefahr einer Borreliose-Infektion trotzdem besteht, gibt es für mich kein Grund, solche Mittel anzuwenden ... Zecken rechtzeitig entfernen oder Naturheilmittel füttern, die den Geruch des Tieres verändern, sodass es für die Zecke unattraktiv wird , ist da der sicherere Weg.

    Wir kapseln das Zistrosenpulver in magensäureresistente DR-Kapseln, weil die Magensäure des Hundes doch recht scharf ist und viele Wirkstoffe von ihr geplättet werden, bevor sie die Gesundheit unterstützen können. Darum verwende ich die Kapseln, welche die Wirkstoffe unangetastet durch die Magensäure des Hundes schleusen und so reichen bei Bene zwei Kapseln, um sie weitgehend zeckenfrei zu halten.


    Das Schwarzkümmelöl verändert den Geruch des Hundes. Tatsächlich kamen bei uns schon Leute ins Haus, die behaupteten, es röche nach Pfeffer ... das waren die Hunde ;)


    Es gab auch eine Studie bei Jugend forscht, bei welcher ein Schüler mit Zecken und Schwarzkümmelöl experimentierte und beweisen konnte, dass die Zecken den Geruch von Schwarzkümmelöl meiden https://www.weser-kurier.de/st…zecken-_arid,1826499.html


    Wichtig ist aber, dass man weder die Zistrose, noch das Schwarzkümmelöl bei Katzen einsetzt. Die haben nämlich eine Glucoronidierungsschwäche und somit fehlt ihnen das Enzym, um ätherische Öle verstoffwechseln zu können - die lagern sich dann in der Leber an und vergiften die Katze schleichend. Bei unseren Katzen gibt es darum auch Kokosöl und ich rieche unsere Coconut-Cats sehr gerne ;)