Verbena
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Beiträge von Verbena

    Genau Martin. Da habe ich den Bademantel auch bestellt. Bei Frankonia hätte ich noch einen Gutschein gehabt, aber da gibt es die Bademäntel "nur" bis XXL und das entspricht einer Rückenlänge von bis zu 78 cm. Auch bei Alsa gab es ein Angebot auf XXL. Klar hätte das klappen können und vielleicht wäre es auf 2 cm auch nicht angekommen, aber wenn ich schon das Geld investiere, kommt es auch die 20 € auch nicht mehr an, wenn ich mich dann die nächsten Jahre ärgere, dass der Bademantel zu kurz ist oder Bene sich darin nicht wohl fühlt, weil er kneift. Dann lieber etwas reichlich und vielleicht findet sie Bekleidung für Hunde auch nicht mehr prinzipiell doof.


    Sie ist da ja eher gegen Bekleidungsstücke jeder Art. Als sie sich eine Kralle ausgerissen hatte und Pfotenschuhe tragen sollte, schaffte es nicht mal der Tierarzt, ihr die Dinger wieder anzuziehen. Sie wird dann wirklich zum glitschigen Aal. Wir haben die Pfotenschuhe dann weggelassen und das klappte auch.

    Das mag sein stimmt unsere hat ein kurzes stockhaar. Aber dann müsstest Du ja mlt fast allen Halsbändern Probleme haben oder ?

    Darum gibt es ja die Leuchthalsbänder speziell für langhaarige Hunde. Die sind breiter als die Leuchtschläuche und verschwinden nicht im Fell.

    Verbena, hättest mich doch Fragen können ;).

    Ich bin mit dem Mantel absolut zufrieden, das Geld auf 10 Jahre gerechnet, ist für mich nicht abschreckend.

    Ob der Mantel 2 Hunde fast trocken saugen kann weiß ich nicht aber bei Lex funtioniert das Super.

    Das wäre meine nächste Idee gewesen:*


    Das mit dem Selbstnähen ist definitiv bei meinem täglichen Programm keine Option. Ich nähe auch nicht sooo wahnsinnig gerne und ich gebe zu, dass ich auch eher der "jetzt brauch ichs - jetzt will ichs"-Mensch bin und wenn ich etwas selbst mache, dann ist das eher ein langatmiges Projekt. Aber tatsächlich hat eine unserer Kundinnen, die einen Shop für selbstgenähte Hundebademäntel hat, mir auch einen für Bene genäht. Die Passform war super, aber wenn der Hund drunter nass bleibt, der Bademantel aber auch nass wird und der feuchte Hund dann den nassen Bademantel anhat, dann ist das auch nicht so zielführend.


    Dazu kommt, dass ich auch schon so viele Fehlkäufe im Bezug auf Hundebademäntel an Tierschutzleute verschenkt habe, weil die Teile entweder nicht passten oder eben ihren Zweck nur so halb bis gar nicht erfüllten, dass die Kaufsummen - zusammengerechnet - locker einen Siccaro-Hundebademantel finanziert hätten (oder auch zwei).


    Darum wollte ich jetzt nicht noch mal experimentieren.


    Ich habe auch ca. 10 spezielle Hundehandtücher - auch diese ganz großenin 140 x 76 cm, an denen alles klebenbleibt https://www.zooplus.de/shop/hu…flege_alle/handtuch/58850, aber wenn zwei Hunde wirklich nass sind, dann kommt man damit nicht weit, denn Bene liebt es, sich in die Pfützen zu legen und ihr Fell saugt das Wasser daraus förmlich auf. Sie ist dann wirklich nass bis auf die Haut und sie trocken zu bekommen ... da reichen Handtücher nicht aus und selbst die Dryplaces und Drybeds helfen nur bedingt.


    Bei Chia würde ich mir wirklich deutlich weniger Gedanken machen, denn 1. legt sie sich nicht in Pfützen und 2. bekommt man sie mit Hilfe der Snugglesafe-Handtücher schon weitgehend trocken.


    Aber für Bene gebe ich die 159 € aber dann doch gerne aus, wenn ich hoffen darf, dass sie dann in 20 Minuten zu 90% trocken ist.


    An einen Hunderegenmantel habe ich auch schon gedacht, aber ich fürchte, dass sie damit keinen Schritt freiwillig läuft. Ich hatte ihr ja vor zwei Jahren eine Kühlweste von Ruffwear gekauft, damit sie im Sommer mit ihrem dicken Pelz nicht so schwitzt ... Bene weigerte sich standhaft, sich mit dem Teil zu bewegen. Die Kühlmatten wurden ebenfalls ignoriert - Bene legt sich daneben und zeigt mir damit, was sie von meinen Einkäufen hält ;)

    Ein Lumi Halsband zum Laden über USB haben wir seit 2015 und ist noch nie kaputt gegangen. Würde ich immer wieder kaufen. Kostete nur 30€

    Das Problem ist, dass diese Halsbänder im Fell der Langstockhaarigen verschwinden.

    Ich dachte, ich mache mal ein Thema dafür auf, weil ich eine halbe Ewigkeit nach der Marke von Lex Hundebademantel gesucht habe und dann die Fotos in dem Thema nicht mehr sehen konnte, aus denen ersichtlich war dass es sich um einen Siccaro-Hundebademantel handelt.


    Grund für meine Suche war, dass ich gestern zweimal mit zumindest einem tropfnassen und einem ziemlich nassen Hund nach Hause kam. Drei Hundehandtücher wurden pitschnass und so dreckig, dass ich sie gleich in die Waschmaschine packen musste und so richtig trocken waren die Hunde trotzdem nicht. Mein Vorrat an Hundehandtüchern ist auch nicht so groß, dass ich zweimal täglich drei Handtücher durchweichen kann, denn die Teile sind aus Microfaser und sollten nicht in den Trockner gesteckt werden.


    Also schickte ich die Hunde dann auf ihre Dry Bed- Matratzen, damit sie richtig trocknen. Aber dabei fiel mir dann der Hundebademantel ein, der die Hunde in 20 Minuten zu 90% trocknen soll. Bei einer XXXL-Größe und 159 € Kaufpreis muss erst mal einer reichen. Aber wenn die Herstellerbeschreibung stimmt, dann wird der Mantel selbst nicht nass oder fühlt sich zumindest nicht nass an und so würde ich zuerst Bene in den Bademantel hüllen, Chia mit dem Handtuch trockenrubbeln und nach 20 Minuten würde Chia den Bademantel anziehen dürfen und der Rest konnte bei Bene das Drybed machen. Zumindest ist das der Plan. Ich bin gespannt, ob er auch so funktioniert, wie ich das erhoffe. Verschickt wurde das Teil gestern schon und ich hoffe, dass das Paket morgen oder am Montag ankommt.


    Bislang hatte ich auch schon diverse Hundebademäntel, aber Benes Rückenlänge liegt bei 80 cm und sie hat einen Halsumfang von knappen 60 cm. Die meisten Bademäntel gibt es nur bei XL und darin sieht Bene aus wie eine Presswurst, respektive bei einigen schafften wir es nicht mal, ihren Kopf durch die Öffnung zu bekommen. die letzten Zentimeter bis zur Rute lagen prinzipiell frei. Auch das Material, ob Frottee oder Microfaser, war eher nicht so vielversprechend in seiner Wirkung. Der Hund blieb nass - ich hatte sogar überlegt, ob ich den Bademantel nass mache und ihn Bene im Sommer zur Kühlung anziehe, aber sie fühlte sich in jedem der Hundebademäntel so unwohl, dass ich den Plan auch rasch verwarf.


    Wie trocknet Ihr Eure Hunde im Winter?

    Ja, genau mein Reden. Nicht jeder Hund reagiert gleich. Chia allerdings scheint gelernt zu haben, dass sie vom Schneefressen Bauchschmerzen bekommt und verzichtete heute darauf, ins weiße Zeug zu beißen ;)

    Ich habe für beide Hunde das Visio Light Langhaar Leuchthalsband https://www.schecker.de/p/visi…wMpnfINx-4yBoCUAUQAvD_BwE


    Genau genommen habe ich sogar vier davon. Zwei hängen jeweils am Strom und zwei sind im Gebrauch.


    Ich stelle immer das Dauerlicht ein. Man könnte noch langsames und schnelles Blinken wählen, das kostet wohl nicht so viel Strom, aber der Vorteil ist, dass ich so auch noch ein bisschen was sehe - zumindest da, wo die Hunde laufen und hinleuchten ;)


    Ich bin sehr zufrieden damit und würde das Halsband auch immer wieder kaufen. Es lässt sich gut kürzen, ist relativ günstig und erfüllt seinen Zweck.


    Als ich noch das Julius K2-Geschirr verwendet hatte, steckte da auch immer eine Taschenlampe drin. Man wusste so zumindest, wo der Hund ist, aber die Lampe leuchtete teilweise auch von hinten Benes Ohren an und nicht unbedingt nach vorn - die Lasche ist irgendwie ungünstig platziert.


    Ich habe aber auch vor Jahren mal das Langhaar-Leuchthalsband von Trixie gekauft. https://www.zooplus.de/shop/hu…and_leine_geschirr/583702 Das ist aber zum Aufladen mühsamer, weil man es immer zum Einstecken des USB-Kabels auseinanderziehen und danach zusammenschieben muss. Es leuchtet auch nicht ganz so hell, aber es hält tatsächlich etwas langer. Wenn die Visio Light schon anfangen zu funzeln, leuchtet es immer noch gut sichtbar.


    Bene hat ja viel Plüsch und man sieht die Halsbänder sehr gut. Bei Chia ist es auch kein Problem. Sie hat (noch) nicht so viel Pelz um den Hals, aber Leuchtschläuche würden auch bei ihr im Fell verschwinden

    Nun - das ist wie bei vielen Themen: Jeder Jund reagiert da anders. Meine Leos waren begeisterte Schneeliebhaber und sie fraßen auch gerne mal Schnee (als es bei uns noch welchen gab). Meine Hündin und mein zweiter Rüde hatten gar keine Probleme damit, aber mein erster Leorüde reagierte auch immer mit Durchfall und Magenproblemen.


    Bei meinen Schäferhundmädchen ist es nun Chia, die gestern ihren ersten Schnee erlebte und auch begeistert fraß. Gestern abend fraß sie schon mäkelig und heute früh mümmelte sie auch eher nur ein bisschen am Futter herum. Bene nutzt die kleinen Schneeflächen lediglich, um sich darin zu wälzen. Sie leckt mal ein bisschen an dem weißen Zeug herum, aber fressen mag sie es nicht. Sie hat natürlich nun auch keine Magenprobleme und frisst nach wie vor wie ein Drescher ;)


    Ich überlege natürlich auch immer wieder, was das Problem beim Schneefressen auslöst, denn so kalt, wie die eisigen Kristalle in die Hundeschnauze gelagen, kommen sie ja nicht im Magen an, denn sie schmilzen eigentlich schon auf der Zunge. Klar kann man davon ausgehen, dass da auch eine Menge ungesunde Partikel aus der Luft in den Schneeflocken gebunden werden. Aber meine Hunde trinken auch wahnsinnig gerne Pfützenwasser (ich versuche das schon zu unterbinden, aber manchmal sind die Mädels einfach schneller, als ich) und ich würde mal davon ausgehen, dass die gleichen Umwelttoxine auch in den Regentropfen zu finden sind. Darauf reagiert aber keine unserer Hündinnen.


    Trotzdem gibt es die Schneegastritis und irgendetwas muss wohl im Schnee sein, das eine Magenschleimhautentzundung auslöst, respektive die Magenschleimhaut so sehr reizt.


    Wobei ich natürlich dann davon ausgehe, dass der Hund höchstens auf Feld- und Waldwegen Schnee frisst. Denn wo gestreut und gesplittet wird, ist das Schneefressen selbstverständlich gesundheitsgefährlich ... man sieht ja schon an den Pfoten, was Streusalz und Split an Hundepfoten anrichten.


    Ich würde also eigentlich Deiner Frau Recht geben und das Schneefressen eher nicht erleauben.

    Yaris ist leider sehr anfällig was die Bindehautentzündung angeht, habe daher bei mir und meinem Freund immer eine kleine Tube Hydrocortison-Pos N 2,5 %, für den Fall der Fälle! Da dies Rezeptpflichtig ist, habe ich die erste Tube direkt von meinem Tierarzt bekommen, bei der zweiten Tube bin ich dann zu Apotheke und sie haben es mir ausgehändigt als ich meinte, dass mich mein Tierarzt hergeschickt hat und die ja keine Rezepte ausstellen. Zum Glück hatte ich Yaris dabei und der Apotheker konnte sich das ansehen, denn sonst hätte ich sie nicht bekommen!

    Bitte niemals nie mit Cortison eigenmächtig am Auge herum hantieren!!! Vor der Gabe von Cortison am Auge muss IMMER IMMER IMMER vorher tierärztlich abgeklärt werden dass keine Hornhautverletzung vorliegt!!! Und die kann schnell passieren, z.B. wenn der Hund durch Büsche läuft und ein Ästchen sind Auge bekommt, durch einen Fremdkörper (z.B. kleines Steinchen) der ins Auge gelangt ist etc. Hornhautverletzung in Verbindung mit Cortison kann zur Erblindung führen !!! Deswegen muss vor dem Einsatz von cortisonhaltigen Augentropfen oder -salben vorher IMMER eine Ophtalmoskop-Untersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt werden.


    Im übrigen stellen Tierärzte selbstverständlich Rezepte aus...

    Genau das Gleiche ging mir auch durch den Kopf, als ich den Post von Yaris las.


    Wobei ich momentan auch viele Hundebesitzer kenne, deren Hunde gerötete Augen haben, weil es einfach teilweise ziemlich windig ist. Zwar bin ich mit Chia, als sie vor ein paar Wochen mal gerötete Augen und gelben Schmott in den Augenwinkeln hatte, auch zum Tierarzt gefahren, weil ich ausschließen wollte, dass die Problematik mit einer Verletzung der Hornhaut zusammenhängt, aber auch der Tierarzt meinte, dass manche Hunde sehr empfindlich auf den Wind reagieren und dass das Auge dann besonders empfindlich auf Umweltreize reagiert, wenn das Immunsystem arg zu kämpfen hat und bereits angeschlagen ist. Gerade bei jungen Hunden, deren Immunsystem noch eine Immunantwort auf ihm unbekannte Keime finden muss und bei Senioren, deren Immunsystem auch schon mal schwächeln kann, wenn beispielsweise der Fellwechsel und intensivere Umwelteinflüsse es belasten, reagieren die Augen häufig mit Rötungen.


    Ich würde darum auch eher nicht gleich zu antibiotischer Salbe/ Tropfen oder gar Cortison greifen, wenn der Hund häufiger mal eine Bindehautentzündung hat, sondern eher das Immunsystem unterstützen, damit er sie gar nicht erst bekommt. Ich füttere meinen Hunden den Winter durch auch gerne mal Ziegen-Colostrum, um die Abwehrkräfte zu stärken.


    Ansonsten schrieb ich ja schon, dass ich meinen Hunden auch mal prophylaktisch eine milde Augensalbe in den Bindehautsack gebe, um ihre Augengesundheit ein bisschen zu unterstützen.


    Ich komme auch mit Salbe besser zurecht, als mit Tropfen. Gerade bei unseren Katzen, die sich sehr wehrig zeigen, wenn sie eine Behandlung ablehnen, kann ich einen Salbenstrang (auf dem behandschuhten Finger) besser im Bindehautsack platzieren, als die Tropfen, bei denen ich dann immer Sorge habe, dass ich mit dem Tropfer direkt am Auge die Hornhaut verletzte, wenn es zu einer Abwehrreaktion des Tieres kommt.

    Mein Problem mit denen wird sein: ich habe Mini-Mini-Mini-Hände.

    Ich werde deshalb auch von allen immer aufgezogen, selbst die einzige Freundin die ich habe, die von der Körpergröße her kleiner ist als ich, hat noch größere Hände als ich.

    Wenn es also Handschuhe nicht in Damengrößen gibt hab ich ziemlich verloren, denn selbst die kleinste Damengröße ist mir in der Regel noch zu groß. Und mit 3-4cm Luft an den Fingern ist Leckerli rausholen wieder nicht wirklich möglich...

    Ich habe eigentlich auch eher Kinderhände also Handschuhgröße 6 bis 6.5 und bei den Enduras stehen vorne noch Zipfelchen von den Fingern ab, aber die gummierten Spitzen erleichtern das Leckerliefischen definitiv. Es kann auch sein, dass es die Enduras auch in Frauengrößen gibt - ich habe halt auf die Schnelle gesucht und nachdem die meisten von Tante Goggel vorgeschlagenen Shops keine kleinen Größen mehr hatten, die nächstbesten bestellt, die es in XS gab. Dass das Männerhandschuhe sind, merkt man aber eigentlich nicht. Ich würde mal sagen, die XS entsprechen ca. 6,5 - 7 in Handschuhgrößen und ein bisschen weiter finde ich im Winter gar nicht so verkehrt, weil zu enge Handschuhe auch nicht warm halten.


    Und Roopa Natürlich ist das eher ein "Luxusproblem", wenn die Temperaturen bestenfalls um den Nullpunkt kreisen, aber ich wohne im Norden auf dem flachen Land. Hier ist es weniger die Kälte, sondern der beißende Wind, der mich nach Handschuhen verlangen lässt. Aber im Grunde hat eben auch jeder ein anderes Temperaturempfinden - ich bin eine Frostbeule. Mein Mann rennt noch bei unter 10 Grad draußen im T-Shirt rum und wundert sich, dass ich schon eine Weste trage und friere.


    Wenn man das Gefühl hat, dass man sich mit Handschuhen wohler fühlt und sich das Bedürnfis nach warmen Händen mit Hilfe von Handschuhen erfüllen möchte, sollte man diesem Bedürfnis nachgehen dürfen. Ich bin jedenfalls glücklich mit den Enduras und auch wenn es heute keine Gefrierpunkttemperaturen sind, die mich draußen empfingen, hatte ich doch meine Enduras an und die schützten mich dann auch vor den Regentropfen, die plötzlich vom Himmel fielen. Es mag Luxux sein, nach warmen und trockenen Händen zu verlangen, aber wenn ich diesen Luxus für knappe 30 € haben kann, dann leiste ich mir den gerne ... und ob andere Leute Handschuhe brauchen, ist mir dann auch eher peng.

    Ob er das jetzt gut oder schlecht findet, ist nicht so klar zu erkennen, aber ich habe das Gefühl, dass er sich überlegt, ob man die Schneeflocken vielleicht fangen kann ;)

    Ich habe für Bene auch das Hunter Freestyle Zugstopphalsband gehabt, aber das rutschte ihr hin und wieder doch mal über den Kopf - weshalb ich aktuell ein günstigeres Ruffwear Halsband mit Steckschnalle für sie gekauft habe, das sie bislang noch nicht verlor - und Chia wurschtelt sich leider auch aus jedem Halsband heraus, denn die legt auch gerne mal den Rückwärtsgang ein und irgendwie ist ihr Fell auch so glatt und rutschig, dass ich bezweifle, noch das Halsband für sie zu finden, das sie nicht abstreifen kann. Darum trägt sie nach wie vor ihr Großenbacher-Geschirr (das ist wirklich super leicht, aber sitzt perfekt). Mit den Karabinern hatte ich bislang noch keine Probleme und ich verwende meistens die handgefertigten Fettleder-Leinen von Maly https://www.maly-leder.de/ mit ganz profanen Messing-Bolzenkarabinern.

    Danke Ihr Lieben für Eure Kommentare. Ich freue mich, wenn ich Euch mit diesem Abenteuer unterhalten konnte - und ich kann Babsi nur zustimmen, dass Hundehaltung ein wahres Abenteuer ist und man eigentlich täglich neue Erlebnisse und Erfahrungen sammeln kann.


    Der Müll im Wald und sonstigen Orten, an denen Leute picknicken und ihren Restmüll "vergessen" mitzunehmen, ist ein trauriges Thema. Ich frage mich oft, wie diese Menschen zuhause leben. Schmeissen die den Abfall da auch einfach auf den Fußboden?


    Bei uns im Wald gibt es aber eine gute Seele (ich stand dafür auch schon im Verdacht, war es aber leider wirklich nicht), die an den Munazaun Mülltüten knüpfte und ein laminiertes Schild dazu, auf dem steht: "Lieber Marlboro-Mann oder Frau und liebe Naschkatzen. Müll in den Wald zu werfen ist nicht in Ordnung! Bitte entsorgt Euren Abfall in den Mülltüten. Ihr schafft das!" Zuvor nahm eine Freundin zusammen mit ihrer Tochter Mülltüten zum Hundespaziergang mit und sammelte den Abfall ein ... einen Tag später lagen aber schon wieder Eisverpackungen und Gummibärchentüten auf dem Waldboden. Ich möchte es ihr gar nicht sagen, weil sie sich so eine Mühe gegeben hatte und man die einfach so ignorierte. Die an den Zaun geknüpften Mülltüten werden auch nicht unbedingt genutzt. Teilweise haben diese Messis noch nicht mal Hemmungen, ihren Autoaschenbecher einfach auf dem Waldweg auszukippen. Gerade in der ersten Zeit, in der Chia beim Spaziergqng noch alles aufsammelte, war ich permanent im Stress, damit sie keine Zigarettenstummel frisst.


    Insofern liebe/r Roopa kann ich Dir versichern, dass es mir auch lieber wäre, wenn verkokelte Chipstüten ein Produkt meiner blühenden Phantasie wären. Leider sind sie aber Realität und dass der Zahn der Zeit an mir nagt und ich ohne Brille und Taschenlampe im schon sehr dämmrigen Wald ziemlich verloren bin, ist auch eine Tatsache, die ich lieber ausblenden möchte. Vor allem kommt die Vergesslichkeit dazu und wenn ich dann meine Brille nicht aufhabe, werden verkohlte Chipstüten optisch tatsächlich einem toten Tier ähnlich. Selbst am nächsten Tag bei Helligkeit musste ich zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei dem inzwischen etwas auseinandergewehten Häufchen schwarz verschrumpeltern Folien-Fetzen nicht um ein Tierfell handelt.


    Und ich kann Dir auch versichern, dass ich vor Jahren, als mein Leonbergerrüde Elvis noch lebte, auch schon Ansprachen an sein Halsband hielt. Das hatte er nämlich von seiner Patentante geschenkt bekommen und die hatte es extra für ihn anfertigen lassen. Wir hatten seinen Halsumfang mit 75 cm gemessen und da war schon ein bissen Platz mit eingerechnet. Aber die gute kreative Seele, die das Halsband anfertigte, schlug noch mal 20 cm drauf und so kam dann an Elvis Geburtstag ein Päckchen an, dessen Inhalt ich erst mal für einen schwarzen Gürtel mit silbernen Ornamenten und türkisfarbigen Steinen hielt (selbst dafür war das Teil aber zu lang). Wir versuchten noch Löcher reinzustanzen, um es ein bisschen enger werden zu lassen, aber da waren dann die Ornamente im Weg und die Bestickung mit seinem Namen. Also saß das Halsband ziemlich locker und von Zeit zu Zeit verlor er das gute Stück. Einmal auch auf der Stallgasse im Stutenstall und weil es auch zu dem Zeitpunkt schon dämmrig war und ich von draußen reinkommend erst mal nur was Dunkles auf dem Pflaster kauern sah, richtete ich ein paar freundliche Worte an das vermeintliche Tier, das sich da ängstlich vor mir wegzuducken schien ... bis mein Mann dazukam und mich fragte, warum ich denn Elvis Halsband Geschichten erzähle.


    Solche Verwechslungen sind bei mir also fast schon an der Tagesordnung und während sie mir früher eher peinlich waren, kann ich heute drüber lachen - zumindest dann, wenn ich im Nachhinein feststelle, dass ich es nicht versäumte, ein hilfsbedürftiges Tier zu retten, sondern meine Augen mir einfach mal wieder einen kleinen Streich spielten.

    Leute, regt Euch wieder ab... Da sucht jemand einen Hof, der außerhalb eine Ortschaft liegt. That's all... Die Anzeige hätte auch von mir sein können... Ohne Strom- und Wasseranschluss ist doch kein Problem, heutzutage schon gar nicht mehr. Habe in meinem Bekanntenkreis mehrere Leute die so wohnen. Mit eigenem Brunnen, Strom über Wind- oder Wasserkraft, und heutzutage mit Solarmodulen. Selbst auf Telefon muss man heutzutage nicht mehr verzichten auf solchen Höfen. Wo ist Euer Problem???

    Genau das war meine Aussage auch. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jemand, der seine Ruhe haben und nicht ständig von nörgelnden Nachbarn behelligt werden möchte, weil die Hunde mal gebellt haben (und wie ich schon schrieb: Uns wurde von den lieben Nachbarn der Vorwurf gemacht, dass unsere Hunde den ganzen Tag bellen würde, obwohl ich sie den ganzen Tag mit im Laden hatte und sie mit mir zusammen 35 Kilometer weit weg von Zuhause waren, wo man scheinbar ihr Bellen hörte).


    Ich denke tatsächlich auch, dass es sein kann, dass das Einräumen der Möglichkeit, es müsste nicht zwingend Wasser- und Stromanschluss vorhanden sein, eventuell wirklich noch einmal betont, dass es so einsam sein darf, dass bislang noch keine "Zivilisation" dahin gefunden hat.


    ... und wie ich schon schrieb: Wir sind auch nicht ans Stadtwasser angeschlossen und beziehen unser Wasser aus unserem Brunnen - gut, das bedingt, dass einmal jährlich eine Wasserprobe ans Gesundheitsamt geschickt werden muss, damit die Wasserqualität nicht gesundheitsbedenklich ist. Strom kommt zu einem Teil aus der Solaranlage und wenn wir nun in eine Speicherbatterie investieren, könnten wir den Überschuß des Sommers im Winter verwenden und wären so weitgehend autark.


    Und was die Sozialisierung der Welpen betrifft, kann ich auch nur sagen, dass ich zwei meiner Leonberger aus einer Zucht hatte, die auch sehr abgelegen lag (bei 16 Hunden ist das sicher sinnvoll), aber die Züchterin nahm ihre Welpen auch mal mit in die Stadt, fuhr mit ihnen regelmäßig im Auto spazieren und sorgte auch sonst dafür, dass sie nicht isoliert von jedweder Zivilisation aufwuchsen.


    Ich nehme meine Hunde übrigens auch nicht zum Einkaufen mit und wenn man von den täglichen Spaziergängen, bei denen wir oft von anderen Hundehaltern und ihren Fellherzen begleitet werden mal absieht, leben wir mit unseren Tieren auch weitgehend isoliert von der Zivilisation. Ich vermisse aber auch nichts und bin froh, dass wir uns vor 25 Jahren entschieden haben, ein Haus in der Einöde zu kaufen, das nicht ans Stadtwasser angeschlossen ist.