Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Hallo und herzlich willkommen.


    Um auf Deine Frage zu antworten, wie lange man für einen Welpen fahren würde, kann ich zwar nur für mich sprechen, aber wir sind knappe 5 Stunden gefahren, als wir unsere Langstockhaar-Hündin abgeholt haben und auf der Heimfahrt schlief das Hundekind ganz schnell ein und bis auf ein Pfützchen, das vom Vetbed aufgesogen wurde, gab es keine Unfälle.


    Ich würde auch nicht grundsätzlich sagen, dass man in den Kleinanzeigen nicht auch mal einen seriösen Züchter finden kann, aber ich weiß auch, dass bei manchen Rassehundezüchtern die Warteliste für Interessenten durchaus lang sein kann und die Welpen aus einem Wurf oftmals schon vor der Geburt vergeben sind.


    Eine Bekannte von mir hat zwei Jahre lang auf "ihren" Chodský pes gewartet, weil es hierfür nur zwei Züchter in Deutschland gab und die jeweils nur einen Wurf im Jahr planten.


    Insofern kann es natürlich auch sein, dass ein Züchter, der genügend Interessen für zwei oder drei Würfe hätte, sich die Zeit auch nicht mehr nimmt, auf Interessentenanfragen zu antworten, von denen er sicher ist, sie nicht bedienen zu können.


    Trotzdem viel Glück bei der Suche nach Eurem Mr. Right.

    Naja - ich denke mal, dass es dafür nicht unbedingt eine Vorschrift gibt, ab wann man sich in dieser Rubrik nicht mehr über den eigenen Hund austauschen sollte.


    Aber wenn Du eine Definition möchtest, ab wann der Junghund zum erwachsenen Hund wird, würde ich sagen, dass der Zeitpunkt des Wechsels dann eintritt, wenn der Hund ausgewachsen ist, respektive neben der genetisch vorgegebenen Größe auch das Ausmaß eines erwachsenen Schäferhundes erreicht hat - also auch entsprechend in die Breite auslegte. Ein Alter in Form von Monaten ist da vermutlich schwer zu benennen. Es gibt frühreifere und spätreifere Hunde, aber grob über den Daumen ist das wohl mit ca. 18 Monaten.


    Wobei ich denke, dass es eben typische Junghundproblemchen gibt und die hier hinpassen, während es vermutlich nicht so sinnvoll wäre, in dieser Rubrik über erwachsene Hunde zu diskutieren.

    Super @Dimi27 Ich habe die XS jetzt bestellt und hoffe, dass sie passen. Zu groß wäre ja kein Problem. Nur zu klein sollten sie nicht sein. Ich bin leider so gar kein Freund der Rücksendung. Meistens ist der Aufwand, ein Retourenformular auszufüllen, die Ware wieder zu verpacken und auf den Weg zurück zu bringen, zu schauen, ob der Shop das Päckchen schon bekommen hat und womöglich noch nachfragen zu müssen, wann die Rückzahlung erfolgt, viel größer, als wenn man die Sachen, die nicht passen, dann jemandem schenkt, der sich darüber freut. Bei 29 € ist der Verlust dann auch verschmerzbar.


    Jetzt hoffe ich aber, dass ich mich über die Handschuhe freuen kann und sie auch passen.

    @Dimi27 Hast Du Erfahrung, was die Größe der Handschuhe angeht? In den meisten Shops sind sie nicht mehr verfügbar oder eben nur in ganz großen Größen L und XL oder in XS. Ich habe kleine Hände und kaufe sonst 6 1/2. Manchmal passt dann auch XS, aber die letzten XS-Handschuhe hatten leider extrem kurze Finger und insofern weiß ich nicht, ob ich das Wagnis eingehe. Was hast Du für eine Handschuhgröße und welcher Größe entspricht das bei den ENDURA FS260-PRO ThermoHandschuhen - ich denke, XS wird eher Größe 6 sein, oder?

    Der Zwiebellook ist definitiv auch meins. Unterhemd, langärmliges Poloshirt, drüber die Fleecejacke, darüber die Weste und zum krönenden Abschluß und je nach Außentemperatur die mehr oder weniger gefütterte Schöffel-Goretex-Jacke.


    Was den Körper angeht, friere ich eigentlich auch nie, wobei ich eben auch den Vorteil habe, nicht lange stehen oder warten zu müssen, sondern auch weitgehend zügig mit den Hunden laufe. Wobei Bene natürlich trotzdem gerne mal trödelt und jeden Grashalm beschnuppern und begießen muss. Ich warte dann auf sie, aber zum Glück lässt sie sich nicht so viel Zeit, dass man auszukühlen droht ;)


    Gerade bei den schwankenden Temperaturen würde ich sonst entweder mit dem Koffer durch den Wald marschieren, weil man ja nie passend angezogen sein kann, wenn es über dem Feldweg stürmt, dass man das Gefühl hat, der Wind beisst einen in die Nase, am Waldrand plötzlich die Sonne vorkommt und gleich Wärme verbreitet, dass man in Schweiß ausbricht, als wären die Wechseljahre zurück gekehrt und es im Wald dann wieder ziemlich schättig wird und man den vom Hals gewickelten Schal gleich wieder umwickelt und auch den gerade geöffneten Reißverschluss der Jacke schleunigst wieder schließt. Nöch blöder wird es, wenn es dann auch noch zu regnen anfängt oder es graupelt - dafür ist man nie passend angezogen. Klar, die Goretex-Erfindung ist ein echter Segen, aber wenn die Wollmütze feucht wird und der Schal sowieso, weil man ihn feucht atmet, ist es trotzdem unangenehm.


    Mit dem Zwiebellook kann man wenigstens Schicht für Schicht abschälen, wenn es nötig wird oder eben wieder aufrüsten, wenn man merkt, dass man zu zuversichtlich war, was die Temperaturen angeht. Der Kopffer im Wald wäre also durchaus hilfreich ;)


    Die Füße sind beim Hundegassigang auch weniger das Problem, denn solange ich mich bewege, werden auch die Schuhe schnell warm (außer eben, wenn ich im Sattel meines Pferdes sitze). Außerdem habe ich in diesem Jahr in einen Schuhtrockner/ Schühwärmer investiert, der meine Grubs hütet und sie per Timer vorwärmt.


    Aber die Thermo-Biker-Handschuhe sind ein guter Tipp - ich werde gleich mal schauen, dass ich mir die bestelle. Momentan ist es zwar eher nicht so kalt, aber wahrscheinlich bricht im Februar wieder der Winter aus, wenn wir uns schon auf den Frühling vorbereitet haben und definitiv keinen Schnee und kein Eis brauchen können.

    Icvh kann mich zum inen Micha369 anschließen, dass je enger die Handschuhe sind, desto weniger Wärmeeffekt davon zu erwarten ist. Allerdings würde ich in übergroßen Handschuhe auch kein Gefühl mehr haben und warme Hände und dafür als Grobmotoriker unterwegs, wäre auch nicht so meins.


    Klar kann man das mit dem Ausziehen und am Bauch wärmen machen, aber bei mir Paddel wären dann auch ständig verloren gegangene Handschuhe zu beklagen, weil die mir dann vermutlich aus der Jacke rutschen würden.


    Aber dann kann ich auch meine Powerbanks verwenden, denn mit dernen kann man selbst tiefgefrorene Hände wieder auftauen ;) Ich habe ja auch wirklich eher "Dekoleinen" und somit können meine Hände den Großteil der Zeit in den Taschen bleiben - uns das Leckerchen verteilen funktioniert auch bestens.


    Die dicken Reithandschuhe fürs Gelände hatte ich auch schon - die halten tatsächlich schön warm, aber fürs Leckerchenfischen sind die doch auch eher unhandlich, oder?


    Dimi27 Die Handschuhe sehen wirklich so aus, als ob sie das haptische Gefühl kaum einschränken, aber halten die denn wirklich von Anfang an richtig warm? Ich habe ja zum Laufen mit den Hunden so gut wie nie Handschuhe an, weil ich immer das Gefühl habe, dass meine Hände darin kälter sind, als wenn ich keine Handschuhe trage und wärme meine Hände an meinen Powerbanks auf. Die habe ich auch erst vor zwei Jahren entdeckt, als ich eine Möglichkeit suchte, um meine Wärmesohlen unterwegs aufladen zu können (wobei die Wärmesohlen sich als unpraktisch erwiesen haben und inzwischen würde eine davon von Chia in den Wärmesohlenhimmel befördert) - ich hatte nämlich gerade beim Geländereiten das Problem, dass mir dabei immer die Füße einfrieren, denn ich mag nicht unbedingt dicke Moonboots in die Steigbügel stecken, weil meine Sorge ist, dass die sich darin verkanten, wenn ich absteige. Also sind die Reitstiefeletten eher nicht wärmend und man bewegt die Füße auf dem Pferd ja nicht, wie wenn man läuft - also habe ich Wärmesohlen mit USB-Kabeln gekauft und festgestellt, dass die dauernd am Strom hängen müssen, um warm zu bleiben ... sehr sinnig, weil die auch fürs Skilaufen empfohlen wurden und ich mir vorstelle, wie man mit den Skiern immer um dier Ladesäule kurvt, wenn man warme Füße haben will. Das Beste war aber, dass die beiden Kabel in Kniehöhe zu einem verbunden wurden ... das mag beim Skilaufen ja noch irgendwie machbar sein, wenn man die Knie schön zusammenhält, aber beim Reiten ist das ziemlich unzweckmäßig und so investierte ich in zwei lange USB-Kabel, die dann innerhalb meiner Reithosenbeine von den Schuhsohlen zu meinen Powerbanks in den Jackentaschen liefen. Das Problem war dann aber, dass die Dinger so heiß wurden, dass mir schon fast die Socken qualmten und eine Regulierung der Temperatur war nicht vorgesehen - also entweder qualmende Socken oder Eisfüße.


    Nachdem ich das Experiment "Wärmesohlen" (Wärmesocken war übrigens auch ein Flop, denn die wurden nur mäßig lauwarm und stellten mich vor das Problem, dass man sie nicht wirklich waschen konnte) für gescheitert erklären musste und überlegte, ob ich die Powerbanks verkaufen soll, stellte ich fest, dass die auch als Taschenwärmer angeboten werden - und seitdem tun die einen sehr, sehr guten Dienst bei mir ;)

    Bin zwar nicht weiblich, schreibe aber trotdem was dazu :P

    Die Oldschool Humhängeleine, damit können beide Hände in die Taschen zB https://www.klub-dachsbracke.c…ine-mit-halsungsschlaufe/

    Gleich zu anfang vom Spatiergang, etwas rennen, toben, zergeln usw. damit kommt auch bei Frauen das Blut in die Finger und Zehenspitzen.

    Jepp - das funktioniert ... wenn man die Leine nur zur Deko umhängt:P Nein Spass bei Seite. Ich habe ja auch selten eine Leine in der Hand und somit die Hände in den Taschen wo die Powerbanks für angenehme Temperaturen sorgen, aber ich kenne das Problem halt auch aus dem Reitsport, wo man einen guten Griff für die Zügel braucht, Feinmotorik aber auch wichtig ist und somit eigentlich kein dick gefütterter Winterhandschuh in Frage kommt, der die Bewegung der Finger einschränkt. Klar stellt das Leckerliefischen keinen so hohen Anspuch an den Handschuh, wie das Reiten auf Kandare, aber mir fehlt bei jedem gefütterten Handschuh einfach das Fingergefühll, das ich ohne Handschuhe, respektive mit einem ungefütterten Wildleder-Handschuh habe, der nur den Griff verbessert, aber nicht wärmt.

    Mona, auch wenn ich Dir recht gebe, dass nichts so problematisch ist, wie klamme Hände, die keine Zügel halten können, gibt es aus meiner Sicht auch kaum wirklich warme Winterreithandschuhe in einer Form, die trotzdem eine feine Zügelführung oder eben das Leckerliefischen möglich machen. Entweder sind die Dinger warm und klobig, sodass man zum Grobmotoriker wird und kaum die Finger bewegen kann oder sie sind sitzen gut und wärmen nur so mittelmäßig. Ich hatte mir einst Fahrerhandschuhe gekauft - sogenannte Dreifingerhandschuhe - bei denen dann der kleine Finger und der Daumen einen seperaten Platz fanden und die restlichen drei Finger in einer Art Fäustling stecken. Die wärmten recht gut und waren auch nicht so klobig. Ich meine, es waren Hirschlederhandschuhe mit Wolllining.


    Aber - und ich habe aktuell neue Winterreithandschuhe gesucht, die ich zum Reiten verwenden möchte - es gibt kaum richtig warme und trotzdem bequeme Reithandschuhe und so bin ich halt bei den Westernhandschuhe gelandet und nutze wieder Hirschleder mit Wolllining. Wobei es bei Fingerhandschuhe eben schwierig ist, wirklich warme Finger zu haben, denn wenn die sitzen, sind sie enger und wenn sie enger sind, braucht es Zeit, bis die Hände durch die Bewegung warm werden. Wenn ich wieder mal Dreifingerhandschuhe finde, werde ich sie zumindest fürs Gelände kaufen, aber dressürlich ist das leider auch keine Alternative, weil ich dazu auch einen freien Kandarenfinger brauche. Aber das Leckerliefischen beim Hundespaziergang müsste damit möglich sein.

    Es gibt auch „beheizbare“ Handschuhe.

    Stimmt - die hatte ich auch bestellen wollen, aber dann überlegte ich, dass es eben wieder Handschuhe sind und ich damit wieder weniger Gefühl in den Fingern habe und die Leckerchen nicht aus dem Beutel fischen kann, ohne sie auszuziehen. Mit den Powerbanks kann ich meine unbehandschuhten Hände in den Jackentaschen aufwärmen und dann ohne Handschuhe Leckerchen verteilen oder die Leinen führen.

    Ich kenne das Problem sehr gut und habe es auch schon mit gefütterten Reithandschuhen probiert, die vorne offen waren, sodass man zumindest die Fingerkuppen einsetzen kann - der Nachteil ist, dass die dann trotzdem abfrieren.


    Darum verwende ich Taschenwärmer. Zu Anfang noch die, in denen sich ein Plättchen befindet, das man drücken muss, woraufhin das Gel zu Stein wird und Hitze abgibt. Leider hält der Effelt meist nur eine halbe Stunde und nachdem man den Taschenwärmerklumpen nur mit kochendem Wasser wieder zu seiner Form als Gel zurückverwandeln kann, um ihn dann erneut zu verwenden, geht das 1. draußen nicht und 2. habe ich schon mal zwei der Teile im Wassertopf auf der glühenden Herzdplatte in Asche verwandelt, weil das blubbernde Wasser schon mindestens 5 Minuten gekocht hatte und im Taschenwärmer immer noch Klümpchen waren, die sich nicht zu Gel verflüssigen wollten. Also habe ich den Topf mit dem Wasser und den Taschenwärmern erst mal sich selbst überlassen und erst gemerkt, dass das keine gute Idee war, als es komisch roch und in der Küche schon die Rauchschwaden begannen, sich zu verdichten.


    Seitdem verwende ich einen Power Bank Taschenwärmer mit USB-Anschluss, den ich mittels Kabel aufladen kann und der die Wärme auch locker für zwei Stunden hält. Der Vorteil ist auch der, dass wenn man zügig läuft und einem dabei warm wird, man diese Taschenwärmer einfach per Knopfdruck ausschalten kann und wenn man sie wieder benötigt, dann drückt man wieder aufs Knöpfchen. Zuhause kommen sie dann an den Strom zum Aufladen und am Abend sind sie wieder einsatzfähig.


    https://www.pearl.de/a-NX1601-…A_OXXfrv37RYaAv3AEALw_wcB


    Noch ein Vorteil: Man kann damit unterwegs sogar sein Smartphone aufladen ;)

    Ihr Lieben,


    ich muss heute mal eine Geschichte loswerden, die mir zeigt, dass der Zahn der Zeit halt doch an mir nagt ... oder dafür sorgt, dass ich ohne Brille in die seltsamsten Siutuationen gerate.


    Vor ein paar Tagen bin ich erst ziemlich spät zur zweiten Hunderunde aufgebrochen und so war es schon fast dunkel, als wir uns auf dem Heimweg befanden. Die Hunde liefen mit ihren Leuchthalsbändern vor mir her und schnupperten mal hier, mal dort am Wegrand, als Chia plötzlich stehen blieb und grummelte. Im blauen Schummerschein ihres Halsbandes konnte ich dann auch erkennen, dass da etwas Schwarzes lag.


    Mein erster Gedanke war: "Oh nein! Ein totes Tier!", aber dann lief Chia ohne weiteres Interesse weiter und Bene ignorierte das "Etwas" komplett. Das wäre nun eher ungewöhnlich gewesen, wenn da ein Kadaver gelegen hätte, denn zumindest der Geruch hätte die Hunde magisch angezogen. Also ging ich doch etwas näher zu der Stelle und was ich da zu sehen glaubte, irritierte mich doch sehr, denn da lag etwas mit schwarzem Fell, was farlich nun keine Ratte sein konnte und es sah aus, als hätte es einen behaarten, längeren Schwanz. Durch meinen Kopf schossen ziemlich viele Ideen von Maulwurf bis hin zu dem, dass jemand hier vielleicht eine tote Katze abgelegt hatte, aber als ich schon weitergehen wollte, bemerkte ich, dass sich das "Ding" bewegte ... als ob es ganz flach atmen würde.


    Nun hätte ich ja gerne meinem ersten spontanen Gefühl nachgegeben, das "Etwas" zu retten, aber nachdem ich nicht wusste, was es war, schien es mir auch nicht so schlau, es anzufassen und eventuell davon gebissen zu werden. Was mich nur nach wie vor wunderte war, dass die Hunde absolut kein Interesse zeigten, das "Etwas" näher unter die Lupe zu nehmen.


    Also suchte ich erst mal ein Stöckchen, um das Ding berühren zu können, ohne zu riskieren, dass es mich angreift - mit dem Stöckchen hatte ich dann auch sofort die Aufmerksamkeit meiner Hunde auf mich gelenkt, denn die wollten nun meinen Stock haben.


    Es folgte die Diskussion mit den Hohheiten Bene, Baronin von Bärentatz und Chia, Chaosfürstin von Flitz und Piepe zum Thema: "Der ganze Wald liegt voller Stöckchen - warum muss es nun zwingend dieser sein?!" und während dessen versuchte ich das Etwas nicht aus den Augen zu verlieren ... das bewegte sich nähmlich vom Wegesrand weg!


    Nachdem ein frischer Wind aufkam und es zu regnen anfing und überdies die Dunkelheit inzwischen so weit fortgeschritten war, dass ich sowieso kaum noch was sehen konnte (ich habe mir sofort, als ich nach Hause kam, eine neue Taschenlampe bestellt!!!), beschloss ich, mit den Hunden erst mal nach Hause zu laufen und zur Not dann eben noch mal mit dem Auto auf die Suche nach dem Etwas zu gehen - wobei ich auch das Gefühl hatte, dass es gar nicht mehr da war.


    Zuhause meinte Micha, dass wenn man das Ding mit den Scheinwerfern des Autos blendet, es sich vermutlich erst recht soweit zurückzieht, dass man es nicht mehr findet und wenn es noch weglaufen konnte, es vermutlich auch nicht so schwer verletzt war, dass es Hilfe gebraucht hätte.


    Also fuhr ich nicht nochmal los - aber ich schlief sehr schlecht und überlegte die ganze Zeit, ob ich nun Schuld bin, wenn das Etwas im Wald verendet, ohne dass ich mich bemüht hatte, es zu retten.


    Am nächsten Tag begab ich mich also in Begleitung der Hunde auf die Suche - diesmal bei Tageslicht und als wir an die Stelle kamen, wo das Etwas gelegen hatte, lag dort .... die Asche von verkokelten Chipstüten!!!


    Zur Erklärung muss ich vielleicht einschieben, dass seit Corona das Geläuf im Wald auch des Nächtens nicht aufhört und man die Zeichen dieser Gelage dann in Form von Fastfood-Restmüll auf dem Waldboden findet ... oder dass die Bürger-, Chips- und Gummibärchen-Verzehrer ihre Tüten und Styroporschachteln halt anzünden, um die Spuren zu vernichten.


    Die leichten, schwarzen Aschefetzen der Chipstüte sahen sogar bei Tag auf den ersten Blick wie ein Fell aus (wenn man keine Brille aufhat) und dass sie sich im leichten Wind bewegt hatten und als der Wind auffrischte, vom Weg in Richtung Wald geweht worden waren, hatte den Eindruck bei mir erweckt, als würden sie atmen.


    Ich war aber wirklich froh und erleichtert, dass ich mit gutem Gewissen sagen konnte, dass die verkohlten Chipstüten wirklich keiner Rettung bedurft hätten ;)

    Hallo uns herzlich willkommen ... und natürlich herzlichen Glückwunsch zu Deinem Fellherz.


    Das sehr schnelle und intensive Atmen im Schlaf hatte meine junge Hündin als Welpe - kurz nach ihrem Einzug bei uns - auch. Sie schnaufte im Schlaf, als wollte sie gerade einen Rennen gewinnen und hechelte dann auch, wenn ich sie weckte, für einen Moment.


    Ich habe das auch vorsichtshalber beim Tierarzt abklären lassen, aber tatsächlich scheint es keinen krankhaften Ursprung dafür zu geben und es hat auch irgendwann aufgehört.


    ... übrigens hat auch das Beißen irgendwann aufgehört - obwohl ich zum Glück nicht so schlimm aussah, wie Du ;)

    Ich hatte für den Sommer sogar eine Kühlweste von Ruffwear für Bene gekauft- sie mag das Teil nur leider gar nicht. Der Bademantel hat aber auch einen stolzen Preis ... 150 € bei der größten Größe. Ich glaube, ich bestelle dann doch erst mal nur einen und den müssen sich Chia und Bene dann eben erst mal teilen. Wenn der so schnell trocknet, wird das hoffentlich auch gehen.