Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich habe es heute früh im Radio gehört. Aber auch wenn der Aligator nicht riesig groß war, fand ich den Mann doch wirklich mutig ... obwohl ich davon ausgehe, dass man in einer solchen Situation nicht über die Gefahr, in die man sich selbst bringt nachdenkt, sondern einfach handelt.


    Übrigens wurde auch von einem Mops berichtet, dessen Frauchen in den Auifzug stieg, aber die Türen schossen sich wohl vor dem Mops. Das Problem war wohl, dass der Hund die Leine noch dran hatte. Aber das große Glück war, dass der Aufzug rechtzeitig stoppte, bevor es für den Hund eng geworden wäre.


    https://www.bild.de/news/ausla…gehabt-74086942.bild.html


    Sachen gibts, da ist man froh, dass man weder an Orten wohnt, an denen es Aligatoren und Schlangen gibt und auch nicht zwingend einen Aufzug braucht, um da anzukommen, wo man hinmöchte. Wobei ich ja immer sage, dass Treppensteigen gesünder ist ;)

    Ich finde es vom Grundsatz her schon fragwürdig, wenn ein Hund mehr oder minder ausschließlich im Zwinger gehalten wird. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das auch von den Behördern durchaus toleriert wird. In der abgelegenen Straße, in der ich früher wohnte, stand außer unserem Haus nur noch die Anlage des Kleintierzuchtvereins und da lebte jahrelang ein Deutscher Schäferhund als Schutz vor Einbrechern. Er lief auf der Anlage zwar frei, aber im Sommer war sein Wasserschälchen oft leer und irgendwie wurde es dann auch oft nicht aufgefüllt, obwohl die Leute dort sich ja auch um ihre Kaninchen und das Geflügel kümmerten und die Tiere mit Wasser versorgte. Ich habe da dann auch öfter mal beim Vorstand angerufen, damit jemand dem Hund Wasser gibt.


    Als der Schäferhund dann in die Jahre kam und anfing, deutlich zu lahmen, respektive nur noch schwer alleine hochkam, hat eine Bekannte meiner Mutter den Vorstand gebeten, ihr den Hund zu überlassen, weil es offenbar kein Kleintierzüchter wichtig fand, den Hund mal einem Tierarzt vorzustellen. Die waren aber wohl froh, den alten Hund abgeben zu können und bei der Bekannten hatte er auch noch eine schöne Zeit ... das Traurige daran ist, dass dann halt wieder ein neuer Schäferhund in den Kleintierzuchtverein einzog und sich auch nichts an seiner Haltung änderte.


    Trotzdem reagiere ich auch ein bisschen allergisch auf die Gutmenschen aus den Tierschutzvereinen oder die Amtsveterinäre, deren Vorstellung von artgerechter Tierhaltung oft recht krude ist und ich würde vermutlich auch schon darum nie auf die Idee kommen, die einzuschalten. Eher würde ich vermutlich versuchen rauszufinden, wem der Hund gehört und direkt mit dem Besitzer sprechen.

    Ich finde dieses Thema auch sehr berührend und tatsächlich habe ich oft nach dem Verlust eines wunderbaren Hundefreundes gedacht, dass ich niemals nicht wieder so einen treuen, gehorsamen und einfach vollkommenen Hund finde ... und immer wurde ich eines Besseren belehrt.


    Besonders nach Bommelines Tod war ich sicher, dass sie mein "once in a lifetime"-Hund gewesen ist und egal wer ihren irdischen Platz bei uns einnimmt, niemals diese übergroßen Pfotenspuren ausfüllen kann, die sie in meinem Herzen hinterließ.


    ... und dann kam mein Benchen und irgendwer sagte einmal, dass sie die Heilerin meiner trauernden Seele ist. Das trifft es ganz genau. Bene ist ein sehr souveräner Hund. Sie steht einfach über den Dingen und ich schätze an ihr ihre Zuverlässigkeit und ihre Gelassenheit. Sie ist freundlich zu jedem uns allen und ich habe schon erlebt, dass uns ein fremder Hundebesitzer entgegen kam und von weitem rief: "Ist das die Bene?" und als ich bejahte, klinkte er die Leine aus dem Halsband seines Hundes und meinte dazu: "Dann kann ich meinen ja losmachen" - ihr guter Ruf eilt ihr vermutlich voraus.


    Ich seufze zwar manchmal in mich hinein, wenn ihre Gelassenheit in Richtung Ignoranz und Hinterfragen geht, aber es ist genau diese Eigenwilligkeit, die ich auch an ihr liebe.


    Beispielsweise habe ich für sie in unseren Agility-Parcours auch ein paar Hoopers-Bögen eingebaut, damit sie auch mitmachen kann. Auch den Slalom könnte sie absolvieren, aber Bene windet sich durch drei Stangen, setzt sich dann auf ihren dicken Po und verlangt nach ihrer Belohnung, denn ihr Credo ist: "Wir beide wissen doch jetzt, dass ich es kann - wozu also noch weitere Beweise liefern?" Um die Hoopers-Bögen spannender zu machen, kaufte ich einen Treibball und animierte Bene, den durch die Hoopers-Bögen zu schieben ... "Gut", sagte sich Bene, "kann man mal machen" und schubste den Ball durch das Tor, forderte ihren Keks ein und dann war es das mit Interesse und Motivation, denn Bene ist ein Minimalist und ihre Energie setzt sie lieber für Sinnvolles ein - wie das Aufspüren von den Leckereien, die Chia irgendwo unter Laubhaufen oder sonstigen Versteck-Möglichkeiten verbuddelt. Bene findet die zu Chias Verblüffung immer.


    Chia ist das Gegenteil von Bene. Sie ist Madame 100.000 Volt und an ihr schätze ich ganz besonders ihre Lebenfreude und Begeisterungsfähigkeit. Wenn Bene das Energiesparmodell ist, dann ist Chia die Energieverschwenderin.


    Chia ist so leicht zu motivieren und nimmt dankbar jede Form meiner Animation zu Spiel und Training an. Bene setzt ihre Cleverness dafür ein, Stress und Arbeit zu umgehen - Chia denkt immer mit und ist mit Feuereifer bei jedem Vorschlag, den ich ihr mache, sofort mit Feuer und Flamme dabei.


    Mit Chia wollte ich langsam das Überqueren des Stegs üben und stabilisierte sie, damit sie nicht in ihrer Emsigkeit daneben tritt und abrutscht. Doch Chia fetzte über den Steg und strafte mich mit einem Blick, in dem ich lesen könnte, dass sie sich solche, ihrer unwürdigen Hilfestellung, verbietet. Die Wippe festzuhalten und langsam abzusenken hielt sie auch beim zweiten Mal für unnötig und mich für eine echte Spaßbremse, weil ich ihr den Effekt des Wippens genommen hatte. Seitdem halte ich nichts mehr und sie wippt mit großer Begeisterung.


    Chias Begeisterungfähigkeit und ihre überschäumende Lebensfreude ist natürlich auch manchmal ein bisschen anstrengend, denn sie fordert auch meine Kreativität heraus, um dieses Hundepowerpaket so auszulasten, dass sie dabei nicht überschäumt vor lauter Eifer, denn dann ist die Konzentration nicht mehr zwingend ihre Freundin und sie ist kaum mehr zu bremsen.


    So quirlig Chia aber ist, so liebevoll und kuschelig ist sie auf der anderen Seite. Manchmal denke ich, dass ich eigentlich drei Hunde habe: Mein Benchen, die Power-Chia, die draußen aufdreht und vor Eifer überschäumt und die Kuschel-Chia, die ein ganz ausgeglichener und ruhiger Hund ist, wenn ich mich nicht ausschließlich mit den Hunden beschäftigen kann.


    Was beide Hunde auszeichnet, ist aber auch ihre Freundlichkeit anderen Hunden und Tieren gegenüber und manchmal denke ich tatsächlich wieder darüber nach, doch noch irgendwann in Chia wieder einen Reitbegleithund zu finden, denn sie hat die Power, das Gefühl fürs Pferd (so eine Art "Horsesense") und im Bezug auf ihren Gehorsam wird sie auch immer zuverlässiger abrufbar.


    Wenn ich also mit dem Himmlischen einen Handel ausbaldovern könnte, dann den, dass meine Hunde so alt werden wie ich und sie mich den Rest meines Lebens begleiten dürfen ... denn diesmal bin ich ganz sicher: Perfektere und wunderbarere Hunde werde ich nie mehr finden.

    Es gibt Dinge, die kann man planen - und es gibt solche, die sich einfach anders entwickeln, als geplant.


    Ich habe eine ähnliche Situation mit einem Pferd erlebt, das ich kaufte, weil ich zuvor einen jungen Hengst verloren hatte und die leere Box mich immer wieder tief traurig stimmte. Also nahm ich das Angebot eines Züchters an, der mir seinen jungen Hengst mit ähnlicher Abstammung anbot. Leider konnte ich mich mit diesem Pferd so gar nicht anfreunden und als eine junge Frau uns besuchte, die eigentlich einen Hengst für ihre Stute bei uns buchen wollte und sich dann spontan in das von mir ungeliebte "Muli" verkuckte, verkaufte ich ihn ihr.


    Für das Pferd war es der beste Entscheid, denn er wurde von seiner neuen Besitzerin geliebt und geschätzt, während ich merkte, dass ich ihm nicht einmal den kleinsten Fehler verzeihen könnte und schon mit wenig freudvollen Gedanken zu ihm ging.


    Insofern kann ich auch verstehen, dass man manchmal Entscheide treffen muss, die dem Wohl des Tieres dienen. Wenn es soweit ist, dass ich meinem Tier nicht mehr verzeihen kann und jeder Fehler mich zur Weißglut treibt, dann werde ich auf kurz oder lang auch ungerecht und das hat kein Tier verdient.


    Klar könnte ich auch anführen, dass der erste Gedanke meiner älteren Hündin Bene, als sie die Welpin Chia vorgesetzt bekam, wahrscheinlich auch in die Richtung ging: "Du weißt, wo Du sie geholt hat - also weißt Du auch wohin Du sie zurückbringen kannst!"


    Am Anfang war Bene oft frustriert und weigerte sich teilweise mit mir laufen zu gehen, wenn Chia dabei war. Aber inzwischen sind die Beiden ein Herz und eine Seele und für Bene wird Chia zum Jungbrunnen. Sie sind inzwischen ein Duo Infernale und ein perfektes Team.


    Aber ich liebe beide Hunde wie mein Leben und war ganz sicher, dass Bene sich mit der neuen Situation arrangieren kann, ohne darüber frustriert zu sein oder an Lebensfreude zu verlieren. Natürlich bemühe ich mich auch ganz speziell um sie, damit sie gar nicht auf die Idee kommen muss, dass ihr die Kleine den Platz streitig macht ... und ich versuche, beiden gerecht zu werden. Das fällt mir leicht, weil ich beide liebe und beiden verzeihen kann, wenn sie mal Fehlerchen machen, aber wenn Du soweit bist, dass Du Deiner jungen Hündin eher Groll entgegen bringst und Fehler, die sie macht, nicht mehr verzeihen kannst oder gar ungerecht ihr gegenüber wirst, ist es für den Hund besser, wenn sie in ein Zuhause wechselt, wo sie uneingeschränkt geliebt wird.

    Ich denke, jeder Welpe ist anders und es ist immer schwer, vom einer Erfahrung darauf zu schließen, dass ein Tipp immer zum Erfolg führt. Aber wir haben unsere Welpen tagsüber immer alle zwei Stunden zum Pieschern raus gesetzt und natürlich bei erfolgreichem "Toilettengang" gelobt und belohnt. Abends sind wir gegen Mitternacht dann das letzte Mal mit dem Welpen raus und ab morgens um fünf dann wieder alle zwei Stunden. Sowohl die Leoline Bommel, als auch Chia waren innerhalb von drei bis vier Tagen stubenrein.


    Das Problem ist halt oft, wenn man mit der Welpenerziehung keine Unterstützung hat, dass man irgendwann unter Schlafmangel leidet und Termine so legen muss, dass man einen Aufpasser für den Welpen hat - im Prinzig sind Welpen hat wirklich wie Kleinkinder, denen die unmöglichsten Ideen kommen, wenn man sie mal nicht im Blick hat - Chia hat innerhalb von 10 Minuten die Sitze vom Sofa aufgerissen und das Innenleben rausgeholt, weil sie sich gelangweilt fühlte.


    Ich hatte mit meinem Mann auch im Vorfeld des Welpenkaufs abgesprochen, dass er sich auch mit um das Hundekind kümmern muss, denn ich wollte eigentlich keinen Welpen mehr und hätte eher einen schon ausgewachsenen Hund gesucht - aber der Haushaltsvorstand wollte lieber einen Welpen und darum musste er auch bei der Sauberkeitserziehung helfen.

    Naja - ich würde schon vom Tierarzt abklären lassen, wenn man Hund nie wirklich feste Häufchen produziert, aber ja: Ich würde auch Aktktivkohle, Zeolith oder Fleischknochenmehl füttern und schauen, ob es anschlägt. Wie ich schon schrieb: Bene hatte in der Phase, in der sie Antibiotika bekam, auch immer mal wieder Durchfall und dann gab es halt mal für 5 Tage CaniBac. Beim Welpen oder Junghund bin ich da nicht ganz so gelassen und würde, wenn der breiige Kot auch trotz Aktivkohle, Zeolith oder Fleischknochenmehl immer wieder kommt, auf jeden Fall den Tierarzt konsultieren.


    ... und vor allem würde ich, wenn der Hund BARF am besten verträgt, eben barfen und nicht mit Trockenfutter oder Dosenfutter experimentieren, denn wenn ich lese, dass der Hund 1800 g täglich bekommt und überlege, was ich Chia füttere, die drei Monate älter ist und laut Tierarzt eine super Figur hat, dann müsste mein Hund mit der Menge, die sie bekommt, ja auch wie ein Hungerhaken aussehen.

    Er hat sein eines Ohr heute sogar in Rekordzeit oben, das Stand auf einmal als er aufgewacht ist und ist bis jetzt geblieben, es wird bestimmt wieder runter gehen später aber das macht mir hoffnung das seine Ohren vielleicht doch nicht wie komplette Schlappohren ausgerichtet sind. Auch wenn das natürlich in Ordnung wäre. c:


    Hier super schlechte Bilder die auf dem Moment hin gemacht wurden! :' D


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    Das sieht aber wirklich schon sehr gut aus - bei Chia blieben die Ohren, als sie mal standen, auch ziemlich schnell stehen. Zwischendurch winkte der Ohrenzipfel noch beim Rennen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass das stehende Ohr von Davo stehen bleibt und ich bin sehr gespannt, was das andere Ohr macht - das ist richtig spannend ;)

    Also ich sehe in einer Blutabnahme nun wenig Stress für den Hund. Wir waren mit Chia letzten Freitag beim Tierarzt zum großen Checkup mit großem Blutbild. Coronabedingt finden da aktuell keine festen Sprechstunden mehr statt und man muss einen Termin vereinbaren. Zu unserer Freude durften wir gleich morgens um acht kommen und weil das Wartezimmer leer war, durfte sich Chia auch alles ganz genau anschauen. Das auf den Tisch gehen, fand sie noch lustig - gab ja Kekse dafür. Nur das Hochfahren des Tischs war ihr ein bisschen unheimlich, aber unsere Tierärztin hat alles ohne Hektik gemacht und Chia alle Zeit gelassen, sich an die Behandlung zu gewöhnen. Und beim Blut abnehmen hat sie nicht mal gezuckt. Sie wurde auch sehr gelobt, weil sie so tapfer war und ich bin ganz sicher, dass sie sich beim nächsten Mal schon freut, wieder so viel Aufmerksamkeit und Kuschler zu bekommen.


    Für gewöhnlich kann man beim Tierarzt seines Vertrauens auch einen Termin zum Kennenlernen des Hundes absprechen, wo gar nichts passiert und der Hund alles anschauen darf. Unsere Tierärztin kommt auch zu uns nach Hause (wenn nicht gerade Coronazeiten das vereiteln) und für den Welpen ist das natürlich genial, wenn er den Tierarzt schon kennt und ihm vertraut.


    Insofern war der Besuch in der Praxis nebst Untersuchungen und Blutabnahme für Chia kein Stress. Ich musste sie nicht mal festhalten, sondern nur ein bisschen kraulen, um sie abzulenken (und sie mit Keksen vollstopfen)


    Ich vertraue dem Tierarztteam aus dieser Praxis seit 23 Jahren und es würde mir auch schwer fallen, den Tierarzt zu wechseln, aber ich muss mich dort auch nicht rechtfertigen, dass ich barfe (und ich greife auch hier und da zum Fertigbarf, weil ich weiß, dass meine Hunde damit alles bekommen, was sie brauchen und der Zeitaufwand gering ist - dafür ist der Preis gerechtfertigt) oder den Tierarzt nötigen, etwas zu unternehmen, damit die Häufchen meines Hundes fest werden.

    Selbst wenn es nicht die Bauchspeicheldrüse ist, würde ich diese Futterexperimentiererei sein lassen, denn selbst wenn der Kot mit Trockenfutter etwas fester wird und der Hund bereit ist, das Trockenfutter zu nehmen, kann es sein, dass er nach einer Zeit wieder eine Unverträglichkeit ausbrütet und der Kot wieder breiig wird.


    Beim Frostfleisch sahen die Häufchen gut aus und der Hund nahm zu, ohne dass er Unmengen Futter bekommen musste. Da wäre es mir wirklich egal, ob der Tierarzt vom BARF abrät, wenn ich selbst überzeugt bin, dass es ihm gut tut.


    Ich will auch gar keine Werbung fürs BARFen machen, aber lies die Bücher von Frau Dr. Jutta Ziegler und Du weißt, dass der Tierarzt am Trockenfutter gut verdient und viele Tierärzte nun mal auch keine Ernährungsexperten sind - müssen sie ja auch nicht, denn jeder hat sein Fachgebiet und wenn er da richtig gut ist, finde ich für die Fütterung eben einen anderen Experten.


    Aber das Hin- und Her mit Futtersorten und Trocken oder Nassfutter tut der sowieso schon empfindlich gewordenen Verdauung nicht gut.

    Nun muss ich aber mal wirklich ganz doof fragen, lieber Micha369: Wenn Dein Hund das BARF-Fleisch super verträgt und damit der breiige Kot wieder fest wird - warum barfst Du denn dann nicht weiterhin?


    Ich hatte Chia zu Anfang noch Trockenfutter serviert, weil sie das vom Züchter so kannte und stellte fest, dass sie immer mal wieder Gras fraß und der Kot auch nicht fest war, wie er das sein sollte. Also habe ich ganz langsdam auf BARF umgestellt und zuerst eine, dann zwei, dann drei und dann alle Mahlzeiten durch BARF ersetzt. Die Häufchen waren perfekt und ich musste nur aufpassen, dass ich ihr nicht zu viele Rohfleischknochen oder Hühnerhälse gestatte, denn sonst wurden die Häufchen zu hart.


    Dann dachte ich, dass ich sie auch an Dosenfutter gewöhnen sollte, falls ich mal vergesse, was aufzutauen - und prompt wurde der Kot weicher. Für Notfälle habe ich nun eben das BAF-Würstefutter von Perleberg im Vorrat (gekochtes Fleisch), denn das verträgt sie gut. Und ich bin, was das Hundefutter betrifft, kein bisschen geizig, sondern auch durchaus bereit für eine 400 g-Dose knappe 5 € zu bezahlen, aber wenn mein Hund Unmengen davon braucht und es nicht verträgt, dann wird eben gefüttert, was der Hund verträgt. Voraussetzung war natürlich ein Tierarztcheckup mit großem Blutbild, Kotprobe und die Aussage, dass mein Hund ideal im Gewicht und top von den Blutwerten ist und ich weiter barfen soll, weil Chia wirklich perfekte Werte hat.


    Ich hatte - glaube ich - weiter vorne auch mal geschrieben, dass man durchaus auch mal versuchen kann, bei weicherem Kot (wenn es keinen Befund gibt, der ihn erklärt) ein bisschen Fleischknochenmehl zuzufüttern. Ich habe das auch schon gemacht, aber dadurch, dass mein Hunde regelmäßig fleischige Knochen (Kalbsbrustbein, Ochsenschwanz, Rinderbeinscheiben, Rinderknorpel, Rehhaxen und Hühnerhälse) bekommen, muss ich eher aufpassen, dass der Kot nicht zu fest wird.


    Bei Durchfall (wenn er nicht gerade drei Tage dauert und einen Tierarztbesuch erfordert) gebe ich auch mal Canibac. Das hat mir damals die Tierärztin empfohlen, als Bene längere Zeit Antibiotika bekam. Zwar hatte ich bis dahin immer geglaubt, dass man zeitgleich keine Probiotika füttern soll, wenn man Antibiotika gibt, sondern erst danach, aber bei Bene hat es sehr gut funktioniert und darum habe ich für Notfälle immer eine Dosierspritze Canibac im Haus.

    Verbena: klar, Mäugensäurehemmer an sich bringen diese Probleme mit sich. An sich aber eher Protonenhemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol. Riopan, zb,ist aber ein Gel, welches die Magenschleimhaut auskleidet und dadurch schützt. So ist es uns auch von unserem TA erklärt worden, der von Omeprazol und Co klar abrät, weil es mehr schadet als nutzt. Auch der mensch sollte das nicht auf Dauer nehmen.


    Weiterhin alles Gute für Dogmeat, hier sind alle Daumen fest gedrückt!:*

    Ich muss gestehen, dass ich dieses spezielle Produkt nun auch nicht kenne und wie der Blinde von der Farbe sprechen würde, denn meist gibt der Tierarzt ja die von Dir auch erwähnten Protonenhemmer zum Magenschutz. Aber gerade wenn das Medikament die Magenschleimhaut auskleidet und dadurch schützt, könnte man die amerikanische Rotulmenrinde nutzen, die exakt das Gleiche macht - nämlich mit Schleimstoffen die Magenschleimhaut schützen. Der Nachteil ist jedoch, dass man schleimbildende Mittel im Abstand von ca. 2 Stunden zum Futter geben sollte, weil der Schleim auch die Aufnahme der Nährstoffe einschränkt.


    Den guten Wünschen schließe ich mich natürlich auch weiterhin an.