Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Der Fleck kommt von der Linse und dem ungünstigen Licht - auf den anderen Versuchen waren ganze Flächen so matt, weil die Sonne schräg auf den Fotoknipsapparat fiel. Aber das ist tatsächlich nicht auf Chias Fell - ich hatte mich auch gewundert und gleich geschaut, denn das ist nicht nur ein Fleck, sondern es sind mehrere. Ich werde zukünftig erst mal die Linse putzen, bevor ich den Fotoapparat benutze.


    Aber in der Reithalle ist es noch lustiger - da sieht es aus, als würde es Konfettis regnen, wenn das Licht auf den Staub in der Luft fällt und man den Blitz benutzt :D


    Sommerrappe ... hmmm ... also ich habe ja eine Winterrappin, aber die ist nie stichelhaarig, sondern entweder lackschwarz oder eher kohlfuchsig, wenn die Sonne das schwarze Fell bleicht :/


    Vermutlich muss ich mich auf eine Verwandlung zur Eibärin einstellen 8|

    Also, wenn Harras mal eine Beinscheibe bekommt, dann entführt er die auf sein Kissen und frisst die dort. Dann tausche ich das Kissen gegen ein anderes aus und wasche es.

    Für sowas hat der liebe Gott die Tür erfunden. :P

    oder war es der Maurer. 8o

    Holger ... bei der Frage: "Wer hats erfunden?" gibt es immer nur eine Antwort: "DIE SCHWEIZER!" ... und das gilt nicht nur für Ricola Kräuterbonbons, sondern wohl auch für die Tür, denn bei Ausgrabungen wurde in Zürich eine ca. 5000 Jahre alte Holztür gefunden 8o

    Ich muss das Thema noch mal hochholen, weil Chia momentan eine so stichelige Hinterhand bekommt, dass ich mich frage, ob der schwarze Farbanteil weiter schwindet:




    Im Frühling fiel mir schon auf, dass ich, wenn ich das Fell an der Hinterhand scheitelte, da viele helle Unterhaare drunter waren, aber das Deckhaar war noch schwarz ... aber inzwischen würde man beim Pferd sagen: "Kann Schimmel werden" :/

    wie gesagt, nimm Dir mal jemanden an die Seite und bitte ihn ein Video von den Situationen zu machen. Dann sehen die Ausbilder hier, was Du evtl. verändern könntest im Umgang mit Brummi.

    Micha, das Problem ist auch da, dass ein Video immer nur eine Momentaufnahme ist und wenn ich 16 Stunden am Tag meinen Hund um mich habe und dann ein Video von 10 Minuten hier einstelle, dann fehlt doch das Drumrum der restlichen Zeit.


    Es gibt ja eine Trainerin und eine Begleitung bei den Problemen und ich denke, das ist in dem Fall hilfreicher, als Ferndiagnosen und Tipps, die für den eigenen Hund super funktionieren, aber beim Brummi vielleicht zueiner anderen Reaktion führen.

    Danke Holger. :*


    Vermutlich wird Chia, genau wie Loki, nie ganz konstant nur unkompliziert sein, aber solange wir mit unseren Hunden trotzdem glücklich sein und uns an den Erfolgen freuen können, sind wir auf dem richtigen Weg.

    Bei Lemmy musste ich an den großen Kilmister denken.

    Meine Freundin ist ein großer Motörhead-Fan, steht auf Space- und Hardrock und jetzt rate mal, nach wem sie ihren Hund benannte? ;)


    Als ich ihr mal sagte, warum Ian Fraser "Lemmy" Kilmister Lemmy genannt wurde und dass er ein Schnorrer war, der bei Geldknappheit seine Kollegen anpumpte, fand sie das nicht so gut ... "can you lem´me five?

    Holger, ganz lieben Danka auch für Deine Worte ... gerade wachse ich an meiner kleinen Chaoten-Chia in den 7.Himmel! :love:


    Eigentlich warteich ja immer noch auf dieLäufigkeit, aber nachdem sich da nichts zeigte, habe ich heute Früh mal wieder eine Verabredung zum gemeinsamen Gassigehen mit einer Freundin und ihrem Berner Sennen-Aussi-Mix Lemmy wahrgenommen ... zumindest weiß ich jetzt, dass Chia super gut riecht und den intakten Rüden den Kopf verdreht. :whistling:


    Aber ich bin ja schon die ganze Woche fasziniert, wie gehorsam Chia ist und wie entspannt sie die Jogger und Stockschwingerinnen an sich vorbei ziehen lässt. Kein Abflitzen ins Gebüsch, keine Ignoranz, wenn ich sie rufe und heute Früh hörteich dann auch noch den Satz aus dem Munde der Freundin, die Chia als super anstrengend empfindet, der mir wie warme Zuckerwatte reinging: "Chia hört ja auch auf jedes Wort und hat den will to please, den mein Hund nicht hat!"


    Und solche Worte über Chia! :love:


    Gut, das Laufen war nun nicht ganz so entspannt, wie erhofft. Aaaaber - das lag auch nicht an der Chaosfürstin ... oder nur bedingt, weil sie halt wohl zu duften beginnt. :saint:


    Als meine Freundin auf den Hof fuhr und Lemmy aus dem Auto ließ, hatte ich Chia an der Leine, zwecks Übens, nicht auf andere Hunde zuzubrettern, sondern zu warten. Sie bellte zwar und sie wäre auch gerne gleich zu Lemmy gebrettert, aber das Bellen war kein überdrehtes Pöbeln, sondern eher eine freundliche Begrüssung und Chia hörte auch auf, als ich "Schluss!" sagte und sie war auch problemlos zu halten und zog nur ganz minimal in Richtung Lemmy - ohne in die Leine zu rennen oder gar reinzusteigen, wie das einst der Fall war. :thumbup:


    Mit diesem "ich kann meinen Hund bei Hundebegegnungen kontrollieren"-Erfolg stand ich ja schon mindestens auf der dritten Stufe der Himmelsleiter. :love:


    Dann liefen wir los. Lemmy und Bene liefen ohne Leine, Chia blieb an der Leine, weil ich ja nie weiß, ob irgendwo mein Nachbar um die Ecke kommt. Aber Chia lief locker neben mir her - ein Hoch auf die Rückkehr der Leinenführigkeit! :thumbup:


    Als ich dann die Leine löste und Chia vor Lemmy herlief, wurde sehr schnell klar: "Sie duftet!" 8|


    Es wurde dann insofern anstrengend, weil Lemmy natürlich ständig an und über Chia klebte, sie auf den Rücken warf und zu decken versuchte, während sein Frauchen versuchte, ihn davon abzubringen und ich Chia dann zu mir rief, um ihr die plumpen Annäherungsversuche zu ersparen. Chia war auch wirklich dankbar, dass ich ihr Schutz anbot, aber Lemmy von ihr wegzuhalten war dann auch wirklich mühsam und so musste Lemmy dann auch an der Leine laufen.


    Nach 10 Minuten löste sein Frauchen die Leine dann auch wieder (die Hoffnung, dass er was gelernt hat, stirbt bekanntlich zuletzt) und Chia verlegte sich auf die Flucht und das Verstecken vor dem Wüstling, während Lemmys Ohren hormonverstopft blieben und er sein Frauchen komplett ignorierte. Also wieder Leine für Lemmy und ein "Hier" an Chia und sie saß vor! Was für ein grandioses Gefühl! :thumbup:


    Momentan sucht sie aber auch ständig meine Nähe, ist immer mit ihrer Nase an meiner Hand und das führte dann auch dazu, dass meine Freundin, die sonst gerne mal behauptet, dass Chia der Hund ist, der mich durchaus an meine Grenzen bringen könnte, sie plötzlich über den grünen Klee lobte. :love:


    Gut - wenn man schlanker aussehen will, als man es ist, stellt man sich möglichst neben jemanden, der dicker ist, als man selbst ... und wenn sich Lemmy so übel daneben benimmt und nichts mehr hört, dann hat auch Chia mal den Vorteil, dass sie mit dem Gehorsam glänzt, den sie anbietet. :saint:


    Aber ein gutes Gefühl, Lob über Chias Gehorsam zu hören, war es eben trotzdem.


    Vielleicht liegt es ja an der bevorstehenden Läufigkeit, dass sie diesen ausgeprägten "will to please" zeigt, aber ich genieße das Gefühl gerade so sehr, dass mir der Grund dafür nicht so wichtig ist ... nur schade, dasswir damit nun nicht auf dem Hundeplatz Eindruck machen können. :evil:


    Als wir zum Auto zurückkamen, würde Lemmy gleich ins Innere verfrachtet und Chia legte sich neben mich, während ich noch kurz mit meiner Freundin sprach. Auch das ist ein Verhalten, das sie sonst nicht so zeigt, denn für gewöhlich fängt sie dann an zu jengeln, weil sie zu dem Hund ins Auto möchte und ist total gestresst und frustriert, weil sie ihren Willen nicht bekommt undman den Hundefreund vor ihr versteckt.


    Vielleicht hat Luna Recht und mit 24 Monaten zieht Vernunft ins Schäferhundhirn ein? Chia ist jetzt 21 Monate alt :/


    Aber was auch immer meine kleine Chaosfürstin gerade bewegt - es ist einfach schön :love:

    Puh ... also allem Voran würde ich mich gerne @Azembas Bitte anschließen, die Diskussion nicht in Vorwürfe ausufern zu lassen, denn das bringt weder Azemba, noch dem Brummi was.


    Ich verstehe auch jede Argumentation, aber schlußendlich sehe ich zwei Probleme:


    1. Wir lesen nur, was @Azemba schreibt und wenn ich an mich selbst denke, dann gibt es Tage, an denen ich dreimal tief durchatme, bevor ich schreibe, weil ich sonst Dinge formulieren würde, die ich hinterher schwerst bereuen müsste und die mir dann auch furchtbar leid täten und peinlich wären. Wenn gerade der ganz große Frust hochkommt, dann erscheint einem in solchen Situationen das Problem schier unlösbar und mit etwas Abstand - und einem guten Rat - fragt man sich, ob es so schlimm war, wie man es noch kurz vorher empfand.


    Wenn Emotionen hochkochen, dann beeinflusst das die aktuelle Sichtweise für diesen Moment - das kann eine Stunde später - mit etwas Abstand - auch wieder anders aussehen. Ich ärgere mich manchmal auch über Chia, wenn ich das Gefühl habe, dass sie gerade total out of order ist, aber am Ende des Tages bin ich vor allem dankbar, dass ich meine Chaosfürstin haben darf und sie kein canider Roboter ist, der immer funktioniert.


    Auch ich habe manchmal Probleme, die Aktionen meiner Chia richtig einzuschätzen. Manchmal denke ich, dass sie unterfordert ist und sich darum langweilt und sich eine Beschäftigung sucht, die mir dann nicht gefällt. Dann frage ich mich, ob ich sie überfordere, weil sie eine so geringe Frusttoleranz hat und schnell "über die Uhr" geht.


    Es gibt Tage, da staune ich, wie mutig sie ist und dann wundere ich mich, dass sie sich nicht an der Waschmaschine vorbeitraut, wenn die Tür offen steht.


    Oft würde ich sie als einen sehr lebensfrohen Hund beschreiben, der es liebt, vor neue Herausforderungen gestellt zu werden und sehr schnell lernt.


    Dann wiederum schleicht sie mit verknuckelten Ohren durchs Haus und ich bin schon mit einer Hand am Telefon, weil ich fürchte, dass mein Hund krank sein könnte und ich dringend den Tierarzt anrufen muss. Aber hört sie was, dann ist der Depri weg und sie benimmt sich wie die offene Hose.


    Aber dann gibt es Wochen, in denen sie mich im siebten Himmel schweben lässt und Tage, da bin ich wegen ihr im tiefsten Keller und schiebe Frust.


    All das ist aber Chia und ich kenne sie mit all ihren schillernden Facetten, aber wenn sie jemand sehen würde, der sie nicht so gut kennt, wäre sie vielleicht entweder der aggressive Leinenpöbler (mein Nachbar würde das sicher so sehen) oder der freundliche Schäferhund, der sich nicht um vorbeirauschende Stockschwinger interessiert und sie friedlich passieren lässt.


    Eine Freundin sagte einmal, dass sie so einen Hund wie Chia noch nie kennen lernte - und das meinte sie definitiv nicht positiv, weil sie Chia als sehr überdrehten Hund empfindet, der nie zur Ruhe kommt.


    Genau diese Freundin sagte heute Früh beim gemeinsamen Gassi aber: "Chia hört ja auch aufs Wort und stellt nicht einfach auf Durchzug und sie hat halt den will to please, der meinem Hund fehlt!"


    Das war definitiv positiv gemeint!


    Was ich damit aussagen will ist, dass wir alle den Brummi nicht persönlich kennen und nur die Facetten kennen, die @Azemba beschreibt - mal sind es Lobeshymnen, die wir lesen und über die wir uns mitfreuen und dann sind es die Ausraster, von denen sie berichtet, wenn der Brummi mal wieder out of order gerät. Aber weder das eine, noch das andere zeigt uns das Brummi-Gesamtpaket.


    Darum würde ich an @Azembas Stelle vermutlich die gut gemeinten und auch liebevoll formulierten Ratschläge nicht unbedingt annehmen und umsetzen, denn wir alle wissen nicht, wie der Brummi dann tickt und warum er gerade so ist, wie er gerade ist.


    Bitte missversteht mich nicht. Ich würde jederzeit einen Rat von Ruebchen oder Boss annehmen und umsetzen, wenn es um den Aufbau einer Übung geht, weil ich weiß, dass da viel Hundewissen und Ausbildungserfahrung dahinter steckt. Aber was das Wesen meiner Chaosfürstin betrifft, da kenne ich sie einfach am besten und kann sie "lesen". Eine Sanktion zum falschen Zeitpunkt könnte uns eventuell um Wochen zurückwerfen und eine zu heftige Massregelung würde mein Seelchen in einen Depri schicken, mit dem ich nur schwer leben könnte.


    Ich bin ein Wattebauschwerfer und versuche gerade, nicht mal verbal zu maßregeln, sondern erwünschtes Verhalten zu belohnen, unerwünschtes Verhalten zu ignorieren oder - wie Boss das vorschlug: Mit "SCHADE" zu kommentieren und freundlich zu korrigieren, indem ich ihr die Chance gebe, es besser zu machen.


    Bei ihr funktioniert das. Aber das funktioniert vermutlich nicht bei jedem Hund, denn schlussendlich ist es das individuelle Wesen des Hundes, das den Weg der Ausbildung bestimmen sollte, weil es nicht nur den einen Weg gibt, der für alle Hunde passt.


    Um den passenden Weg zu finden, der für den Brummi passt, hat sich @Azemba Hilfe von einer Trainerin geholt und die ersten Trainingseinheiten waren vielversprechend. Dass @Azemba also auf diesem Weg bleiben möchte und nichts macht, was die Trainerin nicht absegnet, verstehe ich sehr gut.


    Aber das 2. Problem ist das, was ich auch habe: Viel Text, in den man viel hineininterpretieren kann und in dem auch die Emotionen schwanken, während man schreibt. Da scheint es dann manchmal für den Leser, als würde sich der Schreiber widersprechen, nicht so wirklich wissen, was er da genau tut und der Schreiber, der merkt, dass er gerade missverstanden wird, schreibt sich um Kopf und Kragen, um sich rechtzufertigen ... und schlussendlich bleibt der Frust, weil die Antworten keine Hilfe sind, sondern als Vorwürfe verstanden werden.


    Wir stehen uns nicht gegenüber, wenn wir diskutieren und sehen nicht, ob jemand das Gesicht verzieht, die Augen rollt oder lächelt. Hinter jeder Antwort steht ein Mensch, der in erster Linie helfen möchte, aber so löblich das wäre, so problematisch ist es, weil ganz schnell Emotionen hochkochen und dann fühlt sich der eineoder andere verletzt und zieht sich zurück.


    Ich fände es sehr schade, wenn es hier zu Zerwürfnissen käme und die Missverständnisse zu Unmut führen, der dann mitschwingt und das Miteinander erschwert.


    Ich finde mich in HSH oft wieder, weil ich mit meinen ersten Leos auch relativ unbekümmert unterwegs war und das klappte auch prima. Ich bin oft ganz bei @Ellionore und weiß, dass es anstrengend ist, einen ängstlichen Hund zu haben und genau darum bewundere ich Holgers Engagement und man spürt, dass er seinen Loki liebt und die Beiden eine gute Bindung haben.


    Aber ich bin auch sehr bei @Azemba, weil meine Chaosfürstin so ein bisschen das Brummiwesen hat und ich es auch manchmal als Seiltanz empfinde, meinen Hund nicht zu verunsichern, aber mir auch nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen. Aber da muss ich alleine durch und kein noch so guter Ratschlag kann mir helfen, meinen Hund besser zu verstehen.


    Aber meinen Hund mit Aufgaben auszugleichen, Übungen aufzubauen und meinen Hund zu motivieren - dafür frage ich hier sehr gerne nach und bekomme auch immer sehr wertvolle Tipps, die uns schon viel weiter gebracht haben.


    Und das ist eben das 3. Problem: Hier sind viele Mitglieder, deren Fachwissen und Erfahrung ich nicht missen möchte, aber ich würde vermutlich nicht so offen über meine manchmal frustrierenden Erfahrungen mit meinen Hunden schreiben, weil ich weiß, dass in all meinen vielen Worten so viel Zündstoff steckt, den man zum Explodieren bringen kann, wenn ich alle meine Emotionen mit einflechte.


    ... mich würde es sehr belasten, wenn ich mich angegriffen fühlen und mich rechtfertigen müsste. Und ich denke, das geht @Azemba genauso.


    Genau darum wäre mein Rat, die Ratschläge zur Korrektur von Brummis Verhalten nicht aus der Erfahrung mit den eigenen Hunden, dem eigenen Wissen und dem eigenen Können zu formulieren, sondern @Azemba den Weg ihrer Trainerin gehen zu lassen und wenn die dazu rät, dem Brummi Kekse an den Kopf zu werfen und das funktioniert, müssen wir das ja nicht machen oder gut finden, sondern es einfach nur akzeptieren.

    Ich weiß, dass man sich natürlich viele Gedanken macht, wie das mit dem Schonen eines so aktiven Hundes klappen soll, aber trotzdem freut es mich zu lesen, dass Witus schon wieder so git ist ... auch wenn ich schon sehe, wie Dir der Kopf raucht, während Du Dir Gedanken machst, wie Du ihn beschäftigen kannst ... und ich unke ungern, aber Bene ist im Gegensatz zum aktiven Witus eine ruhigere Seniorin und die war nach drei Tagen des "nur Pipi und Häufchen an der Leine" schon unleidlich und nur noch mit entsprechenden Keksrationen zu besänftigen :D


    Ich habe mir dann ja die Balancepads besorgt, um etwas mit den Hunden tun zu können, was nicht anstrengend ist, als Chia dann krank war und sich nicht anstrengen sollte. Vielleicht wäre das auch eine Idee für Witus?


    Und beim Pulver ist eine andere Dosis vom Cissus drin, als in den Kapseln. Da bleibt trotz der Magensäure auch noch genug Wirkstoff übrig, um einen Erfolg zu erzielen. Aber bei einem halben Gramm braucht man die Kapsel zum Schutz.


    Es schadet nicht, wenn Du die Cissus Kapseln trotzdem weiter gibst. Du kannst dann auf eine Kapsel täglich reduzieren.


    Wenn Bene es zwischendurch mit der Aktivität übertreibt, kann es auch mal sein, dass sie dann etwas steifer läuft und dann bekommt sie zum Motions Seven eine Cissus-Kapsel dazu.


    Cissus hat den Vorteil dass es eben auch die Heilung anregt und die Muskeln nicht abgebaut werden - darum ist es bei Bodybuildern ja auch so beliebt.

    Micha, es tut mir so leid zu lesen, dass Witus so einen unschönen Befund bekam. Aber das Positive ist, dass Du nun weißt, warum er unrund lief und ich drücke ganz fest die Daumen, dass er schnell wieder fit ist und sich rasch von der Narkose erholt.


    Du kannst ihm die Cissus-Kapseln weiter geben. Sie unterstützen auch die Heilung und wirken dem Muskelabbau entgegen. Ich habe sie Bene nach der OP auch gegeben, weil sie sich nur wenig bewegen durfte und ich verhindern wollte, dass sich die Muskulatur zurückbildet.


    Ansonsten schau Dir das Motions Seven an. Es enthält Glucosamin, Chondroitin, MSM, Maritime Collagenpeptide, Vitamin C (entzündungshemmend), Gelatinehydrolysat und Cissus. Bene bekommt es seit zwei Jahren und sie läuft damit sehr gut.


    Kuschel Witus mal von mir und ich drücke die Daumen, dass Witus trotz allem keine Einschränkungen hat und Du mit ihm weiter trainieren kannst, sobald er wieder fit ist.

    Probier es unbedingt mit Ashwaganda- und Rosenwurzkapseln. Ich habe die Chia auch zur den Antibiotika gegeben und da sind keine Wechselwirkungen zu befürchten. Bekommt er denn noch Schmerzmittel? Wobei ich denke, dass ich das Risiko eingehen würde - zum einen, weil ich keine Wechselwirkung erwarte und zum anderen, weil es ja auch für Euch und ihn gefährlich ist, wenn er sich so aufregt ... und Deine Befürchtung bezüglich der Narbe kann ich auch gut nachvollziehen.


    Ob ein Spielzeug ihm hilft, kann ich leider auch nicht sagen. Bei Chia würde es nicht helfen, wenn sie sich aufregt - da interessiert sie dann gar nichts mehr. Aber ich gebe ihr momentan auch wieder Rosenwurzwurzel und Ashwaganda, weil sie wieder in ihre Prämenstruelle Frustration zu versinken plant und die Kapseln helfen ihr sehr gut. Nette Nebenwirkung: Die rasanten Stockschwingerinnen und die Jogger, denen wir fast täglich begegnen, werden wahrgenommen, aber ansonsten als uninteressant befunden.


    Ich wünsche Euch so sehr, dass ihr einen Weg findet, der Euch momentan draußen etwas Gelassenheit bringt. Zumindest, bis sich der Brummi im Kopf wieder sortiert hat und selbst zur Gelassenheit findet.


    Er bringt aber auch immer wieder neue Ideen ins Spiel, damit es Euch nicht langweilig wird mit ihm :rolleyes: