Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich habe mir vor wenigen Wochen auch den Trainingsrock von Owney zugelegt und hatte ihn schon ein paar Mal zum Spazierengehen an. Normalerweise passt bei mir aber alles in die Weste. Leckerliebeutel und Ball, mehr nehme ich auf meinen Spaziergängen für Crazy nicht mit, Schlüssel und Handy passen in die anderen Taschen.


    Den Trainingsrock finde ich bei sehr warmen Wetter sehr praktisch. Gestern habe ich ihn genutzt, weil beide Westen in der Waschmaschine waren :)


    Zum Training auf dem HuPla kann ich mir den den Rock auch nicht so ganz vorstellen, da ich denke, er könnte irgendwie im Weg sein. Da nutze ich doch lieber die Weste.

    Ich bin auch sehr gespannt, ob mich der Rock beim Training eher stört und ich dann doch lieber zum Minimalist werde und nur die Weste oder die Jacke trage. Den Trainingsrock kann ich dann immer noch für die Bodenarbeit mit meinem Moppelpony brauchen.


    Aber bislang hat mich der Trainingsrock beim Laufen nicht gestört. Ich hatte ja früher immer eine Bauchtasche, an deren Gürtel ich diverse Beutelchen befestigt hatte, um alles mitnehmen zu können, was "Frau" und die Hunde so brauchen könnten, aber die schwingen beim Laufen hin- und her und das stört dann schon eher.


    In den Rocktaschen ist alles gut untergebracht und der von HelsiTar ist auch sehr leicht und er stört mich auch gar nicht ... ich hatte ihn sogar mal versehentlich vergessen auszuziehen und bin dann den ganzen Vormittag damit rumgelaufen, bis ich zur Toilette musste und merkte, dass ich doch noch mehr anhabe, als gedacht ^^

    Boss Den Göttergatten müssen stets die Sitznachbarn darauf aufmerksam machen, dass seine Frau was von ihm will und wild mit den Armen rudert. Mein Glück ist, dass wir inzwischen so bekannt sind, dass die Kaffeekränzchenherren auch wissen, dass die Winkende zu Micha gehört und sich nicht mehr fragen, wenn ich mit meinen Tänzchen meine :D


    Aber der steht deswegen nicht auf, sondern wirft mir dann den Autoschlüssel zu ... natürlich weil er sich auch immer so platziert, dass er in der Mitte vom Bänkchen sitzt und nicht eben mal rausrücken kann, weil er ja dann das Herrenkränzchen stört :evil:


    ... und mit Pansenbröckchen würde ich ungern beworfen werden <X

    Ich bin ja froh, dass ich nicht alleine mit meinen Plünnen bin, die ich so brauche :D


    Bei uns war nur gestern das Problem, dass die Fussballfans irgendwie nicht kapiert haben, dass der Parkplatz zum Sportplatz weiter hinten ist und so stand dann der Parkplatz vor den Plätzen um 14.30 Uhr schon mit Autos voll und wir mussten jwd parken.


    Wenn mein Auto direkt auf dem Vereinsgelände geparkt werden kann, bin ich ja auch schnell mal an meinem Korb, um die Wasserflasche oder sonstiges zu holen, denn offensichtlich mag Chia auch das Wasser nicht, das aus dem Schlauch am Hundeplatz fließt (wir haben Brunnenwasser und unsere Katzen trinken nur stilles Mineralwasser). Im Auto habe ich auch den Wassernapf von Hunter, der theoretisch nicht auslaufen soll ... naja, so ganz trocken bleibt der Teppich darunter auch nie.


    Aber wenn ich 300 Meter laufen muss, bis ich am Auto bin, wird das mühsam. Dann habe ich die Wasserflasche und den Faltnapf lieber dabei.


    Ich könnte natürlich auch Micha die ganzen Plünnen zum Hüten geben, denn der sitzt ja auf dem Bänkchen und trinkt Kaffee, aber dann müsste ich mit dem Hund in den Vereinsheimsbereich und das wird nicht so gerne gesehen. ;)

    Ihr Lieben,


    Irgendwo haben wir mal über Trainingsröcke diskutiert und ich finde den Beitrag nicht mehr.


    Also mache ich mal ein neues Thema auf, denn ich habe mir heute noch einen zweiten Trainingsrock bestellt - diesmal einen von Owney.


    Grund dafür war, dass ich zwar schon einen von HelsiTar habe, aber den brauche ich fürs tägliche Laufen, damit ich alle Plünnen mitbekomme, die man selbst und die Hunde so unterwegs brauchen könnten ;)


    Sonst hatte ich auf dem Hundeplatz ja auch immer nur eine Leckerchentasche um den Bauch geschnallt, denn Lyssi trank aus den Näpfen, die auf dem Vereinsgelände stehen und viel Motivationsspielzeug brauchte sie auch nicht.


    Aber Chia weigerte sich standhaft, das Wasser zu trinken, in das schon vor ihr mehrere Hunde ihre Zunge gestreckt hatten und hatte lieber Durst. Die Auswahl der Belohnungshäppchen war ihr auch zu dürftig und die mitgenommenen Spielzeuge fand sie auch doof. Vor allem aber hatte ich keinen Platz für meine Papiertaschentücher und das, was man sonst so mal brauchen könnte.


    Mir wäre es aber nun zu mühsam, den Spazierengehtrainingsrock immer auszuräumen, um dann die Hundeplatzutensilien reinzuräumen und ihn dann wieder auszuräumen, um dann auf dem Spaziergang festzustellen, dass meine Hustenbonbons fehlen oder das Kongteil mit den Kotbeuteln und dem Handreinigungsgel nicht mitkam.


    Also brauchte ich einen zweiten Trainingsrock, in dem ich alles drin habe, was ich auf dem Platz brauche und dann nicht mehr hin- und herräumen muss, denn das Täschchen reicht mit seinem Platz nicht für alles aus, was ich so mit mir rumtrage und außerdem habe ich dann beim Laufen auch noch das Hasenfelldummy verloren, weil es mir aus dem Gürtel gerutscht ist. Geräumige Taschen sind da eindeutig praktischer.


    Die Good Boy Weste biete auch viele Taschen, aber die sind nicht so groß und das Hasenfelldummy, der Ball und das Quietschie drückten mir bei jedem Schritt kräftig auf den Hintern, weil es in der Potasche ganz schön eng wurde.


    Micha findet natürlich, dass ich auch viel zuviel mit mir rumschleppe und ich doch einen Teil davon im Auto lassen könnte, um es dann zu holen, wenn ich es brauche - da wäre ich nur noch am Rennen.


    Aber wie ist das bei Euch? Reichen Euch die Taschen in der Hundesportweste oder der Hundesportjacke? Bin ich die Einzige, die immer viel zu viel mit sich rumschleppt? Aber wenn dem so wäre, warum bieten dann so viele Hersteller Trainingsröcke und Trainingsgürtel oder Bauchtaschen mit mehreren Beutelchen an?

    Ich finde, das neue K9 ist durchdachter, weil es nicht diesen Gurt quer über die Brust hat. Ob es wirklich die Gelenke schont, weil es Vibrationen, die von der Leine kommen, mindert, mag ich nicht beurteilen, denn ich bin erklärter Grossenbacher-Fan und möchte auch nicht experimentieren und so richtig vorstellen, kann ich mir das nicht, denn dann müsste ja quasi jeder Hund, dessen Leine am Halsband befestigt ist, Probleme mit den Gelenken bekommen.


    Aber wie schon geschrieben: Wenn ich nicht so zufrieden mit dem Grossenbacher wäre, würde ich es vielleicht ausprobieren. Der Preis ist in jedem Fall attraktiv, denn das ist fast die Häfte vom Preis des Support VarY.


    Wobei mich beim K9 auch immer ein bisschen der massive Sattel störte. Gut daran war, dass man die Taschenlampe in eine dafür vorgesehene Lasche stecken konnte und Packtaschen hätte man auch befestigen können, damit der Hund sein eigenes Trinkfläschchen hätte tragen können.


    Ich bin sehr gespannt, ob es Erfahrungsberichte geben wird.

    Meiner Daumen bleiben für den Mr. Perfect fest gedrückt und ich denke, wir haben so viele Themen, bei denen Du Dich nicht nur als stiller Mitleser beteiligen kannst, sondern zu denen vielleicht auch Du eine Meinung und Gedanken hast, die Du mit uns teilen möchtest.


    Ich würde gerne auch in Deiner "auf den richtigen Welpen-Wartezeit" von Dir lesen ;)

    Na das wird ja dann spannend!


    Ich nehme an, dass der Bub ein DSH ist? Stockhaarig, langhaarig, weiß, LZ, HZ? Wir sind ja nicht neugierig, aber wissbegierig :D


    Vergiss nicht, ganz viele Fotos zu machen, wenn Du den Hundehungen kennen lernst und er mit Dir mitkommen will. :thumbup:

    Bekomme gerade auf meine Anfrage nach Papieren (HD/ED) und irgendeinem Nachweis des Stammbaums die Antwort, dass ich erst die Anzahlung leisten soll und dann bei der Abholung der Blick in die Papiere erfolgt. Hmmm.


    Warum so ein Geheimnis? Auch hat der Vater laut Aussage eine eigene Internseite. Warum nicht einfach den Link schicken? Ist Transparenz nicht im Interesse des Verkäufers?


    Ich glaube, so wird das nix.

    Oh je ... das klingt aber nicht so vielversprechend.


    Hast Du denn den Namen des Vaters? Dann könntest Du danach googeln. Wobei so eine Internetseite natürlich auch keine Garantie dafür ist, dass man nur Wahrheiten darauf findet.


    Vielleicht soll es so sein, dass der kleine Knopfaugen-Eisbär doch nicht zu Dir kommen soll und der passende Welpe woanders auf Dich wartet ... meine Daumen sind auf jeden Fall gedrückt, dass Du genau den Hund findest, den Du suchst.

    Oh ja - ich habe beide Bücher von Dr. Jutta Ziegler und auch das Barfbuch "Rohkäppchen und der zahnlose Wolf" und wenn man liest, was sie schreibt, wird man sehr, sehr nachdenklich.


    Du hast aber auch Recht: Es nimmt viel, was aus der Umwelt kommt und was wir den Hunden füttern, womit wir sie behandeln und was wir ihnen zum Spielen geben, auch Einfluss auf ihre Gesundheit.


    Als Tierheilpraktikerin bin ich da ganz bei Dir.


    Aber auch ich bin dem Zwang unterworfen, meine Hunde impfen lassen zu müssen, wenn ich mit ihnen im Verein trainieren möchte und das Chippen ist eine Pflicht, der man sich auch nicht widersetzen kann.


    Wir müssen uns also mit so manchem arrangieren, mit dem wir nicht immer zwingend einverstanden sind.


    ... und schlussendlich ist auch den Tieren der freie Wille gegeben, sich eine Lebensaufgabe auszusuchen, die sie mit uns teilen.


    Ich mache also der Züchterin meiner Leos auch keinen Vorwurf (auch wenn sie schon bei den Welpen sehr großzügig Antibiotika verteilt, denn da kommt sie als Tierarzt auch günstig dran), aber ich würde jetzt auch nicht zwingend einen dritten Leo aus ihrer Zucht nehmen.


    Und das ist der Punkt, an dem ich eben auch denke, dass es im Grunde keine Sicherheit gibt. Nicht die einer Verbandszugehörigkeit des Züchters und auch nicht die, dass man den perfekten Hund nur in einem Verband findet, der dem VDH angeschlossen ist. Man minimiert ganz bestimmt ein Risiko, wenn der Züchter seriös ist und es ihm nicht nur ums Geldverdienen geht, sondern auch um das Wohl der Welpen und er schon darum bemüht ist, so viele Risiken als möglich auszuschalten, die eine Zukunft seiner Nachzucht negativ beeinflussen könnte. Aber eine Garantie auf Langlebigkeit, Wesensfestigkeit, Leistungsbereitschaft und Gesundheit des Hundes gibt Dir kein Züchter.


    Ja zu einem Hund zu sagen, erfordert also immer ein bisschen Mut und Gottvertrauen ... und ich wünsche Dir Beides.


    Aber ich wünsche Dir auch, dass die Züchter ehrlich sind und Verständnis für Deine Fragen haben und das das, was Du erfährst, das ist, was Du erhoffst. Ob Dein Hund dann in die Pfotenspuren seines Vaters und/ oder seiner Mutter steigt, liegt dann auch ein bisschen in Deiner Hand ... und in der des Himmlischen.

    Ihr Lieben,


    bei den plüschigen E´s weiter von meinen Langhaarmädels zu erzählen würde mir wohl sehr schwer fallen und darum dachte ich, dass ich ein neues Thema öffne, in dem ich dann von Bene und Chia berichte, ohne dass ich jedes Mal den Stich ins Herz fühle.


    Bene hat ja die OP wirklich super gut weggesteckt und nach dem letzten Tierarzttermin am Freitag soll nun der Verband auch wegbleiben - wo ich gerade eine Literflasche Wunddesinfektion, schachtelweise sterile Mullbinden, Tupfer und Fixierklebestreifen bestellt hatte :rolleyes: Ich hoffe trotzdem, dass ich die Sachen nie brauchen werde und bin froh, dass Benes Wunde so gut heilt, dass sie nun auch offen bleiben darf. Den Body soll sie aber noch etwas länger tragen, denn ganz geschlossen ist die Wunde noch nicht. Das wilde Fleisch hat sich aber zurückgebildet und das Krüstchen fällt sicher auch bald ab. Nur den Manukahonig muss ich noch versuchen, irgendwie wieder aus den nachwachsenden Haaren zu pitteln ... ich habe es schon mit Kämmen versucht, aber das Zeug ist ja so klebrig, dass ich es vielleicht mal mit einem bisschen Öl versuchen werde, den Kleister zu entfernen.


    Chia hatte ja ihr Debüt auf dem Hundeplatz und auch wenn wir nun nicht mit Glanzleistungen aufwarten konnten, war ich super zufrieden mit ihr und weiß, dass es vor allem an mir ist, besser zu werden und klarere Körpersignale zu geben, respektive auch mehr Sicherheit an Chia zu vermitteln.


    Bislang hatte ich sie ja als totalen Frusthund eingestuft, der es einfach an Toleranz fehlt, wenn sie was möchte und nicht darf.


    Das ist sicher auch ein bisschen der Fall, wenn sie Hundefreunde trifft, die sie unbedingt begrüssen möchte und ich sie nicht sofort losmache, damit sie dem Kumpel Hallo sagen kann.


    Die Trainerin stellte gestern aber auch fest, dass Chia an der Leine auch sehr unsicher ist, wenn andere Hunde sie bedrängen und sie sich dann am liebsten verkriechen würde. Auf der anderen Seite geht sie im Freilauf laut röhrend dazwischen, wenn sich zwei Hunde balgen. Meine kleine Polizistin, die immer für Recht und Ordnung sorgen will.


    Ich werde also unbedingt die Bindung zwischen uns stärken müssen, damit sie weiß, dass sie sich auf mich verlassen kann und sie nicht für unser aller Sicherheit sorgen muss.


    Der Gang zum Hundesportverein war natürlich gestern ein ungemein schwerer, denn wie erwartet, fragte jeder nach Lyssi und den Leuten, die Scherze machten wie: "Lyssi ist aber in der vergangenen Woche mächtig gewachsen!", stockte dann das Lachen ganz schnell im Hals ... und es flossen sogar Tränen.


    Ich hatte in der Zeit mit Lyssi ab und zu mal überlegt, wie weit mich das Training in diesem Hundesportverein bringen kann, denn bis zur IPG 1 wird schon aus Mangel an Helfern nicht trainiert. Da keimte hin und wieder auch mal der Gedanke, ob ich dann doch irgendwann mal wechsle, um mit Lyssi weiter zu kommen.


    Aber was ich gestern an Trost und Zuspruch, Mitgefühl und Umarmungen erfuhr, macht mich nun einfach so sicher, dass ich auf diesem Hundeplatz in eine große, wunderbar hundevernarrte Familie aufgenommen wurde, bei der ich mich zuhause fühlen darf. Es wird, wenn Corona mal wieder überstanden ist, auch wieder Kurse mit Fremdtrainern geben und dann ist sicher auch der eine oder andere Fortschritt möglich.


    In Chia sah die Trainerin auch großes Potential und sie ist sehr zuversichtlich, dass wir das zusammen mit der Zeit aus meiner Chaosfürstin herauskitzeln können.


    Das freut mich natürlich sehr und ich bin auch froh, dass ich nach 20 Jahren trainerlosen Schlamperei auch mal wieder Korrektur erfahre und merke, dass ich dazu neige zu schnell zu viel erreichen zu wollen und dann die Basis nicht genug festige. Dass Chia unter Ablenkung ständig aus dem Platz aufsteht oder sich gar nicht erst hinlegt, war schon bezeichnend.


    Aber es gab auch Höhenflüge, für die wir viel Lob ernteten und für die bin ich Chia auch sehr, sehr dankbar, denn mein Göttergatte unkte ja, dass der gute Ruf, den ich mir mit Lyssi verdiente, mit Chia in wenigen Minuten zunichte gemacht werden wird, wenn sie sich benimmt wie eine offene Hose.


    Aber statt in die Rolle vom Hund von Baskerville zu schlüpfen, zeigte sie sich eher zurückhalten und fast schon devot, was mir auch ein bisschen zu denken gab, denn hätte ich uns beobachtet, wäre ich wohl auf die Idee gekommen, dass auf den Hund immer viel zu viel Drück ausgeübt wird und sie deshalb so zusammengeknuckelt wirkt. Aber die Trainerin meinte, dass man zwar auf Chia um Gottes Willen keinen Druck ausüben darf, aber sie sicher ist, dass wenn sie mehr Selbstsicherheit bekommt und ich ihr mehr Unterstützung gebe, damit sie sich auf mich verlassen kann, dann würde sie ganz sicher ein richtig, richtig guter Gebrauchshund, der auch ganz leicht zu motivieren sein wird, wenn Chia erst mal merkt, dass sie gerne arbeitet und dabei richtig viel Spaß hat.


    Das ist also nun unser Ziel.


    Mit der Motivation bin ich ja gestern auch herbe gescheitert, denn Chia spuckte mir die Lieblingsleckerchen vor die Füße, interessierte sich weder für ihren Ball noch für das Hasenfelldummy und aufs Rumquietschen mit dem Igel verzichtete ich dann auch lieber, um die anderen in der Gruppe nicht zu stören.


    Dabei hätte ich gestern Früh noch behauptet, dass kein Hund so leicht zu motivieren ist, wie meine Chia ... und dann interessierten sie nur die rumrennenden Fußballspieler, der fliegende Ball ... und wahrscheinlich auch das wachsende Gras viel mehr als meine Bemühungen, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.


    Aber was soll sie sich denn auch auf mich konzentrieren, wenn sie von mir keine Unterstützung erwartet? Also: "Mea Culpa, mea Culpa, mea maxima Culpa!"


    Ich möchte auch behaupten, dass ich bei ihr auch viel versäumte, das ihr Selbstbewusstsein hätte stärken können, denn ihr fehlte schon die Welpengruppe, weil wir sie ja gerade ein paar Tage vor dem ersten Komplett-Lockdown abholten. Dann war sie auch immer in Benes Schatten und verließ sich auch eher auf ihre Hundefreundin, als auf mich, denn Bene beschützte Chia und wenn ich mal ohne Bene mit Chia laufen gehen wollte, dann streikte sie und warf sich auf den Weg. Mit Bällchenwerfen schaffte ich es dann, sie wenigstens eine Minirunde zum Mitlaufen zu bewegen, aber richtig flott wurde sie immer erst auf dem Heimweg, wenn sie wusste: Es geht zurück zu ihrer Beschützerin Bene.


    Noch heute geht sie ungern ohne Bene los. Sie tut es, weil sie gehorsam ist, aber sie sieht dabei auch aus, wie ein geprügelter Hund.


    Es ist also jetzt enorm wichtig, dass ich viel mehr mit ihr alleine unternehme - auch wenn es praktisch und zeitsparend ist, mit beiden Hunden gleichzeitig zu laufen - und dass ich ihr Fels in der Brandung werde und das nicht Bene weiterhin übernehmen muss.


    Auch wenn wir zuhause trainieren, ist Bene ja immer irgendwo in der Nähe und Chia ist nicht alleine - daran arbeiten wir jetzt.


    Wenn wir es dann noch schaffen, ihre Konzentrationsfähigkeit zu stärken und dass sie sich nicht von jedem Reiz ablenken lässt, sind wir auf einem richtig guten Weg angekommen.


    Ob das Leinenpöbeln beim Laufen in unserer näheren Umgebung positiv von dem Training auf dem Hundeplatz beeinflusst wird, kann ich noch nicht sagen. Fakt ist, dass ich auch schon Hunde hatte, die auf dem Platz komplett anders reagierten, als beim Spazierengehen. Fakt ist auch, dass die Menge Hunde im Verein meine Chia sicher mehr beeindrucken, als ein entgegenkommender Hund in "ihrem" Revier.


    Aber ich habe die Sicherheit gewonnen, dass es bei Chia auch ohne Leinenpöbelei geht und sie Hundebegegnungen mit ganz engem Vorbeilaufen durchaus meistern kann, ohne einen Mucks von sich zu geben. Wenn das auf dem Hundeplatz klappt, bekommen wir das auch beim Gassigehen hin.


    ... und was das "Irgendwann" angeht, so hoffe ich, dass sich Lyssi schnell entscheidet, wieder zu uns zurück zu kommen und vielleicht die Chance nutzt, die ihr vermutlich im November dafür geboten werden könnte, wenn alles so läuft, wie wir uns das wünschen würden ... es müssten dann aber vier Hündinnen werden, damit alle "Vorbestellungen" erfüllt werden können ... aber das wüssten wir dann auch erst im Januar.


    Bis dahin versuche ich Chia weiter zu festigen, damit sie auch dem "irgendwann" ein gutes Vorbild sein wird und hätschle mein Benchen, damit sie uns noch ganz, ganz lange begleitet.

    aaaalso.... ich hatte vorsichtshalber Kaffeeholz und Olivenholz besorgt. Wurde schlecht bis gar nicht angenommen von dem Knirps. Die Holzscheite aus Buche waren interessanter.... meine Hände sowieso :cursing: Kann Dir also ein Paket schicken :thumbup: fast unbenutzte Exponate


    Leine... ich nutzte immer schmale Fettleder und ungern ne Flexi solange meine Hunde Knirpse waren.... ansonsten liebe ich die rundgenähten 2m-Leinen von Karlie (die sind leider mehr oder weniger vom Markt) aus Büffelleder verstärkt durch Nylon innen. Liegen gut in der Hand und halten was aus.

    Die rundgenähten Büffellederleinen habe ich auch noch. Leider hatte ich sie in diesem hellen Farbton bestellt und das Leder zieht den Dreck einfach magisch an.

    Übrigens hatte ich mir die Lewinen von Modler gerade mal angeschaut. Sie sind schick, aber für mich wäre die Auswahl der Farben zu begrenzt. Ich stehe ja aauf Rot für Chia und Türkis bei Bene und Lyssi trug Orange ... und da habe ich dann gerne auch passende Farben für die Leine. Wenn man es gerne naturfarben mag, dann ist das kein Problem und die Leinen sind dann auch im Preis vernünftig. Einzig was mir auffiel war, dass das Leder aussieht, als wären die Kanten nicht gebrochen. Bei Maly kommt das auf den Bildern auch so rüber, aber wenn man die Leinen in der Hand hält, sind die Kanten dann doch gebrochen und das ergibt einen angenehmeren Griff.


    Ich bestelle beim Maly normalerweise diese hier (ich stehe auf Bling-Bling) https://www.maly-leder.de/Lein…-Steinnieten-3m::471.html


    und die kostet mit Steinnieten in 3 Meter, 15 mm breit und Edelstahlkarabiner 43,50 €


    Das Gute am Fettleder ist halt wirklich der weiche Griff, die Unverwüstbarkeit des Leders und die Unempfindlichkeit gegen Nässe - und selbst wenn die Leine wirklich pitschnass ist, rutscht sie einem nicht durch die Hand.

    Es kommt auf den Hund an, den Du an die Leine hängen willst ;)


    Und es kommt auf die Länge der Leine an, wie schwer 15 mm wiegen.


    Ich habe für meine Mädels auch geflochtene Fettlederleinen in einer Länge von 3 Metern in 15 mm Breite. Schmaler würde ich die Leinen nicht nehmen - es sei denn, man führt einen Welpen damit. Wobei ich für Lyssi eine ganz leichte geflochtene Nylonleine hatte, die leicht aber auch stabil genug war.


    Der Plan war aber auch, dass ich dann irgenwann auf eine 15 mm Fettlederleine umsteige, wenn Lyssi älter und kräftiger geworden wäre.


    Meine Leinen kaufe ich in der Regel bei Maly-Leder oder mache sie selbst, wenn ich Zeit und Lust zum Basteln habe. Ich ergänze die Leinen aber auch stets um einen Kurzführer von 35 cm Länge, die ich dann auch selbst mache, weil man die so kurz meistens nicht so bekommt, wie ich sie mag.