Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    puh ... ich habe jetzt mal nachgeholt, was ich an Beiträgen verpasst hatte und ich hatte dabei ein Wechselbad der Gefühle, denn ich kenne ja die Problematik vom Brummi, weil ich mit Chia die gleiche Baustelle bearbeite.


    Insofern weiß ich eben auch, dass 1. "Härter durchgreifen" nichts bringt, weil der Hund ja im Grunde nichts falsch machen will, aber in dem moment von seinen Trieben/ seiner Frustration gelenkt wird und man damit den Frust noch fördert und beim Brummi das Risiko eingeht, dass er mit einer Übersprungshandlung reagiert. Man muss sich dazu einfach auch vor Augen halten, dass der Hund nicht "rebellisch" ist, sondern quasi gar nicht Herr seiner Sinne - also triebgesteuert oder frustgesteuert.


    2. ist das Problem bei allem, das Ablenkung schaffen soll, dass dieses scharfe Schwert sich relativ rasch abnutzt. Auch Chia liebte es, ihr Bällchen zu tragen und es zu hüten. Inzwischen ist es aber nicht mehr ganz so wichtig und wird häufiger abgelegt und vergessen. Merke ich es, dann schicke ich sie zurück und lasse sie es holen - was sie auch tut -, aber die Konzentration ist einfach nicht mehr da und alles andere wird wieder wichtiger. Auch wenn ich Bällchen oder Zergel werfe, sind die für einen Moment wieder super interessant, aber 5 Minuten später bleiben die Spielies auch wieder liegen, wenn ich sie nicht ständig interessant mache, was bedeutet, dass ich sie immer mal wieder in die Tasche stecke und wenn ich Chias Aufmerksamkeit wieder habe oder sie anfragt und ganz bei mir ist, das Spielzeug für sie werfe.


    Aber ich weiß auch, dass es Tage gibt, an denen ich mit ihr Höhenflüge erlebe und überzeugt bin, dass wir den gemeinsamen Weg gefunden haben, aber dann leider auch Tage dabei sind, an denen ich das Gefühl habe, dass alles, was wir erarbeitet haben, vollkommen von Chias Festplatte gelöscht wurde.


    Insofern schwebe ich auch oft zwischen Begeisterung und Frust. Ich zweifle dann auch an mir selbst, habe aber den Vorteil, dass ich mit Lyssi und Bene noch zwei Hunde habe, die mich mit Gehorsam beschenken und dafür sorgen, dass ich mich nicht für einen Vollversager halte und überlege, ob ich einfach unfähig bin oder Chia meine Grenzen antastet, damit ich an ihr wachse.


    Clevere Hunde sind ein Geschenk, aber sie sind auch ungleich schwerer als "Familienhund" zu halten, weil sie beschäftigt und gefordert werden wollen, um sich gut zu fühlen. Nur Gassi und ein bisschen Bällchen werfen lastet diese Hunde nicht aus und wir, die wir nicht 4 x wöchentlich auf dem Hundeplatz stehen können, sehen uns auch mal vor ein unlösbares Problem gestellt und das lastet eben auch schwer und reisst einen dann auch runter.


    Für Chia habe ich auch Hütchenspiele, denn sie lernt dabei auch, sich zu konzentrieren und nicht immer schon im Kopf drei Schritte weiter zu sein. Das Agility ist bei ihr auch hilfreich - wobei auch ich dabei merkte, dass ich lernen muss, Schritt für Schritt mit ihr zu erarbeiten, denn gehe ich mit ihrem Tempo mit, mit dem sie die Aufgaben angeht, passiert es auch, dass sie Hürden umläuft, weil sie gar nicht mehr hinschaut und gedanklich schon durch den Tunnel fetzt oder dass sie versucht, über die Slalomstangen zu springen (weshalb ich nun Federerdnägel kaufte, damit die Stangen sich hinlegen, wenn Chia draufspringt).


    Ich weiß, dass ich mit Chia die Erfolge nie als gesichert feiern werden kann und es immer passieren kann, dass ich mich vier Woche freue, weil mein Hund lauter Fortschritte macht und dann wirft uns eine Situation wieder zurück und es scheint, als hätte Chia gar nichts gelernt.


    Damit muss ich mich arrangieren undes gelingt mir mal besser, mal nicht so gut. Aber ich weiß genau wie @Azemba, dass sich kaum jemand so viele Gedanken machen würde und sowohl Aslan, als auch Chia im Grunde froh sein können, dass sie bei uns gelandet sind, die wir einen Weg suchen, der den Hunden gerecht wird und wahrscheinlich in keinem Lehrbuch zu finden ist.


    Klar dachte ich auch schon über D.O.G.S. nach, aber Martin Rütter betont immer, dass ein solcher Hund immer arbeitsintensiv bleiben wird. Man kommt nie an den Punkt, an dem man sagen kann: "Nun hat er/ sie es begriffen und wir fahren mal ein bisschen zurück mit dem Training".


    Es ist jeden Tag eine Herausforderung und manchmal kommt man strahlend vor Freude nach Hause und manchmal sitzt man vor der inneren Klagemauer und lässt den Tränen freien Lauf.


    Aber unsere Hunde sind es einfach wert, dass wir zu ihnen stehen und sie so lieben und annehmen, wie sie sind und irgendwann wird es vielleicht auch trotzdem leichter.


    ... und ja, es gibt Leute, die nicht mehr mit mir Gassi gehen, weil ihnen Chia zu anstrengend ist. Das schmerzt, aber wer mich nicht mit meinem Hund akzeptieren kann, der kann keinesfalls erwarten, dass ich Chia zu Hause lasse und nur mit den unanstrengenden Hunden mitlaufe.


    Was ich aber ganz sicher weiß ist, dass wenn ich irgendwann doch mit Chia den Weg gefunden habe, sie der Hund sein wird, der mich stolz macht - wenn ich gelernt habe, ihr Potential in eine positive Richtung zu lenken.


    Genau das wird auch beim Brummi die Aufgabe sein: Für sein großes Potential eine Richtung zu finden, bei der er sich beweisen kann und die ihm die Chance gibt, nicht als anstrengender Hund gesehen zu werden, sondern als besonders begabter Hund, der einfach ein Ventil braucht, um seine Energie für den Erfolg zu nutzen.

    Rinderohren gibt es bei uns nur mit Fell - die werden nicht so schlabberig - oder eben nur als Ohrmuscheln, die dann rasch weggeknabbert werden und nicht labbern.


    Ich füttere die Rinderbrustbeinstückchen von Tackenberg oder die Kalbsbrustbeinstücke von Barfgold https://barfgold.de/produkt/kalbsbrustbeinknochen-1000g/.


    Letztere sind teilweise aber auch schon recht groß und für Lyssi suche ich dann meistens die kleineren Stücke raus oder sie bekommt ein kleiner gekautes Stück, das zuvor Chia hatte und Chia bekommt ein Neues. Man bekommt bei Barfgold aber auch Rinderknorpel, die noch etwas weicher sind.


    Bislang hat sich noch kein Hund daran verschluckt, aber ich füttere jedwede Rohfleischknochen auch nur unter Aufsicht, weil Bene mal an einer Rinderbeinscheibe fast erstickte, weil sich das Loch im Knochen an den hinteren Zähnen verhakt hatte und der Rest vom Fleisch in den Hals gerutscht war und sie das Teil nicht mehr rauswürgen konnte - da half auch nur ins Maul greifen und das Ding rausziehen.


    Meine Hunde lieben aber auch die Rinderkehlköpfe. Die teile ich dann aber auch in drei Stücke, weil Lyssi keinen Ganzen frisst, Chia den Ganzen nicht nimmt, weil er zu groß und zu glitschig ist und Bene mit einem ganzen Kehlkopf ihre Tagesration schon fast intus hätte.


    Wenn ich die kleiner säble, sitzen alle Drei neben mir und sabbern :D


    Die Zähne putze ich den Hunden trotzdem, aber das reicht einmal wöchentlich, wenn ich sie sowieso bürste, die Krallen bei Bene kürze und das Hunde-Wellnessprogramm anbiete ... und nein @Ellionore Holger, es gibt keine Gurkenscheiben auf die Augen, um die Falten zu reduzieren :D

    Ich gebe bei Chia immer mal wieder etwas Sikapur Kieselsäure-Gel übers Futter - Kieselsäure unterstützt das Bindegewebe und somit auch die Bänder und Sehnen, stabilisiert aber auch Knochen und Gelenke.


    Chia bekommt auch Sango Meereskoralle, die ein optimales Calcium-Magnesium Verhältnis aufweist, wodurch beide Mineralstoffe bioverfügbar werden und vom Körper verwertet werden können. https://www.zentrum-der-gesund…tel/sango-koralle-calcium


    Sinnvoll ist tatsächlich auch der Muskelaufbau, denn in einer festen Muskulatur werden auch die Gelenke besser gelagert, gestützt und unterstützt. Cissus Quadrangularis wäre hier meine Empfehlung, weil das Kraut ebenfalls Bänder, Gelenke und Sehnen unterstützt und überdies natürliche Stereoide (Ketestorone) enthält, die das Muskelwachstum fördern - es ist darum vor allem bei Bodybuildern bekannt.

    Ich schließe mich Alex an: Ganz lieben Dank Schafring für die Erklärung!


    Vor längerer Zeit gab es doch mal eine Serie von Martin Rütter, in der er besondere Hund/ Mensch-Verbindungen begleitete und dabei war er dann auch ein paar Tage bei einer Schafhirtin in den Schweizer Bergen. Ich meine, sie hatte einen oder zwei Australien Shepherds und was die Konnten, war richtig beeindrucken, denn die "scheuchten" die Schafe nicht in der Gegend herum, sondern trieben sie genau dahin, wo die Hirtin sie haben wollte und dabei verwendete sie unterschiedliche Pfiffe. Diese Pfiffe schickten die Hunde nach rechts, links, nach vorn, zu ihr, um die Schafe herum und ich weiß gar nicht mehr, was die Hunde sonst noch alles auf einen bestimmten Pfiff ausführen könnten.


    Die Hunde arbeiteten auch nicht alleine, sondern nur auf das jeweilige Pfiffkommando der Hirtin. Martin Rütter hat dann auch versucht zu pfeifen und verwirrte den armen Hund damit komplett :D Aber daran konnte man wirklich erkennen, wie fein diese Hunde auf verschiedene Pfiffe abgestimmt worden sind und wie unfassbar gut sie funktionierten.


    Und ja, auch ich schrieb ja schon, dass mich Kalle definitiv mehr beeindruckte, als die ganzen Borders - ohne die Leistung der Borders schmälern zu wollen, aber mit einem Drahthaar-Vizla gegen die ganzen BCs anzutreten und so weit vorne zu landen, finde ich eine beachtliche Leistung.

    Hier noch das Beweisfoto, dass die Ohren auch stehen können und aus Lyssi doch mal ein Osterhasenhund werden kann ... aber meistens hält das eine Stehohr seine Position noch nicht immer ... irgenwie gefällt mir aber auch der "Einohrhase" :love:

    Alex, es gab einen Sonderpreis von 5000 € für Pebbels, weil sie der beste kleine Hund unter 40 cm war.


    Allerdings hätte ich auch bei ihr (sie ist ja ein Working Cocker und auch sehr sportlich) eher den Vergleich gleichauf mit den Borders gesehen: Wendig, schnell, clever und leicht - also alles eher Vorteile.


    Sie war richtig gut, keine Frage, aber in dem Fall wäre für mich bei den Zwergen eher der Papillon Nemo ein gerechter Sieger gewesen, denn als "Handtaschenhund" hat er mit seiner Leistung wirklich verblüfft, während Pebbels als "Arbeitshund im Jagdbereich" schon andere sportliche Voraussetzungen mitbringt, die ihr in so einem Parcours zum Vorteil gereichen.


    Mein Favorit war dann eben doch Kalle, weil er trotz seiner Größe und seines Gewichts eine so super Zeit hingelegt hat und überdies auch alle Aufgaben super löste.

    Beim Mali gebe ich Dir noch uneingeschränkt Recht, aber wenn ein DSH mit 40 kg Körpergewicht und 66 cm Schulterhöhe gegen einen 52 cm/ 17 kg - Hund antreten soll, dann hat auch der DSH das Problem, dass er einfach nicht so wenig und gelenkig ist, wie ein leichterer, kleinerer Hund.


    Der Mali war auch superschnell unterwegs und machte seine Sache sehr, sehr gut, aber nicht umsonst plädieren die Hundesportler immer wieder, dass die LZ-Hunde lieber kleiner und leichter sein sollen, weil sie dadurch einfach insgesamt sportlicher sind.


    Die kleineren, leichteren Border Collies waren also schlichtweg schon aufgrund ihrer Wendigkeit und Beweglichkeit im Vorteil und der DSH hätte dagegen keine Chance gehabt.


    Chia ist auch eher klein und leicht und wo bei anderen Hunden eine Wirbelsäule sitzt, wurde bei ihr ein Gummiband verarbeitet, aber so wendig wie die Borders wäre sie niemals.


    ... gut, sie wäre natürlich auch in ihrem Gehorsam nicht so zuverlässig, aber wenn ein Neufi alle Aufgaben lösen könnte und nur wegen seines Gewichts und seiner Größe nicht gewinnen kann, dann finde ich das schade und plädiere auf unterschiedliche Klassen, in denen dann eben jeweils ein Sieger gekürt wird.

    ... ich hätte Kalle den Sieg gegönnt, weil er eben kein Border Collie oder Australien Shepherd war. Aber das heißt nicht, dass ich Trouble nicht super fand ... nur bleibe ich dabei: Wenn eine Hundetrainerin und ein Border Collie antreten, braucht man mit einem Irishen Wolfshund oder einem Neufundländer keine Hoffnung hegen, den Top Dog mit nach Hause zu nehmen.


    Da sollte es wirklich ein anderes Bewertungssystem geben, denn ich finde schon, dass jeder eine Chance auf den Sieg haben sollte und ein großer, schwerer Neufi kann noch so gut "funktionieren", aber er ist nicht so schnell und wendig wie ein Border Collie.


    Ich hätte definitiv keine Lust, mit meinen Hunden gegen 13 Borders antreten zu müssen ... das ist, als würde ich mit einem moppeligen Haflinger den Olympia-Grand Prix gegen Isabell Werth und ihre Bella Rose reiten wollen.

    Ich bin ganz bei Euch Beiden @Azemba und Boss : Die Umwelt steuert uns, aber wie tun unser Übriges, um es zuzulassen und unsere Zweifel sind auch üble Nagetiere.


    Aber ich habe mir all Eure Gedanken, Woirte und Ratschläge heute mal ganz intensiv zu Herzen genommen und einen traumhaft tollen Morgenspaziergang mit Chia und Lyssi gehabt, weil ich mir fest vorgenommen habe, Chia so anzunehmen, wie sie ist und mich an ihrer Motivation zu freuen, anstatt sie zu fürchten, weil sie sich so oft ins Negative verirrt. Statt dessen versuche ich sie ins Positive zu lenken und Chia nimmt das dankbar an und war heute einfach wieder ein echter Traumhund.


    Ich mache nun auch unterwegs einfach mehr mit ihr - vorher habe ich vor allem mit Lyssi interagiert und Chia machte mit, wenn sie das wollte. Jetzt fordere ich sie auf, mitzumachen und entgegen meiner Meinung, dass sie kein Interesse hat, respektive lieber in Ruhe gelassen wird, bietet sie nun beispielsweise das "Fuß" von Selbst an, indem sie eng mit ihrem Kopf an meinem Knie geht und mich dabei anhimmelt. Ich lasse ihr den Ball oder das Spielzeug nicht mehr dauerhaft, dass sie es trägt, sondern ich kassiere es zwischendurch ein und werfe es auch ab und zu. Das findet Chia super spannend und ich habe plötzlich ihre Aufmerksamkeit.


    Klar - jeder Erfolg oder Misserfolg ist aus meiner Einstellung geboren und an der muss ich nun arbeiten.


    Und nochmal klar, dass es mit Bene entspanntere Spaziergänge sind, weil sie einfach ihre Runde marschiert (natürlich mit der Diskussion und Keksbestechung, wenn sie zur großen Runde abbiegen möchte) und ich vor mich hindenken kann, ohne ständig die Aufmerksamkeit auf das Treiben der Hunde zu richten.


    Ich genieße auch diese Hunderunde immer mehr, weil sie mir ganz viel Ruhe gibt und ich Bene mal wieder absolut gerecht werden kann, ohne dass dann Lyssi oder Chia meine Aufmerksamkeit auf sich lenken.


    Zu meinem Erstaunen kann auch Chia akzeptieren, dass sie eben mal nicht dabei sein kann. Die letzten Tage bellte und randalierte sie ja noch hinter der Glastür vom Kräuterparadies, wenn sie sah, dass ich mit Bene alleine losgehe. Aber das wurde immer weniger und kürzer und heute bellte sie gar nicht, als wir vorbeiliefen - Yeah!


    Gestern Abend erforderte aber der Babykoi, doch mal mit Wasser konfroniert zu werden, denn Micha hatte die Hunde noch mal rausgelassen, als es draußen schon dunkel war und als sie wieder reinkamen, wurden sie von einem Odeur umweht, bei dem man grün im Gesicht wurde, wenn man es einatmete. <X


    Nachdem alle Hunde abgeschnuppert waren und Lyssy als Ursache dieser olfaktorischen Katastrophe identifiziert werden konnte, musste ich nur noch rausfinden, welche Körperstellen so extrem riechen ... es war ein Hinterbein und der dazugehörige Oberschenkel - sie saß wohl in irgendwas sehr Stinkigem und überdies Klebrigem, denn irgendwas Schmieriges haftete an ihrem Fell. Also habe ich die hintere Hälfte von meinen Minihund mit dem Waschlappen, warmem Wasser und Hundeshampoo bearbeitet, bis sie wieder lieblich nach Welpe duftete. Zu meinem Erstaunen genoß sie die Prozedur und ich hoffe doch sehr, dass sie nun nicht öfter mal in irgendwelchen stinkenden Exkrementen liegt, um hinterher wieder gewaschen zu werden. :/

    Gestern kam die Ascot-Tasche an - Yeah! Ich habe sie natürlich in Schwarz-Pink bestellt 8o


    Wenn das Innenfutter zwei Abteile hätte, wäre sie perfekt, weil ich ja fürs Laufen mit allen drei Hunden zwei unterschiedliche Leckerchen mitnehme und immer auch das Döschen mit den Vitamintabs, die ich als Leckerchen verteile (sonst schmecken sie den Hunden nicht, aber draußen zur Belohnung werden sie gern genommen), aber für Lyssis Welpengruppe ist sie trotzdem ideal und im Grunde hätte ich zwei bestellen sollen, damit ich immer eine mit einer sauberen und trockenen Innentasche habe (meine andere hat ja noch ein Ersatzinnenfutter, das ich auswechseln kann) ... fürs Pony könnte ich die auch gut nutzen :/

    Aber Einschlafen ist auch nicht schlecht :D


    Ich habe übrigens das gleiche Problem mit dem BMW meines Mannes: Ich kann die Ausmaße des Autos einfach nicht einschätzen und fahre ihn ungern (nur wenn es nicht vermeidbar ist).


    Mit dem dritten Hund hatte ich dann aber das beste Argument für einen Zweitwagen, den ich dann nach meinem Gusto aussuchte: Überschaubare Ausmaße, nicht zu tief sitzen und wenig Schnickschnack im Auto (obwohl Micha gerade aufrüstet und Sachen einbaut, die ich nie benutzen werde). Ich fahre mein "dickes Dodo" sehr gerne und bin seit ich ihn habe, wieder viel mehr unterwegs.


    Vielleicht wäre das auch eine Überlegung für Dich? Der Zweitwagen, der zu Dir und Deinen Ansprüchen passt?


    Das Etablioeren vom "Fuß" bei Brummi klingt schon sehr gut und das Hochspringen ... ich habe ja quasi den Brummi als Brummiline in Chia und wenn die so richtig in Partystimmung ist, dringt man mit Kommandos auch nur schwer zu ihr durch. Ich habe noch die Hoffnung, dass wenn dann der Verstand endgültig die bunte Knete im Kopf verdrängt hat, auch mehr Ruhe in den Hund einzieht ... hoffen dürfen wir ja ;)

    ich danke Dir für Deine Worte, aber vermutlich bist Du die Taffere von uns Beiden, denn mein Weg war eher der Feige, der einer Konfrontation aus dem Weg gehen wollte.

    Dein Weg war vernünftiger und das ist auch gut so Verbena

    Chia dreht dann halt richtig auf, weil sie ihn bedrohlich findet und vielleicht auch, weil sie mich vor ihm schützen will, nachdem sie mich vermutlich auch für eine Pfeife hält, die nicht für Sicherheit sorgen kann.

    Schäferhunde sind Wach- und Schutzhunde und ich finde das vollkommen normal von Chia, dass sie so reagiert, wenn sich Dein Nachbar vor euch aufbaut und eine drohende Haltung und Stimme einnimmt.

    Im Schutzdienst zum Beispiel ist es genau das, was die Richter sehen wollen, dass sie verbellt und auf Dein Kommando z.B. bei Flucht, in den Ärmel beißt oder den SD-Helfer stellt. Du kannst Chia dafür loben, weil sie genau nach ihrer Rasse handelt und sich nicht hinlegt und wartet, was jetzt kommt. Sie ist und bleibt ein Deutscher Schäferhund und darauf kannst Du stolz sein. Dafür musst Du Dich weder schämen, noch der Nachbar sollte es ihr austreiben wollen. Er hat von dieser Rasse einfach keine Ahnung und vielleicht solltest Du ihn mal aufklären, mit wem er es hier überhaupt zu tun hat.

    Oh Luna Deine Worte tun mir so gut! Danke, Danke, Danke!


    Aber genau das ist wohl das Problem von vielen von uns: Wir haben kein Problem mit unseren Hunden, müssen uns aber rechtfertigen, weil sie rassetypisch reagieren und schämen uns dafür, weil wir ja nicht unangenehm auffallen wollen.


    Ich habe tatsächlich auch schon mal zu meinem Nachbarn gesagt, dass meine Hunde gar nicht unbedingt jeden Fremden schweifwedelnd begrüssen sollen und wenn er (mein Nachbar) eine drohende Haltung einnimmt, mein Hund eben entsprechend reagiert. Seine Antwort? "Die kennt mich doch! Ich bin doch nicht fremd!"


    Und @Azemba Das mit der Generation war eher auf die Wischfinger-Teenis gemünzt ... und Du bist ja auch kein LMAA-Vertreter, sondern ein höflicher und empathischer Mensch :*

    Verbena, Wow! genau so solltest Du das jetzt machen, und weil Du ja eine nette Nachbarin bist bittest Du ihn Dir doch einmal etwas aus seiner Jagdhundeausbildung zu berichten und vorzumachen!

    Ersteres überlege ich wirklich. Zweiteres ... eher nicht, denn so wie die Jagdhunde hier ausgebildet werden, würde ich vermutlich bei einer Beschreibung Schnappatmung bekommen und überlegen, wann die Tierschutzrelevanz beginnt.


    Als das Benchen bei uns einzog, suchte ich eine Hundeschule, um ein bisschen mit ihr zu trainieren. Ich schaute im Internet, was in unserer Nähe angeboten wird und entdeckte quasi in der Nachbarschaft einen Trainer.


    Meistens treffe ich meinen Nachbarn ja morgens und bei der Gelegenheit fragte ich ihn, ob er den Trainer kennt und da meinte er, dass der nur Jagdhundetraining anbietet, aber ich vermutlich dort nicht glücklich würde, weil die Hunde hart angefasst werden (Strom ist da ein normales Erziehungsmittel).


    Ich mag also lieber nicht hören, wie Jagdhunde ausgebildet werden ...

    Danke :*


    Deine Worte gingen mir gerade runter wie handwarmes Öl und fühlen sich einfach nur gut an.


    Ich bin gerade so beflügelt, dass ich am liebsten rübergehen und sagen würde: "Wenn Du mal, wie ich, 7 Schäferhunde gehabt hast, respektive noch immer drei davon hast, dann reden wir gerne über die Führung eines solchen. Wenn nicht, dann überlass mir die Erziehung meines Hundes, denn davon habe ich mehr Ahnung als Du!" WOW!!! Fühlt sich das gut an!!! :thumbup: