Verbena
  • Mitglied seit 14. August 2020
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Beiträge von Verbena

    Ich hatte schon gelesen, dass Diego erst am Montag wieder nach Hause darf und der Möhrenvorrat zur Neige geht. Also drücke ich fest die Daumen, dass Diego bald wieder ganz fit ist, die Möhren ihn über die Boxenhaft hinwegtrösten können und Du Dir keine Sorgen machen muss, dass Dein spanisches Pony weiter am Rentenantrag arbeitet, denn er sollte Carla ja noch zum Reitbegleithund ausbilden ;)

    also holger, da gehst du aber schon sehr von loki aus und unterschätzt die pöblereien von anderen. Ich hab sam auch einmal losgelassen, weil die andere hh meinte das wäre besser bei ihrer zicke. Nie mehr. Diese hündin hat dann den schreck ihres lebens erfahren müssen.

    Allerdings ist das bei sam so, dass er sich nach den ersten minuten pöbeln wieder beruhigt und sich dann tstsächlich mit dem anderen unterhalten könnte. :thumbup:

    Hauptsächlich von Elli Mona, damals hatten wir wen mit einem großen Rüden getroffen, der nur meinte da passiert nichts und er hatte absolut Recht. Aber ja bei Loki ist es genauso ohne Leine ein absolutes Schaf. Aber ich denke vor allem, dass ich es abbrechen könnte wenn nötig.

    Ich glaube übrigens, dass hinter dem Leinengepöbel oftmals keine Aggression, sondern Frustration steckt.


    Chia ist da meinen Paradebeispiel. Sie ist eigentlich freundlich zu jedem anderen Hund und teilt alles, ohne sich zu wehren, wenn ihr ein anderer Hund ein Spielzeug oder Essbares wegnimmt. Laufen wir mit anderen Hunden oder bekommen wir Hundebesuch, ist sie glücklich und spielt mit diesen Hunden. Wird sie angeknurrt, geht sie weg.


    Begegnen wir draußen anderen Hunden und sie ist nicht an der Leine, weil wir Hund und Besitzer kennen und der es in Ordnung findet, wenn die Hunde mit einander interagieren und sein Hund auch frei läuft, bellt Chia ganz kurz, rennt dann zu dem Hund, begrüsst ihn, spielt je nachdem mit ihm, aber nach wenigen Minuten hat sie wieder Wichtigeres zu tun und der andere Hund ist nicht mehr interessant.


    Aaaaaber ist sie an der Leine und darf nicht zu dem anderen Hund hin, brüllt und kreischt sie ganz fürchterlich und macht einen wirklich gefährlichen Eindruck. Sie will zu dem anderen Hund und ist total frustriert, wenn sie das nicht darf - und diesen Frust brüllt sie raus.


    Kann ich sie dann doch losmachen, dann reagiert sie wieder wie bei Hundebegegnungen ohne Leine und die Leute sind stets total erstaunt, dass hinter diesem Leinengepöbel wirklich gar keine böse Absicht steckt.


    Klar weiß ich nicht, ob ich so mutig wäre, dem Besitzer eines pöbelnden Hundes zu glauben, dass sein Hund nicht aggressiv, sondern nur frustriert ist und darum suche auch ich nach der passenden Trainingsmöglichkeit, um das Problem zu lösen.


    Aber ich hatte das gleiche Problem mit Elvis, meinem Leorüden und der brachte 78 kg auf die Waage und da kam ich schon ins Schwitzen, wenn der richtig loslegte und wäre für Hilfe ebenfalls sehr dankbar gewesen, aber da wurde mir gleich überall gesagt, dass sie keinen aggressiven Hund in der Gruppe haben wollen, den ich im Zweifelsfall nicht halten könnte ...

    Danke liebe Mona :*


    Oh ja, ich lese die Bücher immer mal wieder, weil ich immer eine gute Idee darin finde. Aber mir ist eben auch aufgefallen, dass sie in den Texten immer mal wieder auf andere, weitere Bände verweist und da dachte ich, dass man die vielleicht auch mal lesen sollte. Aber eigentlich finde ich in Band zwei derzeit die beste Unterstützung.


    Und ja, ich denke auch, dass jeder Hund anders gestrickt ist und man die Individualität des Hundes immer mit berücksichtigen muss - ein Schenma F, das für alle DSH funktioniert, wird es nicht geben. Chia braucht ihr Kissen, weil sie eine Frustbrüllerin ist. Würde man bei ihr gar grob, dann würde sie verzweifeln und ihre kleine zerbrechliche Welt würde vermutlich über ihr einstürzen. Bei Elysia ist es eher so, dass sie eine Bitte nicht so ernst nimmt und eher klare Ansagen - auch mit Nachdruck - braucht, um einen ernst zu nehmen. Sie ist ein sehr fröhlicher Hund und ihre Welt ist bunt und voller lustiger Seifenblasen, die sie mit Begeisterung zum Platzen bringt und sich freut, dass sie so eine Heldin ist.


    Über Elysia lacht immer die Sonne - über Chia schwebt immer ein dunkler Schatten.


    Die beiden Hündinnen also gleich zu behandeln, würde niemals funktionieren.

    Luna,


    das Problem beim Halsband ist, dass Chia nach vorne geht und mir dann null Beachtung mehr schenkt, wenn der andere Hund an und vorbeiläuft und am Halsband reißt sie mich dann um, weil sie einfach eine Wahnsinnskraft entwickelt, wenn sie was will und nicht darf. Beim Geschirr nutze ich den Brustring mit der Leinendoppelführung und kann so erst mal Chias Aufmerksamkeit auf mich lenken, indem ich sie leicht in meine Richtung ziehe (sie ist dann auch schon nach vorne von der Leine begrenzt) und dann umarme, denn dann steht sie quasi schon nicht mehr in direkter Richtung nach vorn zum anderen Hund. Ich fand die Aussage von @Azemba s Trainer, dass das Geschirr für den hund ist, als würde er in ein Kissen springen, sehr interessant, weil es das ist, was ich will. Chia soll Hundebegegnungen nicht mit Unangenehmem verbinden, sondern sich sicher und wohl fühlen. Wenn sie in das Geschirrkissen springt, ist das gut und hilft mir, ihr Wohlgefühl zu steigern, sodass sie die Hundebegegnungen ungestresster übersteht.


    Aber jeder Hund ist da auch anders und insofern ist jeder Weg irgendwie richtig.


    Was ich Dich aber fragen wollte ist, ob Du auch die anderen Bände der Reihe "Ich halte Dich" von Mirjam Cordt hast und wenn ja, ob es sich lohnt, die zu kaufen und zu lesen. Eins geht ja hauptsächlich um Herdenschutzhunde, ist alo weniger relevant für mich, aber es sind - glaube ich 5 Bände.


    So - und nachdem es nun mit den Fotos wieder funktioniert, sind hier noch die beiden Bilder von gestern:


    Elysia darf eigentlich nicht an Sträuchern nagen:



    also gab es Schimpfe und ein sehr beschämtes Hundekind, das Besserung gelobt


    Was für ein Unterschied, obwohl gar nicht so viel Zeit zwischen den Vergleichsfotos liegt. Man vergisst so schnell, wie klein unsere Hunde mal waren und ist nur bei eben solchen Vergleichen erstaunt, wie schnell sie erwachsen geworden sind. Der Brummi ist aber auch einfach ein bildschöner Hundejunge :love:


    RIP kleiner roter Schnullerbeutel ;(


    Ich gebe zu, ich hätte versucht ihn zu retten. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich nach einer halben Stunde des Suchens nach dem ersten verlorenen 9,99 € Balls beim zweiten Ballverlust auch gar nicht mehr auf die Idee kam, durch die Brennnesseln und durchs Unterholz zu schleichen und den Ball seinem Schicksal überließ ... 10 € sind wirklich die Zeit und den Aufwand und das Risiko eines größeren Schadens nicht wert.


    Aber - Achtung, es wird ekelig <X <X <X- Chia ist ein kleines Ferkel, das den Ball vor sich ablegt, wenn sie ein Häufchen machen muss und dann noch drei oder vier Schritte mit bereits gekrümmtem Buckel vorwärts läuft, bis sie die passende Stelle gefunden hat, während der Ball liegen bleibt und dann unter ihrem Stert liegt ... da landet ab und an was auf dem Ball, was eigentlich ins Gras fallen sollte. Ich habe zu diesem Zweck immer Feuchttücher und Desinfektionsgel dabei und dann bin ich tapfer (Hey Holger @Ellionore wieder ein Punkt für die DSH-Halterhelden!), nehme mein Tüchlein, kippe etwas Gel auf den Ball, reibe ihn mit dem Tüchlein ab, wische mit einem Papiertaschentuch nach, stopfe die Tücher in einen Kotbeutel, den ich mir in die Tasche stecke und reiche Chia den gereinigten Ball.


    Bei den vielen Unfällen würde ich dann irgendwann doch ein kleines Vermögen in Bälle investieren müssen.

    Ich schließe mich meinen Vorschreiber/innen an: Das ist zwar im ersten Moment niederschmetternd, aber das heißt nicht, dass der Hund zwingend irgendwann lahmen muss oder sportuntaugleich wird. Es gibt so viele Möglichkeiten, einen Hund zu unterstützen, damit er auch mit weniger schönen Röntgenbefunden gesund bleibt, dass ich sicher bin, die Perspektiven sind trotzdem weit weg von aussichtslos.


    Ich denke da an Magnetfeldtherapie (das kann man auch ganz kostengünstig machen, wenn man sich Pflastermagnete kauft und die in eine Manschette einnäht, die man dem Hund dann einmal täglich für eine Viertelstunde umlegt), an Ergänzungsfuttermittel oder an eine sportliche Richtung, die den Ellbogen nicht übermäßig belastet.


    Also: Kopf hoch. Vermutlich wird Drago nie deswegen lahm gehen, wenn er bislang damit keine Probleme hatte und Du entsprechend vorbeugst.

    Aber genau das ist doch das Problem. Theoretisch dürfen bei der Olympiade nur Amateure teilnehmen, die ihr Geld nicht mit ihrer sportlichen Betätigung verdienen. So weit - so gut.


    Nun erinnere ich mich aber noch sehr gut an die Diskussionen, als Dr. Rainer Klimke mit seinem Ahlerich Olympiagold in der Dressur holte. Der Mann verdiente theoretisch sein Geld als Anwalt. In seiner Kanzlei hat man ihn jedoch nie getroffen, denn er war ja den ganzen Tag bei seinen Pferden. Auch Dr. Josef Neckermann, der Versandhauskönig, gewann mit seinen Pferden Olympiagold. Er tauchte hin und wieder mal in seinem Betrieb auf, aber wenn man so ein hohes sportliches Ziel anstrebt, dann kann man nicht mal eben nach 17 Uhr für ein oder zwei Stündchen trainieren und auf eine Medaille hoffen.


    Wo also zieht man den Strich?


    Da wo jemand wirklich nur die Zeit nach Feierabend fürs Training seines Hundes nutzt und ansonsten acht Stunden einer Arbeit nachgeht, die gar nichts mit Hunden zu tun hat?


    Aber was ist mit den Leuten, die nur halbtags arbeiten und folglich mehr Zeit für ihr Hundetraining haben. Was ist mit den "Nur-Hausfrauen" die den ganzen Tag für ihre Hunde da sein können? Von denen könnte durchaus auch eine Trainerscheine in der Tasche haben, ohne dass sie gleich ein Gewerbe als Hundetrainerin angemeldet haben muss. Es gibt sehr engagierte Hundesportler/innen, die mit ihren Hunden oder Hunden, die sie mittrainieren, mehr Zeit verbringen, als andere bei der nichthundlichen Arbeit, für die sie bezahlt werden. Sind die nicht auch mit einem Profi gleichzusetzen, weil sie nichts anderes tun, als ein Hundetrainer oder eine Hundetrainerin?


    Ein Gewerbeschein sagt, dass Du Dein Geld mit der Arbeit verdienst, die Du für das Dokument angegeben hast. Ob Du damit aber eine Stunde am Tag verbringst und den restlichen Tag im Hundesportverein aktiv bist, sagt so ein Schein nicht. Er sagt aber, dass Du kein Profi, sondern ein Amateur bis und folglich eben als solcher antreten darfst.


    ... und auch ein Weltmeister muss kein Profi sein. Verdient er sein Geld nicht mit den Hunden, dann gilt er als Amateur und als solcher tritt er gegen andere Amateure an - auch wenn wir wissen, dass der WM-Titelträger definitiv mehr als einem nach Feierabend Hobby nachgeht, weil man solch hohe sportliche Weihen eben nicht mit zwei Stunden Training pro Woche erreicht.

    Ach Ihr Lieben,


    ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, weil ich wirklich gerührt bin von Eurem Verständnis, Eurer ehrlichen Meinung und wahrscheinlich habt Ihr alle Recht ... nein, Ihr habt Recht!


    Aber der Reihe nach:


    @Azemba

    Das ist eine geniale Idee! Ich denke da an die Joggergurte, die man sich um den Bauch schnallt und die Leinen dranhängt. Das wäre definitiv die Lösung und ich habe gleich so ein Teil bestellt, damit ich die Hände für Chia frei habe, um sie zu "bärenumarmen".https://kt-pets.de/search?sSearch=Non-stop+dogwear%2C+Ferd+belt+M+


    Auf dem Band 1 von Mirjam Cordts "Ich halte Dich" Buchreihe sieht man das auf dem Cover von Band 1: https://amzn.to/3inEQLF


    Ich kann leider keine Fotos hochladen, darum der Link zu Amazon, sonst hätte ich mein Buch abfotografiert.


    Diese Umarmung gibt dem Hund Sicherheit und manche Hunde mögen diese Nähe erst mal nicht, aber Chia ist dann entspannt und genießt diese Umarmung.


    Luna

    Das mit dem Reitbegleithund habe ich nach einem unguten Erlebnis nicht mehr versucht. Joe und Lieschen kamen ja immer am Pferd mit und das klappte sogar, wenn wir mit mehreren Pferden und Handpferden unterwegs waren (damals war ich noch so wahnsinnig, meinen Halbblüter zu reiten, meinen zweieinhalbjährigen Trakehnerhengst als Handpferd mitzunehmen und eine Freundin mit zwei Stuten zu begleiten, die auch eine als Handpferd mitnahm - ich war wirklich risikofreudig 8| )


    Als dann Lieschen in die Jahre kam, hatte ich nur noch Joe dabei, aber eines Tages kam und eine Frau mit einem schwarzen Wuschelhund entgegen, der nicht angeleint war und der stürzte sich ohen Vorwarnung auf meinen Schäferhund und verbiss sich in ihn. Ich hatte so damit zu tun, mein total ausrastendes Pferd zu beruhigen, damit es nicht noch auf die kämpfenden Hunde tritt und absteigen hätte ich nicht können ... und so konnte ich meinem Hund nicht helfen. Das einzige, was mir dann gelang, war dass ich mit der Reitgerte auf den schwarzen Wuschel eindrosch, der dann endlich losließ und bevor er sich wieder auf Joe stürzte, konnte sein Frauchen den Kampfzwerg festhalten. Zum Glück war nicht wirklich viel passiert. Es flog haupsächlich Fell, denn beide Hunde waren damit gut bestückt und so gab es nur oberflächliche Kratzer.


    Danach habe ich nie mehr einen Hund am Pferd mitgenommen, weil ich einfach eine zu große Angst hatte, dass mein Hund angegriffen wird und ich ihm nicht helfen kann, weil ich mit dem Pferd beschäftigt bin.


    Ich gehe ja ab und zu mal mit einer Freundin und deren Hafistute ins Gelände und da ist immer ihr Shepherd-Berner Sennen-Mix Lemmy dabei. Aber der ist eher einer, der abhaut, wenn andere Hunde kommen, aber mein Spanier hätte ihn auch schon mal fast im Galopp überrannt, weil der Hund genau vor uns durchschoß und ich eben noch so bremsen konnte.


    Mir ist dann darum auch schon nie so wohl, weil ich halt auch das Gefühl habe, dass ich mich auch nur auf einen meiner Tieren (also Pferd oder Hund) konzentrieren kann und auf Beide einzuwirken, ist aus dem Sattel schwieriger.


    Aber Dein Empfinden, was das fortschreitende Alter angeht, teile ich voll und ganz. Wenn ich daran denke, was ich im Alter von 30 Jahren alles wuppte: Halbtagsjob, zweijährige Tochter, drei Pferde in Eigenregie, mit denen ich täglich arbeitete und Turniere ritt, Reitunterricht geben, den Hundesport mit Joe und Liese, den Garten, im Sommer und Herbst Obst von 12 Pflaumenbäumen, Brot selberbacken, 30 Apfelbäumen und 5 Birnbäumen ernten und einkochen oder mosten, Vorstand im Reitverein und der Haushalt machte sich auch nicht von selbst.


    Heute würde ich nicht mal die Häfte schaffen. Aber ich bin tatsächlich auch gelassener geworden .., oder wie ich mal zu einer Bekannten sagte: "Als alte Schachtel weißt Du was Du kannst, aber Du musst es nicht mehr beweisen!" Mit 25 habe ich mich angeboten, buckelnde und steigende Pferde zu korrigieren, wenn jemand den Sattel geräumt hatte und sich nicht mehr aufzusitzen traute ... dann rief ich gleich: "Soll ich mich mal draufsetzen?" und schon hatte ich den Fuß im Steigbügel und ließ das Pony tanzen. Heute würde ich eher sagen: "Reit ihn mir vor und wenn er artig ist, setze ich mich drauf"


    Vielleicht ist es also gar kein mangelnder Ehrgeiz oder fehlende Motivation, sondern eher Altersreife und Gelassenheit? Man setzt sich nicht mehr so unter Druck.


    Obwohl ich halt - auch wenn ich sehr gerührt war, dass Du schriebst, dass Chia vielleicht glücklicher ist, so wie sie leben darf, als wenn ich sie nach ihrem Potential fördern würde - oft denke: "Wenn Du schon unbedingt einen Leistungshund haben musstest, dann werde ihm auch gerecht und lenke seine Energie in die passende Richtung, denn sonst lenkt sie Dich dahin, wo Du nicht sein möchtest.


    Also muss ich ein bisschen was tun, damit sich mein Hund wohlfühlt und nicht ständig eigene Ideen entwickeln muss, um die überschüssige Energie loszuwerden.


    Ich habe aber wirklich immer mehr das Gefühl, dass es vielleicht besser ist, wenn ich die Erfahrung der Vergangenheit und das dazugelesene Wissen aus Büchern umsetze und für Chia zuhause ein bisschen Training mache.


    Ich schaue mir den Verein zwar trotzdem mal an - allein wegen Elysia, die ja tatsächlich auch Kontakt zu Gleichaltrigen braucht ... wobei ich eher das Gefühl habe, dass ihr Ego ziemlich aufgeblasen ist, weil sie zusammen mit Bene und Chia den armen Fredy über den Waldboden feudelt und das Gefühl hat, sie hätte ihn ganz allein bezwungen und die beiden anderen hätten lediglich assistiert :D


    Pinguetta Danke :*


    Kimba2001 Über ein Trainingsangebot hier habe ich auch mal nachgedacht und sogar mal eine Anzeige dafür aufgegeben, dass ich den Reitplatz und die Reihalle für einen Trainer zur Verfügung stellen würde, um hier Kurse abzuhalten ... da war leider kein Interesse und die Gruppe, die hier auf dem Muna-Gelände zusammen locker trainierte, hat sich aufgelöst, weil einfach zu wenig Interesse bestand.

    Aber so eine Trainerin, die genau zu uns passt, wäre genial - nur deswegen umziehen würde ich eher nicht ;)


    Ich danke Euch allen sehr für Eure Anregungen und Gedanken und ich werde sie erst mal sacken lassen.


    Das Zeitmanagement wäre zwar zu wuppen, aber tatsächlich geht es mir wie Euch allen: Feste Termine und pünktliche Auftritte sind immer ein bisschen mit Stress verbunden, Wenn man dann da ist, ist es meistens den Stress wert gewesen, aber das Abgehetze vorher und die Planerei drumrum könnte auch bei mir dazu führen, dass ich vielleicht irgendwann die Lust wieder verliere.


    Mit Elysia will ich aber definitiv versuchen, den Welpenkurs zu machen und wenn es ganz super läuft, dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich Chia auch mitnehme (nicht am gleichen Tag) oder ob vielleicht Elysia sich als Sporthund entpuppt und mich so motiviert, dass ich mit Lyssi zum Verein fahre und mit Chia die Inspiration von dort mit nach Hause nehme und hier mit ihr trainiere.

    Ich schließ mich mal an und bin froh, dass Du zumindest vorsichtig optimistische Nachrichten aus der Klinik bekommen hast und Diego sich doch noch entschließt, nicht weiterhin das Handbuch der Pferdekrankheiten abzuarbeiten und einen vorzeitigen Rentenantrag stellt.


    Ich fürchte allerdings, dass ein paar Apfelscheibchen nicht genügen werden, um ihm die Boxenruhe schmackhaft zu machen - aber vielleicht lernt er ja daraus, dass er in Zukunft vorsichtiger mit seinen Beinen umgeht, wenn er draußen rumtoben und nicht nur in der Box stehen möchte.


    Hat Carla Deinen Diego denn inzwischen kennen gelernt?


    Elysia hat bereits die erste Erfahrung mit der Stromlitze hinter sich und ich hoffe, dass sie daraus gelernt hat, nicht zu den Pferden in die Koppel und aufs Paddock zu schleichen, denn wie meine Drachenbrut auf freche Hunde reagiert, haben die Stuten vorgestern gezeigt, als Fredy, der Berner Sennenhund einer Gassifreundin von ihnen fast erschlagen worden wäre.

    Ach Mona ... im Grunde schreibst Du mir ja wirklich aus dem Herzen. Ich schrieb ja schon, dass ich genau die Bilder im Kopf hatte, die Du beschrieben hast, als Du mit Sam Deinen Weg durch die Hundesportvereine suchtest und definitiv kommt kein Hundesportverein in Frage, bei dem ich am gleichen Nachmittag mit beiden Hunden antreten müsste, denn dann wäre ich im Kopf immer bei dem Hund im Auto und nicht bei dem Hund, mit dem ich gerade arbeite.


    Das Problem ist halt manchmal, dass wenn man einen Trainingstermin hat, man den auch wahrnimmt. Wenn ich alleine vor mich hinpusele, dann schwänze ich meine Vorhaben schon eher mal, weil mir dann die Motivation fehlt ... ja, ich weiß: Meine Motivation sollten meine Hunde sein, aber ich weiß aus meiner Turnierreitererfahrung, dass ich - als ich noch regelmäßig mit meinen Pferden zum Training fuhr, auch motiviert war und den Erfolg im Blick behielt. Als ich dann irgendwann nicht mehr zum Training fuhr, erlosch auch meine Turnierambition und der Wunsch nach Erfolg ... und irgendwann hatte ich dann gar keine Lust mehr auf irgendwelche dressürliche Fortschritte und dann ritt ich mein Pferd nur noch im Gelände spazieren ... momentan habe ich noch nicht mal große Lust darauf und dabei habe ich mir ein ganzes Dualgassen und Equikinetik-Equipment bestellt, habe das Glück, eine eigene Reithalle zu haben, in die Micha im Frühling extra einen neuen Bodenbelag hat einfahren lassen und trotzdem fehlt mir der Anschub und der Ehrgeiz, mich wieder ein bisschen mehr zu bemühen.


    Bei den Hunden ist es ähnlich. Es macht Spaß, wenn jemand mit mir zusammen ein bisschen Agility übt und dann "lohnt" es sich auch, den Parcours aufzubauen. Aber 20 Minuten Abschreiten, Abmessen, Agilitygedöns raustragen für 20 Minuten des Übens und danach alles wieder aufräumen ... da lasse ich das lieber gleich. Ich ärgere mich da auch über mich selbst, weil ich so unmotiviert bin und mir der Ansporn fehlt, wenn ich alleine rumwusele.


    Aber gestern habe ich gemerkt, wie genial Chia mitmacht und heute Früh war sie so bei mir und sowas von gehorsam, dass mir schon klar ist, an wem es liegt, wenn sie meine Aufmerksamkeit vermisst und sich Dummheiten ausdenkt, weil ihr das profane Spazierengehen einfach zu langweilig ist.


    Darum wäre meine Hoffnung, dass ein Training im Verein meinen Ehrgeiz weckt und mich motiviert, das Potential meiner Hunde, speziell von Chia, nicht brach liegen zu lassen - oder in dem Fall in die richtige Richtung zu lenken.


    Für Elysia wäre es natürlich auch schön, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein. Sie hat ja viel Kontakt zu Gassifreunden und freut sich auch über Hundebesuch, aber das Spiel mit erwachsenen Hunden bereitet mir meistens eher Sorgen, als dass ich mich darüber freue, weil sie im Vergleich zu Chia, Fredy, Caya, Odin oder Bene einfach noch viel fragiler und empfindlicher ist und ich keinen Schaden an ihrem Bewegungsapparat riskieren möchte, damit sie soziale Kontakte hat.


    Sie ist unkomplizierter als Chia es ist und wenn wir ihren kleinen Dickkopf noch dazu bekommen, nicht immer dem größten - von ihr bestimmten - Spaßfaktor zu folgen, ist sie so leicht zu führen, dass ich mir bei ihr gar keine Sorgen mache, dass ich sie unterfordere - da ist ihr Anspruch einfach ein anderer.


    Ich versuche auch durch Lesen zu Inspirationen zu finden, um für Chia den besten Weg zu erkennen und suche in der Quintessenz der Informationen das Passende für uns herauszufiltern ... aber manchmal fehlt mir dann doch wieder der Ansporn zur Umsetzung. Den ich habe, wenn ich nicht alleine vor mich hinwusele.


    ... und trotzdem frage ich mich natürlich: "Was sollen meine Hunde im Verein lernen, was ich ihnen nicht auch ohne Gruppentraining beibringen könnte?" Das soll keinesfalls eine Selbstüberschätzung meiner Fähigkeiten sein, sondern einfach die Feststellung, dass ich vielleicht wirklich keinen so hohen Anspruch habe, zig Prüfungen abzulegen, aber ich weiß, wie meine Hunde ticken und was sie gerne machen und wann man bei ihnen auf Granit beisst.


    Ich habe mit Lieschen und Joe so viele Jahre im Hundesportverein trainiert und das hat Spaß gemacht, weil die Leute super nett waren und es einen tollen Zusammenhalt gab und sogar Freundschaften entstanden. Ich habe damals viel gelernt. Meine Hunde haben viel gelernt.


    Aber das, was das Lieschen und Joe dort lernten, kann ich mit Chia auch alleine üben und wäre ihr Frustfaktor nicht so niedrig angesetzt, würde ich vermutlich weiterhin ganz entspannt vor mich hinwuseln, denn für den normalen Alltag mit den Hunden reicht das, was ich ihnen vermitteln kann.


    Aber ich schicke auch nochmals voraus, dass ich mich nicht für einen besonders guten Hundeführer halte - dazu fehlt mir einfach der Ehrgeiz. Aber wenn ich höre, was der Hundesportverein anbietet, dann weiß ich, dass Chia dort auch nicht unbedingt in dem Rahmen gefordert wird, wie sie das bräuchte, um sich ausgelastet und entspannt zu fühlen.


    Bleibt also die Frage, ob ich für Elysias Welpengruppe hinfahre und mit Chia weiterhin nach Gefühl trainiere oder ob ich im Verein die Motivation finde, die mir fehlt.


    Aber Deine Zeilen stimmen mich sehr nachdenklich liebe Mona und ich frage mich, ob ich Deinem Beispiel einfach folgen sollte.


    So - aber das Fotos hochladen klappt nach wie vor nicht und es gehen auch keine Bilder, die ich schon hier eingestellt hatte.