mit leine funktioniert das soweit nämlich ganz gut, aber ohne merkt sie sofort das ich keinen einfluss mehr habe
Ich glaube ehrlich gesagt, dass das schon der Fehler ist.
Das gibt mir so beim lesen das Gefühl, dass Lexy (und viele andere Hunde auch) eigentlich garkeinen Bock auf die Arbeit haben, und jede kleine Gelegenheit nutzen, sich dieser zu entziehen.
Ich denke, das Ziel sollte nicht sein, ein unterwünschtes Verhalten (in dem Fall das abdampfen zu anderen Hunden) erfolgreich zu unterbinden (auch eine Leine ist ja Druck, bzw. Zwang im weitesten Sinne), sondern dass der Hund von sich aus garkein Interesse mehr daran hat, das von uns unerwünschte Verhalten (abdampfen) zu zeigen.
Statt zu überlegen, wie ich einen Hund mit dünnen und leichten Schnüren austricksen kann, würde ich mir eher überlegen, wie ich das Training und den Alltag gestalten kann, sodass er die Arbeit selbst von sich aus als lohnenswert (lohnenswerter als stiften gehen) empfindet.
Das ist zwar weitaus kniffliger als ersteres, aber zu 1000% auch nachhaltiger. ![]()