Ruebchen Moderator
  • Mitglied seit 15. Oktober 2020

Beiträge von Ruebchen

    Daher meine Frage: Ist es möglich, anhand einer Blutprobe eine Gen-Sequenzierung machen zu lassen und

    anhand des Ergebnisses in einer Datenbank zu schauen, woher Pepper kommt, bzw. was in im an Historie steckt?

    Es werden zwar von jedem in der FCI gezüchteten DSH-Welpen Blutproben zur späteren DNA Prüfung genommen, (wird vor dem ersten Zuchteinsatz relevant), aber ich glaube die Möglichkeit der "Rückwärtssuche" hast du da nicht.


    Ich habe jetzt nicht auf dem Zettel woher Pepper kommt, aber wenn er von einem Züchter aus der Dissidenz oder sogar aus einer komplett verbandslosen "Zucht" kommt, dann wurde bei den Eltern ja auch schon kein Blut entnommen oder die DNA geprüft.


    Du kannst in diversen Laboren die Rasse testen lassen, aber vermutlich wird da schon 100% (oder zumindest sehr hochprozentig :D ) DSH raus kommen, mehr aber auch nicht.


    HD/ED röntgen könntest du aber natürlich trotzdem.
    Aber wenn er eh nicht vom Züchter kommt (Datenerhebung, Züchter sind immer froh, wenn sie Feedback zu ihrer Zuchtlinie kriegen), er keinerlei Beschwerden hat und ihr ja auch keinen belastenden Sport macht, kannst dir das Geld glaube ich echt sparen.

    Hinzufüg:

    Allerdings habe ich vor kurzem ein Slo mo Video von einem galoppierenden DSH gesehen, von der Seite und da hat es mich erstaunt, wie weit das Karpalgelenk doch durchbiegt, auch bei korrekt stehenden Hunden.

    Ja, dafür ist es ja auch da!
    Also zum abfedern, und so in SloMo sieht das glaube ich immer extrem aus, weil solche Einblicke kriegt man sonst ja nicht...

    Klar, wenn er beides gehabt hätte, wäre es echt besch.. gewesen und vmtl in kombi sowieso unmöglich eine op zu wagen, wenn die hinterkarre schon so schlecht ist.

    Ja, absolut!



    Aber er meinte halt, dass man bei ed nur splitter rausholen kann

    Hmm also wie gesagt...

    bei uns im Verein ist ein DSH dem wurde vor 2 Monaten der Processus Anconaeus mit einer Schraube fixiert.

    Den Geschwistern von A.J. wurde zusätzlich zur einfachen Entfernung des Fragments am PC auch noch die Ullna zersägt und in ihrer Länge dem Radius angepasst (weil die nicht gleich lang waren), um weitere Fehlbelastungen auszuschließen.

    Also bis auf "Gelenk komplett durch ein künstliches ersetzen" ist mittlerweile schon auch viel im ellenbogen möglich, aber ob es immer sinnvoll ist, steht natürlich auf eibem anderen Blatt...

    Luna bei der FCP kommt es sehr drauf an - kann man das Knochenfragment entfernen, klappt es meist recht gut... wenn man früh genug dran ist, ist dann auch noch kaum Arthrose vorhanden, was natürlich super ist.

    Gibt aber auch Fälle, wo es praktisch nicht zu operieren ist, weil das Gelenk komplett deformiert ist und Gelenksflüssigkeit aus dem Gelenk raus ins umliegende Gewebe "fließt".

    Die Hündin die ich da kannte durfte auch nur 9 Monate alt werden.Sie hatte extreme Schmerzen und die Vorderläufe sahen zuletzt aus wie von nem' Elefanten. ;(


    IPA lässt sich meist recht gut operieren, da reicht es u.U. sogar, wenn man den P.A. mit einer Schraube fixiert.


    Witus von Micha wurde ja auch ED operiert falls du dich noch erinnerst. Und obwohl man bei dem ja eigentlich viel zu spät dran war (der war ja schon deutlich über 12 Monate alt), konnte man da auch noch ein gutes Ergebnis erzielen, der durfte auch wieder UO machen.


    Was NICHT geht ist ein künstliches Ellenbogengelenk. Wahrscheinlich meinte der Prof. das.