Ruebchen zur Wahrheit gehört aber auch, dass man den nach hinten abfallenden Rücken bewusst so gezüchtet hat.
Die Wahrheit ist, dass die abfallende Kruppe in keinerlei Zusammenhang mit der Hüftgelenksdysplasie steht.
Auch wahr ist, dass der Deutsche Schäferhund schon lange nichtmehr die HD Rasse Nr. 1 ist.
"NUR" 8% der Population (in Deutschland geröngt) sind betroffen (HD C, D und E).
Beim Appenzeller sind es 12%, beim Beagle 20%, beim Labrador Retriever 16% beim Goldie 19%, Schnauzer 11%, Weißer Schweizer Schäferhund 13%.
(Stand 2008, was aktuelleres gibt's leider nicht. Die Werte beim DSH dürften sich aber (auch durch die Einführung des HD-Zuchtwerts) seitdem sogar noch verbessert haben)
Alles Rassen mit "geradem Rücken", und trotzdem z.T. deutlich mehr Ausfälle als beim DSH.
Wenn man sich mit der Geschichte des "altdeutschen" Schäferhundes befasst, wird auch klar wieso es hier "alternative" Vereine und Verbände gibt.
Es gibt keine "Altdeutschen Schäferhunde", also welche Geschichte meinst du?
Meinst du die Story, in der der SV in den 30ern beschlossen hat den Langstockhaarigen DSH aufgrund der Felllänge auszuschließen und seitdem Leute außerhalb des SV diese Hunde aufgrund ihres Fells weiter gezüchtet haben?
Ich muss dich enttäuschen, das sind normale Deutsche Schäferhunde nur eben mit langem Fell, und keine eigene, besonders gesunde Rasse.
Da das Gen für Langhaar rezessiv vererbt wird, fielen und fallen auch immerwieder langstockhaarige Welpen in "runtergezüchteten und schönheitsorientierten" Verpaarungen im SV. Diese Hunde wurden dann wiederum von den "Altdeutschen DSH Züchtern" zur Zucht hergenommen. ![]()
2010 wurde der DSH in der Vareität "Langstockhaar mir Unterwolle" übrigens auch wieder in die Zuchtbücher des SV aufgenommen. Dissidenzzüchter verwenden den Begriff "Altdeutscher Schäferhund" weiterhin gerne um zu implizieren, dass sie was anderes/gesünderes haben als der SV (welcher durch die wiederaufnahmne des LSTH DSH nun ja auch wieder zur Konkurrenz wurde).