ist das denn jetzt aber nur aufs pullern bezogen mit den 6,5 h?
Nein, das pullern ist einfach nur der offensichtlichste (da körperliche) Aspekt. Dazu kommen höchstwahrscheinlich noch lautes Winseln/Jaulen/Bellen und Zerstören diverser Einrichtungsgegenstände u.ä. Einfach weil so eine lange Zeit alleine so einen jungen Hund mental völlig überfordert und dieser dann auch nicht weiß wohin mit sich.
Die 6h an sich sind nicht das Problem - meine beiden können locker 8 Stunden alleine bleiben, aber die sind erwachsen und wurden entsprechend darauf vorbereitet.
Die Schwierigkeit bei euch ist die Kombination 6h alleine + Welpe/Junghund.
Einfach einen 12 Monate alten Hund holen löst dieses Problem aber auch nicht automatisch, da der Hund so langes alleinebleiben kleinschrittig erlernen muss.
(Schäfer)hunde welche im Alter von ~ 8 bis 14 Monaten bereits wieder abgegeben werden, werden meist aufgrund von Überforderung der Halter abgegeben, und sind erzieherisch oft verkorkst, perfektes Alleinbleiben kann man da nicht erwarten (eher im Gegenteil).
Ihr könnte bei Züchtern nach Rückläufern fragen, denke da habt ihr am ehesten noch Chancen einen bereits etwas älteren, halbwegs erzogenen Hund zu bekommen... aber das ist schon die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, das könnte einige Monate dauern.
Es ist blöd, dass sich die Arbeitszeit deiner Frau genau mit der Schulzeit deiner Tocher deckt. Wäre das entgegen gesetzt, wären das gute Bedingungen für einen Welpen.