Pepper
  • Mitglied seit 5. Januar 2022

Beiträge von Pepper

    @GeierWally Du hast vollkommen Recht. Ich sehe das genauso...nur kommt man damit nicht weiter.

    Wie Tay beschrieben hat: Es gibt eine menschliche Seite, es gibt eine rechtliche Seite, und, eine Seite die uns am meisten Ärger im Leben macht, das ist die Ego-Seite.

    Ego sorgt dafür, das sich Fronten verhärten und es keine Zentimeter mehr vor noch zurück geht.

    Ich weiß, wir sind alle nicht Buddah...also heißt es üben, üben, üben 🤣


    So, aber um mal etwas produktives beizutragen:


    Aus "Verkehrsrecht für Radfahrende" von Adfc:



    Mit sowas im "Wissens" Gepäck argumentiert es sich ganz gut.

    Ob's hilft? Vielleicht wenn's gesackt ist, bei dem ein- oder anderen...

    Tay Mein Fahrlehrer letztens im Unterricht beim Besprechen von Rechts-vor-Links:

    "Und jetzt kommt eine Information, die für die Radfahrer unter euch hier in Münster vielleicht neu ist : Rechts vor links gilt für alle, auch für Radfahrer!" 🤣🤣🤣

    Als Münsteraner fällt mir dazu folgendes ein:



    😂

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    Nach dieser Beschreibung ist so ein Hund ohne großes Grundstück schwer auszulasten, wenn man dann noch berufstätig ist, fast unmöglich.

    Das Aussehen gefällt mir sehr, auch die Loyalität. Der ausgeprägte Jagdtrieb wurde hier gar nicht gehen...fühlt sich für mich ein wenig wie ein SUV in der Innenstadt von München an. Der Motor wird nie warm und man findet keine Parkplatz.

    Würde ich irgendwo in Outback oder Prärie leben, könnte ich mir so einen Hund sehr gut vorstellen.

    Tilli So eine Dog-Scooter Situation gibt es hier auch. Finde ich richtig gut und funktioniert auch tadellos.

    Das was Du mit "Rad vorschicken" beschreibst ist ja genau der Kern von "eigene Verantwortlichkeit sehen und wahrnehmen", was in der heutigen Zeit vermehrt abhanden gekommen ist. Gerade hier in Deutschland sieht es sich für mich so aus, als fühlten sich viele nicht gesehen (Politik, Gesellschaft, Nachbarn) und wenn sich dann die Gelegenheit bietet, wo sie dann "endlich mal auf ihr Recht pochen können", dann tun sie das auch um so nachdrücklicher. Weg ist die Rücksicht und die Eigenverantwortung.

    Luna Ja klar, so war's nicht gemeint.

    Ich meinte, wenn ich weiß wo mein Hund sensibel reagiert würde es Sinn machen, wenn ich in meinem Alltag öfter mit genau diesen Situationen konfrontiert bin, genau das auch zu trainieren.

    Genau wie wir sehr aktiv akribisch den Vorsitz trainieren (also ihr, nicht Pepper und ich😂), weil man eine Prüfung ablegen will, hab ich mit Pepper alles trainiert, das mein Alltag mit ihm smooth verläuft.

    Dann kommt demnächst ein Sprint-Jogger Hypergamma mäßig auf den Hund zu gesprintet und der denkt "Schwitzen? Besser Du als ich!" und legt sich wieder hin...😄

    Kleiner Scherz....Du weißt was ich meine...

    Wir waren heute mit beiden hunden dort wo ich gestern mit sam war. Er war ganz normal und gleichgültig ggü fussgängern und Radfahrern. Letzteres war gestern nach dem Vorfall durch die höhere Geschwindigkeit, auch auf einmal ein aufmerksamkeitsproblem.

    Der nä jogger kommt bestimmt bald des weges, mal sehen was sam macht, wenn der sich von hinten nähert. Wenn er ihn von vorne sieht, wird er denke ich, gleichgültig bleiben.

    Ist es nicht generell so, das unsere Hunde sehr reaktiv auf Dynamik sind? Im Hundesport gilt es ja, diese Reaktivität bzw. den Trieb kontrollierbar zu machen.

    Angenommen, Du würdest mit Sam auf einen Sportplatz gehen, wo Sprinter laufen und Menschen rennen, dann würde es für Sam irgendwann zur Normalität und die Reizschwelle wurde gesenkt, richtig?

    Je nach Reizempfänglichkeit des Hundes muss man das langsam steuern, aber im Prinzip funktioniert es doch so...oder?

    @GeierWally Gegenseitige Rücksichtnahme ist ja nicht nur eine Idee Darauf basiert unsere Gesellschaft.

    In unserer Gesellschaft hört die Freiheit der persönlichen Entfaltung dort auf, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt. Man verständigt sich dann auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

    An der StVO ist nicht umsonst der erste Paragraph "Gegenseitige Rücksicht und Vorsicht".

    Tay hat das großartig beschrieben und ich gehe mit Allem mit und möchte nocht etwas hinzufügen, was wir alle nicht gerne hören:


    In Deutschland gilt eine generelle Leinenpflicht außerhalb von befreiten Arealen.

    Und die potentielle Gefahr geht in der beschrieben Situation klar vom Hund aus.

    Intervalltraining stört maximal die Maulwürfe, gefährdet also niemanden.

    Anders ein Hund, der Menschen anspringt und Omi um wirft oder Radlern vor das Rad läuft oder auch Jogger in die Ferse beißt.


    Und ja, ein Jogger, Läufer oder Radfahrer, der auf einen frei laufenden Hund zuballert und diesen erschreckt, hat es auch aus meiner Sicht nicht besser verdient. Aber die Verantwortlichkeit werden wir nicht los.

    Axman Auch vielen Dank für den Lacher. Ich denke wir sind da sehr sehr ähnlich. Aber wir arbeiten daran, mehr kann man nicht verlangen *Ooooohmmmmm* 🙏😇


    Luna Ich kann Dir ziemlich genau sagen was bei Pepper passiert wäre. An der Leine nix. Er hätte dem Jogger möglicherweise die Nase entgegen gestreckt.

    Da Pepper aber immer ohne Leine läuft, hätte er ihm vermutlich...auch die Nase entgegen gestreckt, falls nicht irgendeine Karnickel Fährte oder Weibchen Pipi interessanter gewesen wäre.

    Was soll er auch sonst tun, er kann ja nix...bellen tut er nicht, territorial ist er nicht und beschützen tut er auch keinen...🤷🏻

    Für ihn sind Menschen, egal was sie tun, auch keine Bedrohung. Maximal werden sie zum Stöckchen werfen missbraucht.

    Bleibt nix 🙈

    Das klingt doch sehr gut was Du beschreibst, wobei ich mit dem Begriff "verspielt" eher vorsichtig wäre.
    Ich weiß heute, das Pepper nie gespielt hat. Er hat sich ausgetestet, dominiert, war auch oft unsicher.

    Heute spielt er manchmal andere Hunde an, und auch nur bei ganz wenigen, die er sehr mag.


    An eurer Stelle würde ich bei Kamm aufstellen & Knurren, egal ob an der Leine oder frei direkt ein negatives Feedback geben: Ist nicht erwünscht. Dazu muss euer Hund natürlich parallel das Vertrauen haben, das ihr das dann regelt bzw. seinem Sicherheitsbedürfnis gerecht werdet. Sprich ihr steht zwischen dem vermeintlichen Rivalen und ihm.

    Ihr zeigt durch deutliches "Front zum fremden Hund", das ihr die Gefahr genau seht.
    Kommt dieser zu nahe, wehrt ihr ihn laut und deutlich ab, sodas euer Hund das sieht.

    Damit strahlt hier die Dominanz aus und euer muss das nicht mehr tun.

    Der Hund steht immer in zweiter Reihe. Ihr wehrt Gefahren ab, nicht euer Hund.
    Deshalb ist das auch so schwer, wenn man anderen Hundehaltern gegenüber steht, die diese Rolle nicht ausfüllen.

    Ich ernte dann immer entrüstete Blicke, das ich den fremden Hund verbal und durch Gesten falte (und hoffe das er sich beeindrucken lässt). Dabei ist das auch gar nicht meine Aufgabe. Nur muss einer das tun, wenn es mein Hund nicht tun soll.

    Ist mir in dem Moment aber egal. Klar kann Pepper das auch selbst. Aber genau das will ich nicht.

    Erkläre ich dann hinterher auch, wenn der Pfiffi meines Gegenüber Ruhe gibt - und schaue oft in Augen die sagen:"Was bist Du denn für ein überzogener Spinner!"

    Ist mir aber egal und kommt auch nur sehr selten vor.


    Wie schon oben beschrieben, kommt es auch maßgeblich auf den Besitzer an. Unsere Hunde orientieren sich an uns, wenn wir es in ihren Augen wert sind.


    Zu dem Stafford/Pitbull-Rüden kann ich Dir nur eines sagen, das ich immer sehr progrssiv und offen war, was Hundebegegnungen angeht.
    Bei Rassen wie Staffords, Pitbulls, Rottis, Gangals und auch Huskies bin ich sehr sehr vorsichtig und gehe ihnen lieber aus dem Weg. Nicht weil die alle schräg sind. Gibt bestimmt ganz liebe Vertreter.
    Sondern weil diese Hunde ne andere Nummer sind. Wenn die die Augen nach hinten klappen und loslegen.

    Da kann ich viel reden über "ich beschütze meinen Hund". Die schreddern im Zweifel erst mich, und dann meinen Hund. Ist es mir nicht Wert