Sie werden halt erwachsen, reifer, erfahrener, stärker, Dinge ändern sich, pendeln sich ein und der Hund festigt immer mehr sein Grundwesen (das geht das ganze Hundeleben lang so). Sie lassen sich nicht mehr so leicht beeindrucken und haben alle Fehlerchen und Nachlässigkeiten von Frauchen/Herrchen durchschaut und registriert, haben gelernt bis wohin die Konsequenz ausreizbar ist.
Es ist sehr normal, dass der Futter"trieb" mit dem Erwachsenwerden nachlässt. Wenn man das verhindern oder hinauszögern will, muss man da konkret dran arbeiten.
Ich glaube das beste ist, nicht überlegen ob das jetzt Pubertät oder sonstwas ist, sondern die Erziehung und/oder Ausbildung jeweils den Gegebenheiten anpassen, sonst rutscht man womöglich in eine Art "hach ja, ist die Pubertät, das geht vorbei" und das ist ein Irrtum.
Ich habe festgestellt, man kann sich nie auf etwas ausruhen, man muss ein Hundeleben lang an den Fertigkeiten des Hundes arbeiten, immer wieder anpassen und üben, nachfragen, nachprüfen, abrufen. Zumindest wenn man eine gewisse Qualität in den Übungen sucht.