Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ich hätte kein vertrauen mehr zu dieser tä, für mich probiert die rum und das auf kosten des hundes.

    Ich kenn diese tä ja nicht und ob deine freundin ihr da jetzt weiter vertraut, mit einem ab wechsel?

    Mal sehen was meine Freundin am Ende macht. Ich denke der Wechsel des AB ist notwendig.

    Nach mehr Recherche bin ich dahinter gekommen, dass das Amoxicillin wohl recht gut verträglich ist und es gehórt zu den Standard AB wogegen es eher Resistenzen gibt.


    Wahrscheinlich ist der Gedanke, auf gut Glück, das Tier erstmal mit dem besser verträglichen Zeug zu behandeln und zu hoffen dass es vielleicht anschlägt. Damit würde man sich sparen auf die reservierten ABs zugreifen zu müssen die wohl ausserdem schlechter vertragen werden.


    Wenns nicht funzt, wie bei Candy, steigt man auf ein Hinterwand-Antibiotikum (O-Ton TÄ) um.


    Dass sie dann jedesmal eine Punktion machen will, ich weiss nicht.

    Neuester Stand:

    Candy geht es immer noch nicht besser, es ist jetzt Tag 5 mit Amoxicillin

    Meine Freundin hat bei der TÄ angerufen und nach den Unterlagen gefragt um diese abzuholen. Sofort sagte ihr die Sprechstundenhilfe, dass die TÄ meine Freundin zurückrufern werde. In weniger als 1 Stunde rief die dann auch an.


    Meine Freundin erklärte, dass sie mit der Behandlung nicht zufrieden sei, es der Hündin nicht besser ginge und sie ausserdem nicht bereit sei eine weitere Blasenpunktion an der Hündin vornehmen zu lassen.


    Und siehe da, die TÄ erklärte:

    Es komme vor, dass das Amoxicillin nicht anschlage und sie würde jetzt auf ein "Hinterwand"antibiotikum, nämlich Marbofloxacin umsteigen wollen. Es sei keine erneute Blasenpunktion notwendig.


    Meine Freundin meinte, eingangs hatte die TÄ gesagt, dass eine zweite Punktion während der AB Therapie und eine dritte Punktion nach dem Ende gemacht werden müsse.


    Hmmm. Ich kann verstehen, dass meine Freundin verunsichert ist und jetzt überlegt ob sie das Amoxi erst noch weitergeben soll, weil sie im Internet gelesen hat, dass Amoxi bei Blaseninfektion oftmals erst nach gut 5 Tagen Wirkung zeige. Solche tierärztliche Vorgehensweisen treiben einen schon dazu auf eigene Faust zu recherchieren und das Vertrauen zu verlieren.


    Ich finde es einerseits schon schlüssig, was die TÄ sagt, andererseits hatte man ja extra eine Punktion gemacht um festzustellen, OB das Amoxi wirkt. ICH habe im Internet gelesen, dass eine fundierte Kultur von Blasenentzündungserregern u.U. 14 Tage dauern kann und man Amoxi dann dazu hernimmt um diese Zeit zu überbrücken, damit man dann mit DEM passenden AB agieren kann.


    FALLS die TÄ das gemacht hat, warum informiert sie dann nicht ausführlich darüber?

    Ich würde auf jeden Fall auch beide getrennt voneinander füttern. Jeder in einem anderen Raum und möglichst keiner von beiden in einem üblicherweise gemeinschaftlich genutzten Raum. Also z.B. einer kriegt Futter im Bad, der andere im Gästeklo. Falls das nicht möglich ist, würde ich sie zeitlich getrennt voneinander füttern, aber möglichst nicht in der Küche, sondern, wie gesagt, in einem Raum der normalerweise nicht gemeinschaftlich von den Hunden genutzt wird.


    Beim nochmaligen darüber nachdenken bin ich nicht sicher ob Maulkörbe (wenn dann für beide) eine gute Idee sind, weil sie die Kommunikation zwischen den Hunden (Mimik) einschränken. Vielleicht wären die eher angebracht falls es anders nicht mehr geht, aber es besteht ja hier noch die Wahrscheinlichkeit, dass das Zusammenleben gemanaged werden kann.


    Ich denke ich würde einen guten Trainer dazunehmen, einer der nicht old School ist sondern Ahnung in Richtung Verhaltenstherapie hat.


    MMn müsste man als erstes identifizieren, was die Aggression auslöst. Angefangen von Schmerz, bis über Frustration, zu Territoralen Faktoren, Resourcen, Hierarchie etc.


    Kann evtl der Schäfi, falls er mal Schmerzen gespürt hat, diese mit der Anwesenheit des Labbis in Verbindung gebracht haben? Solche und ähnliche Zusammenhänge herausfinden und dann gezielt behandeln. (In diesem Falle durch positive Verstärkung für die Nähe oder Anwesenheit des Labbis).


    So müsste man alle Situationen durchgehen und betrachten und die (evtl. verschiedenen) Auslöser identifizieren.


    Normalerweise sind Hunde besser als wir Menschen, in der Lage sich mit anderen Hunden zu arrangieren aber manchmal, selten, nicht.


    Wie Ruebchen oben schon schrieb, ist es kontraproduktiv, den vermeintlich Schwächeren/Lieberen in Schutz zu nehmen, weil man dadurch diesen rangniedereren stärkt und dazu anregt, den Höheren eher herauszufordern bzw. dessen Position anzuzweifeln. Ist aber natürlich leichter gesagt als getan, wer schaut schon locker dabei zu wenn man nicht weiss, wie weit es geht oder was als nächstes passiert.


    Erste Hilfe wäre jetzt, alles gut strukturieren, hast du ja schon begonnen. Jeder Hund hat seine sicheren Bereiche und bekommt seine Alleinzeit ohne den jeweils anderen. Ausserdem eine klare Haltung von euch, Herrchen und Frauchen, dass jeder Hund auf dem ihm zugewiesenen Bereich/Liegeplatz bleibt und der jeweils andere ihn da in Ruhe zu lassen hat. Das Einteilen, Zuteilen und Kontrollieren von Orten und Plätzen ist eine ranghohe Aufgabe und obliegt den Hausherrn, sprich Herrchen/Frauchen.


    Ansonsten Erziehung. Hund 1 bleibt auf seinem Platz während Hund 2 Streicheleinheiten oder so bekommt, später ist Hund 2 dran, Hund 1 liegt auf seinem Platz. Das ist ein Beispiel. Also verstehst du, wenn du die eigenen Entscheidungen und Freiheiten deiner Hunde einschränkst durch die Strukturen die du vorgibst, können sie nicht mehr wie in Sodom und Gomorra in deinem Haushalt agieren. Was ich meine ist aber nicht despotisch "durchgreifen" sondern "einfach nur" mit Ruhe und Überzeugung immer wieder dafür zu sorgen, dass jeder Hund die Regeln einhält.


    Zusätzlich Erziehung bzgl. Impulskontrolle.......

    In meinem Haushalt gab es auch schon verschiedentlich unkastrierte Rüden verschiedenen Alters miteinander. Ich lasse die Hunde auch weitestgehend unter sich agieren.


    Je lauter je besser, je mehr Zähne man sieht desto besser. Offenes Maul gegen offenes Maul ist gut. Wenn Hunde jedoch nah dran bleiben mit dem Maul und nur wenig loslassen um direkt wieder nachzufassen oder sich festbeissen ist es kritisch, da sind die Mäuler meist nicht so weit geöffnet. Wenns leiser wird und weniger "voluminös" muss man aufpassen und eventuell eingreifen, aber normalerweise kommt es dazu nicht.


    Oft kann man sich irreführen lassen was/wer der Auslöser oder der Anstifter ist. Oft ist es der ruhiger erscheinende und der Rowdy ist nur der der REagiert. Kleine provozierende Blicke oder Körperspannung oder Position des Ruhigeren und eigentlich Rangniedrigeren reichen dann um den anderen, zu körperlicher Aktion zu bringen.


    Ich hatte 2x Verletzungen zwischen unkastriertem Rüden (dem Provocateur) und kastriertem Rüden (dem "Aggressor"), weil der unkastrierte, ältere, (manchmal) nicht akzeptiert hat, dass der kastrierte, jünger halt einfach aufgrund seiner Physis etc der höherrangige war. Resultat: Schlitz im Halsspeck, wohl von Fangzahn des anderen. Solche Schlitze die genäht werden mussten habe ich vor langer Zeit aber schon zwischen spielenden Hunden gesehen. Naja, nicht Mehrzahl. Einmal.


    Alleine lassen würde ich deine Hunde z.B. auch nicht. Ansonsten wären vielleicht Maulkörbe eine Lösung bis sich das Ganze besser eingespielt hat und vor allem ihr als Halter eine Übersicht gewinnen könnt, was da eigentlich los ist.

    ich würde da denke ich, zu einem anderen ta gehn. Zweite meinung einholen.

    Punktion der blase gefällt mir einfach nicht und vll hat das alles schlimmer gemacht.

    Aber nur meine meinung.

    Gut dass du das sagst. Meine Freundin sieht diese Blasenpunktion auch kritisch und es erschliesst sich uns nicht, warum das direkt nötig ist und nicht nur 1x. Sie mutmasst sogar ob das etwas mit der Verschlimmerung des Zustandes zu tun haben könnte.


    Sie hadert nur, weil vielleicht ein neuer Tierarzt wieder alles neu machen muss und die Ergebnisse des anderen TA nicht dienen können.


    Wie ist das in Deutschland? Gehören dem Patienten die Untersuchungsergebnisse oder dem Arzt?

    Danke euch beiden!!!!


    Eure Erfahrungen wundern mich aber überhaupt nicht, da ich vor 30 Jahren oder so ebenfalls die Erfahrung gemacht hatte, dass so ein Instantpulvertee Zeug aus der Apotheke besser wirkte als jedes andere Medikament. Einige Jahre später sogar nochmal das gleiche Erlebnis als mein Vater eine antibiotikainduzierte Blasenentzündung hatte hat der Tee immerhin eine enorme Verbesserung bewirkt.


    Edit: Oh sorry, deines @RGT ist wohl ein Antibiotikum. Okay, ich gebe es weiter als Info

    Eine Freundin von mir, die in Deutschland wohnt, hat mir heute folgende Horrorgeschichte erzählt:


    Ihre 10 Jahre alte Colliehündin war vor einigen Wochen Läufig und hat zu der Zeit wie üblich häufigeren Harndrang gezeigt. Dieses Mal jedoch etwas häufiger als gewohnt, aber mei, sie ist 10 Jahre alt, meine Freundin hat sich nichts dabei gedacht, nur zur Kenntnis genommen. 1 Woche später hat die Hündin (Candy) immer noch sehr oft Pipi müssen und in der 2. Woche danach und Steigerung der Häufigkeit ist meine Freundin mit Candy zum TA.


    Routineuntersuchung und Urinprobe. Klar, Blaseninfektion.


    TA sagt zu meiner Freundin: "äh ja, aber medikamentös behandeln können wir nur, wenn eine Blasenpunktion in Verbindung mit Ultraschalluntersuchung und Urinprobe der Blasenpunktion im Labor ausgewertet wurde"


    Wurde also gemacht. Blasenpunktion bei der Hündin. 3 Leute zum Festhalten, ohne Vereisung, örtliche Betäubung o.Ä. mit der dicken Nadel in die Blase stechen. Eine Tortur.


    Urinprobe ins Labor gesendet. Pfingsten war dazwischen. Es hat dann noch 1 Woche gedauert, bis sie das Antibiotikum da hatten für Candy. Die ganze Diagnosestellung ohne Medikament 450€. Das war schon der erste Schock.


    So, am Donnerstag hat meine Freundin ihrer Candy dann endlich das Antibiotikum geben können, Amoxicillin.


    Direkt am Freitag wurde die Entzündung schon schlimmer und ist bis heute, Sonntag extrem schlimmer geworden. Meine Freundin ist verunsichert, voller Sorge und wütend, weil, sollte mit der Laboruntersuchung nicht das passende AB herausgefunden werden? Es ist "von einen Tag auf den anderen extrem schlimm geworden, nach Gabe des ABs, mittlerweile hält Candy überhaupt nichts mehr. Jede Stunde Pipi. Im Garten kommt sie aus der Hockstellung gar nicht raus auch wenn nichts mehr kommt. Nur am Pressen und wahnsinniger Harndrang."


    Der TA meinte schon davor noch, dass nach 5 -6 Tagen nochmals punktiert werden müsse um zu sehen wie sich die Keime entwickeln es sei möglich, dass es Resistenzen gäbe. Meine Freundin schiebt richtig Panik, weil sie das ihrer Hündin nicht nochmal antun will.


    Das popelige Amoxicillin kostete übrigens nochmal 65 Euro.


    Meine Bemerkung hierzu ist: Amoxicillin ist das Standardantibiotikum, das man sowieso für alles erstmal verschreibt und guckt obs anschlägt. Also die haben eine riesige Untersuchung anleiern müssen, um ein AB verschreiben zu können wo eine grosse Wahrscheinlichkeit besteht, dass es Resistenzen dagegen gibt, nur um dann nochmal alles dem Hund anzutun und dann ein anderes AB verschreiben zu können? Was ist an dieser Prozedur anders als man es vorher schon getan hätte, ausser dass die Kosten und die Unannehmlichkeiten für Tier und Halter in die Höhe gepusht werden? Übrigens, bei uns kostet Amoxicillin ca 8 Euro aber dies nur am Rande.


    Hat jemand Erfahrung mit solchen Sachen, insbesondere Blasenentzündung? Meinungen?


    P.S. Vor kurzem hatte ich hier gelesen "extrem gestiegene TA Kosten in Deutschland". Warum eigentlich? Also warum sind die Kosten so gestiegen?

    oder man weicht aus und macht eine Duftfährt ala "Wiener Würstchen" :D :D :D :D

    Würstchenwasser von Würstchen aus dem Glas in eine Spritze füllen und dann über Asphalt eine Spur spritzen :D :D :D :D :D


    ... hier geht auch nix, wobei ich heute schon gesehen habe, dass die ersten Wiesen gemäht sind und man in einigen Tagen tatsächlich auf der Wiese was legen könnte

    Ja, das ist wirklich eine gute Idee! Ich hab die Schnauze voll von diesem Fährtengeländeblablastress. Ich bringe Axel bei auf jedem Sch.....boden eine Fährte verfolgen zu können. Schliesslich machen es viele. So viele Videos von Hunden auf Asphalt und anderem Boden die vernüftig Fährte suchen. Dick Staal hat seit gefühlten 100 Jahren sein Programm online.


    Heute habe ich probeweise Axel auf einer steinigen Fläche mit immerhin einem dünnen Bewuchs eine kurze Fährte gelegt, Frolic am Ende der 20 Schritte in eine Kuhle mit vertrockneten Ästchen abgedeckt. Fussabdrücke waren Null zu sehen. Axel hat die Spur mit tiefer Nase abgesucht und die Frolic gefunden. Also, geht, irgendwie. Ist halt kacke, weil wenn ich etwas komplizierter lege, weiss ich jetzt schon, dass ICH nicht mehr weiss wo ich lang bin. Mal gucken, ob ich bunte Steine oder so auslege, damit ich sehe wo es lang geht. Immer 1m links oder rechts neben der Spur? Hmmm. Das teste ich.

    Uch, oh je, das klingt ja scheusslich. Ihr Armen.


    Ich frage mich ja, wie ein Richter die Technik und Form des Hundes beurteilen will, wenn der Hund bis zum Widerrist im Gras versinkt.


    3 Punkte. Wofür kriegt man die dann noch? Für den Ansatz? Herrje. Immerhin musstet ihr wohl hoffentlich nicht weit fahren, wenn es OG Prüfung war.