Ja, mehrere Variationen machen wir.
Anbiss in den Hetzarm, seitlich Wegwerfen oder Anbiss erst nach Heraustreten des Helfers.
Was bei solchen Schlaumeiern, die glauben immer dranschnappen zu müssen auch helfen kann, ist, einen Ball oder eine Beisswurst rauszuwerfen. Direkt wenn der Hund um die Ecke kommt sofort eine Beute nach rechts rauswerfen.
Beim zweiten oder dritten Mal wenn er um die Ecke kommt, erwartet er schon die fliegende Beute. Zu seiner Überraschung wartet man dann aber wieder auf das Verbellen.
Im Wechsel mit dem Heraustreten und ausserhalb des Reviers anbeissen lassen oder erst bellen dann fliegt Beute etc. verstört im Hund diesen eingefahrenen Ablauf von "um die Ecke rum und rein in den Ärmel" weil er dann erstmal nicht genau weiss was passiert. Dann kann man mit der Zeit wieder mehr Routine reinbringen aber mei, der Helfer muss das dann wissen, wieviel von was nötig ist und wann, ich hab es jetzt nur so oberflächlich beschrieben als eine Möglichkeit.
Neulich haben wir ein Absperrgitter vor den Helfer gestellt bei einem Hund, zwar für ein anderes Ziel aber auch das wäre denkbar. Wenn man das eine zeitlang macht, gewöhnt sich der Hund vielleicht das an den Helfer andocken ab.
Auch eine Absperrung in der Form, dass der Hund einen grösseren Bogen laufen muss bis er am Helfer ist kann dem Enthusiasmus ein bisschen die Wucht nehmen.
Das pingelige Arbeiten mit einer Positionsbox hätte dem entgegenwirken können oder eine Palette als Bodentarget
Oder der Helfer gibt dem Hund mal eins auf die Mütze und zeigt ihm, dass er verdammt nochmal Respekt haben soll
Nach dem Motto "das hier ist mein Raum .....
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