Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Ich bin schon sehr gespannt, ich weiss, dass der Helfer den wir auf der Prüfung bekommen ein Junge ist, der wohl nicht sooo geübt ist, das ist immer schlecht bei Axel, denn flatterige Helfer stellen für ihn leichte Beute dar und dann leidet die Kontrolle.

    Ich denke, das ist nicht nur bei Axel so. Immer schwierig, aber der Großteil der Helfer die auf OG Prüfungen hetzen sind (zumindest hier in der Gegend) eher weich. Und wir müssen auch froh sein, dass wir sie haben.

    Da hilft nur das auch zu trainieren, abgesichert natürlich.


    Ich drücke die Daumen für eure Prüfung, wann ist die doch gleich nochmal?

    Ja, ich bin auf jeden Fall dankbar für jeden, der Freude an dieser Aufgabe hat und sich darin ausbildet. Ich hoffe nur, Axel mäht ihn nicht um, mein Helfer meinte, die kurze und die lange Flucht sind schon ein ordentlicher Wumms mit Axel und der Helfer kam letztes Jahr schon aus der Balance mit der 10kg leichteren Hündin. =O

    Aber egal, ich bin schon positiv aufgeregt und freue mich, egal wie es ausgeht. Wir haben zu Sechst zusammen ein Haus gemietet und es wird bestimmt lustig. 3 von unserer Truppe sind angemeldet für Prüfung, 2 für die IGP1 und einer für die 2.

    Ich hab schon Albträume, dass am Ende die UO und SD besser klappen als erwartet und ich dann in der Fährte 20 Punte oder so einfahre :D :D Oder Axel in der UO aus dem HP rausläuft weil er meinen Korb mit den Bällen sucht :D :D


    Am Wochenende vom 22 und 23 April.


    Ich versuche euch so gut wie möglich auf dem Laufenden zu halten, vielleicht hilft mir das auch, mich abzulenken.

    Mit Axel habe ich in den letzen Tagen Routinen-brechen als Vorbereitung auf die Prüfung trainiert.


    Also wir haben zwar sowieso nie so wirklich Routinen gearbeitet, also automatisierte Abläufe, weil entspricht nicht meiner Devise.


    Trotzdem hat Axel, nur weil er MAAAL für die kurze Flucht abgelegt wurde vor ein paar Wochen angefangen sich ablegen zu wollen. Obwohl wir das immer aus dem Sitz trainiert hatten. Deshalb habe ich das nochmal konkreter ins Augenmerk genommen und ihn "verwirrt" durch überraschende Aktionen, wie einfach wieder weggehen vom Fluchtvereitelungspunkt, im Fuss abwenden, keine Flucht sondern sitzen bleiben und Helfer kommt her, gar nicht am Startpunkt stehenbleiben sondern einfach weitergehen, Grundposition bestätigen durch den Ball von mir, etc.


    Ich mache derzeit kein Abholen aus dem Verbellen mehr, sondern bestärke Axel im Verbellen, also Hinzutreten, wegtreten, klopfen, Ablenkung etc. D.h. ich gehe einfach davon aus, dass er sich dann Abholen lässt, oder es fliegt mir halt alles um die Ohren 8o


    Ich habe mir viele Gedanken gemacht über die Stärken und Schwächen von Axel und dass ich an den Stärken arbeiten will zur maximalen Perfektion und die Schwächen einfach akzeptiere. Seine Schwächen sind sein Knurren wenn er am Arm hängt und, obwohl er eine starke Bisskraft zeigt, beisst er manchmal nicht ganz voll. Seine Stärken sind seine Kontrolle durch den HF und gute Impulskraft in den Aktionen an sich.


    Ich bin schon sehr gespannt, ich weiss, dass der Helfer den wir auf der Prüfung bekommen ein Junge ist, der wohl nicht sooo geübt ist, das ist immer schlecht bei Axel, denn flatterige Helfer stellen für ihn leichte Beute dar und dann leidet die Kontrolle.

    Cinja Ja, das passiert, wenn auf den Helfer zu schnell zu viel Dampf gemacht wird. Viele Helfer arbeiten zu früh mit einem hohen Reiz und vergessen sich ruhig zu präsentieren um den Hunden eine Chance zu geben runterzukommen und die Birne eingeschaltet zu lassen.


    Trotzdem hilft die Trockenübung aber. Man sollte die Sachen langsam im Reiz steigern. Wie ist es mit Helferdouble ohne Ball, Helferdouble mit Ball, Helferdouble mit Schutzarm, Helfer ohne Schutzarm, Helfer mit Ball? Eine ganze Reihe von Stufen, die eigentlich voraus gehen sollten wenn man nicht am Ende in die Sackgasse geraten will, wo man schimpfen muss, oder grober auf den Hund einwirken muss.

    Jap, Ausschalten ist definitiv eine grosse Angelegenheit. Axel muss immer 1 Nachmaul Kläffer loslassen und diesen 1 blöden Kläffer kriege ich nicht weg. :rolleyes:


    Was auch helfen kann ist den Reiz senken, also die Übung anschalten/ausschalten als Trockenübung machen, z.B. zuhause mit einem Helferdouble mit Ball oder nur den Ball irgendwo aufhängen. Ball verbellen auf Kommando und dann Ausschalten, evtl bestätigen mit anderem Ball aus der Hand bzw. von unter dem Arm oder so.

    Ich weiss, das ist insgesamt kein besonders schöner Anblick. Im Moment ist das leider meine geringste Sorge. Ich hab ein altes Häuschen gekauft und kann nur nach und nach die zahlreichen Baustellen beheben. Und so wird nach Dringlichkeit saniert und renoviert.

    Für das Tor wird noch eine andere Lösung gesucht. Ist fraglich, ob es so bleibt oder nicht. Das muss ich zuerst klären und somit wird es sich noch gedulden müssen, ob es renoviert oder ausgetauscht wird. Renovieren und dann tauschen ist bääähhh🤪

    Ich habe seit Bau meines Hauses noch nicht geschafft eine befestigte Terrasse anzulegen.

    Man gewöhnt sich dran 8o

    Kathy Total super, wie du das geschrieben hast!


    Auch dein Punkt "ob nun bewusst oder unbewusst". Wenn wir Ziel vor Augen haben, wie das Endresultat aussehen soll und selbst wenn wir vermeintlich korrekt alles pingelig Schritt für Schritt aufbauen, wir können uns einfach auch täuschen und der Hund versteht es anderes als wir es gemeint haben, einfach weil WIR es nicht verstanden haben es ihm so zu erklären dass er das Richtige versteht.


    Absolut bei dir bin ich auch mit dem Absatz unter deinem zweiten Zitat. Absolut!!


    Erleichternd kommt hinzu, dass unsere Hunde ja so genial sind und häufig doch recht gut zwischen einem Sitz auf dem HP oder einem Sitz zuhause unterscheiden können und die Qualität der Ausführung der Übung mit einem Ort bzw. Situation verknüpft ist. Auf der sicheren Seite ist man natürlich, wenn man verschiedene Kommandos nimmt.


    Übrigens, findet ihr nicht auch das Wort "Kommando" irgendwie doof? Nicht mehr zeitgemäss? Mir gefällt das englische Wort "Cue" total gut und in der Westernreiterei haben wir immer das Wort "Signal" verwendet. Ich finde man sollte auch im Hundetraining heutzutage, im Deutschen, das Wort "Signal", beispielsweise, verwenden.

    Ja, Schafring das kann ich mir vorstellen. Das ist wie Welpen monatelang frei, ohne Leine, rumlaufen zu lassen, immer hinterherrufen, Hier....Hier...Name....Hier.....Name und irgendwann möchte man dann einen Rückruf aufbauen mit Name + Hier. Natürlich kann man es mit dann viel korrekt Üben auch noch irgendwann einigermassen hinkriegen, aber im Prinzip ist es das Pferd von hinten aufzäumen.


    Genau, Ruebchen, die Einschätzung, dass Hunde von alleine von A auf B schliessen können ist weit verbreitet und vorsicht, ich schliesse mich auch ein, immer wieder dazustehen und zu überlegen, hoppla, was habe ich da übersehen? Aber ja, es ärgert mich, wenn ich das sehe, bei Leuten auf dem Hundeplatz und ich hatte schon des öfteren (zivilisierte) Diskussionen auch mit erfahrenen HF. Hunde werden geschimpft für etwas, was sie definitiv nicht klar haben, auch wenn der HF steif und fest anderes behauptet.


    Und hier passt wieder ein Spruch: "Der Anfänger arbeitet am Endresultat, der Geübte arbeitet am Aufbau, der Profi arbeitet an den Grundlagen"

    Das ist was der google Übersetzer ausspuckt, wenn man eingibt


    "Random Training Creates Random Results" (Stacy Barnett)


    So ist der Titel eines Kurses bei einer sehr guten Hundeschule, der ich in den sozialen Medien folge.

    Leider lässt sich der Satz auf Deutsch nicht so treffend formulieren, wer mag kann hier mal gucken, was random heisst https://dict.leo.org/englisch-deutsch/random


    Ein Thema war in letzter Zeit schon ein paar Mal aufgekommen in verschiedenen Fäden, nämlich, ob es einen Unterschied gibt, zwischen dem Aufbau einer Übung für den Freizeitgebrauch und dem Aufbau einer Übung für den Hundesport.


    Ich wollte direkt noch mal sagen, dass, falls ich jemandem zu nahe getreten bin oder gar verärgert habe, so war dies nicht meine Absicht und ich entschuldige mich aufrichtig dafür. Ich versuche meine Einschätzungen darzustellen, in einer allgemeinen Art, ohne jemanden im einzelnen zu kritisieren.


    Tatsächlich mache ich mir Gedanken, ob ich falsch liege und dachte vielleicht können wir hier mehrere Meinungen und Einschätzungen zusammentragen, sodass das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet wird.


    Meine Einschätzung ist so, dass die Lernpsychologie für den Hund ja immer die gleiche ist, unabhängig davon für welchen Bereich er etwas lernen soll, für den Alltag, für den Sport.......


    Es gibt noch einen Satz, den ich mir immer vor Augen halte:

    "Our dogs are always doing the best they can with the education we have given them in the environment that we are asking them to perfom in" (Susan Garrett)

    Das heisst so viel wie: "Unsere Hunde geben immer das Beste was ihnen dank unserer Ausbildung möglich ist und gemäß der Umgebung in der wir sie es ausführen lassen"


    Falls es einen Unterschied gibt, wie sollte dieser dann aussehen? Ich denke, es gibt nur einen Unterschied. Das Kriterium.


    A) Ist mein Kriterium, dass mein Hund SITZ macht, in der Küche, vor dem Füttern?


    B) Ist mein Kriterium dass er Sitz macht wenn ich direkt vor ihm stehe und ihn angucke?


    C) Ist mein Kriterium, dass er sich setzt und wie eine Salzsäule erstarrt und dort sitzen bleibt, allein auf weiter Flur, bei Erdbeben und Sturm?


    D) Ist mein Kriterium, dass er sich innerhalb der nächsten 3 Minuten nach dem Kommando irgendwo kurz hinsetzt und nach 5 Sekunden wieder aufsteht?


    Je nachdem was mein Kriterium ist, gibt es verschiedene Anforderungen an den Übungsaufbau, die man strikt einhalten muss.

    Wenn mein Kriterium C) ist, ich aber den Übungsaufbau von D) gestalte, kommt es zu unweigerlich zu Missverständnissen und evtl. sogar zu Konflikten.


    Wenn mein Kriterium D) ist und ich für D) entsprechend den Übungsaufbau gestalte, ist alles in Ordnung, aber ich muss dann auch anerkennen, dass das Gewünschte von Anfang an D) war und der Hund mein Kriterium erfüllt und auch glaubt, dass er alles richtig macht.


    Hinzu kommt dann die Frage, was hat der Hund verstanden?


    Wenn ich den Übungsaufbau für D) gestalte und der Hund dieses Kriterium erfüllt, insgeheim will ich aber eigentlich C), hat der Hund dann verstanden was C) ist, oder ist es nicht eher so, dass der Hund immer das Beste zeigt, was er dank unseres Trainings in der Lage ist zu tun? Ich bin der Meinung, unsere Hunde können uns nicht verar.....en. Es mag so scheinen, ist aber auf unser Training zurückzuführen.


    Was sind eure Meinungen zu dem Thema?


    :)

    "

    Übrigens finde ich, ein vernünftiger Übungsaufbau ist für die Freizeit genau gleich wie für den Sport. Überlegt mal, wo soll denn der Unterschied sein? Ist es mir dann egal ob der Hund da liegen bleibt so ich ihn ablege, in der Freizeit? Wozu übe ich es dann überhaupt?

    in der Freizeit ist es egal, ob der Hund in der Ablage rumlümmelt, im Gras schnuppert oder sich die Genitalien leckt weils gerade krabbelt... bei einer Prüfung gibts da Abzug.

    Unterschiede gibt es bei mir selbsterklärend in der Situation..nur auf dem Hundeplatz heißt es "Platz" und da hat er nicht zu zucken... draussen heißt es bei mir " leg dich hin und bleib da", dann darf er o.g. ruhig machen... :)

    Ja, absolut in Ordnung, deshalb schrieb ich "Übungsaufbau". Das Kriterium ist Liegenbleiben auch wenn man weggeht und unter Ablenkung. Die Form des Liegens wäre ein zusätzliches Kriterium. Also der Übungsaufbau für Liegenbleiben sollte der gleiche sein. :)

    Genau so, wie @KleineMama und Pepper es zusammenfassen sehe ich es auch und habe es auch annähernd so aufgebaut. Kleinschrittig arbeiten und jedem Teilschritt eine lange Belohnungshistorie erlauben. Dann generalisieren.

    "Ausser Sicht" kommt erst wenn "Rücken zuwenden" gefestigt ist.

    In die Hocke gehen, drüber steigen, und, ganz wichtig, "den Hund umrunden und hinter IHM stehen" was für viele Hunde erstaunlich schwierig ist.

    "Rücken zuwenden" kann am Anfang bedeuten, nur das Gesicht abwenden, dann seitlich stehen und angucken, dann seitlich stehen und Gesicht abwenden etc etc.

    "Ausser Sicht" kann am Anfang bedeuten um einen nicht zu dicken Baum herumgehen, so dass man ca 1 Sekunde ausser Sicht ist, Hund nicht weit weg, nicht an zwei Kriterien gleichzeitig arbeiten am Anfang, also nicht "Ausser Sicht" + "Distanz". Bzw. "Ausser Sicht" als erstes zuhause, wo man sich für superkurze Momente mal hinter die Tür stellen kann usw


    Übrigens finde ich, ein vernünftiger Übungsaufbau ist für die Freizeit genau gleich wie für den Sport. Überlegt mal, wo soll denn der Unterschied sein? Ist es mir dann egal ob der Hund da liegen bleibt so ich ihn ablege, in der Freizeit? Wozu übe ich es dann überhaupt?


    Also, halbe Sachen gibts nicht im Hundetraining, das ist im Prinzip auch unfair gegenüber dem Hund, weil meistens, wenn ers dann nicht "gescheit" macht, kriegt er geschimpft oder Frauchen/Herrchen sind mindestens verärgert, gestresst, genervt und glauben, dass der Hund "eigentlich weiss was ich will", aber das ist nicht der Fall, der Hund macht was wir ihm beigebracht haben. :*

    Mitlerweile ist Lexy so abgebrüht, dass sie folgendes macht: ich setzt oder leg sie ab, dreh mich rum entferne mich von ihr, während sie hinter mir aufsteht und mir vorsichtig ein paar Schritte hinterherläuft und mich mit Argusaugen beobachtet um sich blitzschnell wieder hinzusetzten wenn ich mich rumdrehe

    Dann hat sie nicht verstanden, dass das Kommando/Übung auch gilt, wenn du mit dem Rücken zu ihr bist. Also einige Schritte zurück im Aufbau und konkret generalisieren auf verschiedene Situationen/Positionen, niemals aus dem Bleib abrufen, immer am Ort belohnen, jeden cm Ortswechsel von ihr pingelig korrigieren und wieder an den Ursprungsort zurückbingen, haarspalterisch auch leichte Drehungen am Ort oder sonstiges korrigieren.

    Ja, ich mache es mit Leckerli und Axel soll mich anschauen, ich belohne intermittierend. Bei Axel habe ich das PlatzBleib von klein an so gearbeitet, dass ich um ihn herumtanzen, drübersteigen, niesen ( ^^ ), rückwärts zu ihm stehen, weggehen oder Handstand machen kann, ohne dass er selber auflöst, Aufbau ausserhalb einer UO Situation natürlich. Soweit so gut......


    Aaaaber bei uns jetzt in der Prüfung in 2 Wochen ( =O) wird das Problem sein, dass der HP scheissklein ist und die Distanz zum arbeitenden Hund verdammt kurz und Axel fremde Hunde nicht gerade cool findet. Die Schüsse, keine Ahnung was passieren wird, ausser mal zwei Holzbretter aneinanderklatschen konnten wir das nicht üben.