Waaaa, Luna ich wollte ja genau NICHT, dass sich das was ich geschrieben habe so anhört als hätte der Halter, HF, versagt😲
Ich wollte nur prinzipiell ausdrücken, dass es verschiedene Methoden und Wege gibt ans Ziel zu gelangen und welchen man wählt eben auch von den persönlichen Vorlieben, Einstellungen und Anlagen des Einzelnen abhängt.
Mein Weg mit Axel war 1. der Null 8 15 Gegenkonditionierungs Weg. Guck mal ein Hund! -->Jippi, lecker Fressi oder Spielzeug aber Spielzeug war bei ihm nicht so gut, denn wenn er im Beutetrieb drin ist plus erhöhte Erregung durch spielen, dann existiert die Umwelt nicht mehr. Futter auf den Boden werfen ist auch eine gute Sache. Verlangen nach Futter kann erhöht werden, durch entweder ultraleckeres Zeug, wo man Zuhause schon drauf hin arbeiten kann und/oder für Futter arbeiten lassen.
2. Hatte Axel nie Spielzeug zur freien Verfügung, nur Kauknochen (diese Nylondinger) und ich habe mit ihm von Anfang an ausgiebig an Impulskontrolle gearbeitet und naja halt seine sonstige Grundausbildung in Obedience. Wir hatten dabei die Methode A - B - C. Die besagt: Hund ist A und will C also muss er über B gehen, B bin ICH. Heisst also Hund lernt von Anfang an "nix geht ohne die Olle"
Axel hat einen spektakulären Rückruf, das war eines der ersten Dinge die wir geübt haben und naja Impulskontrolle Impulskontrolle Impulskontrolle. Das war und ist ein sehr wichtiges Thema für ihn, denn er ist sehr Triebstark, relativ viele Nerven dabei, niedrige Frustrationstoleranz und seine rationale Gehirnhälfte ist nicht sooooo ausgeprägt😆
Vielleicht wäre bei euch auch ein Hundesport hilfreich? Oft sind die Hunde mit persistierenden Problemen einfach nicht genug ausgelastet oder nicht in einer Weise wie sie es brauchen? Bitte, das ist keine Kritik oder so, ich kenne ja deine Situation nicht wirklich und sage allgemeine Dinge.
Mantrailing, Obedience oder so etwas? Wo richtig ernsthaft gearbeitet wird. Naseneinsatz ist immer eine gute Sache für umweltsensible Hunde, aber nicht nur Schnüffelkissen oder Schnüffelspiele, sondern richtige Arbeit.
Das IGP Training hat seeehr zu Axels Selbstbewusstsein beigetragen. Vorher die Obedience war gut für den Anfang aber dann stellte sich heraus, dass da doch noch ein paar Anlagen in Axel schlummerten die gerne was zu tun hätten.