Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Die These, die zu zitierst, Bass23 ist weder beweis- noch widerlegbar.

    Wenn ein Hund keine HD Probleme bekommt weil er ein bestimmtes Programm gemacht hat, wie will man denn wissen ob er HD Probleme bekommen hätte, wenn man das Programm nicht gemacht hätte?


    Mir riecht es nach einer Strategie, die Nutzen aus der Angst der Menschen ziehen will.

    Haben wir??? 🤷🏻



    Ich glaube es war leider nicht in dem Faden den ich verlinkt habe aber ich ich finde es nicht. In dem Faden den ich meine waren Beiträge über die typische Annahme, dass HD oft "umweltbedingt entsteht" und warum das z.T. ein Missverständnis ist. Waschbär hatte das super erklärt.

    Ich weiß ja nicht, ob es euch interessiert ;)

    Das Rallye Obedience ist ja offen für Leute oder Hunde mit Handicap. Es muss eine Bescheinigung entweder vom Menschen oder Hund vorliegen, dass er ein Handicap hat, das gilt dann aber für IMMER. Nach meinem Beinbruch musste ich anfangs dann sehen, wie ich durch den Parcours komme, da eine komplette Heilung absehbar war. Diese Regelung halte ich dann für gerechter.

    Wie in o.g. Fall könnte soetwas ja ausgenutzt werden...eventuell.

    Das interessiert natürlich!


    Ja, das erscheint mir korrekt. Eine Bescheinigung für permanente Behinderung macht Sinn alles andere wäre dann Pech.


    Okay, also ich stimme zu, wenn Knut Fuchs hier keine Abzüge bekommen hat, dann ist das kritisch zu sehen.


    Das heisst, wenn ich als gesunder Mensch einfach keinen Laufschritt mache, kostet mich das gerade mal 1 Punkt pro Übung? Das Hoppeln würde ebenfalls 1 Punkt pro Übung kosten? Oder mehr?

    Wieviel Punktabzug wäre es eigentlich, wenn man "vergisst" zu laufen und einfach geht? :/ Einige rennen ja direkt! Wie genau definiert man "Laufschritt"?


    Sorry, aus Versehen Speichern gedrückt.


    Ich habe das mal vor Jahren bei einer Spanischen Meisterschaft gesehen. Eine Teilnehmerin mit kaputter Hüfte konnte keinen Laufschritt machen, ist halt so schnell gegangen wie sie konnte.


    Ich kenne auch einen schwer sehbehinderten jungen Mann, der u.U. sogar eine Hilfsperson braucht.


    Wie sollte man damit umgehen? Ja, im Falle einer vorübergehenden Verletzung kann ich es verstehen, dass man sagt "Pech gehabt". Beim Hundeführer wohl gemerkt, beim Hund ist wieder ein anderes Thema, da muss ich mir erst ausgiebig Gedanken machen ^^ ist aber so spontan vom Gefühl her für mich ein nicht unbedeutender Unterschied.


    Für mich persönlich stand eine Zeit lang die Frage im Raum, ob ich evtl. im Rollstuhl teilnehmen könnte am Hundesport oder halt mit eingeschränkter Mobilität. Hier in Spanien gibt es einen spanischen Meister im Mondioring, der ist Rollstuhlfahrer.

    Mir geht es wie nette . Ich überlege hin und her, was ich korrekt finden würde. Da ich selber schon zu gehandicapten Leuten gehört habe, finde ich es schon gut, dass es da eine Ausgleichsregelung gibt, allerdings, klar, was genau fällt unter Handicap?


    Ich glaube ich tendiere dazu, dass es mindestens ein ärztliches Attest bräuchte um zu gelten.


    Ich fand immer, dass es darauf ankommt wie der Hund die Positionen aus der Bewegung gelernt hat, oder einfach was er lieber mag. Axel macht das Platz aus der Bewegung definitiv besser aus dem Laufschritt, es macht ihm dann einfach mehr Spass. Ich finde nicht, dass man pauschal sagen kann, dass es einfacher oder schwerer aus dem Laufschritt oder dem Gehen ist.

    Das Bringholz muss doch ganz schön oft vom Assistenten in das markierte Feld gelegt werden.

    Ja, ist mir auch aufgefallen bei unseren spanischen Meisterschaften jetzt gerade. Obwohl die Männer ja tendenziell doch besser werfen können als wir Frauen, musste das Holz bestimmt in 70% der Würfe gelegt werden.

    Jaaa, habe es auch gelesen!!

    Okay, in Deutschland aber es ist schon ein positives Zeichen und mal sehen, ob es auf unsere österreichischen Nachbarn nicht doch auch eine Wirkung hat.

    Bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt.

    Macht sie denn eine gute Bringübung mit einem anderen Spielzeug? Also wenn du ein Spielzeug wirfst, das sie lieber mag als ein Bringholz.

    Wenn du Spielzeug wirfst, apportiert sie es und gibt es ab? Auch wenn zergeln dabei ist?

    Du schreibst, die spielt gut Zerren mit dem Bringholz, lässt dann aber nicht los. Spielen mit dem Bringholz ist natürlich schon eine gute Taktik um Trieb auf das Holz aufzubauen. Der Weg würde dann halt ein vernünftiges Aus beinhalten.

    Einige, die ich kenne binden den Hund an einem Pfosten o.ä. an und triezen ihn dann vorne mit dem Bringholz also Triebaufbau durch Oppositionsreflex/Frustration. Das stärkt auch den festen Griff es Holzes. Höherer Trieb beinhaltet aber halt auch immer die Notwendigkeit von mehr Kontrolle. Also ein Aus sollte sitzen.


    Ich hatte Almas Bringholz mit etwas Jute umwickelt, so mochte sie es lieber nehmen und der Übergang zum Holz war sanfter.

    Hier ist noch ein schönes Video über das Thema. Ich finde den Beitrag von diesem Herrn wirklich sehr gelungen.

    Noch ein paar Daumen hoch könnten den Beiträgen sicherlich nicht schaden.


    26.568 Aufrufe · 3.117 Reaktionen | Der Schutz Hunde des Sport hat ein Image Problem, da der Begriff irreführend ist. Man denkt, es würden Hunde zu Schutz- oder Wachhunden ausgebildet werden, das ist aber nicht der Fall. Martin Rütter greift den…
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    Ich kann total bestätigen, was maike schreibt! Auch bei Axel haben solche Strategien super funktioniert. Orte zu suchen, wo ich den Abstand, die Wohlfühldistanz zu anderen Hunden kontrollieren konnte. Sei es an Gartenzäunen oder auf Wegen mit Leinenpflicht. Dann auch dem anderen Hund in einem Abstand hinterhergehen oder, interessanterweise, vor dem anderen Hund hergehen, das war und ist für Axel eine wunderbare Taktik um diesen ersten Begegnungsschock zu dämpfen bzw. gar nicht aufkommen zu lassen. Danach ist es dann erledigt und alles bleibt entspannt.

    Wir haben das auch vor fast 2 Jahren zusammen mit Luna so praktiziert, also 2 reaktive Doofies sind aufeinandergetroffen. So sind wir direkt auf Anhieb mehrmals miteinander entspannt spazieren gegangen.

    Ja, dem "nicht in der Vergangenheit leben" stimme ich absolut zu! Was ich oben schrieb, mit dass ihn irgendwas aus seiner Vergangenheit triggern kann bezog sich nur darauf, dass bei Tieren mit einer gewisschen Vergangenheit auch damit gerechnet werden muss, dass sie in einer Situation, die man im Griff zu haben glaubte "aus unerklärlichen Gründen" plötzlich etwas völlig Unerwartetes tun können.


    Ich finde auch, deine derzeitige Entwicklung mit Nero ist sehr komplex und für uns hier in einem Forum nicht zu erfassen, daher ist es wirklich super, dass du dir einen Trainer suchst.


    Zum Thema Katzen kann ich sagen, erstens, die Katzen sind definitv selber schuld! :D :D Nee, Spass beiseite, als damals mein junger Schäferhund einzog, hatten wir gerade eine neue Katze im Haus und die war auch noch verletzt an der Pfote. Perfekte Beute für einen Hund mit solchen Instinkten.


    Bei meinen Hunden hat immer geholfen, dass ich ganz klar gemacht habe: "MEINS!"


    Meine Katzen, Mein Haus, Mein Sofa, Mein Essen...... Alles MEINS


    Eine Hausleine ist sehr hilfreich, so hast du einen "längeren Arm" mit dem du Einwirkung auf Entfernung hast, das beeindruckt Hunde recht gut.


    Hattest du geschrieben, dass du mit ihm spielst? Zerrgeln? Ein gut aufgebautes und geregeltes Spielprogramm in dass man Impulskontrolle und andere Dinge einknüpft ist für mich immer die erste wichtige Basis. Also Bälle werfen würde ich nicht machen. Jede Aktivität braucht gute Regeln und Grenzen, so dass die Aktivitäten möglichst dem eigentlichen Ziel nämlich der Erziehung dienen. Gratis Bällen hinterherrennen für ohne Gegenleistung würde ich nicht machen. Der Hund ist A und will C. Du bist B. Ohne B gibts kein C. Alles was man als Hund will geht immer nur über B.

    Erstmal möchte ich sagen, ich bin so froh für Nero, dass er dich gefunden hat.


    Vorab, es ist meiner Ansicht nach nicht ungewöhnlich, dass Nero jetzt, mit steigender Selbstsicherheit, zunehmendem Alter und besserer Kraft und Gesundheit auch mal im Zweifel nach vorne geht. Gerade so das Alter um 15 Monate herum, da erwacht oft erst die Wachsamkeit und die Hunde testen, wie stark, wie erwachsen sie schon sind, trauen sich mehr zu, fordern alle(s) heraus um zu sehen wo die Grenzen sind, bzw. in wie weit die sich verschieben lassen.


    Auf die Ferne ist es schwer zu sagen, welche Emotion bei ihm im Moment dahintersteckt. War er als er kleiner vielleicht ein Lämmchen und hat sich anfassen lassen, weil er sich nicht getraut hat zu sagen "fass mich nicht an, Fremder"? Also, dass sein lieb-sein so gedeutet wurde, dass er es mag angefasst zu werden aber womöglich konnte er nur nicht aus der Situation raus und wollte gar nicht angefasst werden? Das ist reine Spekulation von mir und basiert nur auf Beispielen wo das der Grund war und muss nicht heissen, dass das bei Nero zutrifft.


    Ich würde ihn vorläufig nicht mehr von Fremden anfassen lassen, zumal die es meist auch auf falsche Art tun. Kannst du nahen Begegnungen mit Menschen aus dem Weg gehen? Was ist seine Wohlfühldistanz? Wann löst er aus? Finde heraus was die Distanz ist, die er braucht um voll ansprechbar und trainierbar zu sein. Trainiere in dieser Distanz mit ihm eine Übung die ihm Spass macht. Die Idee ist nicht ihn Abzulenken, er soll durchaus die Person registrieren aber ruhig bleiben und mit dir üben und sich dann voll auf dich konzentrieren in dem Wissen, dass da eine Person in der Nähe ist. Wenn das gut klappt kann man die Distanz weiter verringern aber wir sprechen von mehreren Wochen oder gar Monaten training.


    Du machst IGP mit ihm? Bzw. den Unterordnungsteil? Auf dem Hundeplatz kann man sowas natürlich wunderbar unter kontrollierten Umständen üben.


    Neros Malinois Natur entsprechend denke ich, dass er viel Training in den typischen Kategorien erhalten sollte, wie Impulskontrolle, Geduld, allgemeiner Gehorsam, vorzugsweise allergrösstenteils positiv aufgebaut.


    So das waren erstmal kurz ein paar Worte zu einem Teil deines Anliegens.


    Ach ja, was ich auch noch herausgelesen habe aus deiner Beschreibung ist, dass er eine grosse Sensibilität auf Geräusche haben könnte? Evtl. auf bestimmte Geräusche? Bei einem Hund wo man nicht weiss was er durchgemacht hat können natürlich schon irgendwelche Traumata vorliegen, die durch bestimmte Trigger plötzlich aktiviert werden.