Da muss ich noch mal nachfragen, mir ist die Ausgangssituation nach nochmaligem Lesen nicht ganz klar.
Geht es darum, dass sie dem Hund 11 Jahre lang nicht zu nahe kommen darf, das fände ich schon eine recht seltsame Form der Hundehaltung. Zumal das nicht funktionieren würde, man fasst ja seinen Hund nicht nur zum kuscheln an.
Oder, und das hatte ich als erstes im Sinn, hat der Hund geschlafen und sie hat sich da einfach kuschelnd drauf gestürzt, um es mal überspitzt zu sagen.
Ich hatte es so verstanden, dass es generell akzeptiert wurde wenn der Hund knurrte und insbesondere, wenn der Hund sich zum Schlafen hingelegt hatte, nicht speziell das Aufwecken aus dem Tiefschlaf. Anscheinend erfolgte der Biss auf dem Bett der Hundebesitzerin.
Alles anzeigenAls erstes Mal bin ich wohl eine aussterbende Spezie, die einfach keinen Hund im Bett haben möchte
Meine Beziehung zu Enzo ist wirklich sehr innig. Er möchte auch nicht im Schlaf geknuddelt werden und brummte dann. Habe ich in unseren fast 14 Jahren akzeptiert, ich will auch nicht angegrapscht werden, wenn ich schlafe.
Ich möchte aber einen Unterschied zwischen Knurren und Knurren machen. Das Brummen, wenn er nicht angegrapscht werden will ist die einzige Möglichkeit dem Menschen mitzuteilen, was er doof findet und teilt doch nur sein Gefühl mit.
Das ist jetzt absolut etwas anderes, als wenn ein Hund drohend knurrt, weil er irgendeine Ressource verteidigt.
Nur der Vollständigkeit halber, beim Zergelspiel Knurren die meisten Hunde, da käme doch auch niemand auf den Gedanken ihm das zu verbieten.
Ja, sehe ich auch so. Natürlich muss man unterscheiden um was für ein Knurren es sich handelt.
Gibt es Situationen wo ich rigoros mit Knurren umgehen würde? Ganz klar. Sowas in der Art wie Ruebchen oben schrieb z.B. kleiner Rotzlöffel Junghund springt ohne Einladung aufs Bett oder Sofa und "verteidigt" es knurrend vor mir. Haha! Hier würde ich meine Überlegenheit gnadenlos ausnutzen und den Stinker sang und klanglos entfernen, da kann er grollen und zetern wie er will.
Kommt tatsächlich öfter bei Junghunden vor als man glaubt, 5 Monate, 6 Monate ist ein beliebtes Alter dafür. Hatten da welche in der Welpenstunde, Mali-Retriever Mix. Der hat sein Frauchen hemmungslos gebissen und beknurrt. Kein Welpibeissi, sondern Rotzlöffel hat entdeckt, wie schön man Frauchen kontrollieren kann.
Ebenso wie der kleine Pflegehund den ich hatte, ihr erinnert euch vielleicht. Und noch einer, ein total schicker, schlauer Podencorüde, 6 Monate alt. Die hatten alle die Familie in der sie lebten unter der Knute. Wenn man das so weiterlaufen lässt, hat man dann einen Hund, der einem in 1 oder 4 oder 11 Jahren die Nase abbeisst.
Ooh, mir fällt noch einer ein, der Bretonische Jagdhundwelpe/junghund von einem jungen Pärchen, mit denen ich mal gearbeitet habe.
Wenn man diesen Leute Slogans wie "Knurren ist Kommunikation, das muss man respektieren" um die Ohren haut, dann endet das nach einiger Zeit mit nem Hund im Tierheim. Is so.
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In dem Instagram Beitrag hat mich schockiert, wie viele Leute den Hundetrainer attackiert haben, der erklärte wie man mit Knurren umgehen muss, bzw. dass man damit umgehen muss.