Ja, dem "nicht in der Vergangenheit leben" stimme ich absolut zu! Was ich oben schrieb, mit dass ihn irgendwas aus seiner Vergangenheit triggern kann bezog sich nur darauf, dass bei Tieren mit einer gewisschen Vergangenheit auch damit gerechnet werden muss, dass sie in einer Situation, die man im Griff zu haben glaubte "aus unerklärlichen Gründen" plötzlich etwas völlig Unerwartetes tun können.
Ich finde auch, deine derzeitige Entwicklung mit Nero ist sehr komplex und für uns hier in einem Forum nicht zu erfassen, daher ist es wirklich super, dass du dir einen Trainer suchst.
Zum Thema Katzen kann ich sagen, erstens, die Katzen sind definitv selber schuld!
Nee, Spass beiseite, als damals mein junger Schäferhund einzog, hatten wir gerade eine neue Katze im Haus und die war auch noch verletzt an der Pfote. Perfekte Beute für einen Hund mit solchen Instinkten.
Bei meinen Hunden hat immer geholfen, dass ich ganz klar gemacht habe: "MEINS!"
Meine Katzen, Mein Haus, Mein Sofa, Mein Essen...... Alles MEINS
Eine Hausleine ist sehr hilfreich, so hast du einen "längeren Arm" mit dem du Einwirkung auf Entfernung hast, das beeindruckt Hunde recht gut.
Hattest du geschrieben, dass du mit ihm spielst? Zerrgeln? Ein gut aufgebautes und geregeltes Spielprogramm in dass man Impulskontrolle und andere Dinge einknüpft ist für mich immer die erste wichtige Basis. Also Bälle werfen würde ich nicht machen. Jede Aktivität braucht gute Regeln und Grenzen, so dass die Aktivitäten möglichst dem eigentlichen Ziel nämlich der Erziehung dienen. Gratis Bällen hinterherrennen für ohne Gegenleistung würde ich nicht machen. Der Hund ist A und will C. Du bist B. Ohne B gibts kein C. Alles was man als Hund will geht immer nur über B.