Bei uns ging immer eine Richtung besser, ich vermute auch Hunde sind Rechts-/Linkshänder 😊.
Ja sind sie deswegen habe ich mit Axels besserer Seite angefangen.
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Bei uns ging immer eine Richtung besser, ich vermute auch Hunde sind Rechts-/Linkshänder 😊.
Ja sind sie deswegen habe ich mit Axels besserer Seite angefangen.
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Axel jagt gerne, hält oft Ausschau und sucht Witterung nach Kaninchen, die bei uns eine Plage sind. Leider, wie schon mal erwähnt, hat mein Mann ihn eine zeitlang jagen lassen. Er hat es 2 oder 3 mal geschafft mir zu entwischen, so dass mein Ruf ungehört verschallte. Ich rufe mit Rückrufkommando konsequent nur ein einziges Mal. Wenn es nicht erhört wird hat alles weitere rufen nur nachteilige Effekte auf das Kommando selbst.
Und dann gab es ja die Male, wo ihm das Kaninchen wirklich ins Maul gesprungen ist. Also vom Wegesrand ihn angesprungen hat bzw. vor ihn gehoppelt ist. Was soll man da erwarten? Er hat das Kaninchen gepackt und es ging dabei kaputt. Ich bin sicher er hätte es apportiert wenn ich danach gefragt hätte.
Aber Axel lässt sich wirklich hervorragend abrufen, ich glaube mehr kann man nicht verlangen. Von den vielen vielen Kaninchen, Rebhuhn und in Deutschland auch Rehkontakten waren es nur diese paar Male wo er mir durchging und vielleicht hatte ich da den Einsatz verpennt. Sichtkontakt mit den Tieren hat er jedesmal wenn wir Gassi gehen.
Heute morgen habe ich das Longentraining etwas besser vorbereitet und entsprechend schon ein gutes Resultat erzielt.
Zuerst haben wir das Material zum Ex-Reitplatz gebracht. Ich hatte was vergessen und musste nochmal zum Haus zurück aber Axel hat derweil sein geliebtes Trainingszeug bewacht, damit niemand ausser ihm sich daran erfreuen kann:
Wir haben dann wie folgt aufgebaut:
Eimer und Besenstiele erwiesen sich als wirklich effektiv weil sie mit Lärm umfallen wenn der Hund dagegenrumpelt und es dann deutlicher wird, dass das nicht das erwünschte Verhalten ist.
Axel hat natürlich ganz schnell 2 und 2 zusammengezählt 💡 und die Übung von vor einiger Zeit wiedererkannt wo man über die Stäbe zwischen den Eimern drübertreten soll. ![]()
Es hat ein paar Minuten Überzeugungsarbeit gekostet, dass dies nun eine neue Übung ist, wo man genau nicht drüber oder drantreten soll.
Ich habe diesmal die Leckerli in der Hosentasche behalten, meine Zeigehand vorgestreckt und GEHEN gesagt, nach ein paar Schritten wie gewünscht habe ich mit STEH angehalten und vor Ort belohnt, darauf geachtet, dass er der Belohnung nicht entgegenkommt.
Es kam zu ein paar Rumplern mit dem Gestänge, komischerweise immer im gleichen Bereich aber nach ein paar Wiederholungen ging es dann. Als es in der einen Richtung ohne Rumpler geklappt hat haben wir gleich die andere Richtung geübt und hier ging es wie erwartet direkt besser.
Am Ende konnte ich schon etwas mehr Abstand zu ihm halten und er blieb auf der korrekten Kreislinie.
2x oder so wurde er etwas flotter, das habe ich gleich eingedämmt mit LANGSAM das Wort kennt er.
Am Ende war er ganz schön geschafft obwohl er praktisch nur Schritt gegangen ist. Okay es war recht warm aber nicht sooo warm also das Aufpassen und Lernen war was er mal wieder gebraucht hat und das alles ohne Dynamik! ![]()
Nächstes Mal mache ich Video
Man muss den Hund aber auch punktgenau erwischen mit so einem Vibrationshalsband
Das Vibrationshalsband ist keine Strafe/Korrektur sondern nur ein zusätzliches Signal, quasi wie ein Leinezuppeln, so als wäre man näher am Hund als man tatsächlich ist.
Es sei denn der Hund hat Panik vor der Vibration, das gibts auch.
Anfangs bekamen die Besitzer das Teil mit nach Hause. Hatte der Hund das Teil um, jagte er nicht , lief er nur mit normalen Halsband war er wieder weg. Das zu dem immer wieder gerne gedachten Gedanken, einmal kurz abgewöhnen...
Früher hat man noch nicht genau gewusst wie es gemacht werden muss damit das nicht passiert. Auch mit dem Tele wäre es kein "kurz mal abgewöhnen" sondern ein methodisches Training, man hätte einfach nur noch ein zusätzliches Argument das für mehr Klarheit beim Hund sorgt. ![]()
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!!!
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Keine Prüfung ist Pillepalle!!!
so ein vibrationshalsband könnte ich mir auch vorstellen, dass das sinn macht. Aber ob ihn das noch im tunnel erreichen würde?
Ich hab von den dingern überhaupt keine ahnung. Kann mir aber vorstellen, dass ein trieb erst einmal gezeigt werden muss, um es einsetzen zu können. Heisst aber auch, dass ich eine spur o einen hasen brauche. Oder??
Das muss man pingelig in den Aufbau eines Kommandos/Pfeife einbauen, sonst nützt es nichts. Es ist nur ein klitzekleines zusätzliches Signal direkt am Hund aber es hat keinerlei "überzeugende" Einwirkung
so ein partner lebt nur leider in spanien Axman
und hier in der nähe weiss ich grad niemanden, der das wirklich ohne fehler einschl. Verständnis für schäfis, auf die reihe bringen könnte
Wie lieb von dir
Ich kann dir nicht sagen wie gerne ich dort wäre, buhuuu ![]()
Der Partner muss keinerlei Kenntnis haben, also Ehemänner eignen sich auch
Der Partner muss nur im Falle eines Nichtfolgen des Hundes das Spielzeug/Futter unzugänglich machen. Z.B. Topf oder Eimer drüber stülpen, Spielzeug unter der Jacke verschwinden lassen.
Mit Axel habe ich das als er klein war geübt geübt geübt in allen Variationen, das war das Wertvollste von der ganzen Ausbildung. Mit Alma hab ich es verpennt aber ich greife das Thema jetzt auf. Sie muss da noch einiges nachholen. ![]()
Oh, nochwas.
Die Wahl des Spielzeuges ist auch wichtig. Ich kann mich nicht erinnern wieviel Spieltrieb Sam hat. Evtl. nach hochwertigen Spielsachen suchen, mit Echtfell etc. Anfangen aber mit weniger hochwertigen Spielsachen oder Futter. Wie gesagt: Keine Fehler!!!!!
Hinzufüg:
Ich stimme Tay und Wuesti zu, "langweiliger" Gehorsam wird wahrscheinlich nicht effektiv sein.
Tay s Ansatz geht schon in die Richtung die ich meine, aber ich würde auf jeden Fall einen Übungspartner hinzunehmen, denn auch beim Training darf es zu Null Komma Null Zero fehlerhaften Übungen kommen, wie z.B. beim Abrufen aus dem Lauf zu einem fliegenden Spielzeug. Da wird UNBEDINGT eine Hilfsperson gebraucht, die das Spielzeug kontrolliert und ein ungewolltes Ergreifen dieses, verhindern kann!!!
Du könntest versuchen einen festeren Rückruf aufzubauen. So dolle üben, dass der Rückruf beinahe eine unbewusste reflexhafte Reaktion des Hundes auslöst. Denkbar wäre, das auf ein Pfeifensignal aufzubauen. Das könnte dadurch dass es etwas Neues ist, bei einem älteren Hund noch gut funktionieren.
Die Beschreibung für den Übungsaufbau ist lang, da ich mit Alma daran üben wollte könnte ich demnächst Video davon machen.
Man muss sich bewusst sein, dass bei älteren Hunden, die schon "straffällig" geworden sind, eine Rehabilitation zum Thema Jagd ohne den Einsatz verbotener Hilfsmittel sehr schwer werden kann.
Als erlaubte Hilfe wäre evtl auch der Einsatz eines Vibrationshalsbandes denkbar. Damit hätte man wenigstens eine leichte körperliche Einwirkung auf Distanz und mehr Chancen den Hund aus seinem Tunnel rauszuholen sofern er noch am Eingang des Tunnels ist.
Das muss aber alles pingelig sorgsam strukturiert über wahrscheinlich Monate hinweg aufgebaut sein und es darf keine Fehler oder weitere Vorfälle geben.
Na endlich!!!
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Nein, wir haben noch nicht über den neuen Weltmeister geredet. (Meine amerikanische Freundin würde jetzt total schimpfen über die Gendermissachtung
)
Mir hat es wahnsinnig gut gefallen. Es war, in meinen Augen, eine wirklich weltmeisterliche Vorstellung. Mir gefällt vor allem auch die ausgesprochen freundliche, lockere Art der Weltmeisterin. Man hat das Gefühl, dass sie mit der Einstellung "Spaziergang im Park" reingeht. Sie führt ihren Hund exact mental abgestimmt, im Fuss leise Kommandos, immer der bestätigende Blick zum Hund und ruhiges Streichen mit der Hand.
Sicherlich hat sie das ganz gezielt gemacht weil sie weiss, dass der Hund auf Nervosität und Spannung des HF durch die Decke geht? In den USA gibt es ganz tolles mental coaching für Hundesportler.
Das Klettern über die Steilwand, Himmel hilf, ich dachte er bricht sich das Genick, Erin hat anschliessend selber geschmunzelt und das Voraus war spektakulär. Nach dem Platz war der Hund auch sofort mit Fokus auf die HF.
Ich sehe es ähnlich wie du, Ruebchen , am Anfang dachte ich hui, der ist an der Grenze zum Nervenbündel, mal sehen wie lange es gut geht und war dann überrascht, wie lange es gutging und vor allem wie präzise es doch gutging.
Die Abschlüsse waren alle präzise und sauber, Abzüge waren sicherlich das nicht saubere Durchsitzen und Ablegen, etwas unruhiges Halten des Holzes ab und zu wohl mal nicht gerade vorsitzen etc.
Im Vergleich zu etlichen anderen, die auch an der Weltspitze zu erwarten sind, fand ich ihre Vorstellung erfrischend und harmonisch.
Was lustiges noch zum Silbermedallisten, der Slovake. Ich musste so lachen, als er vor die Hürde geht, stehenbleibt, Hund sitzt ab, er möchte dann aber näher an die Hürde herangehen, der Hund bleibt aber sitzen.
Er wägt dann kurz ab und entscheidet sich zum Hund zurückzugehen. Der Richter war glaube ich gerade am kritzeln, hats vielleicht nicht mal gesehen. Seine Gesamtvorstellung fand ich ebenfalls auffällig. Anders. Ich kann nicht genau werten woran es lag, nicht unsympatisch.
Die erste Ü-Einheit mit Axel war nicht so aufregend.
Er ist erstens total aus dem Häuschen wenn er glaubt, dass er jetzt endlich endlich endliiiiiich trainieren darf und dann macht die Olle so bescheuerte Sachen mit Eimern und keine Action. ![]()
Ich hatte noch kein Absperrband aber die Einer standen immer nur 60cm voneinander entfernt. Ich habe Leckerli auf eine gedachte Kreislinie ausserhalb der Eimer, ca Abstand 30cm von den Eimern gelegt, immer 3 oder 4 Bröckchen.
Habe Axel an einem Ende ins Sitz, ihn dann freigegeben mit Geh Langsam, dann kurz vor Erreichen des Leckerlihäufchens habe ich Steh gesagt, dann mit seinem Futter-auf-Boden-Marker JETZT freigegeben. Dann das gleiche weiter von Leckerli zu Leckerli. Die Abstände dazwischen waren jeweils ca. 1m. Immer hin und her. Am Ende jeden Halbkreises habe ich die Richtung gewechselt, die Eimer standen nur im Halbkreis.
Bin gespannt ob er so rausfindet was er tun soll. Jedenfalls geht er schön im Schritt.
Das nächste Mal mit Absperrband oder so Plastikrohren mache ich einen kompletten Kreis, vielleicht ist das für ihr erkennbarer worum es geht.
4. Erst um eine Tonne, quasi ein Außen, dann ein paar Meter weiter die 2. Tonne, danach können schon Tonne 3 und 4 als Quadrat. Diese Methode kannte ich noch nicht und wurde so auf dem letzten Seminar gelehrt, welches dann dazu übergeht wie ich oben schrieb mit ganze Bahn und durch die Bahn wechseln etc.
So hätte ich es intuitiv aufgebaut, da Axel ja das Umlaufen von Objekten kennt. Ich hätte nur die Variation zur nächsten Tonne/Pylone eingebaut, anstatt immer zu mir zurück. Allerdings hat er ja gelernt das Umlaufen in hohem Tempo zu machen. Ich behalte das jedenfalls im Auge für wenn das Thema Geschwindigkeitskontrolle gelernt ist. (toi toi toi to myself
)
Ich habe schon ultra Lust ihn in coolen Figuren und Mustern über den Platz zu schicken, mit Hoops, Tonnen, Pylonen, Cavaletti etc. gemischt mit Positionen und Gangwechseln,
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Ich baue das Longieren anfangs mit Leine auf. Weil ich zuerst einmal Wert darauf lege dass der Hund dabei nicht schnell wird.
Ja, das denke ich wird erstmal getestet obwohl ich bei Axel festgestellt habe, dass der Depp ohne Leine besser zu kontrollieren ist als mit
Mal sehen wie es sich hier gestaltet.
Meine Gedanken sind, dass ich jeweils Positionen einbaue und immer in STEH oder SITZ Position belohne um ihn langsam zu kriegen. Muss ich alles austesten.
Als Begrenzung denke ich dann falls ich die Leine nehme an die kleinen Plastikeimer mit Löchern, die ich fürs Cavaletti gebastelt habe weil HERINGE NICHT in meinen Boden oder überhaupt irgendeinen Boden hier, gesteckt werden können. Absperrband, super, das besorge ich.