Axman
  • aus Spanien
  • Mitglied seit 13. Januar 2022

Beiträge von Axman

    Hi und herzlich Willkommen!!


    Fährst du vielleicht zu langsam? Mein DSH hat eine natürliche Geschwindigkeit von ca 15 - 17 km/h im Trab für einen lockeren Vorwärtstrab. Ab 20 kmh denkt er an galoppieren, kann aber noch traben. Wahrscheinlich ist deine Hündin kleiner also lassen sich meine Angaben nicht 1 zu 1 übertragen.


    6-8 kmh ist Gehgeschwindigkeit, da braucht man eigentlich nicht mit dem Rad fahren und mein Hund würde immer wieder stehenbleiben, weil er quasi wartet.


    Wenn sie also 6-8 kmh am Rad gehen soll, das heisst sie kann nicht schnüffeln und so, ist sie vielleicht einfach gelangweilt?


    Wäre das nicht der Grund und mein sonst dynamischer Hund würde einfach stehenbleiben, dächte ich auch als erstes an Schmerzen oder sonstiges Unwohlsein.

    :)

    Update zur Entwicklung von Axel:


    Bis jetzt habe ich keine grossen Verbesserungen an Axel gesehen.


    Ich hatte ihn die letzten Wochen immer an der Leine draussen und nur noch im Garten, ein bisschen hin und hergehen, mehrmals täglich für je 15 bis 20 Minuten.


    Längere Ausflüge habe ich nicht mehr gemacht, weil ich den Eindruck hatte, dass das nicht zu einer Verbesserung beiträgt.


    Axel bekommt ausserdem täglich 600mg Gabapentin, verteilt auf 2 Einnahmen. Das Gabapentin hat bei ihm kein sedierende Wirkung. Es könnte sein, dass er ein bisschen grantiger geworden ist, was die Resourcenverteidigung bzw. "Eifersucht" angeht, die Nylonknochen oder ander kleine Sächelchen.


    Oben genannte Resourcenverteidigung kann allerdings auch die Ursache haben, dass ich jetzt einen Hund zuhause habe, der seine Gebrauchshundeeigenschaften nicht ausleben kann also insgesamt unterfordert ist. Das kann, wie wir wissen zu diversen "Symptomen" führen, wie gesteigerte Frustration, Aggression etc. pp.


    Neueste Beobachtung:

    Axel leckt seine Hinterpfoten. ?(


    Letzte Woche war Axel besonders gut gelaunt und ich dachte das könnte auf Schmerzfreiheit und Verbesserung zurückzuführen sein. Daher habe ich ihn an 2 aufeinanderfolgenden Tagen frei im Garten laufen lassen, natürlich immer mit mir dabei. Ich musste Unkraut jähten im grossen Stil und Axel durfte ohne Leine dabei sein. Er war wirklich extrem glücklich.


    Er ist auch nicht übertrieben gerannt oder gesprungen und hat sich sichtbar wohlgefühlt, Null Anzeichen von Schmerzen. Seine Bewegungen waren sicher und stabil.


    Am dritten Tag bin ich wieder zurück zu Leinengassi, weil ich dachte, dass plötzliches Herumlaufen zu viel Belastung sein könnte und er unbedingt Pausentage einhalten sollte. Das Herumlaufen an den Tagen davor war auch jedesmal nicht länger als 15 bis 20 Minuten und er lag zwischendrin immer wieder im Unkraut oder hat darin herumgewurschtelt, also nicht durchgehendes Herumrennen.


    Tja und dann hat vor ca 3 Tagen das auffällige Pfotenschlecken angefangen. An beiden Hinterpfoten. Erst dachte ich, vielleicht ein Hotspot oder irgendwas, aber nein, da ist nichts, es sind die Nerven(enden). Irgendwo hatte ich das auch gelesen, Pfoten- und Schwanzknabbern im Zusammenhang mit CES.


    Seit gestern weiss ich es definitiv, bestimmte Bewegungen lösen irgendwelche Reize in den Hinterbeinen aus und er dreht sich um und leckt. :|


    Gefällt mir gar nicht.

    Ich habe das Gabapentin hochgestuft auf 800mg am Tag, das ist die Dosis, die der Tierarzt eigentlich verordnet hatte.


    Heute, nachdem ich die Bewegung von Axel wieder heruntergefahren haben, scheint das Pfotenschlecken besser. Meine Studien hierzu sind aber noch nicht abgeschlossen, ich möchte herausfinden ob es mit konkreten Bewegungen zusammenhängt oder mit vermehrter Bewegung im allgemeinen.

    Dass das in DE nun so schwammig ist, wurde mir nicht klar.

    DE heisst mit Vornamen "Schwammig"


    Leinenruck ist so ein Thema für mich, geht gar nicht, scheint aber eine alte "normal bzw. gängige" Methode gewesen zu sein. Bin gespannt wie meine Meinung dort ankommen wird.

    Naja, es gibt Leinenruck und es gibt Leinenruck. Letztendlich liegt es an dir, wie du deinen Hund ausbildest. Informiere dich gut und leiste Vorarbeit zuhause, so dass du nicht als komplett weisse Leinwand da hinkommst. Wenn dein Hund schon ein paar Sachen kann und du schon eine klarere Vorstellung davon hast, wie das Training ablaufen soll, kannst du besser Grenzen setzen oder den Weg vorgeben. :)

    Also hat meine Freundin die beiden auseinander gesperrt, was bei ihnen zu Hause halt auch bautechnisch gut möglich war. Der Hund hatte einen eigenen Bereich, aber trotzdem immer in hör und teilweise Sichtweite der Familie, aber halt ohne vom Kind belästigt zu werden.

    Ich hätte da noch eine Idee wie man einem Hund einen kindersicheren Platz bieten kann, wo er trotzdem nicht "rausgesperrt" werden muss. :D :D

    ...... husch und weg :saint:

    ..... ich gebe zu, das Pavlov Buch habe ich auch noch nicht ganz durch. Es ist so verdammt klein geschrieben! Ich habe mir sogar eine Buchleselampe zum Anklemmen am Buch gekauft ^^

    Ich würde das was du schreibst zu 100% unterschreiben Black Jack Joker

    Auch den Part mit "falls er mal schnappt immer gucken warum" finde ich absolut fair und korrekt sofern das Schnappen nicht ausgeartet ist.


    Ich finde es gibt nichts besseres für ein Kind als früh schon zu lernen wie man andere respektiert, die Grenzen anderer einhält und Freiräume zugesteht. Alles Dinge, die in der heutigen Zeit scheinbar immer mehr verwaschen.

    Hey! Hier tut sich ja nix!

    @GeierWally , wie weit bist du schon mit deinem Substanzsuche Buch?

    Hast du schon was angefangen zu üben oder darüber nachgedacht?


    Ich habe nach dem letzten Einsatz von Axel nichts mehr gemacht. Schäm. Jetzt wo ich darüber nachdenke und nochmal analysiere, was das grösste Problem beim letzten Einsatz war, wäre mein nächster Einsatz das Arbeiten am Verweisen im Stehen.


    Die Belohnungshistorie wieder aufbauen durch viel viel Leckerli und die Dauer des Verweisens verlängern. Erst wieder nochmal ausserhalb der Suche weil die Suche ist für Axel aufregend und die Aussicht auf Belohnung baut sich auf was dann dazu führt, dass er beim Verweisen ungeduldig wird. Als das heisst es zu trainieren. Dieses Ruhigbleiben, also die Dauer muss einen eigenen Stellenwert bekommen, nicht (nur) das Finden. Das Finden ist der leichtere Part.


    Das ist meine persönliche Analyse für den derzeitigen Stand von Axel. All diese Dinge ändern sich ja andauernd.


    Viel Spass, ich hoffe bald von deinen Erfahrungen zu hören!!! Ich möchte vorausschicken, dass ich keine Tips oder Verbesserungsvorschläge geben werde, wenn du etwas schreibst, es sei denn du fragtest explizit danach. :) <3 Ich werde nur die Erfahrungen und Beobachtungen beschreiben, die ich mit Axel mache.

    Ich möchte nochmal auf die tolle Stellungnahme des Tierarztes zu dem Thema hinweisen, die von Flummi (?) oder Fiasko (?), sorry ich weiss nicht mehr von wem, gepostet wurde.


    - Tierarzt Bernick / Rückert Ulm
    - Tierarzt Bernick / Rückert Ulm
    www.tierarzt-rueckert.de


    Ich bin genau der Meinung des Dr. Rückert. Ich weiss auch von Kindern bzw. Erwachsenen, dass die Knochendichte und Stärke durch Belastung zunimmt und zwar durch kräftige Belastung, also Springen, draufschlagen etc. (Bei uns Menopause Tanten übrigens auch!! STARKE Belastung, durch Gewichttraining und Springen verbessert die Knochendichte und Gelenkstabilität bzw. verlangsamt den Abbau)


    Allerdings ist die Studie mit den Beagles schon ganz schön drastisch.


    Der hat ja auch Recht, wenn man mal wieder die Wölfe als Beispiel heranzieht, die so viele km pro Tag ziehen können. Klar, was machen die, wenn sie kleine Wölfchen dabei haben? Verhungern? So würde sich auch erschliessen, dass wahrscheinlich doch, Wölfe mit starken Knochen- und Knorpelanomalien das Fortpflanzungsalter nicht erreichen bzw. dann nicht stark oder gesund genug wären um sich bis zur Verpaarung durchzusetzen.


    Deshalb für mich, wie schon erwähnt, dafür sorgen, dass Hunde oder Kinder sich nicht in unmittelbare Lebensgefahr oder akute Verletzungsgefahr bringen, wie von Brücken springen oder aus Häusern oder von überdimensional hohen Orten, bei Kindern evtl. nicht ZU hohe Bäume, Hochhäuser im Bau oder (Küsten)steilwände :saint: (meine Eltern wussten das damals halt noch nicht :D )

    Auch in den 80ern gab es definitiv noch viel viel mehr DSH in den Haushalten. Ich habe in einem Siedlungsgebiet (aber ländliche Umgebung) gelebt und DSH liefen einem bei jedem Spaziergang über den Weg. In meinen direkten Nachbarshäusern gab es mindestens 3 reine DSH aber auch Riesenschnauzer und Dobermann.

    Ansonsten unzählige DSH Mischlinge. Zum Beispiel 2 extrem skurrile DSH x Dackel Mischlinge mit einem Körper nur leicht kräftiger als ein Dackel, Dackelbeinen und Schäferhundkopf😣😣

    Oh cool! Danke!

    Ich habe es eigentlich gerne angeschaut, allerdings wurde es mir in der letzten Staffel dann doch manchmal zu langweilig, wenn mit manchen Hunden wirklich so gar nichts voran kommt und alles irgendwie so zäh und eigentlich sinnlos ist. Das ist manchmal wirklich schwer auszuhalten. Hoffentlich sind interessante Teams dabei, die auch wirklich vorher vernünftig trainiert haben.

    Mein Wissensstand ist, dass es beim Hund gar nicht so viele Mutationen gibt, wie man gedacht hat, sondern dass sich rezessive Gene durchsetzen, die auch beim Wolf vorhanden sind. Nur eine Handvoll Merkmale sind wohl nachgewiesene Mutationen.

    Die abnormale Veränderung (Mutation?) hat ja vielleicht schon stattgefunden bevor der Hund ein Hund war. Überleg mal, irgendwoher muss es ja kommen, also irgendwann muss irgendein Hundevorfahre zum ersten Mal sowas gehabt haben.


    Da es verschiedene Spezies mit HD gibt, wer weiss, vielleicht irgenein Lurchviech, das an Land gekrabbelt ist um sich zum Säugetier zu entwickeln hatte das erste HD ...... und hat es uns allen auferlegt, das blöde Mistvieh :D