Yuki
  • Mitglied seit 29. Januar 2022
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Beiträge von Yuki

    Genau das macht uns Sorgen, dass das Kleine dann die Dummheiten von Yuki nachmacht.


    So war es uns ergangen als Yuki als Welpe zu uns kam und im Laufe der Zeit etliche Verhaltensweisen von unserer Joy übernommen hatte. Joy hatte ja einige merkwürdingen Verhaltensmuster (oftmals als unmittelbare Folgen vor oder nach einem Anfall). Das konnten wir ihr zwar wieder abgewöhnen, aber das ist ja eigentlich irrelevant, dem Welpe ist es egal, aus welchem Grund der andere Hund sich komisch verhält.


    Die gemeinsame Zeit mit den beiden Hunden war einfach sehr schön. Aber da gibt wohl unsere Yuki das Tempo an, wie schnell wir überhaupt an einen weiteren Hund denken können.

    Die Frage, ob Halsband oder Geschirr, haben wir uns auch längere Zeit gestellt respektive überlegen wir nach wie vor.


    Yuki "hasst" ihr Halsband. Sie hatte nur Theater gemacht, sich permanent ins Halsband gehängt, gefiept, "hyperventiliert", stand ständig unter Strom. Dazu haben wir verschiedene Halsbänder ausprobiert, Kurzführer, normale Leine - es war stets ein Drama.

    Ach ja wir hatten auch einen Hundetrainer - versucht wurde es mit Wasser abspritzen, Richtungswechsel, Stehenbleiben usw., sie hyperventilierte weiterhin.


    Seitdem sie das Geschirr trägt, ist sie deutlich entspannter.

    Verbena du hattest Grossenbacher erwähnt; wir haben auch eines von Grossenbacher, nur ohne Ring vorne - das wäre vielleicht noch eine Möglichkeit, um das Fuss laufen besser zu trainieren.


    Yuki läuft besser ohne Leine als mit und war bisher in jeglicher Situation abrufbar - ok es mussten dann auch schon mal sehr deutliche Worte gesprochen werden, damit sie kam, aber in der Regel lässt sie sich direkt abrufen. Auch Hundekontakte funktionieren ohne Leine meistens sehr gut.


    Wie Micha369 auch beschreibt, reicht es meist, die Körperhaltung / -spannung zu beobachten, um sie rechtzeitig stoppen zu können, bevor sie überhaupt losrennt.


    Wir bleiben wohl vorerst beim Geschirr. Aber vielleicht sollten wir es mal wieder mit dem HB versuchen, zumindest dann, wenn sie sich schon ausgetobt hat und (zumindest am Geschirr) mit lockerer Leine entspannt neben uns läuft.

    Ich möchte sehr gerne wieder einen zweiten Hund dazu holen.


    Aber ich bin mir nicht sicher, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige wäre, weil Yuki noch ziemlich an der Leine pöbelt und von guter Leinenführigkeit auch viel zu oft nicht viel hält.

    Danke, das ist so lieb von euch allen.


    Stimmt, Yuki ist eine ganz tolle, superliebe Hündin - wenn sie nicht gerade einen Hund anbellt ;)

    Es tröstet mich sehr, dass sie bei uns ist.


    Gerade "entdeckt" sie die Rüden. Sie war vor neun Monaten das erste Mal läufig und da hat sie das noch nicht so richtig miterlebt. Wir waren doch etwas überrascht, dass sie die Rüden dann tatsächlich in ihrer Nähe geduldet hat ohne zu bellen.

    Danke für die lieben Worte - ja es war sehr schwer sie gehen zu lassen, aber sie hat es auch deutlich signalisiert, dass sie einfach nicht mehr kann und da darf man dann als Mensch nicht egoistisch sein, auch wenn man weiss, dass es das Herz zerreisst. Es ist so schwer, aber ich bin so glücklich, dass Yuki bei uns ist, sie hilft die Trauer besser zu verkraften.


    Ich bin in den letzten vier Jahren zur Epilepsie Fachkraft geworden, sie hatte eine sehr schwere Form und wurde mit verschiedenen Antieptileptika und anderen Medikamenten behandelt. Im Schnitt hatte sie alle drei Wochen einen Anfall, konnte aber auch öfter sein, manchmal täglich, auch mehrmals täglich, ja gruselig... Die Grunderkrankung war eine Meningoenzephalitis und dann eben die daraus resultierende Epilepsie. Man hatte uns prophezeit, sie würde nicht einmal ihren ersten Geburtstag erleben, aber hey - sie hat vier Geburtstage gefeiert, ich bin sehr stolz auf sie.

    Yuki hat ihr die letzten 1.5 Jahre viel Kraft gegeben, sie war nochmal richtig aufgeblüht und fitter als die vorigen Jahre. Die finale Phase kam mehr oder weniger völlig "überraschend" (wir wussten ja von Anfang an, dass sie eine lebensverkürzende Krankheit hat).


    Die Leinenpöbelei bei Yuki ist schon deutlich besser geworden. Noch vor einem halben Jahr hat sie alles und jeden angebellt und war in die Leine gesprungen. Wir sind hier im Ort ziemlich böse angeschaut worden - "der aggressive Schäferhund"....

    Problematisch ist es immer noch anfangs der Laufrunde. Wenn sie sich dann austoben konnte, rennen konnte und dann angeleint werden muss, bellt sie zwar noch (immerhin nicht mehr jedes Mal), aber hört meist nach Ermahnung schnell wieder auf und ist nicht mehr hysterisch wie vor ein paar Monaten.


    Sie bellt auch keine Menschen mehr an, das ist schon mal ein grosser Fortschritt. Auch im Freilauf ist sie sehr souverän, es ist ihr völlig egal, ob sie an Menschen vorbeigeht, auch Kinder auf Rollern etc. stören sie nicht mehr, Jogger, Traktor, Autos, geht jetzt alles sehr gut. Auch Pferde, Kühe, Schafe (ok da muss man noch sehr aufpassen), Hühner haben wir auch ganz gut hinbekommen, da gab es einen kleinen Rückfall letztens (da sprang sie völlig unerwartet in die Leine - unser Fehler, weil wir unaufmerksam waren).


    Katzen will sie hinterher, sie möchte denke ich aber nicht jagen. Aber sie bellt inzwischen kaum noch an der Leine. Im Freilauf lässt sie sich auch bei Katzen abrufen, ebenso bei Wild oder Vögeln - allerdings ist der Zeitpunkt des Abrufens dabei wichtig,


    Tja nur die Hundekontakte bleiben schwierig. Wenn man etwas Abstand einhalten kann und sie mit ihrem Ball ablenken kann und der andere Hund nicht kläfft, dann kommen wir jetzt schon ganz gut an dem anderen Hund vorbei. Aber diese Konstellation gibt es natürlich nicht immer und dann gibt es doch wieder lautes Bellen.....

    Hallo ins Forum


    Ich möchte mich heute gerne vorstellen, nachdem ich schon eine Weile hier im Forum gestöbert habe.


    Wir haben eine 20 Monate alte Weisse Schäferhündin. Yuki hat noch ein paar Baustellen im Hundekontakt an der Leine, überhaupt mag sie die Leine nicht gerne. Aber wir können inzwischen eine Verbesserung feststellen.



    Ansonsten ist sie leider eine starke Allergikerin; Futtermittelunverträglichkeit, Grasmilben, Pollen. Diesbezüglich haben wir schon einiges hinter uns mit offenen Pfoten, Juckreiz, Verdauungsproblematik usw. Anfangs bestand noch der Verdacht auf Pankreasinsuffizienz, das wurde ausgeschlossen. Untergewichtig ist sie leider immer noch, aber dabei fit und agil.


    Yuki ist ein (nicht trainierter, aber intuitiver) "Epilepsie-Meldehund"; sie ist mit einer schwerst Epilepsie erkrankten Hündin aufgewachsen und hatte jeden Anfall, bei dem sie dabei war, gemeldet. Sie war immer, aber auch gerade zum Schluss, als es unserer Hündin so schlecht ging, sehr fürsorglich, rücksichtsvoll und sanft. Leider mussten wir unsere 4.5-jährige Hündin kürzlich erlösen aufgrund der nicht mehr unterbrechbaren Serienanfälle.


    Ich glaube schon, dass Yuki ihre Spielkameradin sehr vermisst. Es ist nicht nur das Spielen, auch das Kuscheln wird ihr sicher fehlen, dieser intensive Kontakt, was sie mit keinem anderen Hund haben kann. Die erste Zeit hat sie immer an den Lieblingsplätzen geschnüffelt und gesucht. Aber sie hat insgesamt den Verlust ganz gut verkraftet.

    Wie sind eure Erfahrungen dazu?


    LG aus der Schweiz