Ja, mit Autismus (gesamtes Spektrum), Borderline und sonstigen psychischen Störungen bw. Erkrankungen kennt sich heutzutage jeder Depp aus. Und die, die so etwas haben sind weder krank noch haben sie Einschränkungen. Alles eingebildete Kranke. (ACHTUNG IRONIE)
Und ein Autist kann seinem Gegenüber nicht in die Augen gucken beim Gespräch, das weiß doch heute jeder.(Sorry, das sind Themen, bei denen mich die Ignoranz unsere Mitbürger stark triggert. Keine Ahnung haben, aber alles besser wissen).
Als krank empfinde ich mich tatsächlich nicht, als eingeschränkt insofern nicht als dass ich es nicht anders kenne, aber immer wenn die faktisch vorhandene Einschränkung greift, denk ich "Aha, ja stimmt, da war was"
Da ist so eine Differnenz zwischen meiner Wahrnehmung und der Erkenntnis, dass es doch definitiv nicht normal ist, dass ich drohe umzufallen wenn ich im Supermarkt an der Kasse stehen muss ohne Hund. Das witzige ist, dass durch den Hund meine Einschränkungen so runter gegangen sind, dass ich mir ziemlich oft viel zu viel zutraue und mich dann wundere wenn es nicht klappt. also hier ist schon so eine Parallele zur Krankheit.
Aber ich hab ihn ja nichtmal gefragt wie er meinen Autismus einschätzt weils halt kein Facharzt ist und das eben auch nciht in 5 Minuten einzuschätzen ist. Wenn ich zum Neurologen gehe, erwarte ich doch auch nicht ungefragt eine Einschätzung zu meinem eingegipsten Bein...