Klar, das ist individuell. Die haben ja auch eine Meinung dazu, welchen Job sie machen wollen... Aber wenn sie einen haben, ist das klassische Gassi gehen außer zum Muskelerhalt meiner Meinung nach nicht so wichtig. Außer eben das ist das einzige, was der Hund tut. So meinte ich das.
Tay
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Beiträge von Tay
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OT: warum ist es OK das Arbeitshunde nicht Gassi gehen, weil zu viel Energie vergeudet wird?
Nee, zum einen weil sie es gewohnt sind einen Job zu haben und Freizeit dann eben auch zu schätzen wissen und gemütlich gammeln. Wenn ein Hund in seinem Leben nichts erfüllendes kennt als die tägliche Runde um den Block, find ich es ziemlich gemein, ihm das an Erleben und Selbstwirksamkeit auch noch wegzunehmen.
Zum anderen sind das ja tendenziell ernstere Hunde, für die Gassi gehe oft eher Territoriumskontrolle, also auch Arbeit ist, und nicht wie bei Tante Emmas Labbi ein "Yeah juhu endlich treffe ich alle meine Freunde". Das vielbeschworene Zeitungslesen find ich ein blödes Bild, weil es völlig ausschließt, dass Hunde ggf nicht unbeteiligt Informationen sammeln, sondern ggf ihr Revier kontrollieren und somit arbeiten.
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Puh schwierig. Die "Fremden" sind ja nur anfangs fremd, nach einigen Tagen nur noch Halbfremd und nach einigen Wochen haben die ne Beziehung. Zumal wenn die was mit den Hunden unternehmen. Deshalb würde ich es glaube ich von der Zeitspanne abhängig machen, werden es wirklich 2 Monate oder länger, würde ich sie zu den Fremden geben, werden es eher 4 Wochen würde ich sie zur Partnerin geben.
Ich finde es auch nicht dramatisch wenn Hunde, grad Arbeitshunde, nicht unbedingt Gassi gehen, aber 2 Monate aufwärts wäre mir deutlich zu lang dafür, dass sie sowieso nicht bei DIR sind. Also der Gewinn durch die bereits bestehende Beziehung nicht 100% ist. Verständlich was ich meine?
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Beim ersten Blick dachte ich auch erst mal "ih, was ist das denn ". Müsste ich auch erstmal vergrößern

Ich habe es zuerst für Nacktschnecken gehalten 🤣
Iiiiihhh...
Ich find Schnecken extrem toll, ich heb jede Häuschenschnecke auf und bring sie in Sicherheit und hatte auch mal welche als Haustiere, aber Nacktschnecken auf dem Hund ist echt eklig. -
dein Hund braucht dringend einen Ektoparaistenschutz! Der ist ganz eindeutig von Fischen befallen

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...und: Was soll man SONST mit einem Hund machen, der halt leider keine perfekte Hüfte hat? Fernsehn gucken? Auch ein Hund mit orthopädischen Problemen hat doch ein Anrecht auf Beschäftigung.
Und ich denk ein HD/ED freier Hund, der ein gewisses Alter hat und mal einen Unfall hatte und deshalb etwas schief läuft, wird doch ggf größere Arthrose Probleme haben als ein Hund mit B Hüfte, der sehr gut bemuskelt gehalten wird weil man weiß, er hat keine perfekte Hüfte, aber gut genug um sogar zur Zucht zugelassen zu werden?
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Völlig überlesen, den Thread. Falls überhaupt noch aktiv:
- nicht übers DAZ! Das wird nichts, was ihr braucht ist ein Trainer, der dieses Profil kann, und das sind die wenigsten Assistenzhundetrainer. Je nach Region kann ich ggf helfen.
- Ihr selber müsst verdammt gut sein. Damit meine ich nicht Fleiß und Theorie, sondern ihr müsst im Timing, in der Analyse, im Erkennen von Zusammenhängen riiichtig gut sein.
- ihr braucht den richtigen Hund und den findet ihr nicht alleine.
Es ist möglich, dem richtigen Hund seine Aufgaben zu verklickern, sodass er in einem Bereich dies als seine Aufgabe betrachtet und im anderen Bereich etwas anderes. Ihr werdet weder mit einigen gängigen Assistenztrainern erfolgreich sein, die überlicherweise dicke, dumpfe Show Labbis konditionieren auf "Wenn Herrchen mit den Fingern wackelt, dann musst du hoch springen" und das dann als komplexe Glanzleistung im Bereich des Hundetrainings betrachten, noch mit Trainern die viel auf dem Schäferhundeplatz unterwegs sind und den Assistenzbereich nicht kennen - weil im Prinzip der Trainer sehr gut und genau sehen können muss, warum der Hund jetzt grade dies oder das tut, sodass das Tierchen die passenden Antworten bekommt. Grad bei Junghunden extrem herausfordernd, weil die Unterscheidung zwischen pubertärem Ego Verhalten und Versuchen, seinen Job zu machen, wirklich nicht einfach ist.
Ich hab einen VEO als Assistenzhunde ausgebildet und ja, der passt auch auf mein Grundstück auf. Ohne Meldung kommt hier niemand drauf. Und als dann der RTW kam und mich mitnehmen musste, was macht der VEO? Sitzt daneben und schaut sich das an. Weil der nicht stumpf trainiert ist, sondern verstehen lernen durfte, wie sein Job funktioniert, und begriffen hat, dass da Menschen kommen die mir helfen wo sie nicht mehr helfen kann.
Die Gefahr dass man bei einem Schäferhund einen Hund hat, der niemanden an seinen hilflosen HF dran lässt, ist halt relativ groß, heißt Hund muss schlau sein, Hund muss kognitiv bleiben, also erst denken, dann handeln, idealerweise recht langsam, darf keine Verhaltensmuster stabilisieren, die in die falsche Richtung führen (deshalb müsst ihr gut sein!), usw.
Dazu kommt noch: Die Kombi mit Autismus erfordert meiner Meinung nach einen Hund, der sich nicht schnell bewegt. Alles, was hampelig oder zappelig ist, ist kontraproduktiv. das muss man bei Hütehunden auch beachten, denn jede Bewegung vom Hund ist ein Reiz, der verarbeitet wird. Und wenn der Hund Stress kriegt weil er nicht verstanden wird und anfängt zu hampeln (machen die alle), sollte das nicht so wahnsinnig ausgeprägt sein.
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Ja... Hund duftet immer und ist immer süß. Ist einfach so.
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Ich versteh das Wort "stinken" in dem Zusammenhang nicht...

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Puh, meine Ansicht wäre bevor ich eine Hündin, die SO an mir hängt, weggebe an eine fremde Stelle der ich nicht 100 Prozent vertraue, würd ich sie kastrieren lassen.
Meine Hündin ist ab und an dort, wo sie aufgewachsen ist - sie kennt alle Hunde dort, hat dort gelebt, mag alle Menschen die dort leben, hat sogar sowas wie Freunde unter den Hunden - und sie hasst es wenn ich sie dorthin gebe, sie springt über den 1,20 Zaun (dahinter ist noch ein 1,60 Zaun...), löst sich am ersten Tag nicht, sie weiß genau dass ich wieder komme aber sie will, dass ich JETZT wieder komme. Da seh ich persönlich Kastration als das geringere Übel.
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Naja ein weiterer Welpe wird ja vielleicht völlig anders mit der Thematik umgehen. Das finde ich schwer voraus zu sagen. Aber natürlich könnte man dann auch die Hündin kastrieren lassen, wenn man das mit der Pyometra mit abdecken kann. Vielleicht auch mit verschiedenen Tierärzten drüber sprechen? Das Buch von Sophie Strodtbeck kennst du?
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Die Kastration sollte im Idealfall halt in dem Bereich des Zyklus stattfinden, in dem das Hormonlevel auf "Normalnull" steht, wobei normal bei einer Hündin ja nun eigentlich die ständige Bewegung ist. Deshalb stimmt das, was du gelesen hast.
Bei Lex könntest du zum Testen einen Chip einsetzen lassen und schauen wie die Situation sich dann darstellt, wenn deine Entscheidung nicht ohnehin steht - dann wüsstest du ob die Entscheidung welcher Hund kastriert wird sinnvoll getroffen ist.
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Axman Ja, jetzt verstehe ich was du meinst. Generell ist der Grad zwischen sensibilisieren und Desensibilisieren ein schmaler und ohne Erfahrung und ohne Plan kippt das gern ins Gegenteil. Also ja, es kommt darauf an, mit welchem Ziel, wie begleitet und man sollte soweit möglich auch alles über die Vergangenheit des Hundes wissen. Das hatte ich nicht bedacht.
Das ist eben ein Kind, die müssen ganz vieles auch erst lernen und erzogen werden, ausprobieren und haben nicht die Weitsicht eines Erwachsenen, wo man etwas bespricht und dann klappt das.
Ich versteh aber schon auch den Ärger, wenn es schon mehrfach kommuniziert wurde. Hab auch schon so Deppen gehabt die 50 cm vor Arwa stehen, auf dem Hund steht "Abstand halten, nicht anfassen, nicht beachten, ich bitte den Typen weiter zu gehen und meinen Hund nicht anzustarren und dann kam ein beleidigtes "Nichtmal gucken darf man". Nee. Darf man nicht. Besser wäre wenn hier alle an einem Strang ziehen würden, vielleicht kann ein Trainer ins Haus kommen und mal mit der Familie klären, welche Lösungen möglich sind und von allen mitgetragen werden können. Im Prinzip ist es ja so, weder Kind noch Hund können sich in der Konstellation frei bewegen. Und beide "Halter" empfinden das als Einschränkung, wär der jeweils andere nicht da oder könnte der jeweils andere sich einwandfrei benehmen, gäbe es keine Probleme. Können aber weder Kind noch Hund, weil beide noch jung sind. Und beide auch offenbar nicht astrein hören

Letztlich die gleiche Diskussion wie mit der Inklusion. "Würden behinderte Kinder nicht ständig den Unterricht stören, dann..." und auf der anderen Seite "Würden Eltern Nicht-behinderter Kinder nicht nur auf Leistung achten, sondern auch darauf ob ihre Kinder ein soziales Miteinander, dann..." - tja, beides nachvollziehbar irgendwie. Und alle Kinder würden in erster Linie davon profitieren, beobachten zu dürfen, wie die Erwachsenen, statt aufeinander loszugehen, versuchen die Perspektiven zu wechseln, die anderen zu verstehen, sich entgegen kommen, Lösungen finden für Situationen, die nunmal sind wie sie sind.
Schenkt doch euch gegenseitig zu Ostern: Ein Hundetrainer kommt und erklärt euch (allen!) Shivas Körpersprache vor Ort. Ohne Training, ohne eingreifen, nur Analyse. Und einen schönen, angepassten Maulkorb für Shiva, und das Kind darf die Farbe aussuchen. Und danach bleibt Shiva angebunden auf seinem Platz und du versteckst für das Kind Eier die es suchen darf, und danach versteckst du mit dem Kind Leckerchen, die Shiva dann suchen darf, ohne Leine, und das Kind bleibt bei dir auf dem Schoß sitzen und schaut zu wie Shiva sucht.
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Und der Hund sollte das auch nicht beobachten können.
Warum das? Mein Hund hat sehr gezielt gelernt, das zu beobachten und sich nicht zuständig zu fühlen. Was wir an Zeit neben Spielplätzen und Grundschulen verbracht haben... Und die kann völlig entspannen jetzt. Außer die Kinder spielen Federball. Das ist hart für den Hund wenn er müde ist
