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  1. Das Schäferhund Forum
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Tay
  • Mitglied seit 28. November 2022
  • Letzte Aktivität: 28. Oktober 2026 um 09:54
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  • Beiträge 764

Beiträge von Tay

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 9. Oktober 2025 um 16:44
    Zitat von Luna

    Wo ist der Unterschied zwischen einem Therapiehund und einem Assistenzhund?

    Therapiehund gehört zum Therapeuten, arbeitet unter seiner Anleitung mit Patientin und begleitet nur durch spezifische Handlungen. Trägt aber keine Verantwortung, trifft keine Entscheidungen, hat keine Rechte außerhalb seiner Einrichtung und gilt sonst als normales Haustier.

    Assistenzhund arbeitet für einen Menschen, ist nicht übertragbar, ist spezifisch genau auf diesen Menschen ausgebildet, leistet medizinische Hilfsleistungen selbstständig und trifft Entscheidungen. Gilt nicht als Haustier, sondern als medizinisches Hilfsmittel wie ein Rollstuhl, hat allgemeine Zutrittsrechte.

    Schulhunde sind überhaupt nicht wirklich geregelt. Kommt vielleicht noch.

    Ich versteh, dass die Begrifflichkeiten unklar sind, Assistenzhunde werden oft auch noch als Begleithunde bezeichnet, dann käme aber wieder Verwirrung mit der Begleithundeprüfung auf, die so gar nichts mit der Assistenzhundeprüfung zu tun hat - das ist alles sehr neu. Hier zumindest. Der mir daran wichtige Punkt ist die Unterscheidung, dass Assistenzhunde nicht als Haustier gelten und in Supermärkte/Krankenhäuser etc mit rein dürfen, während andere Hunde da nichts zu suchen haben. Weil einfach oft genug nicht ausreichend ausgebildet dafür. Ich bin da auch ggf etwas empfindlich, weil ich diesen Kampf einfach sehr oft führen muss, dass diese Unterscheidung stattfindet. Und dass bei jedem Hund, der irgendwo rein will wohin kein Haustier gehört, nach Ausweis oder Dienstplakette gefragt wird, das wäre sehr schön.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 9. Oktober 2025 um 14:09
    Zitat von Luna

    Jeder, der geld mit tieren (hunde, pferde, esel, zirkus uvm) verdient, ausser behörden, benötigen den paragr. 11, der widerum unterscheidet sich nach einsatz der jeweiligen tätigkeit . In bayern zumindestens.

    Einfach mal googeln, da erfährst du mehr.

    Mit einem Assistenzhund verdienst du aber kein Geld ;) und brauchst keinen 11er.

    Ich bin echt gut in der Thematik drin, und ich glaube du verwechselst immer noch Assistenzhund und Therapiehund. Es gibt zZt keine einzige anerkannte Ausbildungsstätte für Assistenzhunde in ganz Deutschland.

    Ist auch egal, er will ja gar keinen Assistenzhund ausbilden, sondern einen Therapiehund. Mir ging es nur darum, die Begrifflichkeiten zu korrigieren, mit denen hier hantiert wird. Um mal klar zu trennen, was dieser Hund denn nun eigentlich werden soll und was nebenher mit ihm gemacht werden darf und was nicht.

    Therapiehund - SD erlaubt, aber tendenziell ungünstig

    Assistenzhund - SD komplett ausgeschlossen.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 9. Oktober 2025 um 12:44
    Zitat von Luna

    Tay zusammengefasst (egal ob assistenz- oder therapiehund etc..) braucht er den paragr. 11, für die tiergestützte intervention.

    Nööööö - Assistenznehmer brauchen den nicht, und Assistenzhunde selber ausbilden geht eh nicht mehr, auch nicht mit 11er.

    Aber ja, das mit dem Beißen würd ich mir halt auch kneifen. Und ja, die Prüfungen setzen natürlich einwandfreies Verhalten voraus. Aber die Eignungsprüfung stünde ja jetzt sowieso erstmal an, bevor eine Ausbildung gestartet werden kann. Wenn in der schon irgendwas erkennbar ist, was nicht so cool ist, wird es ohnehin schwer. Ich hab beide Eignungsprüfungen schon mitgemacht, bei beiden KANN ein Schäferhund Probleme kriegen. Von völlig Fremden in den Ohren rumgegrabbelt kriegen, Futter und Spielzeug weggenommen kriegen, sich anrempeln lassen (er muss nicht stehen bleiben, darf aber nicht abwehren...)... aber wenn der Menschen so toll findet, ist das ja vielleicht auch genau die richtige Auslastung. Nur halt, Zähne weg von Menschen.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 9. Oktober 2025 um 09:52
    Zitat von Kathy

    Tay der Hund soll aber als Therapiehund ausgebildet werden, nicht als Assistenzhund. Also von dem her wäre es scheinbar kein Problem.

    Ja, genau das hab ich gesagt ;) Vorne schrieb jemand, in Hinblick auf die Ausbildung als Assistenzhund wäre SD nicht sinnvoll, ich hab dazu nur geschrieben, dass er ja keiner werden soll, weil dann wäre r sowieso mit dem ersten Training raus.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 9. Oktober 2025 um 09:18
    Zitat von Wuesti
    Zitat von Tay

    Er soll Therapiehund werden. Als Assistenzhund ist er mit dem ersten Training im SD raus.

    Das ist so nicht korrekt, ich kenne eine Schulhündin, die im SD gearbeitet wird und in meiner eigenen OG haben wir eine Malinette mit IGP2, die als Therapie- und Besuchshund im Altenheim arbeitet.

    Allerdings halte ich das bei einem DSH-Anfänger auch nicht für zielführend

    Ja, eine Schulhündin und ein Therapiehund. Kein Assistenzhund. Das sind 3 völlig verschiedene Ausbildungen, die weder inhaltlich noch in der Arbeitsrealität etwas miteinander zu tun haben :) Ich bin ziemlich sicher, dass das korrekt ist, weil es im Ah Gesetz steht und wir die Frage diskutiert hatten, ob ein Assistenzhund in seiner Freizeit SD machen darf - nein, darf er nicht. Therapie- und Assistenzhunde sollte man nicht verwechseln, Therapiehunde haben auch keinerlei Zutrittsrechte über ihre Arbeitsstätte hinaus.

    Zitat von Raiu09

    Wir spielen generell sehr viel mit unsere Händen in seiner Schnauze und er beißt dabei zu.

    Solche Spielchen würd ich mit nem angehenden Therapiehund einfach bleiben lassen. Wenn der irgendeine Geste als Aufforderung verknüpft hast du evtl ein Problem. Auf Patienten rumkauen ist uncool ^^ auch vorsichtig. Zähne haben beim Therapiehund absolut nichts am Menschen zu suchen, nie. Entweder musst du Arbeit und Spiel ganz krass trennen, oder ich würd sowas komplett bleiben lassen.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 8. Oktober 2025 um 10:22
    Zitat von Luna

    Ich würde mir also an Deiner Stelle vllt. eine gute OG in Deiner Gegend suchen und aber bei Deinen Planungen mit Hänno bzgl. Assistenzhund den SD nicht fördern.

    Er soll Therapiehund werden. Als Assistenzhund ist er mit dem ersten Training im SD raus.

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 8. Oktober 2025 um 09:09

    Es geht ja darum, wenn einer festgebissen ist und nicht mehr los lässt - nicht in einen dynamischen Kampf, um Gottes willen.

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 8. Oktober 2025 um 08:29
    Zitat von Wuesti

    Aber Futter wird dir wahrscheinlich in keinem möglichen Szenario in irgendeiner Form weiterhelfen

    Doch doch. Das kann schon funktionieren, zumindest zeitweise. Bei uns hat es wirklich gut geholfen, war aber nur der Einstieg. Das Bedürfnis meines Hundes war es, den anderen umzudrehen und aus ihrem Wald zu verbannen, hätte jetzt spontan keine Idee wie ich ihr dieses Bedürfnis bei mir erfüllen könnte :D Also Futter ist nicht per se schlecht bei sowas. Klappt aber sicher nicht bei jedem Hund und in jeder Situation.

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 8. Oktober 2025 um 08:26
    Zitat von Maline

    Und das funktioniert :/ Mir hat ein Tierarzt erklärt, dass durch den Zug der Kiefer blockiert und nicht aufgehen kann. Ich kenne es daher nur an der Rute hochziehen, dass die Hinterläufe keinen Bodenkontakt mehr haben und das Maul geht auf und das Opfer hat weniger Verletzungen.

    Ha ich hatte jetzt das Bild der einzigen Situation im Kopf, wo ich überhaupt irgendwie "lösend" eingreifen musste, und das war n Frenchie der sich da festgesetzt hatte im Hals eines anderen Hundes. da war keine Rute :D Aber auch ein guter Tipp, immer besser man hat mehrere Optionen. Danke. Bei dem Frenchie hat ein simples am Geschirr hochnehmen gereicht und der hat vor Entsetzen los gelassen. Hab das zappelnde Vieh dann seinem Besitzer in die Hand gedrückt (genau so unwürdig wie es klingt, nämlich zappelnd in der Luft hängend) und alle waren beeindruckt :D :D Frenchie Halter, ey.

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 7. Oktober 2025 um 18:36

    Aua!!! Das tut mir so leid, wo du da rein geraten bist! Ich kann mir vorstellen, wie es dir geht damit. Völlig unmöglich, solche Deppen, die anhand eines jungen Hundes beweisen müssen was für harte Kerle sie sind.

    Ich bin tatsächlich auch der Meinung, einem Hund Ansagen machen muss man sich erarbeiten. Ohne Beziehung keine Korrektur. Meinen Hund darf NIEMAND korrigieren, außer der Trainerin, bei der sie aufgewachsen ist. Also wenn ein fremder Hund mich bedrängt, klar kann ich reagieren, und wenn ich einen fremden Hund an der Leine hab, muss der schon auch auf mich achten. Aber einen fremden Hund in einer völlig unbekannten Situation, ohne Absicherung bei der Halterin ob der Hund grundsätzlich verstanden hat, was dies und das bedeutet, zu korrigieren und dann SO =O Alter Falter. Es gibt genau eine Situation bei der ich ein Halsband drehe, und das ist wenn ein Hund einen anderen nicht los lässt.

    Alles andere klingt aber super...

  • Hänno und Tony aus Leipzig

    • Tay
    • 7. Oktober 2025 um 08:29

    Wir hatten auch eine heftige Pöbel- und Jagephase. Unter Spielen verstehe ich etwas anderes als den anderen Hund zu hetzen :D das wurde hier einfach verboten. Weil nett isses halt nicht.

    Ich war oft auf der Hundewiese, einfach nur um Arwa zu zeigen, dass sie NICHT regeln muss. Schäferhunde regeln gerne :)Sprich, wir sind da an der Schlepp durch, sie musste mit niemandem spielen, und immer wenn sie minimal steifer wurde oder anfing eine Interaktion zu scharf zu beobachten oder gar zu fixieren, bin ich einfach umgedreht und in entgegengesetzte Richtung gegangen. Ansonsten durfte sie sich aber frei bewegen. Da hat sie wahnsinnig viel bei gelernt, wenn sie jetzt regeln will kann ich sie locker flockig abrufen. Ansonsten, versuch rauszukriegen, mit welchen Hunden er wirklich sinnvoll und nett spielt (bisschen raufen ist bei Schäfis schon normal, aber es muss Rücksicht genommen werden und gestoppt wenn der andere Hund signalisiert dass es zu heftig wird!, grad wenn der andere ein anderer Typ ist.) - und welche er lieber bisschen jagen geht. Meine zB kann Retriever nicht ab, und Pudel auch nicht. Huskies dagegen findet sie toll und Pomeranians liebt sie abgöttisch, gestern lief sie mit einem Teacup Pom Junghund, vielleicht so 800 Gramm hatte der, und die beiden waren einfach nur unfassbar niedlich miteinander, der Pom hat ihre Füße scheinattackiert und sie hat sehr komisch guckend immer die grade attackierte Flosse einfach hoch gehoben und den kleinen sonst machen lassen. Und immer wenn der sich auf den Rücken warf hat sie in gründlich abgerüsselt und der Kleine hat dabei die Augen zu gemacht weil das wuschelte das Fellchen so schön. Und ja, es war wirklich freundliche Interaktion, das Kleine hat nichtmal vor der Dogge Angst und korrigiert die wenn nötig.

    Was das Ausrasten angeht: fixiert es an der Leine? Oder geht es sofort 100 Prozent in Action über?

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 30. September 2025 um 10:51

    Man könnte das Schilderkontingent umlegen auf andere Bereiche :/ ich seh ja ein dass es begrenzte Lagerkapazitäten für Schilder gibt die man auch anbringen könnte. Deshalb gibt es auch so viele Baustellen, es gibt einfach kein Lager für diese Barken, dann kann man sie auch aufstellen. Irgendwo. Bei der Gelegenheit könnte man auch noch ein paar Schilder... :/

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 30. September 2025 um 09:17

    Ah okay. Ich glaube was Maulkörbe angeht ist Österreich sowieso schneller bei der Hand.

    Ja Kathy sowas meine ich. Ich bin da immer hin und hergerissen, einerseits freu ich mich über jeden Tutnix der nicht angerannt kommt, andererseits gibt es wirklich gut ausgebildete Hunde, denen ich wünsche, dass sie laufen dürfen.

    Und ich fahr nirgendwo hin wo es Leinenpflicht gibt :S

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 30. September 2025 um 08:28

    Heftig. Hab ich es überlesen, in welchem Bundesland ist das?

    Ich finde es sowieso unmöglich dass jede Gemeinde einfach eigene Regeln aufstellen kann, die dann über dem jeweiligen Landesgesetz und das über dem jeweiligen Bundesgesetz stehen... Theoretisch muss man ja vor jedem Spaziergang in einer anderen Gemeinde vorher das Internet nach deren Verordnung befragen, das finde ich schon ziemlich kompliziert. Einheitlicher wäre schon gut, ich verstehe zwar die unterschiedlichen Anforderungen und dass Hamburg nicht das gleiche Gesetz braucht wie Bayern, aber vielleicht würde dann eine landeseinheitliche Regelung zumindest Sinn ergeben.

    Ich bin vor Ausbildungsende von Arwa mal in Hessen gewesen, hab mir vorher genau angeschaut wie es zur Brut- und Setzzeit dort ist und vor Ort dann an JEDEM Wanderparkplatz zusätzliche Einschränkungen, ich bin dahin gefahren weil es keine allgemeine Leinenpflicht in Wäldern zu der Zeit dort gibt. Ich geh nicht mit Arwa 7 Stunden an der Leine wandern, das ist ätzend für alle Beteiligten. Ich wär halt nicht hingefahren wenn ich gewusst hätte, dass jede Gemeinde das Landesgesetz einfach aushebelt.

  • Pubertät? Oder doch ein Problem?

    • Tay
    • 29. September 2025 um 11:34
    Zitat von Axman

    Ich glaube nicht, dass sich durch das Boxengesetz irgendwas geändert hat. Die die ihre Hunde vorher schon misshandelt haben tun das auch weiterhin und die anderen brauchen so ein Gesetz nicht.

    Hm, also es gibt da schon Handlungsmöglichkeiten, wenn sowas auffliegt. Im privaten Bereich nicht, aber es gibt zB eine Assistenzhundeschule, die ihre Hunde über Nacht in viel zu kleine Boxen in den Keller (!!!) gepackt haben, die Hunde mussten in ihr Bett machen und zusehen wie sie danach darin schlafen können, und diese Hunde wurden dann sehr teuer verkauft. Das ist aufgeflogen und wenn es dann ein Gesetz gibt, gegen das eindeutig verstoßen wurde, dann hat das Vet Amt und ggf Gerichte ganz andere Handhabe als wenn die nur sagen können "Ja also schön ist das alles nicht". Deshalb finde ich das Gesetz eigentlich gut. Trotzdem gibt es manchmal Situationen, in denen ich es sinnvoll finde, und generell finde ich dass jeder Hund an Boxen gewöhnt sein sollte, wie auch an Maulkorb etc. Wenn der Hund das erste Mal in seinem Leben in einem medizinischen Notfall in einer Box sitzt, deren Tür zu ist, ist das sicher auch nicht hilfreich. Und es gibt Hunde die nicht die medizinisch notwendige Ruhe einhalten können, nach einer OP an den Gliedmaßen beispielsweise.

    Ich finde, dass es in manchen Fällen auch angebracht ist, den Hund mit etwas Stress zu konfrontieren, um auf lange Sicht und schneller ein Dauerstressproblem zu lösen. Auch wenn es "nur" den Menschen extrem entstresst, der dadurch aber wieder handlungsfähig wird und mit Abstand Lösungen suchen kann statt immer nur am Limit rumzukrebsen und Probleme zu verschieben und ggf verschlimmern, sich einschleifen zu lassen, usw. Das ist eine individuelle Geschichte, die individuell entschieden werden muss, da sind so viele Faktoren zu bedenken. Aber auch für diese Haltung habe ich Grenzen natürlich.

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