Mir fallen dazu ein:
- das Klapsen könnte er als Rauferei Aufforderung sehen? Auf dem Bild (nicht wirklich zu beurteilen, eher intuitiv) sieht es mir eher nach Spielen als nach Aggression aus oder nach quengeln. er könnte es jedenfalls ziemlich lustig finden.
- evtl zu viel Programm? Hat das Tierchen gelernt, zu chillen? Jede Situation wo er Frust aushalten müsste endet ja in Auseinandersetzung mit dir, irgendwann glaubt es vielleicht, das muss so?
- Kennt er eine Box oder einen abgesperrten Bereich in dem er nichts anstellen, dich aber auch nicht erreichen kann?
- vielleicht steht er nicht auf geduldig und ruhig, sondern auf authentisch? Also wenn du stinkig bist (mach dir nichts vor, er merkt eh alles) und es pädagogisch versuchst, ist das für ihn unstimmig?
- der letzte Satz - wo du relativierst, dass dein Hund nach dir schnappt, was ich schon bedenklich finde - hast du IHM mal gesagt, dass er aufhören soll, und zwar mit allen Emotionen die du dazu hast? Damit meine ich ebenfalls nicht den Hund verprügeln, sondern eine authentische, energiegeladene Ansage machen.
Ich plädiere eigentlich immer für Authentizität - damit meine ich aber nicht, Emotionen am Hund abladen, die mit ihm gar nichts zu tun haben, sondern ehrlich zu reagieren auf Dinge die du unmöglich findest. erfordert natürlich auch die Selbstreflexion, zu unterscheiden ob man grade stinkig ist weil man wieder Zähne irgendwo hat oder weil der Tag eh scheiße war und ein Ventil kommt einem grad Recht. DAS wär natürlich unfair.