Die Vorschriften kommen nicht vom Verein/dem Veranstalter, sondern vom örtlichen Vetamt.
Da sitzen wohl niemand der Erfahrung im Hundesport hat.
Die Vorschriften kommen nicht vom Verein/dem Veranstalter, sondern vom örtlichen Vetamt.
Da sitzen wohl niemand der Erfahrung im Hundesport hat.
Ich muss mal den Faden hier ausgraben.
Könnt ihr mir ein gutes orthopädisches Hundebett empfehlen?
Ich brauch für Fina eins, in der Hoffnung, dass sie besser liegt und morgens dann besser hoch kommt und besser laufen kann. Momentan ist es morgens echt zum heulen. Ob es tatsächlich was bringt kann ich eh nicht sagen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Also falls jemand Erfahrung hat, wäre ich dankbar wenn er sie mit mir teilt.
Ah ja optimal wäre, wenn es waschbar wäre.
Witzig:
Im Artikel, den Kathy verlinkt hat steht ein Link zu einem Vorfall mit der Überschrift "Bub (5) starb bei Fenstersturz in Linz"
Demnach müsste man verbieten, dass Familien mit Kindern höher als im Erdgeschoss wohnen oder man müsste alle Fenster in höheren Geschossen gesetzlich zunageln müssen, wenn da Kinder wohnen weil offenbar sind die Leute nicht in der Lage, Kinder vor Fensterstürzen zu bewahren. Aber vielleicht sind auch die Leute in Linz zu blöde um Kinder zu haben und man sollte verbieten, dass Linzer Kinder haben.
Ich versuche nur die Gedankengänge von heutigen Gesetzesvorschreibern nachzuempfinden.
Zu deinen Gedankengänge ganz am Schluss sagen ich jetzt nichts, was gegen mich verwendet werden kann.
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Alles anzeigen@GeierWally Da gehe ich mit.
Natürlich sollte drsuf geschaut werden, dass die Hund auch mal wieder aus den autoboxen rauskommen. Wir wissen, dass es Sprtler gibt, denen das wurscht ist.
Aber das bewirkt eben nichts, außer Chaos und stress für alle Hunde.
Kann aufgrund des Datums nicht im Zusammenhang mit diesem Vorfall sein: https://www.nachrichten.at/obe…-noch-unklar;art4,3968690
Aber könnte durchaus auch Folgen in diese Richtung haben.
Hängt nichr damit zusammen, aber was soll das ändern?
Wenn sich kkeiner drum kümmert, verreckt's Vögelchenhalt auch im goldenen Käfig (oder Zelt...)
Wenn ich meinen Hund in der Wohnung einsperre und 3 Tage kein Wasser rein stelle "weil der Nachbar hätte danach gucken müssen" (wie bitte??) dann stirbt der Hund auch. Darf man jetzt keine Hunde mehr in wohnungen halten?
(Die Dame ist mit den Kindern des Jugendlagers schwimmen gefahren und meinte, die Leute, die in der OG geblieben sind,hättwen sich derweil um ihre Hunde kümmern müssen.)
Wie nennt man dass dann: Kommunikationsproblem!
Na klar ist jeder selbst verantwortlich! Ich seh das ganz genau so wie du, egal wo der Hund untergebracht ist, wenn sich keiner schert ist es ein Problem.
Aber ich hab gemeint, dass die Veranstalter wegen dem Vorfall (auch der SVÖ), jetzt sicher wieder hysterisch werden und dann eben solche komischen Vorschriften machen.
Kann aufgrund des Datums nicht im Zusammenhang mit diesem Vorfall sein: https://www.nachrichten.at/obe…-noch-unklar;art4,3968690
Aber könnte durchaus auch Folgen in diese Richtung haben.
2. nein ich hätte meinen Hund nicht gekauft, und nein ich kaufe auch deshalb mir keinen BBS mehr
Moment nicht von einem auf alle schließen!
Ob man beim ersten Hund schon so genau weiß was man will?
Die Frage ist aber auch, ob man dann schon einen entsprechenden Gebrauchshund braucht, wenn man das eh noch nicht so genau weiß.
Wenn jemand schon genau weiß was er will, wird er auch Möglichkeiten finden sich möglichst umfassend zu Informieren. Immerhin muss man ja auch wissen das man zB IGP-Sport machen will, also schon mal im Vorfeld informiert sein was und wo und wie das so ist. Also meist schon aus dem Umfeld, Bekanntenkreis etwas mit Hundesport zu tun.
Ich hab mir einfach einen Hund geholt, weil ich einen haben wollte. Hat sich noch dazu so toll angeboten, weil aus der Nachbarschaft. Mit Hundesport hatte ich nichts am Hut. Hab mit Fina auch keinen Welpen oder Junghundekurs gemacht, was ich aber machen wollte, war die BH. Also dann in den Hundekurs und uns hat es so gefallen, dass wir einfach weiter gemacht haben und damals gabs noch viele ambitionierte Trainer und Kollegen, somit haben wir viele verschiedene Dinge ausprobiert. Nach der BGH 1-3 sind wir beim Mantrailen hängengeblieben. Ich hatte halt Glück, dass ich einen Hund erwischt hatte, der gerne und gut arbeitet. Obwohl das nicht geplant war mit Hundesport oder so, war Fina einfach ein genialer Hund dafür. Wenn der Körper nicht schon schwächeln würde, sie würde noch immer mit Eifer am Platz stehen.
Kiara ist auch für den Hundesport zu haben, will und muss gefordert werden. Aber Luft nach oben wäre noch. Wer weiß vielleicht würde ich beim nächsten Hund mit einem LZ Schäfi liebgäugeln, aber ich bin halt nun mal Fraktion BBS. ![]()
Aber man wächst halt da rein und weiß immer mehr was man will und was nicht.
Ich verstehe jetzt besser was du gemeint hast... möchte aber nochmals auf die unterschiedlichen Ausbildungsziele hinweisen
Du nennst es akribisch, ich würde es einfach Mal "anders" nennen.
Es werden einfach ganz andere Dinge gefordert. Nehmen wir nur mal die Ablage.
Im Sport wird ein aufmerksamer Hund erwartet, der nicht durch die Gegend schaut und am besten nicht mal mit der Wimper zuckt. Vom einsatzfähigen RH wird erwartet, dass er liegen bleibt. Und die Pause zur Regeneration nutzt...
Ich empfinde beides als gleichwertig anspruchsvoll.
Ich weiß nicht genau auf welche Punkte die Richter in Rettungshundesportprüfungen so genau achten. In der IBGH werden dir Punkte abgezogen wenn der Hund ein wenig herum guckt oder schnuppert, ob das aber in den Rettungshundeprüfungen auch so ist, keine Ahnung. Ich hab selbst noch keine gemacht, nur zugesehen.
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern um was es in dem ursprünglichen Zusammenhang ging, warum wir auf das Thema kamen. Aber wars nicht, dass Einsätze (auch Diensthunde) schwiriger sind als Sportprüfungen? Abgesehen davon, dass du bei einem Einsatz nie sagen kannst wie die Rahmenbedingungen sind (und das macht es wohl am aller schwirigsten), wird im Einsatz sicher nicht so genau geguckt wie in einer Sportprüfung. Der Hund hat mehr "Freiheiten", ist ja klar, er soll zum Ziel kommen, egal wie! Bei der Sportprüfung ist das Wie aber auch genau so wichtig.
Aber was ich mich schon Frage, gerade auch angeregt durch die Diskussion Gebrauchshunde und Gebrauchhundesport. Warum sind in den Sportprüfungen im Rettungshundebereich hauptsächlich typische Arbeitshunde wie Schäferhunde, Labrador, Golden Retriever (hier hab ich dann das erste mal die richtigen Arbeitslinien gesehen, die sich ja optisch schon viel mehr von den Showlininen unterscheiden wie bei den Labbis zB) und ähnliche Rassen zu sehen, bei uns sind auch viele Berner Sennenhunde mit dabei. Aber dann in den Einsatzorganisationen wird sich ein Samojede als Rettungshund angeschafft. Wenn ich doch von vorner herein schon weiß ich will einen Hund zum Rettungshund ausbilden, nehme ich mir doch keinen Samojeden??? Besonders gelehrig und Arbeitsfreudig sind die ja nun mal nicht, da gibt es weitaus besser geeignete Rassen. Oder sehe ich hier etwas falsch?
Mir kommt das dann immer ein wenig so vor, als komme das aus der selben Ecke wie meine Bekannte damals, ich will einen Hund und damit ich nicht auch nur einfach einen Hund habe, wird meiner Rettungshund. Aber Einsatzorganisationen sind froh um Jedermann und dann wird halt auch alles genommen was interesse zeigt, aber die Ernsthaftigkeit dahinter stellt sich mir etwas in Frage.
Oder sehe ich das hier gänzlich falsch?
Ach nee!!! Lass dich mal drücken!!
Ich muss mich auch erst mal einlesen in diese Krankheit, ich kannte die nicht wirklich, aber gewisse Symtpome kommen mir von Fina bekannt vor, bei ihr dürfte das auch der Fall sein, aber das hat sie jetzt erst im Alter entwickelt. OP kommt natürlich nicht mehr in Frage, auch keine MRT mehr, aber man kann sich in diese Richtung ein wenig einlesen.
Was zeigt Axel für Symptome? MRT ist sicher in seinem Alter eine gute Idee, dann kann man immer noch weiter entscheiden. Aber so einen Hund wie Axel dann ruhig halten, evtl sogar sehr ruhig nach einer OP ist sicher eine harte Aufgabe.
Axel kann sicher in anderen Disziplinen brillieren, und für dich ist der SD durch Alma nicht gestorben. Die kann dafür da jetzt richtig durchstarten!
Aber erstmal ist das sicher ein Schlag ins Gesicht, die ganzen Pläne, Hoffnungen und Träume in diese Richtung mit Axel zu begraben, aber es tuen sich neue Chancen auf, ganz bestimmt!
Schon komisch was für eine Einstellung die Leute manchmal haben. Warum sollte ein Hund der vernünftige Gehorsamsübungen kann nicht selbstständig arbeiten können? Pure Bequemlichkeit oder fehlendes Können.
In diesem Fall beides. Man wollte sich abheben, man hat ja einen Rettungshund!!! Man ist wichtig. Hatte aber bisher mit Hund nix am Hut, war überhaupt der allererste Hund. Aber es gibt so Menschen, bei denen ist alles Besonders.
Aber solche Leute kommen immer und überall vor. Leider!
Ich gehe mit dem Thema mal in diesen Faden.
Ich habe jetzt leider nicht ganz verstanden ob die besagte Prüfung für den Sport oder eine Einsatzprüfung war. Ich gehe jetzt von einer Einsatzprüfung aus.
Diese Prüfung war eine Sportprüfung, um das ging es ja.
Alles anzeigenIm Einsatz wird die UO etwas vernachlässigt. Hauptsache der Hund ist in der Suche top (klar ist ja auch das wichtigste).
Wie kommst du denn da drauf?
Vielleicht im Auge eines Hundesportlers, der es gewohnt ist, tolle UO im Schema vorgeführt zu bekommen....
1.) Benötigen alle zukünftigen RH's eine bestandene BH-VT.
(Ok, die war früher wohl noch mehr wert)
2.) Datachieren! (Führen auf Distanz)
3.) Nicht jagen, soll kein Gehorsam sein?
4.) Der Hund muss auch mal ne halbe Stunde in der Anlage aushalten, weil die Einsatzbesprechung länger dauert...
5.) Der Hund muss auch arbeiten, wenn der HF emotional angekratzt ist!
Und und und...
Ich selbst habe einen Einsatz mitgemacht, wo das Opfer auf dem Grünstreifen der Autobahn gesucht wurde. Diese Autobahn war nicht gesperrt, die Autos wurden zwar auf 80 Km/h von der Polizei abgebremst, aber es war stockfinstere Nacht.
Da hätte jeder Hund seinen Ungehorsam mit dem Leben bezahlt....
Ach ja, ählich bei Einsätzen in irgendeiner Schlucht im Schwarzwald... da bekommt der Hund evtl keine zweite Chance einem Rückruf zu folgen... Bevor es 30m senkrecht nach unten geht.
Nur weil im Einsatz keine klassische UO gezeigt wird, heißt das doch nicht, dass die UO hier vernachlässigt wird!
Es gibt vermutlich national wie auch international verschiedene Anforderungen die für Suchhunde gestellt werden. Das war ja mit ein Grund warum die IRO gegründet wurde, um für alle Hunde international gleiche Ausbildungsrichtlinien zu haben um dann bei Großeinsätzen besser zusammen arbeiten zu können. Zumindest hab ich das im Buch vom ehemaligen IRO-Präsidenten und Gründungsmitglied Herrn Zörner gelesen. Ich persönlich habe keine Erfahrungen, aber ich habe eben Trainingskollegen die ihre Hunde sowohl in Sportprüfungen als auch im Einsatz führen und die auch dann mit rein im Einsatz geführten Hunden zusammen trainineren und hier wurde festgestellt, dass im Vergleich zu den Sportprüfungen die UO vernachlässigt wird. Das heißt nicht, dass die über die Einsatzorganisationen ausgebildeten Hund keine UO absolvieren müssen, aber eben nicht so akribisch wie in Sportprüfungen.
Ich kannte nur einen Hund der als Rettungshund (Trümmer) ausgebildet wurde, der so richtig keinen Gehorsam besaß (BH mehrmals antreten musste um dann mit Hängen und Würgen durch zu kommen). Man hat seitens der Hundeführerein auch erklärt, dass das so gewollt wäre, weil ein Trümmersuchund selbstständig arbeiten müsse und daher seien so selbstständige Hunde wie Entlebucher perfekt.
Die BH macht man nur, weils halt gefordert ist, aber man braucht das alles nicht.
Aber hier bezweifle ich, dass dieser Hund jemals Richtung Einsatzprüfung gekommen ist, ich hab diese Person samt Hund aber seit Jahren nicht mehr gesehen. Ich weiß auch nicht wie lange die da Mittrainieren durfte oder so. Also das ist kein Aushängeschild, sondern nur ein schlechtes Beispiel.
Alles anzeigenIch bin mal ganz fies. Wenn ich beobachte, woran es vor allem scheitert, dann sind die Gründe eher im Bereich der Grenzen und Erziehung zu finden.
Niemand verlang, dass ein Hund das Holz perfekt hält oder super schnelle Übungen zeigt, wenn es ums bestehen geht.
Schwieriger wird es eher, wenn die Hunde Ideen und Hobbys abseits von Mitarbeiten entwickeln. Einfach mal die Fährtenarbeit einstellen, weil da war ja wild auf dem Acker, nicht liegen bleiben, weil der andere Hund ist doof, usw. und das ist am Ende des tages Einfach gehorsam und Grenzen, die nicht mehr gesetzt werden. Ganz abseits von Hilfsmitteln.
Und nein, da hilft es nicht immer, dass man die Hunde stärker motiviert. Ich kenne da ganz traurige Beispiele, wo es am Sport gescheitert ist, weil das Märchen geglaubt wurde, dass es alles nur noch nett ginge. Und mit gescheitert meine ich: Angst und gebissen vom eigenen Hund und solche Späße.
Aber das ist ja kein reines Sport Problem, das ist ja ein ganz alltägliches Problem, dass sich über alle Rassen zieht.
Alles anzeigenSelbstverständlich kann man das nicht pauschal sagen, natürlich wird es Vereine geben in denen jeder Willkommen ist, aber wie sieht es so im Allgemeinen aus?
Das ist ja das was ich auch bereits schon weiter oben angesprochen habe und als deutlich größeres Problem sehe, als z.B Gebrauch verbotener Hilfsmittel.
Bei uns in der OG ist bis zu einer gewissen Kapazität jede(r) Hund(erasse) willkommen.
Unsere Helfer setzen sich allerdings auch ein Limit an Hunden, da bei zu vielen Hunden nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern auch der Helfer körperlich zu leiden beginnt
Ist ja auch total verständlich, das ist ja nicht nur einfach daneben stehen und Anweisungen geben, Tips und Tricks verraten, sondern körperliche Anstrengung. Das hier irgendwann Schluss ist und das man da nicht Hinz und Kunz zur Belustigung mitmachen lässt ist mir ja völlig klar.
Ich muss diese Helfer immer bewundern, die sich hier für die Hunde und Hundeführer hinstellen und diese Job machen.
Daher verstehe ich ja auch die Argumente: ohne dass hier eine gewisse Ernsthaftigkeit dahinter steckt, nehmen wir niemanden ins Training.
Aber eben auf das Problem mit dem Nachwuchs könnte das durchaus Auswirkungen haben.
Alles anzeigenIn welchen Zusammenhang können diese Geräte das? Spontan fällt mir da Jagdverhalten ein.
Ja, zum Beispiel. Auch für einen verlässlichen Rückruf. Und z.B. bei den typischen Leuten, die es nicht schaffen sich für den Hund ausreichend interessant zu machen. Hunde die schlecht über Futter oder Beute motiviert sind, die nicht personenmotiviert sind und einges mehr.
Die meisten Hilfsmittel werden halt dann eingesetzt wenn es Fehler in der Ausbildung gab. Zumindest im Reitsport.
Und das ist halt schon der falsche Gedanke (also nicht von dir hoffe ich). Jeder glaubt halt, dass ein E-Gerät oder Stachel dafür benutzt wird um zu "bestrafen". Ist einfach falsch.
Sich auf Hörensagen zu verlassen ist etwas, das ich einfach nicht verstehen kann. Das geht nicht in meinen Kopf. Man muss sich doch wenigstens ein Minimium mit etwas auseinandersetzen, hinterfragen und sich neutral informieren bevor man eine Meinung raushaut, die dann im Endeffekt ja gar nicht die eigene Meinung ist, sondern die von anderen.
Gerade habe ich gesehen, dass während ich das schrieb (immer mal bisschen über 2 Stunden hinweg
) sind etliche Beiträge nachgewachsen.
Mir gehts auch immer so, ich schreibe oft länger, weil ich ja zwischenzeitlich auch mal etwas arbeite (muss/sollte
) und schwupp schon sind wieder einige Beiträge dazwischen und meine Antwort gar nicht mehr relevant oder schon veraltert.
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Nun ja, wenn es keinen Grund gibt, weil die Ausbildung ordnungsgemäß verlaufen ist, brauche ich ja nicht auf Alternativen ausweichen. Ich gehe da jetzt wieder von meiner Stute aus, die vermutlich mit Trense genau so gut gelaufen wäre, wenn sie von Anfang an eine ordentliche Ausbildung erhalten hätte. So haben sich Verhaltensweisen eingeschlichen, die mit Kandare nicht mehr vorhanden waren. Annehmen der Zügel hat bei Trense immer Kopf hoch reißen nach sich gezogen, ich hab das in langwirigen, Kleinstschritten an der Hand dann über die Jahre wieder halbwegs abbauen können, aber für sie war Trense bewegt sich im Maul, Kopf nach oben. Mit Kandare war das nicht, weil durch die Stange nicht soviel Bewegung IM Maul war. Ich konnte mit der Trense keine feine Verbindung auf bauen weil sie in ein Verhaltensmuster fiel, dass so einfach nicht wegzubekomnen war. Wer weiß vielleicht hätte sie mit Trense auch bei ordentlicher Ausbildung Probleme gehabt, weil sie die einfach nicht mochte, aber hätte auch anders rum sein können.
Aber schau, wir machen doch jetzt auch nichts anderes, ich verlasse mich auf eure Erfahrungen mit diesen Hilfsmitteln, da ich sie selbst noch nicht angewendet habe, oder irgendwie das selbst miterlebt habe wie man sie anwendet.
Alles anzeigenDa wurde dann das Argument gebracht, also wenn man sich nicht sicher ist, ob man das machen möchte, dann soll man es gleich lassen, weil der Helfer sich nicht für so lala Trainings her gibt, etc.
Ja, wenn der HF sich nicht sicher ist, ob ER das machen möchte, dann muss ER sich da auch erstmal im Vorfeld drüber klar werden.
Tja, also wenn ich jetzt sage, ich weiß nicht ob sich mein Hund dafür eignet,
Ob sich der Hund dafür eignet kann man durchaus auch einigermaßen einschätzen ohne Schutzdienst gemacht zu haben ... wenn sich während des Trainings ein anderes Bild ergibt, dann ist das natürlich ärgerlich, aber zumindest nicht "Schuld des HFs wegen mangelnder Motivation seinerseits".
Dieses Ganze "hmmmm, ich weiß ja nicht" kannst du ja auch auf z.B die UO übertragen.
Wenn du da zum Training kommst und sagst: "ich weiß ja nicht, ob das was für uns ist" wird sich der Trainer dir gegenüber wohl auch anders verhalten als bei einem: "hey, ich hab voll Bock, lass uns gemeinsam einen Weg finden, dass mein Hund und ich das rocken"
Im Gegensatz zum (guten) Schutzdiensthelfer gibt's UO Trainer allerdings noch wie Sand am Meer
Naja ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich ja weiß das ich das machen möchte, wenn ich mich dafür interessiere. Es kann natürlich auch während des Trainings sich herausstellen, dass es doch nichts ist für mich.
Ich wollte zB unbedingt Fährte gehen mit Kiara. Hab sogar extra Verein deswegen gewechselt (ok es war der letzte Schubs dazu), abgesehen davon hat sich der Wechsel in allen Belangen als gute Idee heraus gestellt. Aber es liegt mir nicht. Am Hund scheiterte es nicht, die wäre da gar nicht so unbegabt, aber mir liegt es einfach nicht so. Hätte ich es aber nicht ausprobiert, bzw den Einblick da nicht erhalten, was da alles dran hängt, wie ich da trainineren muss etc, hätte ich das nicht sagen können. Jetzt hat natürlich in der Fährte nicht viel Trainingszeit mit anderen her müssen, mir wurde das gezeigt, aber das jemand Stundenlang dabei stehen musste, war ja nicht.
Beim Schutzdienst sieht das natürlich etwas anders aus.
Das Trainer mit Erfahrung sicher bevor ich mich an den Schutzdienst direkt wage schon mal einschätzen können ob hier von vorne herein Hopfen und Malz verloren sind, oder ob man es probiert, das glaube ich natürlich.
Aber ist auch die Bereitschaft dazu da, sich das mal anzusehen?
Wenn ich jetzt mit Kiara ankomme und sage: Leute wie sieht es aus, kann ich bei euch im Schutzdienst mitmachen??? Würde sich hier einer der alten Hasen hinstellen und den Hund überhaupt angucken? 3 Jahre, weißer Schäferhund, kein DSH oder Mali, keinerlei Vorkenntnisse meinerseits....
Auf das möchte ich hinaus.
Selbstverständlich kann man das nicht pauschal sagen, natürlich wird es Vereine geben in denen jeder Willkommen ist, aber wie sieht es so im Allgemeinen aus?
Ah ja und NEIN ich möchte keinen Schutzdienst mit meinem Hund machen, ich weiß das sie dazu nicht geeignet ist! Wobei, wer weiß, vielleicht würde sie soviel Spaß daran haben, dass sie dann gar nicht in Belastungssituationen zurück weicht, sondern an Selbstvertrauen gewinnt?
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