Alles anzeigenIch finde es wahnsinnig interessant, wie jeder den Einsatz von Hilfsmitteln für die eigenen Zwecke rechtfertigt, sogar schönredet, da offenbar eigene Erfahrung vorhanden ist aber der Einsatz von den besagten verbotenen Hilfsmitteln wird vehement verteufelt obwohl hier null eigene Erfahrungen vorhanden sind
Kathy Ein E-Gerät kann definitiv Unfälle durch Hunde verhindern.
Ich finds so witzig, weil ich benutze definitiv kein E-Gerät aber ich interessiere mich für den Umgang damit und eine korrekte, moderne, ethisch humane Anwendung, ganz einfach weil ich meinen Wissensschatz erweitern will und das kann ich nicht, wenn ich mich Unbekanntem versperre und Fremdmeinungen und Hörensagen auf den Leim gehe. Ich glaube, dass ein guter, geschulter Einsatz eines solchen Gerätes viel Gutes für Hund und Halter bringen kann.
@GeierWally wenn jemand absichtlich die Sätze von anderen missversteht und veralbert ist das keine gute Grundlage für eine Diskussion.
In welchen Zusammenhang können diese Geräte das? Spontan fällt mir da Jagdverhalten ein.
Solange man keine eigenen Erfahrungen (ob nun selbst verwendet oder live gesehen) hat, kann man vieles gar nicht beurteilen. Da muss man sich auf das hörensagen verlassen und auf die Erfahrunge von anderen.
Die meisten Hilfsmittel werden halt dann eingesetzt wenn es Fehler in der Ausbildung gab. Zumindest im Reitsport. Das man aber nun mal gewisse Hilfsmittel benötigt um mit dem Pferd zu kommunizieren, ist nun mal Fakt. Das man diese Hilfsmittel auch falsch ein setzen kann, ebenfalls. Siehe Gerte, hier hat man auch eine gute Parallele zum Hundesport, auch dort kann sie eingesetzt werden um den Hund zu verdeutlichen in welcher Position man ihn sehen will. Ihm erklären, schau das hätte ich gerne von dir. Aber dabei muss ich dem Hund nicht eine drüber ziehen, nur weil er zu weit vorne ist, optische Begrenzung reicht, oder mal kurz antippen, wenns nicht gesehen wird.
Aber man kann natürlich den Hund auch in die Position prügeln die man gerne hätte. Liegt aber dann nicht am Hilfsmittel, sondern an dem der es einsetzt.
Aber gewisse Hilfsmittel sind nun mal nicht ohne Schmerzen zu verwenden, ein Stromschlag schmerzt und zwar immer, es mag vielleicht gewisse Situationen geben, wo es Vertretbar ist um schlimmeres zu verhindern, das mag ich gar nicht bestreiten, aber halt dann als Notlösung und letzte Chance, wenn alles andere versagt. Damit einen Ausbildungsweg zu bestreiten, geht aus meiner Sicht gar nicht.
Die meisten Hunde wollen ja mitarbeiten, die wollen ja alles richtig machen, die wollen ja gelobt werden. Sofern man es ihnen richtig erklären kann, was man den gerne hätte. Und hier muss auch meiner Meinung nach die Zucht wieder ansetzen. Hunde auch darauf selektieren, dass die Arbeitseinstellung die richtige ist. Ein Hund der gar nicht mit seinem Hundeführer zusammenarbeiten will, ist im Gebrauchshundesport falsch.
Hinzufüg: ein großes Problem sehe ich auch darin wie oftmals in den OGs mit Interessierten, Neulingen etc umgegangen wird bzw. "nicht umgegangen wird" 😉
Wenn ich jetzt nur den Schutzdienst ins Auge fasse, ich wüsste gar nicht wo ich da wirklich hin soll, wenn ich das machen möchte. Gut es gibt einen Verein in der Nähe die das Anbieten, wie die aber auf Neulinge reagieren, weiß ich nicht. Aber so wirklich Werbung macht eigentlich kein Verein mit Schutzdienst.
Aber hier im Forum hat mal jemand gefragt, wegen eines älteren Hundes und Schutzdienst anfangen bzw rein schnuppern. Da wurde dann das Argument gebracht, also wenn man sich nicht sicher ist, ob man das machen möchte, dann soll man es gleich lassen, weil der Helfer sich nicht für so lala Trainings her gibt, etc. Genauso wenig der Trainer seine konstbare Zeit opfert für jemand, der ja gar keine Ahnung hat. Tja, also wenn ich jetzt sage, ich weiß nicht ob sich mein Hund dafür eignet, hab ich gar keine Chance, weil von vorne herein gesagt wird, nö wenn du dir nicht sicher bist, machen wir das gar nicht.
Ich verstehe diese Argumente ja auch, aber woher soll dann der Nachwuchs kommen? Quereinsteiger haben somit gar keine Chance in den Sport zu kommen.