@Polarwolf Im Kern stimme ich dir zu. Man sollte natürlich eine Portion Verständnis entgegen bringen.
Aber wenn ich dann einen toten Malteser da liegen habe, weil sich der Amstaff ja nur nach seiner genetische Veranlagung verhalten hat und den kleineren Hund versehentlich kaputt gemacht hat, weil er entweder seinen Jagdinstinkt geweckt hat, oder seine territorialen Ansprüche gelten machen wollte, hab ich ein "kleines" Problem (bitte die Wahl der Hunderasse im Beispiel nicht unter Kampfhundehetze setzen, es war nun mal so, hätte aber ein ähnlich großer schwerer Hund auch geschafft).
Die beiden Hunde waren an der Leine, falls der Einwand kommen sollte, die beiden Hunde trafen am Eingang zum Mehrparteienhaus zusammen, in dem beide gewohnt haben. Aber Größenverhältnis und Beisskraft haben hier die Katastrophe ausgelöst. Das dieser Hund später nochmal einen kleinen Hund getötet hat, ist eine andere Geschichte.
Also ja, wir MÜSSEN unseren Hunden entgegen dem Instinkt und Genetik Verhaltensweisen aufzwingen. Wie lässt sich das auf Hundebegegnungen zwischen fremden Hunden umlegen? Sollten wir diese vielleicht doch nicht kategorisch ablehnen? Kann das positiv auf das soziale Verhalten Auswirkungen haben, wenn der Hund lernt solche Anforderungen zu meistern?
Ich mein aber damit nicht Leine ab und rein ins Verderben!