Da bin ich absolut bei dir Axman
Aber das ist eben die Einstellung, dass die anderen dafür Sorgen müssen, dass ich Angstfrei durchs Leben gehen kann. Nicht ich hab an mir zu arbeiten, sondern die anderen haben dafür zu sorgen, dass mir kein Hund zu nahe kommt. Oder bei manchen überhaupt ins Blickfeld kommt. Das ist einfach dieser Egoismus, und das Gesetz unterstützt diese Denkweise auch noch. Im Fall der Hunde werden die einfach mal für alles als Bösewicht herangezogen, weil jeder Hund hat Zähne und die kann er ja und wird er ja auch einsetzen, zumindest wenn man sich das Gesetz so ansieht bei uns.
Grundsätzlich kann mich aber auch jedes Auto zu Tode fahren, deswegen verbietet man das Autofahren aber auch nicht.....
Ich hatte eine Kollegin damals auf der Uni, wo Fina mit ins Büro durfte, die hatte Angst vor Hunden. War anfangs etwas skeptisch, als vom Chef verkündet wurde, dass mein Hund ab jetzt mit kommt. Sie wusste selbst nicht so genau warum sie solche Angst hatte, aber sie hat sogar Straßenseite gewechselt, wenn ihr ein Hund entgegen kam. Wir haben immer noch Kontakt, sie hat ebenfalls 2 Kinder im selben Alter wie meine und wir treffen uns sporadisch immer mal wieder und auch bei mir zu Hause. Sie würde sich jetzt selbst nie einen Hund anschaffen, aber meine beiden, vorallem Fina machen ihr überhaupt keine Angst mehr. Sie sagt selbst, dass ich Fina mit ins Büro genommen habe, war für ihre Hundeangst das Beste was ihr passieren konnte. Durch Fina hat sie die Angst großteils verloren. Sie wollte ja daran arbeiten und ging in der Mittagspause sogar mit mir in die Hundefreilaufzone. War für sie anfangs eine große Überwindung, aber sie hat sich halt dann hinter mir versteckt, wenn ein Hund auf sie zu kam. ![]()
Natürlich kann nicht jeder seine Angst besiegen, aber alles auf die anderen schieben geht nicht. Dann muss man damit Leben und umgehen lernen.