Der Hund soll lernen zwei (gleiche) Beuteobjekte nacheinander aufzusammeln und natürlich beide im Fang behalten. Glücklich soll er erst sein, wenn er Beide hat.
Fürs Apportieren ist das insofern nützlich, dass man dann den Hund mit Beute (dicker Stoffball z.b.) bestätigen kann, ohne dass er das Holz fallen lassen muss... also Holz loslassen (außer bei Kommando AUS natürlich) gibt's nicht.
Zudem werden sie schneller, weil sie ja WISSEN, dass da noch was kommt. Man verkauft es dem Hund so, dass das Holz nen' Wert von 10€ hat, und der Stoffball beim HF 50€. Man will natürlich schnell die 50€ weil es mehr ist, aber die 10€ nimmt man doch auch noch mit, wenn man sie schon kriegt, zack, zack.
Klingt für mich grundsätzlich logisch, aber wenn der Hund sagt, lieber den Spatz in der Hand als die Taube am Dach? Also besser die 10 Euro als die 50 Euro, oder ich hol mir lieber die 50 und die 10 lasse ich halt hinten?
Bei meiner alten Hündin könnte ich mir das wohl mit Freesbe vorstellen, die ist der total Freesbejunky, da geht nix drüber, aber meine Junge ist eher Futterambitioniert. Wobei das mit dem Beutetrieb wohl eher unterbunden wurde, wie oben schon beschrieben durch die alte Hündin. Denn je mehr ich mit ihr alleine Ballspielen gehe, desto interssanter wird der Ball. Aber sie tut noch nicht alles dafür.