Alles anzeigenDer Unterschied für mich ist:
Diensthunde sind immer im Dienst, sprich sie werden auch so von ihren Haltern geführt . Auch in ihrer Freizeit.
Ein Sporthund sollte keine Entscheidung treffen müssen, "nach vorne" zu gehen. Ganz andere Ansatz.
Vielleicht ist das bei Dir anders, weil Deinen Hund eh niemand anfassen kann, wenn Du nicht dabei bist.Meinen Hund kann (aktuell, er ist ja noch nicht ganz gereift) jeder erst einmal anfassen und ich erwarte eben, das er auf keinen Fall eine Entscheidung "gegen den Menschen" trifft.
Was machst Du, wenn sich Dein Hund "vertut"?
Was machst Du, wenn "die vermeintliche Aggressivität" von einer 80 jährigen Oma mit Stock oder einem 7 jährigen Jungen mit Schäufelchen ausgeht und Du einen Moment nicht aufpasst, weil Du auch mal einen schlechten Tag hast?
Sowas kann ich einfach in meinem Alltag nicht gebrauchen.
Meine Hunde sind sogar super nett im Umgang mit Menschen, aber in der Tat unterscheiden sie. Die sind ja nicht unsicher unterwegs, aber ja, würde uns jemand aggressiv angehen würden sie reagieren und ich finde das auch richtig so.
Ich muss da tatsächlich auch nicht aufpassen, die haben nicht präventiv jeden auf dem Kiecker.
Es geht doch gar nicht um irgendeine Frau mit Stock, sondern um Menschen, die sich einem in aggressiver Stimmung nähren. Und das können Hunde sehr wohl sehr gut differenzieren.