Secans
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Beiträge von Secans

    Achso, jetzt hab ich's verstanden.

    Hab zu oberflächlich gelesen. Du hast Dich auf die Züchter bezogen, nicht auf die Hundehalter.

    Aber ja, die Züchter dcheint es auch zu geben...mir fiele da Mario Jessat ein. Ich glaube, er züchtet nicht speziell für den Hundesport, oder?

    Ja, genau. Ich beziehe mich auf Züchter. Ist doch total legitim, sich in den DSH zu verlieben. Das tolle Wesen kommt von ebendieser Selektion.


    Mario Jessat hat mit der DSH Zucht meines Wissens nach gar nichts zu tun.



    Warum sollten DSH denn 1800€ aufwärts kosten??? 8| Die Decktaxe ist human, die Fahrwege sind human, ich finde die aktuellen Preise total normal und ok so. Es sind Arbeitshunde, da kann so viel passieren bis die Erwachsen sind, die Preise dürfen ruhig normal bleiben. Freut euch doch, dass ihr tolle Hunde für normale Preise bekommt :)

    Secans Die Logik ist aber auch recht einseitig.

    Ich mache ja auch keinen Hundesport oder tue Dienst. Meine Motivation einen DSH zu wollen war eine Kombination aus seinem Charakter, seinem Wesen und seinem Aussehen.

    Und jetzt? Darf ich nicht?

    Du züchtest DSH ohne Interesse an Diensthundearbeit oder Hundesport?

    Ja gut bezüglich Zucht muss man halt sagen, dass ich nicht verstehe, warum es dann Gebrauchshunde sein müssen. Es gibt so viele tolle Rassen, wenn man im Grunde gar keine Gebrauchshunde haben möchte, weil man den Sport oder Dienst nicht betreibt, warum dann sowas züchten? Man kann doch nichts züchten, womit man keine Erfahrung hat…


    Bei den Malis sind es ja die selben Auswüchse in grün und ich kann das nicht nachvollziehen.

    Die Instandhaltung des Platzes kann je nach Gegend sehr unterschiedlich ausfallen.


    Ja, passive Mitglieder kann es geben.


    Manche Vereine holen sich zu Finanzierung auch fremde Sportarten auf den Platz, die Erfahrungen variieren hier, oft holt man sich damit mehr Probleme aufs Gelände, als man letztendlich dadurch löst.


    Verein erfordert einfach eine gewisse Mentalität und Kompromissbereitschaft.

    Es tut Sport und auch Zucht beim DSH vielleicht gar nicht so schlecht, sich mal gesund zu schrumpfen. Anstelle an allen Ecken und Enden die notwendigen Anforderungen aufzuweichen und herabzusetzen, sollte man einfach darauf bestehen, dass ein Mindestmaß an Qualität nicht unterschritten wird und dem einfach die Quantität opfern.

    Ich denke einfach, dass man sich damit abfinden muss, dass die Zeiten des Vereinssports vorbei sind. Die Menschen haben da kein breites Interesse mehr dran, daran ändern auch immer leichtere POs nichts. Gleichzeitig gibt es einfach so viele Sportarten die miteinander konkurrieren.

    Das haben sie auch bei der 2019er Änderung behauptet.

    Mehr als Chaos und Blödsinn ist bei den Änderungen nicht rausgekommen.

    Hehe, Ich finde ja die einzig sinnvolle Idee diesbezüglich die Idee, dass man in der IGP-1 nur 5 Meter Abstand zu Hund haben muss in der Fährte.


    Die restlichen Ideen fand ich da auch recht zweifelhaft.

    Zum Thema vereinsstrukturen mag ich noch beitragen: zu mir sagte mal ein alter Hundesportler, dass die Menschen sich verändert haben. Früher hat man auch gestritten, aber dann ging man zusammen ein Bier trinken und dann war gut. Und heute, bleibt man zerstritten und steigert sich rein.

    Muss man die extra ausschreiben oder kann man nicht, z.B. wenn die UO schlecht lief aber der SD super, vielleicht nur den SD als Spr im Heftchen eintragen lassen?

    Neee, das musst du vorher so melden. Ein schlechter SD wird ja aber trotzdem eingetragen, aber nicht als bestandenes AKZ.

    Zum Thema Züchterische Entwicklung. Na klar kann man die Anforderungen hier verändern, aber das geht nicht von heute auf morgen. Dem Hund, der nicht ins Hilfsmittelfreie-Beute-Bestätigungsschema passt, ist damit doch nun auch nicht geholfen.


    Und eine garantie gibt es da auch nicht, so funktioniert Genetik nicht.

    Ich bin mal ganz fies. Wenn ich beobachte, woran es vor allem scheitert, dann sind die Gründe eher im Bereich der Grenzen und Erziehung zu finden.

    Niemand verlang, dass ein Hund das Holz perfekt hält oder super schnelle Übungen zeigt, wenn es ums bestehen geht.


    Schwieriger wird es eher, wenn die Hunde Ideen und Hobbys abseits von Mitarbeiten entwickeln. Einfach mal die Fährtenarbeit einstellen, weil da war ja wild auf dem Acker, nicht liegen bleiben, weil der andere Hund ist doof, usw. und das ist am Ende des tages Einfach gehorsam und Grenzen, die nicht mehr gesetzt werden. Ganz abseits von Hilfsmitteln.


    Und nein, da hilft es nicht immer, dass man die Hunde stärker motiviert. Ich kenne da ganz traurige Beispiele, wo es am Sport gescheitert ist, weil das Märchen geglaubt wurde, dass es alles nur noch nett ginge. Und mit gescheitert meine ich: Angst und gebissen vom eigenen Hund und solche Späße.

    Ist eure Erfahrung denn echt, dass es am Schutzdienst scheitert?


    Die SPr-1 ist meiner Erfahrung nach noch die leichteste der drei Disziplinen. Scheitern tut es eher an der Fährte oder der Unterordnung.


    Ich meine, in der Spr-1 muss man ja wirklich kaum was machen, ein Hund der halbwegs bellt und beißt besteht doch schon. Man kann überall abholen und die Leine nutzen.