Beim Richten muss auch immer abgewägt werden ob die geforderten Leistungen durch tierschutzkonforme Ausbildungsmethoden überhaupt erreicht werden können. Bzw. in wie weit für die Höchstbewertung Leistungen gefordert werden die eigentlich nur durch eine tierschutzrelevante Ausbildung erzielt werden können (bzw. durch diese sehr viel leichter).
Das ist das immer wiederkehrende Argument, das Hunde auf diesem Niveau nur mit Gerät ausgebildet werden können, was einfach nicht stimmt. Wenn beim Richten deutliche Zeichen von Stress konsequent gezogen würden und nur Hunde die frei und offen sind hohe Punkte bekämen, würde sich das Problem in den meisten Fällen von alleine erledigen.
Ich weiß das es einige wenige gibt, die mit Gerät so ausbilden können, das man es hinterher nicht sieht, aber den meisten Hunden sieht man es an, wie sie ausgebildet wurden. Wenn dafür weiter hohe Punkte vergeben werden, wird sich nie etwas ändern, egal wie streng gerichtet wird.
Ich bin auch absolut dafür, das auf solchen Prüfungen jede Sparte von mindestens zwei Richtern gerichtet wird, um zumindest ein bisschen mehr Objektivität zu bekommen.