Mona
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Beiträge von Mona

    Ich denke eher das es PD ist ( wenn alle anderen Ursachen wie Tumor, Verletzung, Babesiose etc. ausgeschlossen wurden). Rhabdomyolyse führt eher zu Steifheit und Schmerzen, ähnlich wie beim Pferd, und nicht zu Krämpfen. Wichtig ist auf jeden Fall, das er den Hund nicht nüchtern belastet, sondern morgens ganz normal füttert vor dem Training.

    Da wir nur sehr wenig Fährtengelände haben, gehe ich wenn ich viel Fährten gehe direkt am nächsten Tag wieder drauf. Wenn ich beim Legen sehe, das ich eine alte Fährte kreuze, lege ich bei jüngeren Hunden danach Futter. Die älteren haben da normalerweise kein Problem mehr zu unterscheiden, die kennen das.

    @GeierWally wenn das Training bei deinem Züchter für dich passt, glaube ich nicht das es ein großes Problem ist, wenn du nur einmal im Moment da bist. Wenn es dann sogar zwei bis drei Tage am Stück sind, schafft man schon wirklich viel. Klar ist es besser, wenn man zweimal die Woche mit Trainer trainieren kann, aber funktionieren wird es auch so.

    Ich bin auch bei mir Zuhause in der SV Ortsgruppe. Das ist auch mehr oder weniger nur ein Hausfrauenverein, die machen RH Sport, aber da hat es noch keiner bis zur Prüfung geschafft. Aber es sind nette Leute, die mir nicht reinreden, bzw. sogar ab und zu fragen wie ich was mache und wir verstehen uns gut. Wenn ich Zeit habe, gehe ich zu den Übungsstunden, trinke einen Kaffee und nutze für meine Hunde, das Leute auf dem Platz sind. Ansonsten kann ich den Platz immer nutzen wenn ich möchte, ich beteilige mich aber natürlich auch an den Arbeitsdiensten und helfe, wenn es ab und zu mal RH Seminare gibt. Für mich funktioniert das so echt gut.

    Zum richtigen Training fahre ich dann allerdings auch 370 km einfache Strecke. Aber ich bilde gerade den dritten Hund so aus, also das System funktioniert schon :)

    Ich denke wirklich das es leider ganz vielen so geht. Bei mir ist es ziemlich ähnlich gelaufen. Zuhause war kein vernünftiges Training zu finden und der Trainer, der gepasst hat weit weg. Ich habe es dann so gemacht, das ich alle drei bis vier Wochen zum Training gefahren bin und den Rest für mich alleine vorm Spiegel trainiert habe. Ist sicher nicht ideal, aber ging halt nicht anders. Man muss auch ein bisschen aus dem Kopf bekommen, das man alles perfekt bekommen muss, dem Hund ist das eh egal solange man nicht unfair wird. Im Nachhinein kann ich sagen, ich habe mir bei meinem ersten Hund, nicht mehr Fehler eingebaut, als andere, die zwei bis dreimal die Woche im Verein trainieren. Die Ausbildung dauert natürlich insgesamt länger, aber das hat mich nicht gestört, es ist ja mein Hobby und soll mir und dem Hund Spaß machen.

    Ich glaube ein ganz großes Problem in der Hundeerziehung (und auch in anderen Bereichen) ist, das kaum noch jemand instinktiv handelt, sondern das die meisten es ganz besonders gut machen wollen und dadurch total verkopft sind. Bis man sich in einer Situation überlegt hat, wie man am besten reagiert, ist es immer zu spät!

    Dabei ist es eigentlich völlig egal, welcher Philosophie man folgt, ob rein positiv oder etwas anderes, es kann nicht funktionieren, wenn man nicht in der Situation mit voller Überzeugung ohne großartig Nachzudenken reagiert.

    Ich sehe so viele Leute mit ihren Hunden, die trotz Hundeschule, in ganz normalen Alltagssituationen völlig überfordert sind, weil der Hund anders reagiert als erwartet und sie erstmal überlegen müssen, wie sie die Situation am Besten lösen.

    Rückruf, Jagdverhalten, Freilauf, Leinenführigkeit, bissl Benehmen, viel mehr braucht es nicht und das klappt schon sehr oft mit ganz normalen Hunden nicht. Da wird ein Lebenlang trainiert, ohne wirklichen Erfolg in den Bereichen.

    Aber das liegt doch in den meisten Fällen an mangelnder Konsequenz. Zu glauben das man mangelnde Konsequenz mit einem E-Gerät ausgleichen kann, finde ich schon sehr optimistisch. Ich fürchte das das erst so richtig in der Katastrophe endet. Du weißt doch selber, das es mit anziehen und auf den Knopf drücken nicht getan ist.

    Bei dem von mir beschriebenen System ist es nicht anonym, da der Hund die Leinensignale und sonstige Signale mit dem HF verknüpft. In den von mir beschriebenen Situationen hatte kein HF selbst den Auslöser in der Hand, sondern der Trainer.

    Ja so arbeiten sie da wo ich es mitbekomme auch. Das führt dann auch noch dazu, das der Hundeführer falsch reagiert, weil er ja gar nicht weiß, wann genau gedrückt wird. Da wo du es jetzt mitbekommen hast, trainieren sie schon lange so oder war das jetzt neu?

    Da außer in Deutschland, Österreich und der Schweiz E-Geräte in den meisten Ländern erlaubt sind, ist das ja schon ein Thema über das man diskutieren kann :) .

    Ich habe bei mir in der Nähe einen ziemlich bekannten Trainer, der nach dem von Axman beschriebenen System arbeitet. Bei ihm selber klappt das gut und er ist damit erfolgreich, wobei mir die Hunde trotzdem zu gestresst sind. Aber bei den Leuten die bei ihm trainieren, funktioniert es nicht so gut. Die Umsetzung ist so kompliziert, das das kaum einer auf die Reihe bekommt (hängt natürlich auch viel mit den Menschen zusammen, wie gut sie es erklärt bekommen und wie geschickt sie beim Umsetzen sind, aber es können ja nicht alle zu blöd sein). Und es bleibt natürlich auch nicht nur bei leichten Aktivierungen, da wird dann im Endeffekt der Hund auch in und aus dem Arm gedrückt.

    Dabei scheint den Leuten offensichtlich gar nicht klar zu sein, was sie da machen, es ist viel zu leicht einfach anonym auf den Knopf zu drücken.

    Ich finde es deutlich ehrlicher, wenn ich meinem Hund klar mache, wenn er Blödsinn macht, dann kann ich auch viel besser das richtige Maß finden, wenn ich sehe, das meine Korrektur ankommt.

    Für mich wäre der einzige wirklich sinnvolle Einsatz eines E-Geräts (wie bereits erwähnt) um Jagdverhalten abzubrechen. Damit hätte der jagende Hund deutlich mehr Lebensqualität, weil er frei laufen kann, und es würde kein Wildtier oder Autofahrer gefährdet. Aber da auch hier der Einsatz vernünftig auftrainiert werden muss, würde es in der Praxis wahrscheinlich oft nicht funktionieren.

    In den letzten Monaten konnte ich beobachten, wie einige Hunde, die ein chronisches Problem mit Ablenkbarkeit und Fokus hatten, durch die minimale Anwendung von kleinen Reizen des E-Gerätes einen ENORMEN Ausbildungsschritt gemacht haben ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Null Nebenwirkungen.

    Das glaube ich dir sofort. Aber ich bin mir sicher, das man das auch ohne hinbekommt. Das große Problem ist doch einfach, das das System so extrem fehleranfällig ist und man dann durchaus Schaden anrichten kann.