Wuesti
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Beiträge von Wuesti

    Ich hatte mich mit meinem Mann tatsächlich zu der Zeit für exakt diesen Welpen entschieden, weil ich exakt das in exakt dieser Linie nicht vermutet hätte.


    Ein Hund wie Da Vinci gehört definitiv nicht zur Polizei.

    Da sollen die Hunde nämlich sauber arbeiten und nicht unkontrolliert in ihre HFs beißen, wenn sie Frust haben 🤣


    Seminare bei Baumann sind super ... brauchst du aber nicht, wenn deine Erfahrung in dem Bereich ausreicht, um die Situation selbst zu lösen.

    Ich weiß, dass es dir wahrscheinlich absolut unbegreiflich ist zu welchen Trieblagen so ein LZ fähig ist, aber ob du es nun glaubst oder nicht diese Vorkommnisse gab es zu keiner Zeit im Schutzdienst.


    Es gab einmal so ein Vorkommnis in der UO, in der Da Vinci AUFGRUND seiner Trieblagen ohnehin nur mit Futter gearbeitet wird.


    Bei mir gab's tatsächlich den ersten Vorfall als ich Da Vinci zum Spaziergang ausführen wollte und er an der Leine gefrustet hat, weil er lieber zu seinem Kumpel im Nebenzwinger zum Spielen wollte + sich so hochgehudelt hat, dass er innerhalb von 30 Sekunden übergesprungen ist und mir mit Anlauf den rechten Arm und die Rippenregion zertackert hat (im Anschluss Krankenhaus für mich 😉)


    Was wäre denn dann DEINE Lösung? Dem Hund einen Zwinger mit Auslauf bauen und ihn dann 12 Jahre drin lassen, weil du mit ihm nicht stressfrei spazieren kannst?

    Und was genau hat das damit zu Tun, dass man eben auch die Bedürfnisse des Hundes respektiert.


    Das ist eine ganz einfache Kiste.


    Je nach Ausprägung der Aggression z.B. in Da Vincis Fall und dem massivem Verbeißen in den HF hast du drei Möglichkeiten:


    1. Unschön ausdiskutieren und danach hoffentlich mindestens 12 Jahre, in denen du dem Hund ein artgerechtes Leben mit Sozialkontakten und Freilauf gewähren kannst.


    2. Lebenslänglich keine Sozialkontakte, Leinenzwang und Maulkorb und 12 Jahre lang ein ungutes Gefühl im Umgang mit dem Hund


    3. Spritze


    Ganz ehrlich, ich liebe meine Hunde alle abgöttisch und würde genau wie @KleineMama auf viel für die Tiere verzichten, aber in einer "Beziehung" -auch zum Tier- geht es nicht darum Grenzen nur einseitig zu respektieren und man muss und sollte sich weder für den Partner noch für den Hund vollkommen aufopfern.

    Ich hatte im Grunde in diesen Bereichen nie Probleme mit meinen Hunden ... außer mit Da Vinci ... der war von Anfang an sehr "wehrig", wenn er gemaßregelt wurde und auch Beute- und Futteraggression waren bei ihm ein großes Thema.


    Beute- und Futteraggression waren mit viel Geduld und Tauschgeschäften gut in den Griff zu bekommen, sodass er mit der Zeit gut verinnerlicht hat, dass ihm nichts weggenommen wird, wenn er die Situation erträgt, sondern etwas dazu bekommt.

    Mittlerweile merkt man ihm davon gar nichts mehr an.


    Mit etwa 10 Monaten fing er allerdings an in höheren Trieblagen seinen Frust mit massivem Beißen in den Hundeführer lösen zu wollen, was zu ziemlich unschönen Verletzungen und einigen ebenso massivem, teils fast 1,5Std andauernden Machtkämpfen geführt hat bis wir uns auf einen "Waffenstillstand" einigen konnten.


    Mittlerweile genügt es, wenn ich ihn mit einem: Dicker, willst du streiten?! anknurre, damit sich die Synapsen wieder richtig schalten.

    Also ich glaube schon, dass das arbeiten auf dem Hundeplatz die Bindung zwischen Hund und Hundeführer positiv beeinflusst und damit sicherlich AUCH einen positiven Einfluss auf den Alltagsgehorsam und die Alltagstauglichkeit des Hundes hat.


    Ich persönlich unterscheide aber sehr zwischen Gehorsam auf dem Platz und im Alltag und schaffe meinen Hunden ebenfalls die Möglichkeit diese Dinge auseinander zu halten, weil ich im Alltag gar nicht wollen würde, dass die diesen hochkonzentrierten Gehorsam zeigen, denn das hat ja mit "einfach auch mal Hund sein" nicht viel zu tun ... aber genau das gestehe ich denen im Alltag in gewissen Grenzen absolut zu

    Schön zu lesen, dass sich auch "Hundesport-Unerfahrene" objektiv mit dieser Thematik auseinandersetzen können und "des Pudels Kern" verstehen können 🥰

    Gut das du weißt was andere so wissen,

    Aber fröhliche Einbildung weiterhin.

    Vorsicht Olaf ☃️ ... ganz dünnes Eis ... Du darfst diese Diskussion aber gern "im Privaten" mit mir führen.

    Hier gehört die nicht hin

    😘

    Ich denke auch, dass es viel an der Qualität der Ausbildung liegt.


    Ich hab hier in der Nachbarschaft eine Dame mit 5 Border Collies, die sie wohl auch sehr erfolgreich im Agi führt (hab es nie nachgeprüft) ... ABER: Mann bin ich neidisch wie gut die ihre Hunde im Privatbereich in der Spur hat 🤯

    Da können sich meine selbst bei ihrer jüngsten Hündin aber noch eine Scheibe abschneiden 😅


    Wobei ich aber ehrlicherweise auch gestehen muss, dass ich den Alltagsgehorsam (außer den Rückruf und den Not-Aus-Schalter) immer etwas stiefmütterlich behandele, weil es hier ohnehin nur Pampa gibt und ich meistens niemanden treffe und meine Hunde mich auch nicht zur Arbeit etc begleiten