Wuesti
  • Weiblich
  • 36
  • aus Kalletal
  • Mitglied seit 9. Februar 2024
  • Letzte Aktivität:
  • Community und Forum zum Thema Deutsche Schäferhunde und artverwandte Hunderassen

Beiträge von Wuesti

    Oh nein ... lass dich mal lieb umarmen und auch von meiner Seite aus Mut machen.


    Meine erste Hündin Cleo hatte auch eine CES, die sich darin äußerte, dass sie immer mal wieder eine "Wasserrute" (Rute bammelte traurig und ziemlich leblos an ihr herum 😢) hatte.


    Da dies bis zur CES Diagnose mit knapp 8 Jahren leider schon sehr lange der Fall war (erstmalig trat das etwa mit 4 auf), war nicht davon auszugehen, dass sich die neurologischen Ausfälle der Rute durch OP hätten beheben lassen können, sodass ich mich damals gegen eine OP entschied, da sie keine weiteren neurologischen Probleme hatte.


    Die CES verläuft schubweise, sodass Cleo 2-4x jährlich wochenweise Schmerzmittel benötigte und sie bekam natürlich Physio und ab und an Akupunktur, was ihr in den akuten Schubphasen immer gut geholfen hat.


    Die meiste Zeit war sie trotz Nicht-OP beschwerdefrei und wurde von mir moderat in UO und Fährte gearbeitet (vorher auch SD), hat aber zu Hause auch im Spiel im Rudel immer einen Freifahrtschein gehabt und wurde auch dann und wann mit dem Ball bespaßt (was nutzt dir das beschwerdefreieste Leben, wenn man keinen Spaß mehr haben darf).


    Trotz CES und mittlerer ED wurde die Hündin 12 Jahre alt ... verloren habe ich sie an einen Lungentumor

    was ist ZAP die deine freundin mit ihrer HZ hündin trainiert?

    Das ist eine SV interne Zuchtanlagenprüfung ... da werden grob gesagt auch Segmente des IGP Bereichs abgeprüft, aber in einer "abgespeckten" Version.


    Die bestandene ZAP zählt dann anstelle der IGP als Voraussetzung zur Körung

    Unpopuläre Meinung:

    Es tut Sport und auch Zucht beim DSH vielleicht gar nicht so schlecht, sich mal gesund zu schrumpfen. Anstelle an allen Ecken und Enden die notwendigen Anforderungen aufzuweichen und herabzusetzen, sollte man einfach darauf bestehen, dass ein Mindestmaß an Qualität nicht unterschritten wird und dem einfach die Quantität opfern.


    So sehe ich es auch


    Generell denke ich, dass man bei Interesse der "breiten Masse" durchaus eine "IGP-Light" einführen kann, aber die Anforderungen an die Zuchthunde sollten nicht weiter gelockert werden.

    Der eine hätte den maximalen Jagdtrieb...da kann man sich dann entscheiden:" Entweder lebenslang an die Leine oder..." und da hielt sie einen Drücker hoch.


    ... und in so einem Fall + nach ordentlicher Kosten-/Nutzen-Abwägung KANN so ein Gerät tatsächlich auch ein "Segen" für beide Seiten sein.


    Es sei in diesem Zusammenhang auch einmal darauf hingewiesen, dass der Gebrauch von Hilfsmitteln, deren Name nicht genannt werden darf 😉 tatsächlich kein spezifisches "Problem" des IGP-Bereichs darstellt ... ich empfinde es so, dass das oft so rüberkommt.

    Tatsächlich werden die Dinge allerdings in anderen Bereichen deutlich öfter eingesetzt

    Die neue PO soll doch auch anfängerfreundlicher werden in den unteren Prüfungsstufen.

    Was will man denn in den unteren Prüfungsstufen -insbesondere im IGP-Bereich- NOCH anfängerfreundlicher gestalten? 😳

    Es ist doch jetzt schon so, dass du eine IGP1 mit einem absoluten Minimum an Ausbildungsaufwand zumindest bestehen kannst.

    Daher verstehe ich ja auch die Argumente: ohne dass hier eine gewisse Ernsthaftigkeit dahinter steckt, nehmen wir niemanden ins Training.


    Aber eben auf das Problem mit dem Nachwuchs könnte das durchaus Auswirkungen haben.


    Nicht auf Nachwuchs, der eine gewisse Ernsthaftigkeit mitbringt 😉


    Aber den hats halt wie in vielen anderen Bereichen auch nicht mehr.


    Das Nachwuchsproblem ist ja nicht nur eines, das man SV/DVG intern beobachten könnte.


    Ich denke, dass es vor allem daran liegt, dass es heute ein deutlich breiteres Angebot an "Hobbies" gibt als noch vor 30-40 Jahren.


    ... und es gibt auch en deutlich breiteres Angebot an Hunderassen, die man sich hierzulande anschaffen kann, als noch vor 30-40 Jahren

    Selbstverständlich kann man das nicht pauschal sagen, natürlich wird es Vereine geben in denen jeder Willkommen ist, aber wie sieht es so im Allgemeinen aus?


    Das ist ja das was ich auch bereits schon weiter oben angesprochen habe und als deutlich größeres Problem sehe, als z.B Gebrauch verbotener Hilfsmittel.


    Bei uns in der OG ist bis zu einer gewissen Kapazität jede(r) Hund(erasse) willkommen.


    Unsere Helfer setzen sich allerdings auch ein Limit an Hunden, da bei zu vielen Hunden nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern auch der Helfer körperlich zu leiden beginnt

    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Freund von Stachel, Tele usw. - aber ich habe so ein Tele im letzten Seminar mal an mir ausprobiert. Der Schmerz ist ein "Witz" ... im Gegensatz zum permanenten ziehen und rucken und zerren an der Leine.


    Sag es doch wie es ist: es ist nichtmal ein "Schmerz", sondern ein leichtes "Kribbeln" ... jeder Stromzaun um eine Pferdeweide hat mehr "wumms"


    Mein Hund hat schon einige heftige Leinenrucks bekommen ... ich behaupte: Das ist viel viel schlimmer, als 2 x kurz mit Stachel zu zupfen.


    Danke, dass du auch das zur Sprache bringst.


    Trotzdem bin ich froh, dass ich bei Amalou keines der Hilfsmittel benötige.


    Aber ja: es gibt sie, diese Hunde bei denen die korrekte und auf ein Mindestmaß reduzierte Anwendung dem HF einiges an grauen Haaren spart und das durchaus auch im Bereich der Alltagserziehung

    Da wurde dann das Argument gebracht, also wenn man sich nicht sicher ist, ob man das machen möchte, dann soll man es gleich lassen, weil der Helfer sich nicht für so lala Trainings her gibt, etc.


    Ja, wenn der HF sich nicht sicher ist, ob ER das machen möchte, dann muss ER sich da auch erstmal im Vorfeld drüber klar werden.


    Tja, also wenn ich jetzt sage, ich weiß nicht ob sich mein Hund dafür eignet,


    Ob sich der Hund dafür eignet kann man durchaus auch einigermaßen einschätzen ohne Schutzdienst gemacht zu haben ... wenn sich während des Trainings ein anderes Bild ergibt, dann ist das natürlich ärgerlich, aber zumindest nicht "Schuld des HFs wegen mangelnder Motivation seinerseits".


    Dieses Ganze "hmmmm, ich weiß ja nicht" kannst du ja auch auf z.B die UO übertragen.


    Wenn du da zum Training kommst und sagst: "ich weiß ja nicht, ob das was für uns ist" wird sich der Trainer dir gegenüber wohl auch anders verhalten als bei einem: "hey, ich hab voll Bock, lass uns gemeinsam einen Weg finden, dass mein Hund und ich das rocken"


    Im Gegensatz zum (guten) Schutzdiensthelfer gibt's UO Trainer allerdings noch wie Sand am Meer

    @GeierWally danke, dass du das was ich meinte so gut auf den Punkt gebracht hast.


    Es wird meiner Meinung nach von vielen langjährigen IGPlern vergessen, dass die ihr Wissen auch irgendwann einmal vermittelt bekommen haben 😉

    Viele wollen kommen, sofort als erstes drankommen beim Training, und danach nichtmehr auf dem Platz stehen um den anderen zuzugucken (und was zu lernen) sondern lieber in der Wirtschaft ne Limo trinken gehen (oder auch gleich wieder heim fahren).

    Die hast du überall ... und manche müssen das Vereinsleben eben auch erst lernen, weil sie es schlicht und ergreifend nicht kennen.


    Wenn sie wenigstens ne Limo trinken, kommt halt wenigstens der ein oder andere Groschen in die Kasse.


    Man muss ja in diese Leute nicht sooooo viel Herzblut stecken wie in die, die den Verein am 💩 halten 😉


    Oftmals wird Neulingen aber bereits schon genau diese Haltung entgegen gebracht ohne, dass sie überhaupt die Chance haben sich zu beweisen