Oh nein ... lass dich mal lieb umarmen und auch von meiner Seite aus Mut machen.
Meine erste Hündin Cleo hatte auch eine CES, die sich darin äußerte, dass sie immer mal wieder eine "Wasserrute" (Rute bammelte traurig und ziemlich leblos an ihr herum 😢) hatte.
Da dies bis zur CES Diagnose mit knapp 8 Jahren leider schon sehr lange der Fall war (erstmalig trat das etwa mit 4 auf), war nicht davon auszugehen, dass sich die neurologischen Ausfälle der Rute durch OP hätten beheben lassen können, sodass ich mich damals gegen eine OP entschied, da sie keine weiteren neurologischen Probleme hatte.
Die CES verläuft schubweise, sodass Cleo 2-4x jährlich wochenweise Schmerzmittel benötigte und sie bekam natürlich Physio und ab und an Akupunktur, was ihr in den akuten Schubphasen immer gut geholfen hat.
Die meiste Zeit war sie trotz Nicht-OP beschwerdefrei und wurde von mir moderat in UO und Fährte gearbeitet (vorher auch SD), hat aber zu Hause auch im Spiel im Rudel immer einen Freifahrtschein gehabt und wurde auch dann und wann mit dem Ball bespaßt (was nutzt dir das beschwerdefreieste Leben, wenn man keinen Spaß mehr haben darf).
Trotz CES und mittlerer ED wurde die Hündin 12 Jahre alt ... verloren habe ich sie an einen Lungentumor