Definitiv, sollte Deine Mutter als Frauchen die Verantwortung übernehmen den Hunden zu zeigen, wie sie sich verhalten sollen.
Wichtig auch, dass die Kleinkinder auch nur mit Erlaubnis zum Hund dürfen (klassischer Fall Hund hat Befehl auf dem Platz zu bleiben, wird dort aber vom Kind bedrängt).
Sehr gut ist der Ansatz wie oben beschrieben, dass die Menschen die andern Menschen begrüßen und die Hunde sich zurück halten sollen oder beim Klingeln gleich das Ritual haben auf die Decke zu gehen (aber wenn das jetzt Jahre anders lief, ist das natürlich nicht so leicht umzusetzen, hier kann eine Anbindevorrichtung an der Decke helfen).
Hilfreich ist auch immer in dem Fall eine Hausleine, mit der man kommentarlos lenken kann, und gar nicht erst "verbale Diskussionen" (lass das, pfui, aus ....) aufkommen.
Insgesamt ist es natürlich sehr schwer hier Ruhe rein zu bekommen, wenn die Kinder nur ein paar Mal im Jahr zu Besuch kommen.
Hunde scheinen auch erkennen zu können wer Familie ist und wer fremd. Bei uns wurde sofort beim ersten Besuch erkannt, dass das Familie ist und entsprechend groß war die Freude mit entsprechender Aufregung. Fremde Kinder/Leute haben nie großes Interesse geweckt. Wir haben die Verwandtschaft auch nur einige Male im Jahr gesehen, da waren die ersten 48 Stunden auch immer sehr aufregend bis Normalität eintrat. Dann kamen die schönen Tage, dann die Trauer wenn die Kinder wieder weg waren. Und beim nächsten Besuch ging alles von vorne los.
Also wie gesagt das Frauchen (Deine Mutter) muss strikte Tabu-Regel für anspringen, anrempeln, kneifen aufstellen. Gerne Hilfsmitttel wie Hausleine oder Anbindevorrichtung am Platz nutzen (wenn der Hund angebunden auf seiner Decke neben dem Sofa liegt ist er nicht ausgeschlossen - somit keine soziale Ausgrenzung des Hundes).
Und die Kleinkinder auch nicht zum Hund lassen, wenn der Hund den Befehl hat auf seinem Platz zu bleiben.