tanja_and_pets
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Beiträge von tanja_and_pets

    Definitiv, sollte Deine Mutter als Frauchen die Verantwortung übernehmen den Hunden zu zeigen, wie sie sich verhalten sollen.


    Wichtig auch, dass die Kleinkinder auch nur mit Erlaubnis zum Hund dürfen (klassischer Fall Hund hat Befehl auf dem Platz zu bleiben, wird dort aber vom Kind bedrängt).


    Sehr gut ist der Ansatz wie oben beschrieben, dass die Menschen die andern Menschen begrüßen und die Hunde sich zurück halten sollen oder beim Klingeln gleich das Ritual haben auf die Decke zu gehen (aber wenn das jetzt Jahre anders lief, ist das natürlich nicht so leicht umzusetzen, hier kann eine Anbindevorrichtung an der Decke helfen).


    Hilfreich ist auch immer in dem Fall eine Hausleine, mit der man kommentarlos lenken kann, und gar nicht erst "verbale Diskussionen" (lass das, pfui, aus ....) aufkommen.

    Insgesamt ist es natürlich sehr schwer hier Ruhe rein zu bekommen, wenn die Kinder nur ein paar Mal im Jahr zu Besuch kommen.

    Hunde scheinen auch erkennen zu können wer Familie ist und wer fremd. Bei uns wurde sofort beim ersten Besuch erkannt, dass das Familie ist und entsprechend groß war die Freude mit entsprechender Aufregung. Fremde Kinder/Leute haben nie großes Interesse geweckt. Wir haben die Verwandtschaft auch nur einige Male im Jahr gesehen, da waren die ersten 48 Stunden auch immer sehr aufregend bis Normalität eintrat. Dann kamen die schönen Tage, dann die Trauer wenn die Kinder wieder weg waren. Und beim nächsten Besuch ging alles von vorne los.


    Also wie gesagt das Frauchen (Deine Mutter) muss strikte Tabu-Regel für anspringen, anrempeln, kneifen aufstellen. Gerne Hilfsmitttel wie Hausleine oder Anbindevorrichtung am Platz nutzen (wenn der Hund angebunden auf seiner Decke neben dem Sofa liegt ist er nicht ausgeschlossen - somit keine soziale Ausgrenzung des Hundes).

    Und die Kleinkinder auch nicht zum Hund lassen, wenn der Hund den Befehl hat auf seinem Platz zu bleiben.

    Also ganz ehrlich: je nach Veranlagung und grad in den ersten Lebensmonaten gemachten Erfahrungen braucht es überhaupt nicht viel, damit sich so ein Verhalten festigt.

    Das Leben der armen Maus hat mit so viel Pech begonnen, dass sie scheinbar gleich vier ahnungslose Besitzer hatte, die auch nicht mal in der Lage waren sich Hilfe zu organisieren - einfach traurig :|


    Ich hoffe sie lässt sich von Katrin schnell zeigen, dass es im Leben noch andere alternative, schöne und menschentaugliche Dinge gibt, die man machen kann.


    Und sie dann bald an ihre finalen Besitzer vermittelt werden kann, die dann auch ihren Bedürfnissen gerecht werden.

    eher eine Art Beutefangverhalten auf Füße, Hände etc.

    Ist das wirklich noch Beutefangverhalten?


    Die Person ist ziemlich ruhig und Etna geht zuerst an den Bauch und dann erst an die sich mehr bewegenden Extremitäten.

    Auch beim Ansprechen steht die Person schon und erst ein Bruchteil später springt Etna wieder zuerst an den Bauch bevor sie an die Beine geht.


    Wird Etna weg geschoben, dann kommt natürlich "Bewegung ins Spiel" was die Motivation steigert.


    Aber kommt das wirklich aus Beutefangverhalten, oder hat Etna einfach in den 5 Monaten gelernt, dass es spaßig (Dopamin) ist Leute anzuspringen und reinzupacken, da dann immer (jetzt mal angenommen, dass es vorher so war) so toll "gequitscht" wird?


    Aber hat dieser Hund wirklich so viel Pech gehabt, dass 4 Vorbesitzer das ganz normale Welpen/Junghund Verhalten auf Leute zuzugehen und die "überschwenglich zu begrüßen" und in Sachen rein zu beißen zu einen nicht mehr händelbarem Problem werden lassen konnten, dass der Hund nun zu Katrin gegeben wurde?

    Hmm, bei Katrin Scholz ist gerade eine 5 Monate alte Hündin die scheinbar einfach auf alle Menschen geht.

    5 Monate und Katrin ist der 5. Besitzer: https://www.instagram.com/reel/DLdA41hqRZl/


    Da scheint bei den 4 Vorbesitzern einiges schief gelaufen zu sein.


    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das etwas genetisches ist.

    Habe von so einem Verhalten schon mal gehört, da war es Krankheitsbedingt und ist dann auch nicht immer 100%tig reproduzierbar gewesen, sondern eher unberechenbar.


    Kann nur hoffen, dass Katrin etwas für die Hündin tun kann.

    Er hat derzeit Welpen, allerdings gehen wir mit keinem nach Hause 😂. Es ist erstmal zum kennenlernen.

    Gut, wenn die Welpen noch nicht zur Abgabe bereit sind, sonst sind die einschießenden Hormone kaum in den Griff zu bekommen :D .

    Einen schönen Welpenbesuch Euch allen.

    Hallo Zorro,


    springen gibt es bei mir nicht, habe drauf geachtet, dass noch etwas Platz für eine Rampe ist, da Welpe zu klein zum Springen ist, und ein alter und kranker Hund soll das auch nicht. Somit hatte ich den Platz für eine Rampe vorgehalten und dann wurde die einfach immer genutzt, auch wenn im mittleren Alter das wohl nicht notwendig gewesen wäre.


    Hier noch ein paar Ideen/Fragen zum Testen:

    • Ist es nur dieses Auto, oder geht er in andere Autos auch ohne Futter?
    • Geht er durch die Seitentür auf die Rückbank ohne Futter?
    • Springt er in den Kofferraum ohne Futter, wenn die Box draus ist?
    • Springt er in den Kofferraum ohne Futter, wenn die Box draus ist und die Rückbank umgelegt ist?
    • Läuft er generell über Bretter/Rampen, falls ja wenn man die Rampe/Brett ans Auto stellt läuft er dann hoch?


    Viele Grüße

    Tanja

    Ich kann mir bis jetzt immer noch nicht vorstellen, dass Valerie den Rat bekam den Hund auf den Rücken zu schmeißen, wenn er an der Leine zieht.

    Ich kann mir mittlerweile leider ziemlich viel vorstellen :( (auch wenn ich jetzt nicht gelesen hatte, dass das empfohlen wurde) .


    "Um nichts falsch zu machen" und weil "Experten ja immer alles besser wissen" habe ich dem Hund und mir schon so einiges "angetan", das tut mir noch heute leid, aber ich wusste es nicht besser und hatte damals noch nicht das Selbstbewusstsein zu sagen: Stopp, das kann so nicht richtig sein!


    Das schlimmste war Rudelkonzept nach Uli Köppel (schöne Darstellung wie Hunde sich überall ohne Leine frei bewegen können). Das habe ich leider 1 Jahr praktiziert (viel Geld für monatliche Seminare investiert, also alles unter der strengen Betreuung von Uli Köppel). Und es hat leider ein Jahr gedauert, bis ich Uli gesagt hatte so jetzt reicht's, das tue ich uns nicht mehr an. Das hat wahrscheinlich so lange gedauert, weil wir schon einiges anderes durch hatten und wir immer als hoffnungslos abgeschrieben wurden.

    Im Internet kann man einiges über das Rudelkonzept nach Uli Köppel lesen ca. 50% sind begeistert und die anderen 50% eben nicht. Aber im Internet stand auch, dass Thomas Baumann nur Starkzwang mit Stachelhalsband wäre (Stachelhalsbänder sind heute verboten und Thomas würde das heute nie anwenden, und was früher im Dienst mit Polizeidiensthunden gemacht wurde ist ein ganz anderes Thema, aber natürlich kennt er das als ehemaliger Polizeihundeausbilder auch) deswegen viel meine Wahl auf Uli Köppel.


    Aber ich hatte immerhin durch das Rudelkonzept gelernt Stopp zu sagen, sodass ich dachte OK Du fährst mit wachsamen Augen nach Berlin zum Baumann, und sobald was passiert, was sich nicht gut anfühlt, scheiß auf das investierte Geld, pack Deinen Hund und fahr heim.


    Grundsätzlich sage ich immer es ist ein Dreigestirn bestehend aus Hund, Hundebesitzer und Trainer. Nur weil ich mit einem Trainer klar komme, muss jemand anderes das nicht tun.


    Aber um auf das Zitat zurück zu kommen, mir wurden schon so einige tierschutzrelevante Methoden empfohlen, die ich Gott sei Dank nie umgesetzt hatte, aber vorstellen kann ich mir mittlerweile leider viel.

    Und so mancher Hundebesitzer ist einfach nur hilflos, wenn er einen kreischenden, durchdrehenden Hund an der Leine hat und die Nerven blank liegen, oder er auch teils Angst vor dem eigenen Hund bekommt. Und in diesen Situationen kann man den Leute natürlich viel empfehlen.


    Also am besten immer auf das Bauchgefühl hören, denn so gut wie Ihr kennt niemand Euren Hund und Euch selbst.


    Wir wohnen im Norden Deutschlands und Maila ist der erste eigene Hund von meinem Verlobten und mir. Wir beide haben bereits jeder einzeln einige Jahre Hundeerfahrung und so war es nur eine Frage der Zeit bis der gemeinsame Hund einzieht.


    Hallo Melli,


    herzlich willkommen, einen hübschen Hund habt ihr da.


    Hochspringen, "durchdrehen" bei Hunden und Jagen klingt nach einem jungen in "Saft und Kraft" stehenden Schäferhund.

    Tiefdurchatmen und Ruhe bewahren könnte da ein wichtiges Mantra werden. Trainieren der Impulskontrolle aber auch ein Bereich indem der Hund den Druck rauslassen kann (man kann nicht immer nur den Deckel drauf machen), könnte ein Ansatz sein.


    Du schreibst Ihr habt bereits einen Trainer der Euch hilft, das ist natürlich super.

    Falls Ihr aber noch weitere Hilfe sucht, kann ich nur Thomas Baumann aus Geeste empfehlen (Du schreibst Ihr kommt aus dem Norden, da wird das näher sein als von aus, über die "Dogworld-Stiftung – Lebenshilfe für verwaiste Hunde" kann man auch Zimmer dort direkt im Hundezentrum buchen). In einer Beratungsanalyse wird der Hund in verschiedenen Tests getestet und alles immer auf Video für die Besprechung aufgenommen.

    Je nachdem was in der Analyse raus kommt und und was die Eigenschaften und Präferenzen von Hund und Halter sind kann, kann z.B. La-Ko-Ko zum runter fahren und ZOS zur Auslastung (mein Bub konnte im "Kraft und Saft Alter" Radfahren bis der Rad-Akku leer war und danach kam die Frage: "Und was machen wir nun?", Nasenarbeit hat aber auch ihn geschafft) genutzt werden.


    Sorry, klingt wie eine Baumann Verkaufsveranstaltung, doch ich habe leider schon viel anderes gemacht und am Ende hieß es "gibt den Hund zur Polizei", deswegen bin ich Thomas und Ina so unendlich dankbar, dass sie mir knapp 14 glückliche Jahre mit meinem Hund geschenkt haben und ich kann sie einfach nur wärmstens empfehlen.


    Ich freue mich, dass Ihr der tollen Maus nun eine Chance gibt, ich wünsche Euch für schwierige Situationen viel Kraft - haltet durch, es wird sich lohnen.


    Viele Grüße

    Tanja

    Ich kannte ihn nicht und werde mir auch ein Buch von ihm kaufen.

    Welches ist sein 1. Buch?

    Auf der Hundezentrum-Baumann Seite unter "News" gibt es auch immer neben Veranstaltungsankündigungen auch interessante Artikel. Zum Beispiel "Vom Kadaver Gehorsam 1970 zu Samthandschuh Pädagogik 2022".


    (Thomas ist jemand der nie stehen bleibt. Das ist meine Erkenntnis aus über ein Jahrzehnt persönlichen Seminaren, Analysen, Trainings und Praktikum. Somit würde ich fast mit dem neusten anstatt mit dem ältesten anfangen.)