Was mir bei der ganzen Geschichte fehlt, ist eine gemeinsame positive Beschäftigung, der ihr regelmäßig nachgeht.
Meist ist es ja so, dass man, auch mit Trainer, primär an den Problemen arbeitet.
Das ist so, wie wenn ich als lernschwaches Kind, zur Hauptsache an meiner Lernschwäche arbeiten muss. Aus der Sicht der Eltern logisch, für das Kind eher demotivierend.
Bringt auch die eine Partei in den " du musst"-Modus und der anderen Partei stinkts.
Für euch könnte eine regelmäßige Hundesportbeschäftigung bei einem guten Verein etwas sein, das euch zusammenschweisst und gemeinsam Freude macht. Dann tut der Hund auch gerne etwas für dich und du lernst seine Qualitäten kennen und schätzen. Erziehung kommt da auch nicht zu kurz, ist hier aber in Beschäftigung eingebettet.
Auch hier wird es am Anfang nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen sein, aber unter regelmäßiger Anleitung arbeitet man sich Schritt für Schritt nach oben und hat stets auch für den Hund ( ganz wichtig!) arbeits-motivierende Elemente dabei. Ich würde da auch eher in einem Arbeitshundeverein suchen als bei Freizeithundecoachs.
Bei uns im SC war beispielsweise beim Fährtenkurs jemand mit Dackel dabei ( der hat es sehr gut gemacht).
Zudem ist jemand mit so einem halben Wolf ebenfalls im SC ( die sind nicht einfach zu erziehen) und natürlich die ganze Bandbreite an holländischen, belgischen und deutschen Schäfern. Jeder macht dort mit, wo es für ihn passt und wo der Hund Freude hat.