Online
maike
  • Weiblich
  • aus Hessen
  • Mitglied seit 6. Februar 2025

Beiträge von maike

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe glaube ich in Drogerien schon leere zum befüllen in der Abteilung für so kleine Reiseartikel und Fläschchen gesehen. Ich kam aber noch nicht dazu zu überprüft, ob ich es mir jetzt nur eingebildet habe oder ob die da wirklich verkauft werden.

    Ja mit Tüten habe ich auch schon rum experimentiert...

    Ich koche ja auch alles vorher, ich könnte mir vorstellen, dass so ein gummierter Futterdummy gehen würde, aber ich habe das Gefühl, wenn ich was im Internet bestelle entscheide ich mich immer genau für die Variante, die mir nicht taugt :/

    Huhu... ich suche gerade nach neuen Bestätigungsideen oder neuen Variationen mit Futter. Am besten so in der Art, dass ich es Mila nicht selbst fütter, sondern so, dass sie es sich irgendwie selbst holen kann.


    Hat jemand von euch schon ein bisschen mit sowas rumprobiert?


    Ich nutze dafür im Moment überwiegend den Fall, dass ich Futter auf einem Joghurtdeckel auslege und sie sich das Futter auf Freigabe dann holen darf. Je nach Übung direkt in der Nähe oder auch mal so, dass sie einen längeren Sprint da hin hat. Wenn es nicht unübersichtlich wird auch zwei verschiedene.

    Diese Variante der Bestätigung hat momentan, im Bezug auf Futter, den mit Abstand größten Belohnungfaktor.


    Oder eine andere Frage die ich mir stelle (ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob die noch jemand außer mir hat xD). Für Mila stellt Futter, dass sie sich selbst von dem Joghurtdeckel nehmen darf eine deutlich höhere Bestätigung dar, als Futter, dass sie von mir aus der Hand bekommt. Ich würde es cool finden, wenn ich Futterbestätigung, die von mir kommen irgendwie aufwerten könnte, aber so wirklich gute Übungen fallen mir dazu nicht ein.

    Spiele mit dem Hund aufbauen und sich immer wieder neue Spiele ausdenken ist absolut sinnvoll. Es verbessert die Beziehung, Bindung und Kommunikation.


    Zum Thema Hundebegegnungen. Ich hatte da auch arge Probleme, die sich stetig gesteigert haben.

    Ich war in einer Ortsgruppe, da konnte man mir diesbezüglich allerdings nicht weiterhelfen.

    Es gab dort schlicht keine Alternative zu "du musst jetzt mal ne Ansage machen"


    Ich bin dann regelmäßig in Stadtparks gefahren, weil

    - dort Leinenpflicht ist und ich schon mal nicht das Problem mit freilaufenden Hunden hatte

    - die Hunde in den Stadtparks zu 90 % extrem abgeklärt sind und so gut wie gar nicht auf Artgenossen reagieren

    - man hat durch die Grünflächen sehr gute Möglichkeiten auszuweichen, bzw. Abstand zu den anderen Hunden selbst zu bestimmen

    - es sind eine Vielzahl von Hundebegegnungen garantiert, ohne dass man selbst viel rumlaufen müsste


    Ich bin also ein bis zweimal die Woche in einem Stadtpark gefahren, habe mich da mit Schleppleine und Geschirr in einer passenden Grünfläche positioniert.

    Zuerst ging es darum, dass ich von allen Ablenkungen so weit weg war, dass mein Hund ansprechbar ist, mit mir spielt oder ruhig in der Ablage liegen kann ohne zu bellen, obwohl er irgendwo am Horizont jemanden wahrgenommen hat.


    Ich hatte natürlich auch immer Spielsachen und Futter mit, sodass aus diesen Aufenthalten ein bunter Mix aus, Umwelt erkunden und rumschnüffeln, Training von Unterordnung spielen und Ruheübung wurde.


    Die Ansprechbarkeit hat sich extrem schnell verbessert und dann wurde es tatsächlich auch ein bisschen ein Spiel Hunde zu spotten auf den Rückruf zurück zu kommen (an der Schleppleine), sich wieder ein Stück zu nähern, wieder Abstand zu nehmen.

    Auch erstmal hinterherlaufen statt direkt von vorne zu kommen kann eine riesen Hilfe sein.

    Oder wenn der Hund weg ist mal an eine Stelle laufen, wo der Hund gepinkelt hat oder gelaufen ist und schnüffeln lassen.

    Man kann unendlich viel machen und auf den Hund eingehen und unter Recht gut kontrollierbaren Bedingungen lernen, was den eigenen Hund überhaupt triggert und was für ihn gute Alternativverhalten sind um mit dem Stress klar zu kommen, bzw. überhaupt mal einen stabilen Plan B zu entwickeln.


    Das führt in keinem Fall dazu, dass man eine Woche später auf Bürgersteig Abstand an anderen Hunden vorbeikommt, aber man kann auf jeden Fall schon mal einen Fuß in die Tür bekommen und man hat auch gleichzeitig Spaß dabei.


    Mir hat es mit meiner Hündin extrem geholfen, es kann immernoch sein, das sie mal auslöst, aber sie ist dann trotzdem schnell wieder ansprechbar.

    Ah da sind mir doch glatt beim Verfassen meines Romans die neuen Kommentare durchgerutscht 😃


    Das hört sich doch super überlegt und reflektiert an. 👍🏼👍🏼👍🏼


    Hier gibt es viele Leute, die wirklich viel Ahnung haben und dir da noch super Tipps für geben können, wie du das alles umsetzen kannst.


    PS: ich beichte mal, dass ich für meinen Hund auch schon vor einer Ewigkeit einfach so zum ausprobieren mal einen beißarm gekauft habe und damit auch einfach selbst ein bisschen rumprobiert habe.

    War es eine super gute Idee? - naja

    Hat es was gebracht? - nicht wirklich ^^

    Hat es irgendwie geschadet? Nein

    ach du meine güte... Du willst also selber mit dem beißarm rumhantieren , deinen hund aber zum therapiehund ausbilden? Es lebe das internet

    Ich finde den Umgangston einfach nicht zielführend.


    Es gibt viele plausible Gründe die dagegen sprechen, dass man jetzt als Einsteiger, am besten noch im Rahmen von Hundebegegnungen versucht, irgendwie das Verhalten seines Hundes auf einen beißarm umzuleiten.


    Aber das hat Raiu09 auch nicht geschrieben.

    Wir wollen quasi das gleiche über Beiß-Spiele mit Beißwurst und Beißarm machen. Also quasi einen komplexen Spielaufbau als Ablauf für eben dieses Verhalten.

    Ich finde sich einfach auf das Wort Beißarm zu stürzen und pauschal vorauszusetzen, dass Raiu09 alles falsch machen wird was nur geht und es in einem bBeißvorfall mit Mensch oder Hund enden wird gemein.

    Und es führt dazu, dass Leute sich immer weniger trauen sich auszutauschen.


    Ich fände es cool, wenn man erstmal fragt an was für einen Spielaufbau Raiu09 denkt und dann konstruktiv Tipps zu geben.


    Es ist ja ohne Frage komplett plausibel, dass es sinnvoll ist einen Beißarm erstmal außen vor zu lassen und sich erstmal mit den Standard Spielsachen ran zu tasten, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Hund sich bei den Spielen trieblich entwickelt und wie es dabei um die Signalkontrolle steht.



    Bringt es überhaupt gerade, wo er draußen sowieso sehr aufgedreht ist ggf. hetzen und beißen zu födern.

    Ich würde immer mal versuchen die Spiele zu variieren und vielleicht auch in der Wohnung mal mit Suchspielen zu beginnen.

    Er könnte Beispielsweise dann auch draußen ein Beißspielzeug suchen (statt irgendwas hetzen) und wenn er es hat darf er zur Belohnung darauf kauen (kann auch sehr zum Abbau von Stress Beitrag).


    Aber auch das war jetzt nur mal ins blaue geraten, keiner hier kennt Raiu09 und kann einschätzen wie kompetent oder inkompetent er ist. Aber helfen funktioniert nur über Austausch auf Augenhöhe.

    Hallo, herzlich willkommen 😊


    Ich bin gerade nicht sicher, ob ich es überlesen habe wo Raiu09 geschrieben hat, dass sie selbst mit einem Beißarm trainieren wollen oder ob ich irgendwas nicht richtig verstanden habe.


    Dass Video, das sie verlinked haben von Susan Garrett ( <3 <3 <3 ) kann ich zwar irgendwie nicht mehr aufrufen, aber wenn ich mich richtig erinnere geht es in diesem Video darum, wie viele verschiedene Verhaltensweisen Jagdverhalten umfasst:

    Beute spotten, bzw. anzeigen, suchen bzw. Mit der Nase aufspüren, hetzen auf Sicht, beißen und dann so kauen, bzw. zerlegen.


    Das Video war für mich auch total wichtig. Und ich bin der festen Überzeugung, dass man für alle Sequenzen des Jagdverhaltens sinnvolle alternativen ganz alleine unabhängig von einem Schutzdiensthelfer bieten kann.

    Ich sehe kein Problem darin, dass ein Hund bei seinen Besitzern in einen Jutearm oder ein beißkissen beißt. Ich würde es für mich nur eher als unpraktisch sehen, wenn ich irgendwo draußen mit meinem Hund spielen will und einen beißarm mit schleppen muss und mich vor den anderen Gassi gängern rechtfertigen muss, die mein Hund, wenn es gerade dumm lief noch hysterisch angekläfft hat 😅😆

    Da ist eine stink normale beißwurst oder ein Ball entspannter im Handling.

    Also ich bin tendenziell ein totaler Fan der Hundebox. In der Wohnung habe ich es nie gebraucht, aber Mila ist vom Typ her auch sehr ruhig in der Wohnung und würde nie irgendwas kaputt machen.

    Aber ich benutze die Box regelmäßig, wenn wir am Hundeplatz sind, statt im Auto habe ich die gerade im Sommer lieber in ihrer Softbox im Schatten unter den Bäumen. Klar trainieren wir da auch zwischendrin, aber je nachdem was los ist und wie viele Leute da sind ist sie auf jeden Fall länger als 20 Minuten da drin. Für sie ist das augenscheinlich kein Problem, sie ruht sich trotz der bellenden Hunde am Parkplatz aus, teilweise mache ich die Box auf und muss sie auffordern raus zu kommen, weil sie gerade so am chillen ist (wo ich gerade drüber nachdenke, aus dem Auto will sie immer raus, obwohl sie grundsätzlich auch gerne im Auto ist und Auto fährt).

    Als ich dieses Jahr mit Mila dann im Urlaub war hat mir die Box den Ar... gerettet.

    Wir hatten eine Ferienwohnung an der polnischen Ostesee. In fremden Gebäuden fühlt sie sich grundsätzlich eher unwohl bzw. ist eher unsicher. Ich hätte es in diesem fremden Umfeld niemals konstant geschafft sie irgendwie zur Ruhe zu bringen. Ein auf den Platz schicken hätte unnötiges durchsetzen des Kommandos zur Folge gehabt, wenn sie aus Unsicherheit aufgestanden wäre. Anbinden mit einer Leine führt zu Zug an der Leine oder verhädern der Beine.

    So konnte ich je nach Situation entscheiden, ob es gerade ruhig ist und sie schafft es sich alleine abzulegen oder wird sie unruhig und ich packe sie in die Box damit sie sich nicht hochschaukelt. So lange ich am rumlaufen im Zimmer war und Kochen und abwaschen fiel es ihr nicht schwer zu liegen und zu dösen, aber wenn ich mich dann zum essen hingesetzt habe wurde sie nervös und ist immer rumgetiegert, selbes Verhalten wenn ich mich ins bett gelegt habe.

    Da konnte ich ihr mit der Box super helfen.


    Aber würde sie die Box nicht aus unserem Alltag kennen, könnte ich sie natürlich nicht im Ernstfall benutzen ohne sie noch mehr zu stressen.

    Ich denke gerade die Hunde, die anfangen zu winseln, wenn man sie zu Hause nach einer Runde Gassi in die Box packt, sollten es unbedingt lernen. Wie mach das anstellt... Da gibt es wahrscheinlich viele Wege, aber Fakt ist, dass man gerade mit so Energiebündeln immer wieder in Situationen kommt, wo man ihnen helfen muss runter zu fahren, da ist nach meiner Einschätzung eine Box alternativlos, weil es den Hund vor so vielen Ermahnungen, die er vielleicht ansonsten bekommen könnte beschützt.


    Ich verfolge ja auch viel Susan Garrett und ich denke sie ist eine der wenigen Hundsportler auf Weltklasse Niveau, wo in einem beispiellosen Ausmaß auf aversive Trainingsmethoden verzichtet wird und sie erklärt auch immer wieder, dass ihre Welpen und jungen Hunde nicht frei durchs Haus laufen dürfen und sie hat auch sehr viele Videos in denen Sie erklärt wie wichtig die Box als Trainingtool ist.

    Da fällt mir in dem Zusammenhang was lustiges ein. Ich hatte ein Gespräch mit unserem ersten Vorsitzenden und meinte nur wie traurig es sei, wenn man sich auf youtube deutschen Hunde-Content anschaut und das man wenn man irgendiwe sportlich interessiert ist schon auf den english sprachigen Content ausweichen müsse.

    Er darauf hin, bei den Amerikanern könne man doch nichts lernen, in Deutschland würden die Leute eben kostepflichtige Seminare machen und nicht umsonst Videos hochladen. Aber was know how angeht, könne man Amerkia komplett vergessen xD