maike
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Beiträge von maike

    Ist das Wort "Marker" gleichbedeutend mit "Kommando" :/ ?

    Ein Marker ist kein Kommando, ein Marker macht dem Hund klar, ob er jetzt eine Bestätigung bekommt (oder auch eine Strafe).

    Der simpelste Marker ist meiner Meinung nach der Klicker, weil er so schön vom Menschen entkoppelt ist.

    Ein Marker ist Teil der operanten Konditionoierung (das ist das mit Pawlow und der Glocke, die immer vorm Futter geleutet wurde). Wenn der Marker richtig aufkonditioniert ist, führt es dazu, dass man den Hund bei jeder Aktion punktgenau in dem Moment bestätigen kann, wo er das gewünschte Verhalten zeigt. Das Aussprechen des Markers ist für den Hund bereits geleichtbedeutend mit der tatsächlichen "Übergabe" der Bestätigung.


    Also ganz klar im Vergleich:

    - operante Konditionierung -> Marker (Pawlow und Glocke, bzw. Klicker) -> Ankündigung für Bestätigung (oder Strafe)

    - Klassische Konditionierung -> man Nutzt die vier Quadranten (positive und negative Bestätigung und Strafe), um auf einen Reiz (Wort oder Körpersprache) ein Verhalten zu erzeugen zum Beispiel, dass der Hund sich auf das Wort "Sitz" hinsetzt


    Bei dir ist es ein bunter Mix aus Markern und Kommandos.

    Ich galube, wenn Hunde es nicht gewohnt sind, verstehen sie Freigabe nicht unbedingt als Marker.


    Bie dir wäre "packs" ein Marker (für Positive Bestätigung) und wahrscheinlich ist auch "dalli dalli" ein Marker, für eine anstehnde Strafe, die der Hund abwenden kann, indem er zu dir kommt.

    Bei Carma hab ich zusätzlich im Training für die Sachen wo ich nicht mit clicker arbeite noch ein „Yes“ . Die hat auch für die Belohnung ein „pack“ für spielzeugbelohnung und ein „Punkt“ für das Ende einer einzelübung in Verbindung mit der Aufnahme eines leckerchens.

    Cool, da hast du deine Marker aber auch schon gut ausgeweitet, jetzt bei carma 😁



    Markerwörter für noch mehr Sachen einzuführen, aber die hab ich letztlich 1 Tag nach dem Seminar auch wieder vergessen

    Ich empfehle deshalb immer Worte zu nehmen, die man selbst gut findet und gerne sagt, dann vergisst man sie nicht so leicht.


    Ich wollte zum Beispiel gerne, dass Mila lernt Futter aus der Luft zu fangen. Sie schaut mich ja nicht so oft an 😅😆

    Also habe ich mir angewöhnt "Achtung" zu sagen bevor ich werfe.

    Ich glaube es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich einen astreinen Marker aufgebaut hatte 😄

    Wenn einem das Wort selbst gefällt und der Marker logisch erscheint geht es auf jeden Fall eine ganze Ecke besser, als wenn man einfach was von jemand anderem 1 zu 1 übernimmt.

    Ansonsten noch das Freigabesignal "Okay", aber das fällt ja eher nicht unter die Markerwörter in diesem Sinn, auch wenn es das Ende einer Übung markiert


    Das ist interessant, es kommt auf den Hund an. Ist die Freigabe für den Hund eine Bestätigung, weil er gerne rumrennen will oder würde er lieber weiter arbeiten.

    Bei Mila habe ich die Freigabe "Lauf" es ist für sie richtig hochwertig, weil sie dann mal richtig in die Büsche auf dem Hundeplätzen schießen darf.

    Hat der Hund keinen Bock auf Freizeit, ist es aber natürlich keine Bestätigung.

    Ja cool, der Clicker ist bei mir immer eine Freigabe.

    Aber bei meinen "normalen" Markern gibt es verschiedene:

    - Keks: der Hund hält die Position und ich liefere das Fuutter

    - Such: ich werfe Futter der Hund darf hinrennen und es sich holen, die Position wird also aufgelöst


    Also verschiedene Marker, die entsprechend die Position der Bestätigung angeben, waren für mich und Mila ein riesen Gamechanger, weil das Training dadurch für sie viel interessanter und wahrscheinlich auch eindeutiger wurde.


    Click für richtig und dann erst auf ein "ja" die Position zu verlassen um sich die Belohnung zu holen oder in der Position belohnt .


    Hast du dem Hund dann immer körpersprachlich in der jeweiligen Situation klar gemacht, ob der Hund die Position halten soll oder verlassen darf?

    Hallo ihr Lieben,

    jeder, der Lust hat kann mir bitte mal mitteilen, was für euch die Gründe waren sich dafür oder dagegen zu entscheiden Marker im Training zu verwenden.


    Ich weiß noch als ich das erste mal angesprochen wurde, ob ich einen Marker hätte, habe ich 0,0 verstanden was das bringen soll und meinte ganz überzeugt: Mein Hund merkt doch eindeutig, ob er etwas richtig gemacht habe, wenn ich mich freue.


    Jetzt bin ich ein Marker-Messi (es sind so 7 jetzt) und ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen. Ich glaube mich hat der Einsatz des Klickers dazu gebracht Marker zu verwenden, weil mein Hund auf den Marker 100 mal mehr motiviert war, als meinen blablabla Lobessingsang mit optionalem Leckerlie.


    Erzählt gerne mal was euer erster Marker und welche habt ihr aufgebaut und auch gerne welcher der Lieblingsmarker von eurem Hund ist :)


    Bei Mila variiert der Lieblingsmarker glaube ich immer je nach aktueller Stimmung.

    Was man vielleicht beachten könnte ist der Untergrund, ich hatte an einer Ecke keinen Teppich liegen. Da war dann immer so ein bisschen potentielle Rutschgefahr. Aber wenn der GRIP passt sollte das wohl im Rahmen des möglichen sein 😃

    Oje 😅

    Also mal abgesehen von der Grund Problematik Hund - Kind, ist hier unter den Erwachsenen wahrscheinlich auch einfach zu viel Uneinigkeit.

    Es haben ja hier auch schon einige geschrieben, wenn die Eltern kritisch sind bzw. misstrauisch, hat es keinen Sinn.

    Wenn ich das lese, haben sie glaube ich wirklich Recht.

    Diese Konflikte unter euch bekommt Shiva bestimmt auch mit, viele Hunde haben da richtig feine Antennen für.

    Ich glaube unter diesen Rahmenbedingungen hast du egal wie du es anstellst aktuell gar keine Chance irgendwas zu verbessern. Diese komische Stimmung wird langfristig wahrscheinlich noch unterschwellig öl ins Feuer gießen.

    Ich erlebe immer wieder eine zusätzliche Schwierigkeit im Zusammenhang mit Kindern.

    Sie haben oft einen totalen Radar darauf, wenn man sich auf das Training des Hundes konzentriert und versuchen dann irgendwie mit zu machen oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

    Also da kommt es ganz sicher stark aufs Kind an wie sich das äußert, manche zeigen ganz charmant und höflich Interesse, andere versuchen mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit auf sich umzulenken.


    Ich habe es erst gestern am Hundeplatz wieder erlebt. Ich hole Mila aus der Box, meine Freundin will mir noch schnell was erzählen, ich lege mila ab... Ihr Sohn (3 Jahre) kommt richtig dicht auf Mila und mich drauf gelaufen und schreit mich an, um erschrecken zu spielen.

    Auch mit meinem Neffen erlebe ich es oft, dass es für ihn sehr schwer auszuhalten ist, wenn ich mich aus welchem Grund auch immer mal zu 100 % auf Mila konzentriere.

    Irgendwie ist das auch schon so eine Grundproblematik, dass je mehr man sich auf den Hund konzentriert, weil man sicher gehen will (oder halt trainiert) oft automatisch auch die Aufmerksamkeit der Kinder darauf gelenkt wird, wenn nicht gerade was anderes interessanter ist.

    Also ich kann beim Thema naturavetal nur sagen, dass es bei uns tatsächlich überhaupt gar nicht bedarfsdeckend war.

    Zuvor hatten wir josera gefüttert, was aber nicht so wirklich gut vertragen wurde.


    Ich habe mich irgendwann an eine Ernährungsberaterin gewendet, weil ich einfach 0 Ahnung habe.

    Das war für uns jetzt die beste Lösung. Vielleicht fährt jemand anders mit naturavetal besser, aber in unserem Fall war es echt schlecht und auf gar keinen Fall als Alleinfuttermittel geeignet.

    Ja bellen ist wirklich eine Nummer für sich. Mila ist so grundsätzlich im bellen nach außen sehr bellfreudig. Es gibt zu den verschiedensten Situationen, die verschiedensten bellarten (von schön tief und kraftvoll, bis so hohe hysterische hetzlaute, wenn sie wild sieht oder auch die süßen kleinen flüster wuffs, alles dabei).

    Aber denkt ihr ich könnte sie zum bellen bringen?! Keine Chance, ich habe echt schon einiges versucht, versucht ein Kommando drauf zu setzen, wenn sie eh bellt, versucht sie irgendwie in einer Interaktion mit mir dazu zu animieren... Ich kriege einfach keinen Ton aus ihr 😅

    Also wenn ich sowas, wie im Büro trainieren wollen würde oder auch zu Hause, dann würde ich erstmal versuchen ziemlich viele Situationen zu stellen.


    So wie du es beschrieben hast, habe ich es so verstanden, dass sie eher aus so einer Unsicherheit heraus bellt.


    Würde sie auch bellen, wenn du aktiv was mit ihr machst, keine Ahnung ein food Chase oder Futterauchspiel oder Unterordnung oder irgendwelche tricks?

    Also erstmal testen: könnte man sie ablenken, wenn ja, ist das schon mal gut, wenn nicht würde ich erstmal daran arbeiten, dass sie sich ablenken lässt, zum Beispiel es klingelt zu Hause immer wieder und ihr macht ein Spielchen, das ihr Spaß macht, das irgendwann dazu führt, dass sie nicht aufs klingeln reagiert.

    Kann man auch mit am Büro vorbeilaufenden Leuten machen. Das schwierige, du bist hier echt auf Hilfe angewiesen, die entweder klingelt oder jemand der mal standig an deinem Büro vorbeiläuft.


    Dann zu dem Problem mit dem rein kommen. Vielleicht könnte es ihr mehr vertrauen und Selbstbewusstsein geben, wenn sie irgendeinen bombenfesten Trick oder ein Kommando machen kann, sodass sie kurz aus der Orientierung, da steht jemand raus kommt und das Kommando macht, darauf kommt Belohnung von dir und ich würde auch zulassen, dass der Besuch ihr ein Leckerli gibt, vielleicht nicht mal aus der Hand, aber es ihr hin wirft.

    Manchen Hunden gibt es total das Selbstbewusstsein, wenn sie erfolgreich vor fremden "performen" und sie dann das Gefühl bekommen, dass sie richtig überzeugt haben.

    Das muss natürlich erstmal ohne Besuch wirklich gut sitzen, aber vielleicht hilft es ihre Erwartungshaltung etwas umzumodeln.

    Eine Hand voll Futter, wie die anderen es beschrieben haben würde ja auch schon helfen.

    Dafür würde ich im übrigen einen Marker etablieren. Ah das wäre auch was... Du stellst dir Leckerlis irgendwo im Raum auf. Du sitzt am Schreibtisch und bevor du aufstehst um von da Leckerlis zu holen sagst du immer deinen Marker.

    So kannst du zum Beispiel wenn jemand rein kommt oder vorbei läuft besser noch den Zeitpunkt Marken, wo sie vielleicht noch nicht gebellt hat und in der Zeit, wo du den Marker gesagt hast und zu den Leckerlis läufst, wird sie dich im Idealfall wie gebannt beobachten, ob die Mutti das auch richtig macht.

    Wenn du das mit ihrem täglichen Futter machst kannst du auch richtig schön variieren zwischen, ein kleines Leckerli oder Jackpot...

    Auch eine Idee (jetzt geht es durch mit mir 😆), wenn das Futter in einer Art Karton ist, könnte man neben Futter auch ein Spielzeug rein legen, wenn du keine Zeit hast wirfst du ihr schnell mal Futter hin, wenn es zeitlich und von den Rahmenbedingungen passt, machst du ein kleines Spiel mit ihr. Wenn sie sowas gerne macht könntest du sie dann zum Abschluss immer das Spielzeug wieder auf ihren Platz bringen lassen oder man macht schon so Futterspiele fertig (man hat Futter in ein Tuch eingewickelt und das irgendwo rein gesteckt, es gibt echt viele sagen im Internet oder halt ein Kauartikel), wenn du weißt jetzt bräuchte ich gleich mal Ruhe, könntest du ihr sowas womit sie dann im Idealfall länger beschäftigt/ abgelenkt ist, schon vorher geben.

    Ach und man könnte es auch so machen, dass Besuch zum Karton geht und ihr da ein Leckerli raus auf ihren Platz wirft, dafür würde ich glaube ich einen zweiten Marker verwenden.

    Und ich glaube ich würde es so aufbauen, dass sie auf ihrem Platz wartet und ich bringe ihr immer die jeweilige Belohnung, damit es nicht in allzu großen trubel eskaliert.

    Keine Ahnung vielleicht ist ja irgendwas dabei für euch, was zu euch passt und was euch Spaß macht.