maike
  • Weiblich
  • aus Hessen
  • Mitglied seit 6. Februar 2025

Beiträge von maike

    Sooooo.... es ist kack Wetter draußen, eigtl. will man total gerne trainieren, aber was soll man in dem ganzen Matsch und Eis überhaupt machen, es steht uns bis sonst wo hin!!! :cursing:


    Ich habe eine super Übung für diese ätzenden Tage!

    Die Vorteile auf einen Blick:

    - der Hund lernt sich selbstständig durch Aufgabenstellungen zu arbeiten

    - extrem motivationsfördernd

    - der Hundeführer kann sich einfach mal zurücklehnen und Beobachter sein

    - man kann super simpel extrem effektive Physiotherapieelemente einbauen

    - auch sehr hohe Wiederholung ist kein Problem, automatisch beidseitig

    - man kann nichts kaputt machen, weil es eine Übung kompeltt "out of the daily bussiness" ist, aber der Hund kann eben gesundheitlich und auch im Sport extrem davon profitieren


    Wie sieht es konkret aus:

    Der Mensch kniet auf dem Boden, eine Futterschüssel (FS - ich nehme immer die Deckel von den Joghurteimern) auf der rechten Seite, die andere auf der linken Seite. Man hat Futter in beiden Händen, Hände jeweils über den beiden FS oder auf den Beinen liegen.

    Der Hund soll einfach zwischen beiden FS hin und her pendeln, sobald er bei einer FS ist, lässt man ein Stück Futter rein fallen, der Hund frisst, läuft zur anderen FS, Futter fällt rein und so weiter.

    Gaaaaaanz wichtig und der essentielle Punkt!! der Mensch ist komplett passiv, kein reden, kein bewegen, einfach warten, dass der Hund von alleine die Entscheidung trifft zur FS zu laufen.


    - Ich weiß soweit hört es sich etwas banal an, aber dran bleiben lohnt sich!!!! - ;)


    Die Hund lernen schnell einfach hin und her zu laufen, wenn der Hund ohne zögern konstant zwischen den FS hin und her pendelt, dann wird es interessant. Jetzt kann man quasi Hindernisse einbauen, zum Beispiel ein beliebiges Target oder eine Stange. Zu Beginn legt man die Sachen so offensichtlich in den Weg, dass der Hund quasi gar nicht dran vorbei kann. Nach und nach kann man das Taget weiter weg legen, sodss der Hund extra einen kleinen Bogen laufen muss, um das Target mitzunehmen. Tut er es nicht fällt kein Futter mehr in die FS, bis er von ganz alleine wieder den korrekten weg einschlägt.


    Ich füge mal einen Link für ein Youtube Short ein, wo es jemand mit einem Hund macht, der schon ein bisschen Übung hat, damit ihr euch auch ein bisschen was darunter vorstellen könnt:


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    huhu... also ich lebe selbst auf einem Hof. Wir haben hier auch täglich rund um die Uhr Kundenbetrieb. Ich kenne auch noch einige Leute mit Höfen und Hunden.


    Ich kenne die verschiedensten Hunde auf den Höfen, häufig Mischlinge, bekannte haben auch einen Jagdhund auf dem Hof (ich meine Münsterländer), wir hatten vorwiegend Mischlinge, in Richtung Labrador oder auch Welpen von Schäfern, die noch hüten.... Ich muss sgaen einen Hund, den man vom Welpenalter an hat auf einem Hof einzugewöhnen, ist deutlich einfacher, als man es sich erstmal so vorstellt...

    Gut, der Husky von eurem Nachbarn ist natürlich mal wieder so ein klarers Beispiel dafür, dass die Genetik schon eine Rolle spielt ^^

    Witzigerweise muss ich sagen, kenne ich Schäferhunde auf Höfen auch eher selten. Wir haben jetzt einen Schäferhundherdenschutzmix und ich muss sgaen, bei ihr war das jagen von allen Hunden am ausgeprägtesten. Aber auch sie bleibt jetzt alleine sicher auf dem Hof, Kunden waren sowieso nie ein Problem. Wobei sie trotzdem ziemlich wachsam ist, wenn jemand nicht in unser Kundenspektrum fällt, dann meldet sie schon.

    Dass irgendjemand mit Hofeigenen Tieren und den eigenen Hunden ein Problem hätte, habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört.


    Also aus meiner eigenen Erfahrung ist alles Hütehundmäßige auf einem Hof ein absoluter Selbstläufer. Holly hatten wir als Welpe von einem Schäfer geholt, ich glaube die hatte ihr gesamtes Leben nicht mal eine Leinde dran, Halsband hat sie gehasst, wenn sie mal irgendwie eins an hatte ;)

    Und auch der andere Hütehund den wir hatten, Blacky, den bekamen wir etwas unter einem Jahr, meine Schwester und ich waren noch Kinder. Erziehen oder beibringen musste man dem nichts und er war von Tag eins unzertrennlich mit uns Kindern. Er war immer und Überall mit uns und er hat auch nie versucht uns irgendwie zu hüten oder so. Das einzige was bei ihm zu beachten war, es konnten keine fremden zu uns, die hat er abgeschnappt ;D

    Er hat tatsächlich auch viel meiner Schwester geholfen, er hat oft mit ihr zusammen im Stroh gelegen und gekuschelt, wenn sie mal einen Wutausbruch oder so hatte.


    Dieses Blid, dass man heutzutage von Hütehunden (insbesondere Bordercollie oder Aussie) so im Alltag hat, dass die ständig drüber sind, kann ich bei unseren Hunden, die ja aus Anpaarungen kamen, mit denen tatsächlich Leute hauptberuflich arbeiten nicht bestätigen.

    Und es war jetzt nie so, dass sich hier aktiv jemand mit den Hunden beschäftigt hätte, die haben halt immer so ihr Ding gemacht und waren halt einfach dabei.

    Euch scheint das Wort Konditionierung sehr wichtig zu sein?

    Nicht wichtiger als es dem ein oder anderen ist sich davon zu distanzieren 😜


    Ich würde soweit gehen, das man sagen kann, das viele komplett auf klassische Konditionierung verzichten (klicker, maker).

    Aber operante Konditionierung ist ein Modell, dass man überall anwenden kann. Man muss ja nicht, aber mir hilft es total um zu verstehen warum manches funktioniert, anderes nicht und wieder was anderes viel besser 😊

    Aber wenn du deinen Hund wieder in das Viereck zurück schickst, ist das positive Strafe, die dazu führt, das das unerwünschte Verhalten seltener auftritt, also konditionierst du. Man braucht doch keinen Futter oder Ball zum Konditionieren. Für mich ist auch alles Konditionierung.

    Das sehe ich genauso, plus wir haben natürlich noch die positive Bestätigung durch gemeinsames freuen, nachdem der Hund dann wieder eingealden wurde.


    Ich glaube (und ich sehe es ständig auf verschiedenen Hundplätzen) ist, dass die Hundeführer kaum zwischen locken und bestätigen untercheiden. Im Video spricht es Baumann auch mal so aus, als dier Hund auf dieses Wackelpodest soll. Diese Hunde sind durch schlechtes Timing darauf trainiert erst dann zu interagieren, wenn der mensch in die Tasche greift - so sieht es aus , wenn der Hund den Mensch konditioniert und nicht umgekehrt.

    Vielen Hunden wird quasi richtige beigebracht, dasss wenn sie zögern oder langsam machen schon das Leckerli raus geholt wird um sie zu sich zu holen.



    Mir ist als ich das Video gesehen habe ein cooles beispeil eingefallen. Also ich persönlich belohne meine Hund eigtl für so gut wie alles. Es gibt bei uns auch das verbale Lob und auch das streicheln, aber in der Regel lobe ich mit Hilfe von Futter.

    (In sehr vielen Situationen wäre für meinen Hund streicheln auch schlicht kein Lob, was eine Bestätigung ist, bestimmt ja auch immer der um den es geht - und ja, durch gezielte Konditionierung lässt sich auch die Wertigkeit von einzelnen Bestätigungen Auf- bzw. Abwerten, aber streicheln ist mir jetzt auch nicht so wichtig)

    Wir waren in einem kleinen Stadtpark und haben so ein bisschen die Gegend abgecheckt. Die hatten da neu so Tische aufgebaut bzw. eher so große Plattformen, auf die Kinder sich drauf stellen können, die wackeln und sich drehen lassen (in meiner jugend gab es so Dinger jedenfalls noch nicht, ich hoffe ihr versteht was ich meine). Jedenfalls laufe ich so dahin, um mir die anzuschauen und Mila dachte sich so, dass das doch eindeutig aussieht wie etwas, wo sie drauf springen soll. Sie springt drauf und erschreckt sich, weil die Platte in ihre Richtung kippt, aber sie ist nicht runter gesprungen, obwohl sie das schon ziemlich unheimlich fand. Sie hat sich ausbalanciert und auf eine Freigabe gewartet, dass sie wieder runter kann.

    Das ist das Ergebnis davon, dass Sie im Training nicht irgendwo hochgelockt wird, sondern sie ihre Bestätigung dann in Form einer Freigabe mit Futter bekommt.



    Ich glaube auch, dass es für viele Leute, die immer viel gelockt haben eine Hilfe ist, sich mal auf dieses normale Loben zu besinnen, nicht weil das eine andere Lernform ist, aber weil die Leute dabei instinktiv ein besseres Timing in Richtung Bestätigung bekommen. Es fällt den Leuten oft unheimlich schwer zu verstehen, dass wenn sie in die Jacke greifen, obwohl der Hund noch gar nicht umgesetzt hat was er soll, dass sie ihn dann locken, weil es zum Teil auch unbewusst passiert.

    Für mich eigtl gerade nochmal eine interessante Frage. Früher (bis vor so +/- einem Jahr), habe ich ganz instinktiv auch viel so körpersprchlich gemacht, also körpersprachlich eingeschränkt, wenn der Hund den zugewisenen Platz verlassen hat.

    Klassisches beipiel: Mila soll neben mir an lockerer Leine laufen, kommt vor mich ich drehe mich zu ihr ein, sie weicht wieder an ihren Platz zurück, geht weiter. Ich würde behaupten, dass das bei uns auch recht ruhig umgesetzt wurde. Es hat allerdings dazu geführt, dass ich teilweise an der Straße nur meinen Kopfgedreht habe, um mich nach Autos umzuschauen und Mila neben mir schon leicht ins meiden ging.

    Also gerade in meiner direkten Nähe verzichte ich auf körpersprachliche Begrenzung, im Sinne von den Hund irgendwie zurückdrängen komplett. Auch dieser Klassiker, auf den Baumann immerwieder verweist, mit in den Hund reinlaufen (also Drehung zum Hund, statt vom Hund weg) habe ich jetzt ewig gar nicht mehr gemacht.

    Ich denke nicht, dass das für die Mehrheit der Hundehalter auch so zutrifft. Für die meisten ist es vermutlich, eine gute und eindeutige Weise dem Hund etwas verständlich zu machen.

    Huhu... Hier ein Tipp in Richtung Management. Ich hatte auch ein Problem mit Leine kauen, als Mila jünger war. Es war so, dass sie nicht gekaut hat, wenn man sie an der Leine hatte, sondern dass sie sich innerhalb von Sekunden befreit hat, wenn man mal kurz nicht geschaut hat. Es ist ja unfassbar wie schnell Hunde dieser normalen Leinen durch haben, wenn sie wollen.


    Ich habe die neue Leine einmalig mit Bitterstoff eingesprüht und das Thema war erledigt.


    Es gibt da so Sprays für Verbände oder bei den Pferden benutzt man es teilweise, damit die anderen Pferde die Decke des eigenen Pferdes nicht zerlegen.


    Ich kann mir vorstellen, dass es bestimmt auch Hunde gibt, die sich davon nicht abhalten lassen, aber in unserem Fall war es eine sehr einfache Management Lösung, die tatsächlich auch nachhaltig geholfen hat.

    Ich glaub aber nicht, dass hier irgendwas gegen die Wand gefahren wurde: es ging ja nur um den Antrag, den Schutzdienst im Rahmen dieses immateriellen Kulturerbes besonders zu schützen/fördern.

    Ja, das wurde abgeschmettert, aber das heißt ja nicht, dass es jetzt verboten wird... es heißt nur, dass der Antrag zum besonderen Schutz der Abteilung C abgelehnt wurde.

    Naja, ich glaube grob min 41 war es, da meinte der SPD Politiker, ob das kein Bumerang werden würde, er habe vorher noch gar nicht drüber nachgedacht, aber nach allem was er jetzt gehört habe, müsste man es eigentlich verbieten.


    Ich denke, wir sind nur einen Hund, der irgendwie scheiße baut und schon mal beim Schutzdienst dabei war entfernt, dass irgendeine Partei mit dem Verbot auf Stimmenjagd geht. Das Thema lässt sich dann super emotionalisieren, es trifft nur eine Minderheit und man kann groß ankündigen was zu verbessern.

    . Aber die ganz rechts, diese Henkel, halte ich für eine brandgefährliche Ideologin

    Die war echt schlimm, als sie ausgeführt hat, dass das Argument, die Hunde würden nur in den jutearm beißen, nicht greifen würde, weil Hunde bei der Polizei ja auch in den jutearm, aber dann auch teilweise Menschen beißen, sagte sie statt jutearm, jutebeutel... Geil auch in dem Moment der Gesichtsausdruck, von der blonden neben dran

    Und ich meine, dass es fachlich halt absoluter Quatsch ist, da fehlt mir jetzt die Energie drauf einzugehen