Maria
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Beiträge von Maria

    Huch, das hatte ich gestern angefangen zu schreiben und nicht abgeschickt... :


    Den Mastin Español bemerkt man dann erst, wenn man 90kg Hund in der Wade hängen hat :D


    Ich hatte auch mal probiert, sie zuhause darauf zu trainieren, dass sie auf das Klingelgeräusch auf die Decke geht, aber hier wird halt nur so zwei Mal pro Woche geklingelt und sie reagiert zwar auch auf den vom Handy abgespielten Klingelton, aber ich hatte dann doch Sorge, dass sie bald den Unterschied versteht.

    Und dann ist es irgendwie im Alltag untergegangen, als es nach ein paar Tagen Training so gar keine Verhaltensänderung gab X/

    Lustigerweise reagiert sie quasi null auf die Klingel in anderen Wohnungen oder im Fernsehen oder so.

    Habe morgen eine Klausur und würde so viel lieber jetzt einen neuen Antwort-/Fragen-Roman schreiben, das ist super spannend, was ihr schreibt!

    Finde das auch total schwierig, die Balance zu finden zwischen den Extremen "das ist eben die Rasse, muss man mit leben" und "man kann einem Hund alles beibringen/antrainieren, wozu er physisch in der Lage ist".


    Jetzt ist Kira nun mal bei uns und sie ist ein Schäferhund und noch dazu ein ziemlich guter, finde ich :) Also offensichtlich ist sie der beste Hunde der Welt :love: Und das ändert sich auch nicht, weil es mir peinlich ist, wenn sie im Büro mal bellt, sie nachts den Biomüll ausräumt (und ich tausend Tode sterbe, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, ob ich den mit den schimmligen Trauben schon rausgebracht hatte 8| ) oder zu nem anderen Hund petzt, weil ich zu lahmarschig war :S


    Pepper , habe tatsächlich angefangen, alle Deine Beiträge im Forum durchzuscrollen auf der Suche nach Inspiration, bin aber noch nicht gaaanz durch die 178 Seiten gekommen xD Was würdest Du denn an meiner Stelle machen? :)

    War auch schon am Überlegen, die "singen kann sie nicht, deswegen bellt sie manchmal"-Schiene zu fahren und primär mein schlechtes Gewissen zu trainieren statt den Hund. Aber vielleicht hat ja jemand noch eine Inspiration, wie ich Kira konkret zeigen könnte, dass sie sich im Büro entspannt zurücklehnen kann. Oder dass ich da kein Gebell haben will, sie kann beim Spielen bellen oder zuhause melden, wenn das Gartentor klappert (das arme Tier, hunderte Jahre als Wachhund gezüchtet und dann erfindet die Menschheit Türklingeln :rolleyes: Einfach ersetzt worden von ner Funkklingel, wie peinlich. Scheiß Industrialisierung :D )

    Das erleichtert mich gerade, habe irgendwie erwartet/befürchtet, dass die Schäfierfahrenen Profis das durch reine Präsenz lösen können, was ich dann nicht so einfach nachmachen kann ^^

    Vielleicht sollte ich das mal für das Klingeln zuhause testen. Kann man ja ggf. mit der Zeit abstufen, dass es Futterregen nur noch gibt, wenn Hund von alleine aus der Erwartung auf Futter nicht rumbellt.


    Bellen ist ja meistens (immer?) ein Symptom von hoher Erregung? Also quasi Stress (muss ja nicht negativ sein, viele bellen ja auch vor Freude beim Spielen/wenn jemand reinkommt). Und kauen/fressen beruhigt.

    Ich überlege mal, ob ich die Erkenntnis auf die Büro-Situation übertragen kriege. Vielleicht mit irgendwas zum Kauen, darf halt nicht riechen oder laut schmatzend bearbeitet werden während der Sitzung :/ Und Timing... Vielleicht lässt sich auch mit Übung am Klingel-Gebell was übertragen auf das Warn-Wuffen im Büro :/

    Habe ein bisschen Hemmungen, schon wieder ein neues Thema aufzumachen, ich flute hier ja gefühlt alles mit meinen Fragen...

    Aber kenne irgendwie nicht so viele Leute, die ich bei Erziehungssachen um Rat fragen kann und im Internet kommen mir viele Tipps nicht so passend für Schäferhunde/Gebrauchshunde vor :/


    Zu meiner Frage: Wie lerne ich, Kira beim Bellen abzubrechen oder es sogar vorausschauend zu unterbinden?

    Dass sie anschlägt, wenn es zuhause klingelt oder sie das Gartentor hört - ok, dafür wurde sie gezüchtet. Mir würde es reichen, wenn sie einmal Wuff sagt und den Rest dann mir überlässt, es ist auch schon besser geworden.

    Das Problem ist, wenn ich gezwungen bin, sie mit zu abendlichen Terminen nehmen. Bin in einem recht großen Verein Vorstandsmitglied und da sie ja abends zu festen Zeiten Insulin und Futter braucht, muss ich sie mitnehmen wenn mein Freund auf Geschäftsreise ist.


    Sie ist da auch total freundlich, schnuppert in der Gegend rum, stupst zur Begrüßung vielleicht mal kurz mit der Nase und ist ansonsten ziemlich unbefangen. Im Meetingraum lege ich sie dann möglichst weit weg von der Tür in eine Ecke und da liegt sie dann und pennt brav.

    Problem: Wenn jemand den Raum betritt oder teilweise im Flur rumläuft, schlägt sie meistens an. Und selbst ihr kleines Wuff reicht natürlich, dass sich Leute erschrecken, die nicht mit einem Hund rechnen. Manchmal kriegt sie es noch nicht mal mit, dass jemand reinkommt, dann sage ich zu der Person "Hallo" und dann schlägt sie an :rolleyes: So nach dem Motto "oh, äh, verdammt, da ist ja ein Einbrecher, den ich melden muss! 'tschuldigung, Wuff Wuff, kommt nicht nochmal vor"


    Ich lobe sie, wenn sie ruhig bleibt und wenn ständig Leute rein und raus gehen, stört sie das auch nicht (so am Anfang, bevor die Sitzung losgeht oder bei Worksgopformaten, wo alle rumlaufen z. B.). Wenn aber jemand mitten in der Sitzung reinkommt, legt sie los :rolleyes:


    Habe bisher verschiedene Methoden probiert, so richtig funktioniert hat bisher keine:

    - schimpfen: wird sie bloß lauter und zuckt nicht mal mit der Ohrenspitze, ist ihr völlig egal (in einer Sitzung habe ich aber natürlich auch Hemmungen, richtig ernsthaft zu korrigieren ?()

    - Schnauze zuhalten: dann ist es halt ein "mmmmbbbwufff" statt ein Wuff, aber da scheint sie überhaupt nicht den Zusammenhang zu verstehen.

    - beruhigend auf sie einreden "alles gut, da kommt jemand rein, ist in Ordnung, der darf das, brauchst keine Angst haben" scheint das Bellen zu verkürzen :/ Aber bin mir nicht sicher, ob sie das nicht auch als Bestätigung ansieht dafür, dass sie meldet.


    Wenn sie ihre drei WuWuWuffs gemacht hat (und gemerkt hat, dass sich alle außer ihr eigentlich freuen, dass die Person reingekommen ist), will sie meistens zum Schnuppern hin, aber ganz unterwürfig, Rute und Ohren unten, schwanzwedeln, kurz Nase hin, dann legt sie sich wieder in ihre Ecke.


    Also ich schätze, das Problem ist wieder mein Mangel an Souveränität :/ Es ist mir natürlich peinlich, wenn sie anschlägt und sich Leute erschrecken. Die anderen sind zum Glück ziemlich verständnisvoll, haben teilweise selbst Hunde/Haustiere.


    Aber es wäre ja schon gut, wenn sie sich erstmal an mir orientiert und nicht selbst entscheidet, ob das jetzt bebellenswert ist oder nicht.


    Nachts am Hauptbahnhof hat sie früher jeden angebelkt, der mich nach Gekd gefragt hat. Fanden alle Leute toll, denen ich das erzählt habe, so als junge Frau alleine nachts einen bellenden Schäferhund zu haben. Mich hat es genervt, sie soll niemanden erschrecken, auch keine betrunkenen Bettler. Das war auch primär Unsicherheit/Angst von ihr, wer weiß, was sie in ihrem früheren Leben für Erfahrungen mit einem bestimmten Typus Mann gemacht hat.

    Da bin ich mit Beruhigen ziemlich gut gefahren, mittlerweile kann ich ihr glaube ich ganz gut zeigen, dass ich sie "vor Besoffenen beschütze"/sie keine Angst haben braucht.


    Im Büro-Setting ist es glaube ich schwieriger, weil sie den Raum dann ja schon als ihr Revier und die netten Menschen darin als Teil ihres Rudels auf Zeit sieht. Dass die Menschen, die in den Raum kommen, auch nett sind, glaubt sie mir aber erst, wenn sie fertig gebellt hat :rolleyes:


    Inzwischen ist das Gebell auch zu einem langgezogenen Grummel-Wuff geworden, was eeeigentlich eine Verbesserung ist, weil leiser und kontrollierter. Wenn es nicht so arg nach Knurren klingen würde für Menschen, die nicht so viel mit Hunden zu tun haben... X/


    Jetzt ist es wieder ein Roman geworden... ;(

    Wie schätzt ihr das ein? Wie würdet ihr reagieren?

    Ihr kennt ja jetzt Kira nicht, nur meine subjektive Beschreibung, aber vielleicht könnt ihr mir ja eine Vermutung geben, was bei ihr funktionieren könnte? Ist das Unsicherheit (oh nein, da kommt jemand Neues) oder eher "Selbstsicherheit" in ihrem "Job" (das ist ungewöhnlich, da MUSS ich Bescheid sagen!)?

    Wenn ich sie anmeckere (was gut funktioniert, wenn sie sich draußen über irgendwelche allgemeinen Regeln hinwegsetzt, ins Gebüsch schnüffelt oder so), sie mich aber ignoriert, bis sie ihre drei Wuwuffs abgeschlossen hat, was kann ich dann konkret machen? "Böser" schimpfen? Körperlich "blocken"? Umlenken, Leckerli vor die Nase halten?

    Könnte es hilfreicher sein, sie doch direkt an die Tür zu legen, dass sie den Flur sieht und sich nicht erschreckt? Hatte die Überlegung, dass sie ganz hinten im Raum vielleicht nicht so sehr ihre Bewach-Aufgabe übernimmt, aber sie scheint sich da trotzdem noch in der Verantwortung zu sehen X/


    Aufschreiben hat schonmal geholfen , die bisherigen Fortschritte zu sehen. Aber das reicht mir so noch nicht.

    Vielen Dank für Eure Antworten und ihr könnt auch echt super erklären Ruebchen und Axman !

    Habe mich jetzt mal in einem "Knopf-Forum" angemeldet und da die Frage gestellt.


    Mir scheint schon, dass Hunde wohl irgendwann auch das Konzept hinter Knöpfen verstehen können. Also dann nicht nur Konditionierung á la "ich muss raus, ich drücke den Knopf, wir gehen raus" stattfindet, sondern auch... weiß nicht, sie quasi einen für Menschen einfacheren, anderen Kommunikationsweg lernen können?


    Der Weg dahin scheint aber eher zu sein, erst mal sehr basic Knöpfe einzuführen. Vielleicht nicht unbedingt welche für Futter :) Und die Knöpfe auch selbst zu benutzen, z. B. bevor man rausgeht, zusammen mit dem üblichen "Wollen wir Gassi gehen?" (-> Hund freut sich nen Ast ab, weil er verstanden hat, dass es rausgeht) den entsprechenden Knopf zu drücken. Und ggf. den Hund auch ermutigen, ihn selbst zu betätigen, wenn er schon weiß was kommt.

    Kann man dann auch mit Knöpfen für Kuscheln oder für Suchspiele oder Garten ergänzen.


    Und daaaaann irgendwann, wenn der Hund die Knöpfe auch selbst nutzt, um einen zu der entsprechenden Aktion aufzufordern, kann man wohl auch anfangen, abstraktere Konzepte einzuführen. Sowas wie "Aua" oder auch Körperteile kriegen Hunde wohl schon teilweise irgendwann kombiniert. Und dann könnte man auch anfangen, etwas Diffuseres wie erste Anzeichen einer Unterzuckerung mit einem Knopf zu belegen.


    So richtig zufrieden bin ich damit jetzt nicht :/ Erstens, weil mich ja jetzt schon die Ungeduld kitzelt und niemand sagen kann, wie lange man am Fundament arbeiten muss, bis man am eigentlichen Ziel angekommen ist. Klar, "der Weg ist das Ziel" und das macht bestimmt auch Spaß und ist mal ein ganz neuer Ansatz, aber eigentlich will ich ja erstmal nur, dass ich ihr Traubenzucker geben kann bevor sie umkippt und ich 30kg Hund nach Hause tragen muss weil ich zur Arbeit muss und keine Zeit habe, 10 Minuten zu warten bis der Traubenzucker wirkt ?(

    Und das wird ja mindestens Monate dauern!


    Zweitens, den Knopf kann ich schlecht mit zum Gassi gehen nehmen und mir an die Wade binden, damit sie den unterwegs betätigen kann. Und unterwegs ist einfach die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie unterzuckert, weil Bewegung den Blutzuckerspiegel senkt.

    Führt mich wieder zu der Idee mit Assistenzhunden - wenn/falls ich ihr beibringen kann, auf einen Knopf zu drücken, um eine kommende Unterzuckerung anzuzeigen... Dann kann ich ihr doch auch beibringen, z. B. an mir hochzuspringen (macht sie sonst nie, will ich eigentlich auch nicht verstärken) oder mich speziell anzustupsen oder Pfötchen zu geben oder whatever, um das anzuzeigen?

    Die Knöpfe geben halt eine quasi unendlich erweiterbare Möglichkeit der Kommunikation, weil man bis in beliebige Detailtiefen Knöpfe hinzufügen kann und die auch kombinierbar sind.

    Braucht man halt normalerweise nicht - wenn der Hund raus will und spielen, setzt er sich halt mit Spielzeug vor die Tür oder fordert einen draußen auf, wenn er nur mal pinkeln muss, setzt er sich halt vor die Tür und pinkelt draußen kurz. :S


    Vielleicht nochmal eine andere Frage: Habt ihr Ideen, wie ich ihr (unabhängig von Knöpfen) irgendwie beibringen kann, Unterzuckerungen früher anzuzeigen? Bzw. sie überhaupt anzuzeigen, bevor sie sich nicht mehr auf den Beinen halten kann (ich kriege echt Pipi in den Augen, wenn ich dann neben ihr auf der Wiese sitze und warte, bis der Traubenzucker wirkt und sie versucht immer wieder aufzustehen, um die Aufgabe "apportier Dein Spielzeug" noch abzuschließen ;( Hole ihr dann ihr Spielzeug zum Kauen und sie darf es auf dem Heimweg nochmal auf 3m Entfernung oder so apportieren, damit sie sich nicht schlecht fühlt (vermenschlichen? Ich? Niemals! :S ))


    Oder vielleicht lautet die Frage auch: Wie lerne ich, Unterzuckerungen früher wahrzunehmen? Aber da hilft ja nur mehr beobachten und rückblickend analysieren, ob sie komisch war, bevor sie zusammengeklappt ist, die Arbeit könnt ihr mir schätze ich nicht erleichtern ;)

    Also wenn der zum Knopf für "potty" geht und den drückt, weil er raus muss/will, dann ist das schon echt, operante Konditionierung halt. Der "normale Hund' geht halt zur Tür und setzt sich hin statt einen fancy Knopf zu drücken. :D

    Ja, absolut. Und das ist auch ein sehr gutes Beispiel - dass der Hund langsam wirklich dringend mal muss, ist ja auch nur eine Körperempfindung. Und er hat gelernt, dass er das Ziel, dass er nach draußen kann, ganz gut mit vor-die-Tür-setzen erreicht.


    Hmm, muss mal "laut" denken. Damit mein Plan "Kira drückt einen Knopf, bevor sie schlimm unterzuckert" aufgeht, müsste ja folgendes gegeben sein:

    1. Sie merkt selbst rechtzeitig (also bevor die Unterzuckerung so deutlich ist, dass ich Dumbo es auch sehe) bzw. hat überhaupt irgendwelche Anzeichen, die sie wahrnehmen kann. Das scheint ja schon beim erwachsenen Menschen nicht immer gegeben zu sein, und dem kann man erklären, auf was er achten soll :/ Bei Kindern ist es noch schwieriger.
    2. Sie versteht, dass das unangenehme Gefühl weggehen kann durch z. B. Traubenzucker fressen.
    3. Sie versteht, dass ich eine mögliche Traubenzucker-Quelle bin.
    4. Und dann: Sie lernt, dass sie mich "aktivieren" kann, indem sie z. B. einen Knopf drückt. Von mir aus könnte sie auch ein Salto machen, es muss nur irgendwie für mich verständlich sein :P

    2 und 3 kann ich mir gut vorstellen, dass sie das verstanden hat. Bei 1 bin ich mir sehr unsicher... Vielleicht muss ich da mal in einem Diabetiker-Forum nachfragen, wie und ob und wann und wie zuverlässig Menschen denn ihre Unterzuckerungen merken. :/

    4 ist denke ich auch eigentlich kein Problem - Hunde teilen uns ja alles Mögliche mit auf die verschiedensten Arten.


    Mein aktueller Plan ist, sie jedes Mal den Knopf drücken zu lassen, bevor sie Traubenzucker kriegt. Sie kriegt ja ausschließlich dann welchen, wenn sie am/kurz vorm Unterzuckern ist. Das ist """leider""" (zum Glück) nicht besonders oft = wenig Trainingsmöglichkeiten :/

    Habe das heute morgen mal ausprobiert, weil sie da auch schon wieder sehr niedrig (aber symptomlos) war. Sie kennt die Knöpfe ja noch gar nicht, wollte erst mit der Nase drauftitschen, das hat aber zum Auslösen nicht gereicht, ins Maul nehmen ging auch nicht, im Platz beide Pfoten draufschmeißen ging dann :D


    Habe noch zwei andere Knöpfe, mit denen man ihr vielleicht das Konzept verständlicher machen kann "Knopf drücken = Mensch tut etwas". Mir fallen nur nicht wirklich Bedürfnisse ein, die sie nicht schon sehr deutlich anders kommuniziert. Spielen, Hunger (ist eh ein doofer Knopf, weil den würde sie definitiv die ganze Zeit drücken :D), ich muss mal... :/


    Assistenzhunde für z. B. Migräne oder Epilepsie lernen ja auch, Anfälle anzuzeigen. Halt indem sie bestimmte Geruchsstoffe ihres Menschen erkennen. Da kriegt der Hund ja auch eine Belohnung für, da muss man dem Hund ja auch klarmachen, dass das Anzeigen ausschließlich dann gewünscht ist/belohnt wird, wenn der richtige Geruch als Trigger vorher kommt.

    Sie kann sich ja aber nicht selbst riechen - beim Menschen macht man wohl Wattebäusche, die man z. B. während einer Migräne-Attacke unter die Achseln geklemmt hat, in Döschen und trainiert damit den Hund auf den Geruch :/Oder können Hunde sich selbst riechen? :/

    Hallo ihr Lieben,

    bin mir nicht ganz sicher, ob das zu Erziehung oder doch eher Ausbildung gehört, naja.

    Der Text ist jetzt doch sehr lang geworden, deswegen hier kurz meine Fragen:

    1. Hat hier schon mal jemand mit solchen sprechenden Knöpfen gearbeitet, mit denen der Hund kommunizieren kann?
    2. Denkt ihr, ein Hund hat ein ausreichend gutes Körpergefühl, um Unterzuckerungen bei sich selbst zu bemerken?
    3. Wenn ja - wie könnte man dem Hund beibringen, dass sie dieses Gefühl mit dem Knopf kommuniziert?
    4. Uuuund den nicht nur als Leckerlie-Maschine missbraucht, um Traubenzucker zu kriegen?

    Ihr braucht auch denke ich kein Hintergrundwissen zu Diabetes haben dafür :) Wenn ihr da Verständnisfragen habt, her damit! :D


    Vielleicht kennt ihr ja diese Knöpfe, auf die der Hund mit der Pfote drücken kann und die dann etwas sagen, z. B. "Hunger" oder "Gassi gehen" oder "Ja" oder "Spielen" etc. pp. Die Idee ist, wenn ich das richtig verstanden habe, dass der Hund eben ausdrücken kann, wenn er etwas bestimmtes möchte, also quasi mit einem "sprechen" kann.

    Gibt es echt coole Videos zu, aber die meisten wissen wahrscheinlich auch ohne Knöpfe, oder der Hund mal raus muss oder Hunger hat. Obwohl Hunde da teilweise ein ganzes Meer an Knöpfen bedienen können und damit dann doch ziemlich coole, komplexe Sachen kommunizieren.

    Vielleicht hat hier jemand zufällig schonmal mit denen gearbeitet? Geht ja irgendwie in Richtung "Konzeptlernen" - der Hund versteht das Konzept, dass er mit dem Knopf etwas ausdrücken kann, was er uns sonst nicht kommunizieren könnte. "Hunger" kriegen wir Mensch-Hund-Teams ja noch hin, aber so Kombinationen oder Konzepte wie "Angst - Postbote" oder "Bauch - Schmerzen" könnte schon schwieriger werden.


    Jetzt mal zu meiner eigentlichen Frage: Denkt ihr, ein Hund kann lernen, damit Unterzuckerungen anzuzeigen? Also seine eigenen - unsere Hündin hat ja Diabetes und wir haben das im Großen und Ganzen gut im Griff.

    Aber bin gestern, als ich frustriert einkaufen war (doofe Idee xD Oder zumindest sehr teuer und man hat plötzlich ganz viel Süßkram und überhaupt kein Gemüse), auf solche Sprechenden Knöpfe gestoßen, die mussten dann mit. Und ratet, wessen Hund dann abends plötzlich unterzuckert ist!


    Genau, meiner :S Sie war in den Stunden vor dem Abendessen schon ein bisschen komisch, normalerweise ist sie immer möglichst nah bei uns, gestern ist sie oft rüber ins Büro gegangen. Aber hätte das jetzt nicht mit Unterzuckern verknüpft. Sie hat es aber ja vielleicht schon gemerkt, dass sie sich nicht gut fühlt?

    Habe es erst gemerkt, als ich, wie immer, vor dem Abendessen und Insulin spritzen ihren Blutzucker gemessen habe. Und da hatte sie extrem niedrige Werte, hat aber da noch nichts angezeigt! Dachte, okay, vielleicht spinnt das Messgerät und zeigt etwas zu niedrige Werte an, normal Insulin gespritzt und gefüttert, und dann ist sie quasi überm Futternapf zusammengebrochen.

    Natürlich sofort Traubenzucker und nach 15 Minuten war auch wieder alles gut.

    Aber wäre ja schon mega cool, wenn sie das irgendwie kommunizieren könnte?


    Oh man, kurz fassen ist nicht meine Stärke, ich schreibe am Ende nochmal meine eigentlichen Fragen :rolleyes: Ich frage mich, ob sie das überhaupt merkt oder ob bloß ich es ihr nicht anmerke (bis sie eben zusammenklappt). Manche Hunde zeigen da wohl schon sehr früh recht deutliche Symptome, andere nicht. Ich schiebe das auch ein bisschen auf die Arbeitsrasse - sie ist mir auch schon beim Apportieren zusammengeklappt und sie war meeeega motiviert. 5 Sekunden bevor sie zusammengeklappt ist, hat sie sich plötzlich zu mir umgedreht, obwohl sie im Vollsprint zu ihrem Spielzeug war, kam auf mich zugewackelt und *zack. Könnt ihr ja auch nicht sagen, ob Kira das selbst schon früher merkt, aber zu motiviert ist/einfach weiter macht - aber vielleicht habt ihr zumindest Vermutungen.


    Und mein zentrales gedankliches Problem mit den Knöpfen: Sie kriegt ja als Reaktion auf Unterzuckerungen Traubenzucker. Sie frisst den auch total gerne und hat auch denke ich verstanden, dass das hilft. Sie sucht dann manchmal richtig danach, während sie unterzuckert, bzw. will gar nicht abwarten, bis man die Plastikfolie abgefummelt hat.

    Wie sorge ich dafür, dass sie nicht einfach auf den Knopf drückt, um Traubenzucker zu kriegen, obwohl sie nicht unterzuckert? Und den als Traubenzucker-Maschine missbraucht? :P Jedes Mal Kontrollmessung, wie ihr Blutzucker ist, und dann erst Traubenzucker? Kriegt ein Hund das gedanklich verknüpft "ich drücke den Knopf - dann pikst mir jemand ins Ohr - DANN kriege ich Traubenzucker, wenn ich am Unterzuckern bin"?


    So ein langer Text, ups...

    Bin auf jeden Fall gespannt auf Eure Überlegungen und vielleicht ja auch Erfahrungen! ^^ <3

    Viele Grüße

    Maria

    Hallo zusammen,

    das Thema ist ja jetzt schon ein paaaaaar Jahre her, aber vielleicht findet sich ja jetzt jemand für Dresden oder Sächsische Schweiz oder so.

    Kira ist (soweit ich das als Ersthundehalterin beurteilen kann) ziemlich souverän und unsere Hundetrainerin meinte, dass sie auch sehr sozial sei. Haben aber hier irgendwie kaum Hundekontakte (außer den Sheltie-Rüden von Freunden, den sie abgöttisch liebt, der aber nicht spielen mag).

    :)

    Okay, das beruhigt mich auf jeden Fall sehr zu hören :)

    Hatte bisher nur Fluchttiere als Haustiere und da sind Schmerzen oft unendlich subtil. Vielleicht sind Hunde da doch etwas kommunikativer als ich befürchtet habe ^^

    Wir sind am Donnerstag eh nochmal bei der Tierärztin wegen der Diabetes und der Verdauungsprobleme - irgendwas ist auf jeden Fall mit der Bauchspeicheldrüse, die Frage ist, was und wie man es behandlen kann.

    Danke für Eure Antworten!

    Hallo zusammen,

    jetzt melde ich mich doch mal mit einer "richtigen" Frage :)

    Kira lebt ja erst seit September letzten Jahres bei uns und hat dann im Dezember schon die Diabetes-Diagnose bekommen. Mir ist letztens erst aufgefallen, dass ich sie entsprechend eigentlich gar nicht in "gesund" kenne - sie hat(te) dann ja monatelang Verdauungsprobleme und davor war sie ja noch total neu bei uns.

    Bei der letzten Blutuntersuchung war ihr cPLI-Wert erhöht, also ein Hinweis auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Die Tierärztin hatte mich da gefragt, ob ich den Eindruck habe, sie hätte Bauchschmerzen - habe ich unsicher verneint.

    Sie rennt ja gut gelaunt über die Wiesen und frisst auch meistens mit Begeisterung und so.

    Habe nochmal mehr drauf geachtet und frage mich jetzt - ist ihre Liegeposition eigentlich normal? :/ Sie streckt oft die Hinterbeine so nach vorne und klemmt auch die Rute an die Sprunggelenke (also wenn man die Rute vorsichtig wegzieht, zieht sie sie auch wieder an die Hinterbeine). Habe jetzt zwei Freundinnen mit Hund gefragt, die meinten, das sei normal. Steigere ich mich bloß wieder rein? :(

    Woran könnte man sonst erkennen, dass sie Bauchschmerzen hat? Diese Vorderkörpertiefstellung, mit der Hunde den Bauch entlasten, zeigt sie z. B. überhaupt nicht (außer natürlich beim Strecken und Spielen). Die wäre ja aber auch ein Warnsignal für sehr starke Schmerzen?


    Ach man, das mit der Gesundheit bei ihr macht mich echt wahnsinnig ;(