Beiträge von Terrortöle

    Das mit der Unsicherheit hatte ich bei Rae auch. Sie wusste halt nicht halt nicht wie sie es besser machen sollte. Da gab es schon einige Überraschungen. Lernen war angesagt und das hat eine ganze Weile gedauert. Hat uns beiden aber Spaß gemacht. Ich hatte vor ihr noch nie einen Welpen und bin eigentlich froh das ich meine Schiene gefahren bin, mit Konsequenz, Ruhe und niemals mit körperlichem Einsatz.

    Die schäferhundeerfahrenen Vereinsmitglieder haben mir da ganz anderes erzählt. Zum Glück hatte ich Hundeerfahrung, war schon lange in einer OG und habe Hunde in verschiedenen Sportarten geführt.

    Zum Anderen bin ich sehr selbstbewusst und lasse mich nur selten aus der Ruhe bringen.

    Trotzdem hat es an die 3 Jahre gedauert bis ich mit uns zufrieden war und doch gibt es auch heute noch manchmal Situationen wo ich mich frage ob ich etwas falsch gemacht habe. Dann habe ich das Gefühl das mein Hund mir doch nicht ganz vertraut. Schätze aber das dies ganz normal ist oder ich die Situation falsch eingeschätzt habe. Gewundert hat mich aber wirklich wie lange so ein Prozess bei dem Schäfertier gedauert hat, bzw. bis ich das Gefühl hatte das dieser Hund das Hirn am richtigen Platz hat.

    Bei unserem Border Collie ging das viel schneller. ;) Der war schon mit weniger als einem Jahr ein 100%-Verlasshund.


    Ich denke ihr geht das mit Cora richtig an und wenn die mal erwachsen ist habt ihr einen tollen Hund. Ihr werdet auch zusammen lernen und hoffentlich weiterhin die Unterstützung der richtigen Leute haben. Das hilft sehr.


    LG Terrortöle

    Oh je, ich drück auch die Daumen.

    Hast du eventuell eine Kühlmatte? Die hat dem Border gut getan.

    Du könntest auch die Beine kühlen mit feuchten Tüchern. Das haben sie in der TK gemacht bis die Infusion mit dem Fiebersenker gewirkt hat.


    LG Terrortöle

    Ich würde auf jeden Fall beim Tierarzt anrufen. Das ist schon hohes Fieber.

    Vor einigen Wochen hatte der Border Collie meiner Tochter plötzlich Fieber und fraß nicht mehr. Sie sind dann in der Nacht noch in die Tierklinik gefahren weil der Hund immer apathischer wurde. Sie haben ihn da behalten und komplett untersucht, aber die Ursache nicht gefunden. Nach 4 Tagen in der Klinik, vielen Untersuchungen und Antibiotikum war das Fieber erst runter. Die Leberwerte waren erhöht und er hatte wenig erhöhte Entzündungswerte. Es bleibt ein Rätsel, denn er wurde auf alle möglichen Krankheiten getestet. Fakt ist aber wohl das es ohne Behandlung sehr kritisch geworden wäre.

    Ich bin eigentlich immer entspannt wenn der Hund mal nicht so gut drauf ist, aber in Sachen Fieber bin ich sehr unentspannt.

    Gute Besserung und

    LG Terrortöle

    Also ich habe hier bisher nur mitgelesen und kann meine Hündin in dem Alter hier auch wiederfinden. ;) Sie hat damals den Beinamen Asilette bekommen.

    Es war manchmal schon echt chaotisch mit der Maus, aber ich bin ja von Natur aus ein entspannter Mensch.

    Trotz Aufstand mit Bürste und Bellen war sie anderen Hunden nie böse gesinnt, aber nervig war das manchmal schon. Letztendlich wollte sie zu jedem Hund hin und am Liebsten toben. Durch unser Training auf dem Hundeplatz und vielen Hunden die sie dort kannte wusste ich aber das sie nicht aggressiv gegen andere ist und die meisten Hunde haben das auch gemerkt. Ist halt blöd wenn ein Schäfi dann zu einem kleinen Hund rennt und Randale macht. Ist mit tatsächlich passiert und danach kam wesentlich früher die Leine dran. Anschiss wegen Terror an der Leine gab es dann gleich im Ansatz und zwar lauter als sie bellen konnte. X( Das hat sie schwer beeindruckt und nach wenigen Malen reichte dann ein Räuspern. Körperlich bin ich nie geworden, obwohl ich mal kurz davor war. Das liegt mir nicht.

    Mit der Zeit ist es besser geworden, aber solche "Ausfälle" hat sie in den ersten 3 Jahren immer mal wieder gehabt. Zum Glück kennt man sich hier.

    Geholfen hat uns vor allem das Üben auf dem Hundeplatz. Habe mit ihr gar nicht viel gemacht, bissel üben für die BH, Agility und Hooper. Aber nur solange wir beide gut drauf waren. Das hat uns zusammen geschweißt, denn Arbeiten ging bei ihr ganz schnell vor.

    Wir sind, als sie 9 Monate war, 1 Woche in Holland am Strand gewesen. Da liefen alle Hunde frei und niemand störte sich an einem Jungspund der da herum flitzte. Das hat mir sehr geholfen beim Einschätzen und dabei meinem Hund zu vertrauen.

    Daheim war ich dann auch viel lockerer.

    Unterwegs habe ich sie oft arbeiten lassen in dem sie meinen Schirm tragen durfte oder ihren Ball. Das war ganz schnell wichtiger als andere Hunde. Ich habe mit ihr auch viel kommuniziert, bzw. haben wir tolle Sachen ausprobiert. Es gibt so viel was man auf einem Spaziergang machen kann. Auch heute noch fordert sie einige Sachen ein, wie Bäume umrunden am Friedhof, balancieren auf den gefällten Baumstämmen, an der großen Wiese am Wald den versteckten Ball suchen - mit Richtungsansagen von mir, auch warten wenn ich mal ein Stück wegging war gar kein Problem. So haben wir ganz nebenbei viel am Gehorsam geübt und immer Spaß dabei gehabt.

    Wichtig finde ich das man einen jungen Hund nicht überfordert, trotzdem Konsequent bleibt, aber bei der richtigen Gelegenheit auch mal machen lässt.

    Auf jeden Fall bin ich froh das ich schon viele Jahre vor Einzug eines Schäferhundes mit unterschiedlichen Hunden zu tun hatte. Als Anfänger ist es bestimmt viel schwerer, aber hier im Forum gibt es echt tolle Tipps und Hilfe :*.


    LG Terrortöle

    Rae ist auch ziemlich entspannt, aber sie hat auch ein chilliges Wesen. ;)

    Ich habe sie von Anfang an überall hin mitgenommen wo es irgendwie ging. Sie war 2x in der Woche mit vielen anderen Hunden zusammen und hat dort recht schnell gelernt sich zu beherrschen. Hundebegegnungen unterwegs habe ich gefördert, egal ob große oder kleine Hunde.

    Wenn es mal nicht passte bin ich aber nicht ausgewichen, sondern zügig weiter. Motzereien ihrerseits, schätze durch Unsicherheit, kamen zwar schon mal auf, aber da gab es umgehend einen verbalen Anschiss. Bin da echt schnell. :thumbsup:

    Urlaub machen wir auch in den Niederlanden, im Norden. Strand ohne Ende und in den letzten 5 Jahren hatten wir nie eine unangenehme Hundebegegnung. Es ist keine Partygegend, aber zum Entspannen und nette Leute kennenlernen super. Man kann auch sehr viel unternehmen und wenn man mal einen Tierarzt braucht, ist das kostenmäßig supi.

    In meinem neuen Verein sind wir jetzt, nach ca. 1 Jahr, tatsächlich so weit das beim RO-Training alle Hunde auf dem Platz sind und nicht nur der Trainierende. :) Das macht mehr Spaß, die Hunde lernen unter Ablenkung und wir können einfach bissel quatschen. Das war gerade für die teilnehmenden Schäfis der OG eine krasse Umstellung, aber es klappt.

    Was uns in der Sturm- und Drangzeit gut getan hat waren Spaziergänge mit anderen Hunden die wir manchmal unterwegs trafen. Wichtig finde ich das Platz ist und man in Bewegung bleibt. Das passiert uns in Holland am Strand auch oft und dann klappt es auch in einem Strandpavillion beim Kaffee oder Bierchen auf engem Raum.


    LG Terrortöle

    Eigentlich bin ich erstaunt, daß Ihr hier Flexileinen beim Schäferhund benutzt. Mir wäre die erstens zu unsicher und zweitens weiß so der Hund nie, wann die Leine

    zuende ist.

    Von diesen Leinen halte ich gar nichts !

    Rae ist auch ohne Leine meist ganz in meiner Nähe. Ist im Urlaub so zu sagen nur Show ;), aber eben wichtig wenn Leinenpflicht angesagt ist.

    Einen großen Hund der gerne mal Gas gibt würde ich mit Flexi auch nicht führen. Ich finde die Dinger auch total unhandlich.

    Da bewundere ich immer einen älteren Herrn mit Leonberger. Den Mut hätte ich nicht, auch wenn das Riesentier zur gemütlichen Fraktion gehört.

    In der Welpenzeit habe ich eine kleinere mit 8m benutzt, einfach damit wir mehr Sicherheit und der Hund etwas mehr Freiraum hatte wenn ohne Leine nicht möglich war.

    Bei meinem Podenco habe ich die Flexi mit einem Karabiner am Bauchgurt befestigt. Wenn der spontan losgezischt ist hatte ich bei seinen 12 kg schon Probleme das Ding fest zu halten.


    LG Terrortöle

    Ich habe den Züchter ein paar Tage vor dem Abholtermin gebeten den Halsumfang mal zu messen. Es war schon sein R-Wurf und vorher hatte das noch nie jemand gemacht. :)

    Grund war das meine Tochter dem Baby ein ganz individuelles Halsband nähen wollte :love:. Der Züchter war dann total begeistert von dem niedlichen Halsband mit Eulenmotiven. Es war etwas verstellbar, aber lange hat es nicht gepasst.

    Ansonsten hätte ich ein verstellbares Nylonhalsband mitgebracht. Die haben ein richtig große Spanne.

    Daheim hat der Zwerg auch ein Geschirr bekommen. Das fand ich fürs Rausgehen ohne Leinenführigkeit besser als ein Halsband.


    LG Terrortöle

    Ich habe hier eine recht alte (Flexi-Leine (Gurtband). Sie ist bis 25 kg ausgelegt und 5 m lang. Die habe ich oft benutzt als Rae noch jung war. Nun habe ich habe sie, zusammen mit einem einfachen Gurtbandgeschirr, immer im Auto und benutze sie eigentlich nur im Urlaub oder wenn wir mal in einem Gebiet mit Leinenpflicht unterwegs sind. Das Ding hat noch nie Probleme gemacht.

    Von der Qualität bin ich überzeugt. Hatte mal überlegt eine neue zu kaufen, aber die wirken auf mich nicht mehr so stabil.


    LG Terrortöle

    Wie wäre es denn wenn du dich erst einmal auf die Begleithundeprüfung konzentrierst, also in dem Verein der das anbietet? Um die zu machen musst du ja auf jeden Fall Mitglied in einem Verband sein.

    Agility kannst du doch später immer noch machen. Wie bietet der zweite Verein das Training an? Über Kurse? Wenn da keine Leute sind die Ahnung haben würde ich mir das überlegen. So ein Agilitytraining muss vernünftig aufgebaut werden.

    Ich sehe das in der OG in der ich bin. Da wird nur Agility for fun angeboten und die "Trainer" dort machen das ganz toll und engagiert, aber Ahnung haben sie von dem Sport gleich 0. Es geht um den Spaß und den haben die Teilnehmer.

    Da ich lange im Agility unterwegs war habe ich schon so einige Sachen ändern können, denn teilweise sind die Geräte sehr alt und grenzwertig was die Sicherheit angeht, vor allem wenn große Hunde dabei sind.


    LG Terrortöle

    Ich würde mich auch für den Verein entscheiden der Agility anbietet, wenn es denn euer Sport werden soll.

    Das habe ich auch gemacht und für die BH habe ich mit Rae während des Agi-Trainings ein wenig geübt, am anderen Ende des Platzes. Ablenkung war natürlich riesig, aber das Beste was uns passieren konnte. Jemanden der mal draufschaute fand ich bei den "Agilanern". Den Rest der Übungen habe ich bei Spaziergängen trainiert. Immer mal ein wenig und vor allem mit viel Spaß und dann am Tag der Prüfung zusammengesetzt. Einen kompletten Ablauf haben wir vorher nie gemacht.

    Hat super geklappt und die Maus war gerade mal 16 Monate.


    LG Terrortöle

    Ich habe von diesen Decken auch nur Gutes gehört. Man sieht sie oft bei Veranstaltungen.

    Ich habe ein Auto das super isoliert ist. Da haben schon viele gestaunt. Wenn ich über die Frontscheibe einen Schutz mache, die Fenster etwas herunter lasse und über die offene Heckklappe ein Handtuch lege wird es im Wagen nicht wärmer als Außentemperatur. Habe ein Thermometer an der Hundebox angebracht um das zu kontrollieren. Rae bekommt im Sommer die Kühlmatte in die Box und hat immer Wasser zur Verfügung. Selbst im letzten Sommer hat sie nie gehechelt. Trotzdem vermeide ich es den Hund längere Zeit im Auto zu lassen, aber manchmal geht es nicht anders. Da muss ich dann nur öfter schauen. Sie hat auch noch eine Kühldecke die ich ihr anziehe, aber am Liebsten hat sie es wenn sie nass gemacht wird oder mal kurz in ein Gewässer hüpfen kann.


    LG Terrortöle

    Wir haben in der Nachbarschaft einen Schäfimix-Rüden. Das geht mit meiner Hündin gar nicht. Der geht echt auf sie los.

    Liegt aber eindeutig an den Besitzern.

    Gut das meine dem kürzlich mal eine Ansage gemacht hat. :thumbup:Sie gehen uns jetzt weiträumig aus dem Weg. War ihnen wohl peinlich.


    Ich denke wenn man 2 Rüden in der nahen Umgebung von Anfang an gut managed, gerade wenn einer ein Welpe ist, wird das klappen.

    Bin da sehr entspannt weil ich gute Erfahrungen gemacht habe bei unserem Agilitytraining. Da konnten alle Hunde miteinander, egal ob Jung oder Mädel, groß oder klein. Man muss halt ein Auge drauf haben und bei aufkommendem Stress schnell handeln.

    Sollte es dennoch nicht klappen muss man damit leben.

    Sicherer wäre ich mir aber trotzdem bei der Kombi Rüde-Hündin.


    LG Terrortöle

    Fastentag ging hier noch nie, bei keinem Hund.

    Spätestens am Morgen wisch ich sonst gelben Schleim weg.

    Rae hat, wenn es abends mal später wird, Bauchgeräusche. Richtiges Grummeln aus der Magengegend. Da muss dann schnell was rein. ^^


    LG Terrortöle

    Ich habe meine genau einmal in die Lefzen gezwickt und laut nein gesagt. Thema erledigt.

    Gegen gieriges Leckerchen schnappen habe ich die Hand mit dem Leckerchen geschlossen, ihr vors Maul gehalten und ganz ruhig "vorsichtig" gesagt.

    Das Vorsichtig hat dann auch funktioniert wenn Fremde ihr etwas gegeben haben. War mir sehr wichtig da wir viel mit Kleinkindern zu tun hatten.

    Heute kann man ihr ein kleines Leckerchen zwischen 2 Fingern anbieten, Kinder auch.


    LG Terrortöle

    Wir haben ziemlich feste Zeiten, war immer so und ich bleibe dabei.

    Finde es total cool wenn Rae gegen 19:00 Uhr zu mir kommt und mich anstupst. Mehr passiert aber nicht. Morgens gibt es so gegen 8:00 Uhr etwas, manchmal etwas früher.

    Hier ist es gut machbar und passt einfach. Wenn wir unterwegs sind ist das schon mal anders, aber Probleme hat mein Hund nicht damit.

    Sie bettelt nicht. Hat bisher keiner meiner Hunde gemacht.

    Vorteil ist das ich fast genau sagen kann wann ihr großes Geschäft fällig ist :thumbsup:.


    LG Terrortöle

    Alles über 25 Grad braucht Tilli tatsächlich nicht ^^ (ich im übrigen auch nicht, dachte schon ich hätte den Hund damit angesteckt).

    Dann habe ich hier wohl den Ausnahme-Ossi. :huh:

    Im letzten Sommer bin hier mit Schnappatmung durch den Wald während mein Hund vergnügt mit dem Ball herum gerannt ist. Daheim habe ich mich auf ihre Kühldecke gelegt und sie sich auf den Balkon in die Sonne. Ab und an mal rein auf die kühlen Fliesen im Flur und wieder raus.

    Dabei habe ich mir von Anfang an Sorgen gemacht wie wohl ein Schäferhund mit seinem Fell durch den Sommer kommt.

    Meine Spanier waren da ganz anders. Die haben beim Spaziergang die Wegseite gewechselt um im Schatten zu laufen und gerannt sind die bei Temperaturen an die 30°C gar nicht mehr. :thumbup:


    LG Terrortöle

    Ich denke es liegt auch ganz viel an der Erziehung und der Haltung eines Hundes.

    Wenn man dann noch mit dem mitgebrachten genetischen Material umgehen kann ist doch alles paletti.

    Ich denke nicht das ein LZ-Hund schwerer zu händeln ist als eine HZ, aber Hundeerfahrung sollte man schon haben wenn man sich einen Gebrauchshund anschafft und den Willen sich mit dem Hund zu beschäftigen.

    Ich kenne wirklich recht viele Schäferhunde und mir graust es eigentlich nur wenn ich die mit überehrgeizigen Schutzhundsportlern treffe oder mit Leuten die sich einen Schäferhund nur als Familienhund oder Beschützer angeschafft haben. Da ist Ärger im Alltag eigentlich vorprogrammiert.

    Sehr viele Schäferhunde kenne ich vom Agility und Obedience und, egal ob HZ oder LZ, sie sind alle verträglich.

    Meine Hündin hat auch Schutztrieb, hat sie schon bewiesen. Jedoch kann ich den steuern. Dafür haben wir geübt und es gibt Regeln, fertig.


    LG Terrortöle