Pinguetta Moderator
  • Mitglied seit 13. Oktober 2016

Beiträge von Pinguetta

    Mich stört dabei trotzdem, dass Gesundheit auf ein HD-Ergebnis reduziert wird, das nicht immer genetisch bedingt sein muss.

    Ich möchte da mal auf den Menschen zurückkommen: in meiner Familie mütterlichseits haben eigentlich alle HD.

    Heutzutage werden Kinder direkt nach der Geburt bereits untersucht, was die Hüften angeht. Bei meiner Tochter hieß es vor rd. 21 Jahren: Hüften okay. Aber leider ist dem nicht so. Schon vor über 3 Jahren wurde festgestellt, dass meine Tochter doch die HD

    geerbt hat und schon in so jungen Menschenjahren Problem damit hat (zu diversen anderen Problemen, leider :( ).


    Auch ich habe die HD geerbt, damit aber erst nach rd. 50 Jahren tatsächlich Probleme bekommen.


    Und beim Hund sehe ich das ähnlich. Es kann einen HD-Befund geben, aber es kann genauso gut sein, dass der gar keine

    Auswirkungen hat. Und es kann ein scheinbar gesunder Welpe sein was HD angeht und erst später kommen dann da doch

    Probleme.


    Der DSH wird immer wieder nur auf die HD-Problematik reduziert. Für mich ist es eine Krankheit neben vielen, die

    nun leider auftreten kann, aber nicht muss. Das versucht wird von verantwortungsvollen Züchtern, dieses Defizit auszumerzen

    ist lobenswert. Aber das kann nur langsam über mehrere Generationen gehen.


    Der DSH ist wirklich mehr als nur ein Hund, der HD bekommen könnte. Es es ist schade, dass er sogar von Laien oft sofort mit HD in Verbindung gebracht wird.

    Zu meinem eigenen Glück kann ich sagen, dass ich es immer wieder schaffe, mich über Kleinigkeiten zu freuen.

    So wie letztens, als ich den Ruf des Kuckucks gehört habe.


    Oder wenn die Raben Harras ärgern.


    Auch über schöne Bilder meiner Umgebung, von denen ich dann auch gerne mal Fotos mache, kann ich mich freuen.

    Über ein Blümchen in der Natur,, so wie letztens das erste Wiesenschaumkraut. Über einen kleinen Vogel, vor allem Spatzen und Meisen.


    Oder ein kleines Kind, das offensichtlich z.B. glücklich über ein Eis ist.


    Nette Begegnungen mit fremden Menschen. Gerade jetzt zu "Corona", wo scheinbar so viele Mesnchen genervt sind.


    Über den kleinen Klönsnack mit der Postbotin. Über ein liebes WhasApp Bild oder einen kurzen Gruß an mich von meiner Freundin.


    Und auch oft über das Verhalten von Harras, wenn er z.B. zu mir kommt, weil er offensichtlich eine Streicheleinheit braucht.


    Über den #Weser-Stein, den ich letztens gefunden habe. Kurz danach sogar noch einen #Aller-Stein. Das sind alles Dinge, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    @Azemba, bist du dir sicher, dass es Angst ist, was Aslan bei Begegnung mit anderen Hunden zeigt? Harras scheint für fremde Ohren sehr aggressiv zu bellen, wenn er andere Hunde sieht, egal ob an der Leine, im Auto oder sogar im Büro, wenn andere mit ihrem Hund vorbei gehen. Er tobt dann auch z. T. wie eine Furie, so dass andere an einer Begegnung mit ihm nicht interessiert sind. Aber was da so aggressiv klingt und aussieht, heißt nichts anderes als "da ist ein Hund, zu dem möchte ich hin, ich möchte ihn kennenlernen".