das sei auch mal normal für junge Rüden und wir sollen uns nicht entmutigen lassen.
ich denke, da hatte deine Trainerin recht.
Ich bin echt schon wieder den Tränen nahe und total verzweifelt weil ich nicht mehr weiss, wie ich es anstellen kann, ihn in dem Moment in den Griff zu bekommen.
Ging mir leider auch oft so. Insgesamt kommt mir das alles sehr bekannt vor. ![]()
Das es eine Phase ist, weil er in der Pubertät ist
Ich denke ja, genau das ist es. Er will sich jetzt anderen Hunden gegenüber beweisen. Wichtig ist nun tatsächlich ihn IMMER an der Leine zu lassen.
Ich habe auch immer geglaubt, Hundekontakte seien wichtig. Bullshit.
Sobald er sozialisiert ist und ein, zwei Hundefreunde zum Spielen hat, reicht es. Meiner ist jetzt vier Jahre alt und ich bin nun dabei es ihm mühsam abzugewöhnen, dass er meint, er müsste zu jedem Hund hin.
Und im Umgang mit ihm, er wiegt 52 kg, ist es wirklich nicht leicht. Ich gehe anderen aus dem Weg, mache meinen Hund zur Not irgendwo fest (letztens haben wir einen Zaun aus der Verankerung gerissen) und gehe lieber auf die
Wiese um auszuweichen als das ich in irgend eine Konfrontation reinlaufe.
Ihr müsst jetzt konsequent sein (das von mir, gefühlt die Inkonsequenz in Person
). Ihr müsst ihm klar machen, dass ihr das Sagen habt. Und ansonsten ist gegen einen Maulkorb nichts einzuwenden. So seid
ihr wenigestens sicher, dass er euch im Eifer der Situation nicht beisst. Das Beissen zeigt nur, dass er total verunsichert ist. Ich weiß, man fühlt sich doof, wenn der eigene Hund mit Maulkorb rumläuft. Aber da
muss man drüber stehen. Lieber freiwillig an den Maulkorb gewöhnen, der muss ja nicht ewig am Hund bleiben, als dass er vom Ordnungsamt verordnet wird. Außerdem hat es den Nebeneffekt, dass die anderen
schon von sich aus auf Distanz bleiben. Dir kann und muss egal sein, was andere denken (ich weiß, ist nicht leicht, fällt auch mir nicht leicht).