Manchmal bin ich so traurig, dass ich als Aufgeben denke. Aber der Gedanke ans Aufgeben macht mich auch unheimlich traurig. Ich habe halt einfach Angst vor Hundebegegnungen, das ist eher noch schlimmer geworden mit der Zeit. Klar, habe ja auch immer weiter Erfahrung damit gesammelt... Dementsprechend angespannt bin ich bei jedem Spaziergang, Kurven, Hügel usw. sind mir ein Graus geworden....
Ach Cora, fühle dich einmal gedrückt. Ich kann dich sooooooo gut verstehen. Das ist mir auch so gegangen, manchmal ist es auch noch immer so. Das sitzt sehr tief fest im Kopf, einfach "nicht-Denken" sagt sich so leicht. Du musst an dich selbst glauben. Die postiven Erlebnisse mit deinem Hund regelrecht sammeln. Und dir immer wieder vor Augen führen, was alles schon klappt und was du alles schon geschafft hast.
Das es bei Harras und mir auch "nur" an mir liegt, weiß ich. Aber ich bin seit einiger Zeit leider nicht körperlich ganz auf dem Damm und Harras spürt das und will mich z. T. auch noch immer beschützen. Aber zwei Hüft-OPs in den ersten fünf Monaten dieses Jahres hoffe ich nun auf Besserung bei mir und somit Stabilität im Umgang mit meinem Hund.
Dass du und dein Mann ein Seminar besuchen werdet, finde ich klasse. Ich habe auch ein paar Einzelstunden bei Trainer genommen. Anfangs ohne Hund, den wir dann später hinzu genommen haben.
Halte durch, bleibe deinem Hund treu. Mit der Zeit wird es leichter. Erst einmal durch die Pupertät durch sein, bei einer Hündin, soweit ich mitbekommen habe auch die erste Läufigkeit überstehen, und Stück für Stück wird es besser. Es wird immer mal wieder Phasen geben, da wird dein Hund überprüfen, ob die Regeln nach wie vor Gültigkeit haben.