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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Zucht & Aufzucht

Züchten mit Schäferhunden ohne Papiere!!!!

  • Baghira
  • 28. März 2012 um 16:19
  • Verbena
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    • 17. Mai 2021 um 10:22
    • #136

    Obwohl die Doodles schon vorher bis zu 3.500 € kosteten. Und eine Schweizer Kundin von uns züchtet australische Labradoodles und nimmt für einen Welpen 3800 € - auch schon vor Corona.

    Ich will die Kosten für die Hundezucht auch nicht kleinreden, aber wenn ich rechne, was man an einem Fohlen verdient, das man noch mindestens vier Monate länger behält, als einen Welpen und von dem auch nicht gleichzeitig mehrere, sondern immer nur eins geboren wird und dessen Mutti nicht zwei Monate, sondern ganze 11 Monate tragend ist, dann ist die Zucht schon im Grundsatz nicht gerade lukrativ, sondern eine Möglichkeit, Geld zu verlieren, ohne dass das so weh tut, als wenn man es dem Finanzamt überweisen muss.

    Aber wenn Herzblut in der Zucht steckt, rückt selbst der finanzielle Verlust in den Hintergrund und man macht es der Freude wegen ... und die hat man ja auch ganz sicher.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Palinka74
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    • 17. Mai 2021 um 11:52
    • #137

    Oh Mann ... wenn ich sehe, WER sich bei uns im Ort (und Freundeskreis) gerade Hunde zulegt 8|=O8| ... die armen Tiere ! Klar ruft dieser Corona-Boom ganz viele "Vermehrer" auf den Plan. Läuft übrigens mit Katzen genauso. Bauernhofkatzen (früher ertränkt und an die Wand geschlagen) gehen heute für 200 € weg. Ungeimpft und ohne je einen Tierarzt gesehen zu haben. Ganz, ganz schlimm.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Waschbär
    Moderator
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    • 17. Mai 2021 um 13:54
    • #138
    Zitat von Azemba

    Also mir hat der Züchter der Huskies erzählt, dass wenn er die Welpen für 450€ verkauft, er da teilweise sogar etwas drauf zahlt, weil das wohl so in dem Dreh das ist, was er pro Welpe an Aufzucht, Pass, impfen, chippen, Aufzuchtfutter etc bezahlen muss, damit es kleine, gesunde Wonneproppen werden. Alles darüber wäre dann aber „Gewinn“.

    Also ich komme mit 450 Euro je Welpe nicht hin in der Aufzucht. Da müsste ich Billigfutter verfüttern und auch ansonsten sehr sparsam sein. Wenn ich nur die Kosten berechen ab der Vorbereitung des Deckaktes bis zum Ausstellen der Ahnentafeln nach der Abgabe der Welpen... Da bleiben bei einem Welpenpreis von 850 bis 900 Euro vielleicht 50 bis 70 Euro je Welpe "hängen". Wenn es ein mittlerer bis großer Wurf war (ab 6 Welpen) und der Tierarzt außer zum Impfen und Entwurmen nicht bemüht werden muss.

    Nicht mitgerechnet sind dabei Anschaffungen vor und nach einem Wurf (z.B. Prägungsspielgeräte, Erneuerung oder Aufbau von Zäunen oder andere Bau-/Umbaumaßnahmen, irgendwas ist da immer, Renovieren der Innenräume, manchmal muss nach einem Wurf auch ein neues Sofa angeschafft werden... 8) ). Nicht mitgerechnet sind auch Deckakte, bei denen es gar nicht zum Welpenverkauf gekommen ist weil die Hündin nicht aufgenommen hat. Du aber bereits Kosten hattest im Rahmen dessen was der Verkauf von anderthalb bis zwei Welpen eingebracht hätte. Oder die Hündin nur einen Welpen wirft. Da legst Du im vierstelligen Bereich drauf...

    Und diese 50 bis 70 Euro je Welpe bleiben mir auch nur dann wenn die Hunde ein bis zwei Jahre nach dem Verkauf alle HD- und ED-Befunde erhalten mit denen sie zuchtfähig wären. Weil sonst Deine Gewährleistungspflicht als Züchter greift.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 17. Mai 2021 um 15:54
    • #139

    Waschbär

    Naja, der Musher züchtet ja nicht so wie du das machst :D Also nicht im Verein, ganz andere Vorsorgeuntersuchungen bzw. keine etc, oft in Kooperation mit anderen Mushern...

    Die Welpen werden mit Wolfsblut aufgezogen und rennen frei durchs Haus dort, je nach Wetter auch draußen. Tatsächlich war es da trotzdem aber komplett sauber, was ich mir kaum vorstellen kann wie man das sauber hält.

    Ich finds aber sehr spannend, dass ein Schäferhund im Verein gezüchtet doch so teuer ist, was die „Gewinnspanne“ angeht. Darf ich dazu noch was fragen? Man findet auf Kleinanzeigen zuhauf Angebote von „Deckrüden“ für meist 350€ - diese hunde haben dann wohl angeblich auch Papiere etc. Aber eben keine „Vereinszucht“, sondern privates Angebot. Sind da die „Vereinskosten“ dann einfach höher?

    Aber da sieht man halt mal, wenn man Welpen noch „billiger“ produziert, also wirklich mit Billigfutter großzieht, nichts auf Gesundheit gibt und auch sonst sich keine Mühe gibt und nicht viel putzt, dass es noch viel günstiger geht.

    Und - mal Hand aufs Herz - wie viele Sofas sind bei euch schon so draufgegangen? 8o

  • Waschbär
    Moderator
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    1
    • 17. Mai 2021 um 16:06
    • #140

    Der F-Wurf hat mich ein Ledersofa gekostet. Zwei Tage vor dem Werfen hat die Hündin einfach mal ausprobiert ob man darin nicht vielleicht doch eine Wurfhöhe bauen kann. Und die ist dann recht geräumig geworden. 😎. Zum Werfen fand sie dann die Wurfkiste aber dann doch wieder besser.

    Wenn meine Welpen ausziehen nehmen die Klamotten im Wert von ca. 150 Euro mit. Und anfangs fressen die an Fleisch nur was beim Metzger über die Ladentheke geht. Fertigfutter wäre günstiger, gibt es hier aber erst ab der 7. Lebenswoche. Und dann nur zum Teil.

    Es macht natürlich auch einen Unterschied aus ob Du zu einem blutlicht passenden Deckrüden fährst, der u.U. sogar im Ausland steht, die Hündin dafür entsprechend vorbereitest (Deckzeitpunk-Bestimmung, bakterieller Abstrich, ggf. eine entsprechende Behandlung der Hündin vor dem Decken, bei einem erfolgreich im Sport präsentierten Rüden ein entsprechendes Deckgeld zahlst, ggf. mehrere Nächte im Hotel übernachtest usw.). Oder ob Du auf Deine Hündin einfach nur den Karo lässt, der bei Dir Zuhause rum läuft. Letzteres spart natürlich viel Geld. Und wenn Rüde oder Hündin pathogene Keime beherbergen sollten wäre der Verlust nicht allzu groß wenn die Hündin deswegen verwerfen sollte. Man hat ja nix investiert in so einen Deckakt.

    Die dreimalige Wurfabnahme durch den zuständigen Zuchtwart, Blut der Welpen durch den ID-Beauftragten im Vertragslabor des Zuchtverbandes einzulagern, das Ausstellen der Ahnentafeln usw. entfällt bei so einem Wurf natürlich auch.

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